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Neubau Wasserwerk Jülich / Bauabschnitt 1 : Errichtung neues Absetzbecken Verfahrenstechnik

Stadtwerke Jülich GmbH | Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Jülich, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Errichtung einer neuen Absetzbeckenanlage für das Wasserwerk Jülich bei laufendem Betrieb der Bestandsanlage.

Der Auftrag umfasst Tiefbau und erdverlegte Rohrleitungen, die verfahrens-, elektro- und automatisierungstechnische Installation, den Umschluss der bestehenden Aufbereitungsanlage mit Übergangsbetrieb sowie die Außerbetriebnahme und den Rückbau des alten Absetzbeckens. Anschließend erfolgt die schlüsselfertige Inbetriebnahme, Abnahme und ein vierjähriger Wartungsvertrag.

Der Neubau der Filterhalle ist ausdrücklich nicht Teil dieser Ausschreibung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristJAN2026 APR JUL OKT JAN2027 APR JUL
Planungsdatum23. Juli 2026
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Rügefrist23. Nov. 2026
Baubeginn Tiefbauca. 1. Jan. 2026
Baustelleneinrichtungca. 1. Jan. 2026
Einladungsfrist24. Nov. 2026
Ausführungsbeginn2. Juli 2027
Vertragslaufzeit2. Juli – 30. Sep. 2027
Technische Installationca. 26. Juli 2027
Umschluss und Übergangsbetriebca. 6. Sep. 2027
RügefristDatum offenInnerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme des Vergabeverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offenInnerhalb von 15 Kalendertagen nach Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen werden soll.
M&A-ListeDatum offenSpätestens 6 Wochen nach Auftragsvergabe.
M&A-ListeDatum offenSpätestens 8 Wochen nach Beauftragung.
Fundament- und AussparungspläneDatum offenJeweils spätestens 4 Wochen nach Auftragsvergabe.
3D-ModelländerungenDatum offenSpätestens 6 Wochen nach Auftragserteilung.
Prüffrist 3D-ModellDatum offen2 Wochen für die Prüfung der 3D-Modelländerungen.
Prüffrist MontagepläneDatum offen3 Wochen für die Prüfung der Montagepläne.
Fehlende AusführungspläneDatum offenAnforderung mindestens 3 Wochen Vorlauf je Abschnitt, in Abschnitt 2.8 mindestens 14 Tage Vorlauf.
Anzeige bauseitiger VoraussetzungenDatum offenSpätestens 14 Tage vor Beginn der jeweiligen Leistungen.
BetriebsabstimmungDatum offenMindestens 2 Wochen vor Ausführung bei möglicher Beeinträchtigung des laufenden Betriebs.
BaubesprechungDatum offenIn der Regel mindestens einmal wöchentlich.
ProtokollprüfungDatum offenPrüfung des Baubesprechungsprotokolls binnen einer Woche.
BautagesberichteDatum offenTäglich zu erstellen und wöchentlich vorzulegen.
Arbeitsablaufplan und GefährdungsbeurteilungDatum offenVor Beginn der Arbeiten vorzulegen.
SicherheitsunterlagenDatum offenVor Beginn der Maßnahme vorzulegen.
Benennung SicherheitsbeauftragterDatum offenUnmittelbar nach Auftragserteilung.
VerfahrensschemaDatum offenKommentiertes Verfahrensschema in regelmäßigen Abständen von 4 bis 6 Wochen.
BestellfreigabeDatum offenBestellung erst nach Freigabe; Prüfzeitraum bei Maschinen und Aggregaten bis zu 3 Wochen.
FlüssigkeitsdruckprobeDatum offenHaltezeit der Flüssigkeitsdruckprobe von 30 Minuten.
OptimierungsphaseDatum offenNach Abnahme, phasenweise und auf Anforderung; keine feste Enddauer angegeben.
Erst-InbetriebnahmeprotokolleDatum offenSpätestens zum Beginn des Probebetriebs, vor Abnahme.
InbetriebnahmeplanDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Beginn der Erst-Inbetriebnahme.
Betriebstechnische TeildokumentationDatum offenSpätestens 6 Wochen vor Beginn der Erst-Inbetriebnahmen der Einzelaggregate.
TerminplanDatum offenMindestens monatliche Aktualisierung; Vorlage zum ersten Werktag nach dem 25. jedes Monats oder auf Forderung.
Inbetriebnahmeplan und TerminablaufplanDatum offenMindestens wöchentlich zu aktualisieren, fortlaufend bis Abnahme oder Optimierung.
AbnahmeDatum offenNach schriftlichem Abnahmeantrag innerhalb von 12 Werktagen, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind.
WartungsvertragDatum offenLaufzeit von 4 Jahren ab Vertragsbeginn beziehungsweise Tag der förmlichen Abnahme.
GewährleistungszeitDatum offenBeginn mit der Abnahme; Dauer nicht beziffert.
GewährleistungszeitverlängerungDatum offenMit Abschluss des Wartungsvertrags insgesamt 4 Jahre für die gelieferten Komponenten der Anlagenausrüstung.
BetriebsübernahmeDatum offenNach Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche; Ende nicht beziffert.
StörungsbeseitigungDatum offenVor Ort innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Störmeldung.
StördienstDatum offenRund um die Uhr, 24 Stunden je Tag erreichbar.
StundennachweiseDatum offenPrüfung und Gegenzeichnung innerhalb von 5 Werktagen oder beim nächsten Besuch der Bauüberwachung beziehungsweise des Bauherrn.
OptimierungsnachweiseDatum offenWährend der Optimierungsphase täglich vom Auftraggeber oder der Bauüberwachung zu unterzeichnen.
Regelmäßige WartungsarbeitenDatum offenWiederkehrend während der Vertragslaufzeit, Montag bis Donnerstag 07:00 bis 15:45 Uhr und Freitag 07:00 bis 13:00 Uhr.
RegelarbeitszeitDatum offenFür Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten wiederkehrend, Montag bis Donnerstag 07:00 bis 15:30 Uhr und Freitag 07:00 bis 14:30 Uhr.
AbnahmeversucheDatum offenWiederholung nach Änderungs- oder Nachbesserungsarbeiten, anschließend nach Abschluss der Arbeiten auf Verlangen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preiskriterium100%

