Neubau von Erweiterungsanbauten an der Franziskus Schule - Außenanalgen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenOffenes Verfahren für die Herstellung der Außenanlagen rund um den Neubau von Erweiterungsanbauten an der Franziskus Schule in Viersen-Süchteln (Josef-Deilmann-Straße 1, 41749 Viersen). Ausgeschrieben ist ein zusammenhängendes Gewerk in einer zusammenhängenden Grünanlage – darunter Erd- und Rückbauarbeiten, Entwässerung, Beleuchtung, Pflaster- und Wegeflächen, Spiel- und Sportgeräte, Zaunanlagen, Möblierung, Pflanzungen, Rasen und eine einjährige Fertigstellungspflege.
Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis. Angebotsfrist ist der 24.11.2026 um 10:00 Uhr. Geplanter Ausführungszeitraum: 04.01.2027 bis 10.07.2028. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Die Wertungssumme des Angebotes wird aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen und Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeiner Leistungsrahmen
Zusammenhängendes Gewerk in einer zusammenhängenden Grünanlage für die Außenanlagen der Franziskus Schule. Ausführungsort: Josef-Deilmann-Straße 1, 41749 Viersen-Süchteln. Ausführungszeitraum: 04.01.2027 bis 10.07.2028 (verbindliche Vertragsfristen). Die Vergabe ist nicht in Fachlose aufgeteilt; es handelt sich um ein Los.
In die Einheitspreise sind alle Nebenleistungen einzurechnen, u. a. Anlieferung und Abladen der Baustoffe, Vorhaltung von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen, Arbeits- und Schutzgerüste, interne Transporte, Reinigung öffentlicher Zuwege, Baustelleneinrichtung und Lagerflächen, Vermessungs- und Absteckarbeiten, Bauzaun und Schutzmaßnahmen, Schutz vorhandener Bäume und Leitungen, Entsorgungskosten (soweit nicht gesondert vergütet), Aufmaßhilfen sowie Dokumentationen, Prüfungen und Nachweise.
Vorarbeiten und Rückbau
Bauzaun demontieren, neu aufstellen, umsetzen und wieder abbauen; Erdwall als Schutz gegen Unterkriechen; Baumschutz; Stahlplatten zum Schutz vor Bodenverdichtung; Verdichtungsprüfungen; Bestandsaufnahmen und Dokumentation. Rückbau, Lagerung und Entsorgung vorhandener Spielgeräte, Bänke, Abfalleimer, Zäune, Fundamente, Sand und Rasenflächen. Abbruch eines Gebäudes im Bestand und eines Lichtschachts.
Erdarbeiten
Ober- und Unterboden lösen, lagern, profilgerecht einbauen und verdichten. Böden beproben und einstufen. Nicht verdichtungsfähigen Unterboden entsorgen. Schotter- und schotterwegbezogene Rückbau- und Bodenverbesserungsleistungen. Abtreppung unterschiedlich tief gegründeter Bauteile unter ≤ 30°.
Entwässerung
Entwässerungsgräben, PVC-Hartrohre DN 100, Hofabläufe, Formstücke, Edelstahl-Fassadenrinnen, Einlaufkästen, Kastenrinnen, Drainagerinnen, Voll- und Teilsickerrohre, RW-Leitung, Revisionsschächte. Gefälle 2,3 %. Wasserrechtliche Erlaubnis für Wasserentnahme/Einleitung ist bauseits zu klären.
Beleuchtung
Kabelgräben, Kabeltrassenband, 7 Leuchtenmasten und 7 Mastaufsatzleuchten. Kabelverlegung und elektrische Aufschaltung erfolgen bauseits.
Befestigte Flächen und Außenanlagen
Erdplanum, Frostschutz- und Schottertragschichten, Filterstabilitäts- und Wasserdurchlässigkeitsnachweise, Randeinfassungen und Kantensteine (Hochbord 100×12/15×30 cm, Kantenstein 100×8×25 cm), sickerfähiges Betonsteinpflaster 23/16/8 cm, Rasengitterstein 40×40×12 cm, Betonplatten 30×30×4 cm, sichtbare lineare und radiale Pflasterschnitte, Läuferreihen aus Naturstein 9/11, Spritzschutzstreifen aus Betonstein, Sandspielflächen, Holzhackschnitzelflächen, EPDM-Fallschutzbelag, Gewebevlies, Nachfugung. Findlinge als Hangsicherung, Holzdeck und Holztreppe mit zehn Stufen. Regelaufbauten nach RStO 12 für Fahrbahnen, Geh-/Radwege, Fallschutzflächen und Grünflächen.
Spiel- und Sportgeräte
Lieferung und Montage von 10 neuen Spielgeräten (u. a. Sandtisch, Sandkasten, Spielschiff, Pendelschaukel, Fünferschaukel, Zwei-Turm-Spielanlage, Hängebrücke, Karussell, Sinnes-/Strömungstafel, Steinharfe, Echospielrohre). 5 Bestandsspielgeräte neu positionieren und montieren (u. a. Sandtisch mit Sandaufzügen, Anbaurutschbahn, Wippe, Nestschaukel, Standwippe, drei Sonnenschirme). PE-Rohrleitungen und Revisionsschächte für Sinnesspielgeräte. Sicherheitstechnische Abnahme durch unabhängiges zertifiziertes Prüfinstitut nach DIN EN 1176/1177.
Ausstattung
Picknicktische, Bänke (auch gebogene Picknickbänke, Balkenbänke, Betonsitzblöcke, Panoramaliegen, behindertengerechte Hängematte, Sitzbänke mit Rückenlehne), Stabgitterzäune (2,05 m und 2,40 m hoch) mit Sichtschutzstreifen, Tore, Eckpfosten, Abfallbehälter, Sonnensegel (Edelstahlpfosten), Sonnenschirme, Basketballkorb, Ballfangzaun, Sitzmöglichkeiten aus Totholz, Mastleuchten.