    Preis

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien stammen aus der Bekanntmachung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Anlagenumfang

Die neue Anlage umfasst zwei Absetzbecken sowie zwei Klarwasserpumpen und eine Pumpensumpfpumpe. Das Verfahrensschema weist für die Becken ein Nutzvolumen von jeweils 350 m³ und Abmessungen von jeweils 17 m × 6,5 m × 3,5 m aus; das Leistungsverzeichnis nennt für die Absetzbecken jeweils 330 m³ Nutzinhalt.

Die Anlage umfasst außerdem Armaturen, Mess-, Steuer- und Überwachungstechnik, Dosier- und Instrumentierungseinrichtungen sowie die zugehörigen Rohrleitungen.

Bauablauf und Betriebsübergang

Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb der Bestandsanlage. Der Tiefbau beginnt ab 2026, die technische Installation der Verfahrens-, Elektro- und Automatisierungstechnik ab KW 31/2027, der Umschluss mit Übergangsbetrieb ab KW 37/2027.

Der planmäßige Ausführungszeitraum des Loses reicht vom 02.07.2027 bis 30.09.2027.

Baustelleneinrichtung und Nebenarbeiten

Aufbau, Unterhalt und Räumung der Baustelleneinrichtung sowie regelmäßige Reinigung von Baustelle und Bauwerk. Bereitzustellen sind unter anderem Abfallcontainer mit getrennten Abfallfraktionen, mobile Schweißrauchabsauganlage, Schutzabdeckungen, Überfahrplatten, Hebezeuge, Arbeits- und Schutzgerüste, Baustrom, Bauwasser, Betriebsmittel und Beleuchtung.

Erforderlich sind außerdem Vermessung und Aufmaß, ein Hygiene- und Hygienekonzept sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.

Demontage, Rückbau und Abdichtung

Bestehende Rohrinstallationen und Anlagenteile sind ohne Brennschnitt zu demontieren; Rückbau- und Abbruchmaterial ist zu zerschneiden, zu transportieren und zu entsorgen. Für wiedereinbaubare Rohre und Armaturen sind Reinigung und Sprühdesinfektion vorgesehen.

Kernbohrungen in Stahlbetonwände und -decken sind einschließlich Sicherung der Bohrkerne auszuführen. Kernbohröffnungen erhalten eine wasserdichte Epoxidharz-Innenabdichtung; Ringraumabdichtungen sind für Kernbohrungen und Rohrdurchführungen vorgesehen.