Pflanzenlieferung und Pflanzarbeiten
34 Pflanzpositionen laut Pflanzplan (Hochstämme, mehrstämmige Bäume, Großsträucher) in A-Qualität aus anerkannter Baumschule, Stammumfang 18–20 bzw. 200–300 cm. 456 Sträucher in 8 Arten, 165 Heckenpflanzen, 90 Weidenstangen und 180 Weidenruten für 3 Weidentippi. Baum- und Pflanzgruben, Wurzelschutz, Baumsubstrat, Düngung, Pflanzung und Verankerung, Stammschutz, Gießringe, Anwuchsgarantie. Pflanzarbeiten nach DIN 18916 und FLL-Richtlinien. Hecke im Bestand (Instandhaltung).
Rasen und Fertigstellungspflege
Feinplanum auf ca. 2.450 m², 250 m² Fertig- bzw. Rollrasen, 2.200 m² Rasenansaat, Rasennägel, Vorratsdüngung. Einjährige Fertigstellungspflege: 8 Pflegegänge Bäume/Sträucher/Hecken, 12 Bewässerungsgänge, 12 Rasenschnitte, 2 Weidentippi-Pflegegänge, 2 Heckenschnitte, fortlaufende Nachpflege nicht angewachsener Pflanzen. Pflegeabstand mindestens 4 Wochen, Abnahme am Ende der Vegetationsperiode.
Stundenlohnarbeiten
Facharbeiter, Bauhelfer, Saugbagger, Lkw, Radlader, Minibagger und Kleingeräte als unverbindliche Mengenangabe; Vergütung nur nach ausdrücklicher schriftlicher Beauftragung. Tägliche Stundenlohnliste mit Namen, Berufsbezeichnung, Tätigkeit, Arbeitsstunden, Materialmengen und Geräteeinsatzzeiten, spätestens am nächsten Werktag vorzulegen; Stundenlohnrapporte innerhalb von 7 Kalendertagen.
Dokumentation, Nachweise und Baustellenorganisation
Bautagesberichte an jedem Arbeitstag, wöchentliche Übergabe an die Bauleitung. Wöchentliche Koordinationsbesprechungen. Lieferscheine und Wiegekarten als Qualitätsnachweise vorhalten und spätestens mit der Schlussrechnung aushändigen. Bestandsaufnahme angrenzender Fassaden vor und nach Bauausführung mit Fotodokumentation. Materialmuster und -proben (Musterstein, Rinnenrost, Mastaufsatzleuchte, EPDM-Fallschutzbelag, Fallschutz-Hackschnitzel mit Prüfzeugnis, Fallschutzsand) zur Freigabe vorlegen. Dokumentationsordner in zweifacher Ausfertigung. Schicht- und Höhenprofile vor und nach Erdarbeiten. Sicherheits- und Gesundheitsschutz nach Baustellenverordnung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und registerrechtliche Eignung
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle bzw. bei der IHK (soweit einschlägig). Auf Verlangen Vorlage von Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Handwerksrollen-/IHK-Eintragung. Erklärung, dass weder ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet wurde noch ein Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; ggf. Vorlage eines rechtskräftig bestätigten Insolvenzplans.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A. In den letzten zwei Jahren keine Verurteilung/Ahndung wegen einschlägiger Verstöße. Ggf. Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 6e EU Abs. 1–4 VOB/A. Auf gesondertes Verlangen: Gewerbezentralregisterauszug ab 30.000 €.
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen, ggf. unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Ein konkreter Mindestumsatz ist nicht gefordert. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts und Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Fachliche und technische Eignung – Unternehmen
Eignung für Erd-, Tiefbau-, Straßenbau-, Landschaftsbau-, Entwässerungs-, Beleuchtungs- und Spielplatzarbeiten. Fähigkeit zur Vorhaltung geeigneter Maschinen, Geräte, Fahrzeuge und Arbeitskräfte sowie zur Koordination mit anderen Gewerken. Nachunternehmerleistungen und Eignungsleihe sind möglich; bei Eignungsleihe haftet das andere Unternehmen im Bereich der wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit mit.
Fachliche und technische Eignung – Personal
Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen zur Verfügung stehen. Benennung eines verantwortlichen Firmenbauleiters mit genügender Berufserfahrung und erforderlicher Sachkenntnis sowie eines Sicherheitsbeauftragten. Bei Bedarf Benennung eines SiGeKo und Stellvertreters mit Qualifikation nach RAB 30. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen. Der verantwortliche Baustellenleiter muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und kurzfristig erreichbar sein.
Referenzen
Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (längerer Zeitraum maßgebend). Bei Teilnahmewettbewerb: Referenzliste mit dem Teilnahmeantrag. Bei Engere-Wahl-Kommen: 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem maßgeblichen Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Bindung und Auftraggeberbestätigung. Ein Mindestauftragswert ist nicht gefordert.
Tariftreue und Sozialstandards (TVgG NRW)
Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen nach AEntG/AÜG bzw. einschlägigem Tarifvertrag, Zahlung des Mindestlohns nach MiLoG und Weitergabe dieser Pflichten an Nachunternehmen. Auf Verlangen Nachweise vorzulegen (anonymisiert bei personenbezogenen Daten); Beschäftigte sind auf Kontrollmöglichkeiten hinzuweisen. Vertragsstrafe bis 5 % des Auftragswerts bei Verstößen.
Sanktionen und Eignungsbeschränkungen
Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (oder dem in der Auftragsbekanntmachung genannten Zeitraum)
Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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