Rohrleitungen und Tiefbau

Für erdverlegte Leitungen sieht der Lageplan unter anderem eine Schlammwasserleitung PE DA 450/DN 400, eine Reinwasserleitung PE DA 560/DN 500, eine Überlauf- und Entwässerungsleitung DN 200 PE/DA 225, eine Betriebswasserleitung PE DA 90/DN 80, eine Klarwasserleitung DA 90/DN 80 sowie zwei Schutzrohre PVC DA 110/DN 100 vor.

Die verfahrenstechnische Installation umfasst Edelstahlrohre DN 50 bis DN 1000, Formstücke, Flansche, Systemrohre mit Pressfittingen, HT-Abflussleitungen sowie Rohrhalterungen mit statischer Auslegung und Verankerungsnachweis. Die Rohrleitungsbereiche reichen laut Leistungsverzeichnis von DN 50 bis DN 400.

Schweiß-, Sicht- und zerstörungsfreie Prüfungen sowie Rohrdruckproben sind durchzuführen. Der Prüfdruck beträgt das 1,5-fache des Nenndrucks, die Haltezeit 30 Minuten und das Prüfmedium Trinkwasser.

Armaturen, Messtechnik und Aggregate

Zu liefern und zu installieren sind Handarmaturen, Klappen, Kugelhähne, Probeentnahmeventile, Rückflusssperren, Be- und Entlüftungsventile, Kupplungen sowie elektrische Absperrklappen und Absperrschieber.

Die Messtechnik umfasst Grenzstandserfassung, zwei Radar-Füllstandsmessumformer, einen Überflutungssensor, zwei Druckmanometer mit Dreiwegehänen und ein magnetisch-induktives Durchflussmessgerät DN 125.

Vorgesehen sind zwei Klarwasser-Kreiselpumpen als Blockpumpen und eine vertikale Tauchmotorpumpe für den Pumpensumpf einschließlich Pumpenrahmen, Werkseinstellung, Abnahme, Inbetriebnahme und Leistungsprüfung.

Becken, Stahlbau und Kennzeichnung

Die Becken erhalten schwimmende Klarwasserabzugsvorrichtungen, Insektenschutzgitter, Spülanschluss, Entleerung sowie Schlammwasser-, Filtrat- und Betriebswasseranschlüsse. Ergänzend sind Wandwaschbecken, Bühnen, Podeste und Zugänge aus Stahl sowie ein Hydrant DN80 vorgesehen.

Stahlbau- und Edelstahlbauteile sind zu kennzeichnen. Vorgesehen sind Schilder für Armaturen, Messtechnik, Pumpen und Aggregate, Rohrleitungskennzeichnungen sowie Barcode-, QR-Code- oder NFC-Optionen nach Vorgabe des Auftraggebers.

Planung, Berechnung und Dokumentation

Erforderlich sind ein Terminplan in MS Project, die fortlaufende Pflege der Messstellen- und Antriebsliste, Fundament- und Aussparungspläne, Werkstatt- und Montagepläne, Werkpläne, Rohrhalterungspläne sowie isometrische Darstellungen der Rohrinstallation mit Werkteil- und Schweißnummern.

Statische Nachweise für Tragkonstruktionen und Befestigungen sind aufzustellen und durch eine unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen. Anlagendokumentation, Funktionsbeschreibung, Verfahrensschema, Inbetriebnahmeplan, As-Built-Unterlagen und Betriebsanleitungen sind in deutscher Sprache zu erstellen und zu übergeben.

Prüfung und Abnahme

Nach der Montage sind Erstprüfungen nach DIN VDE 0100-600 sowie kalte und warme Erst-Inbetriebnahmen der Aggregate durchzuführen. Die Einfahrphase umfasst Störfalltests, Sonderbetriebsfälle, Leistungstests und Prüfungen der übergeordneten Gesamtsteuerung.

Das Betriebspersonal des Auftraggebers ist im Umgang mit den Anlagenkomponenten zu schulen. Nach erfolgreichem Probebetrieb ist die Abnahme schriftlich zu beantragen; sie erfolgt innerhalb von zwölf Werktagen bei vollständigem Antrag. Abnahmeprotokoll und Gefahrübergang gehören zum Leistungsumfang.

Wartung und Störungsdienst

Nach der Abnahme ist ein vierjähriger Wartungsvertrag für die aufgeführten Komponenten zu erbringen. Er umfasst Wartungskarten, Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten, die Erhaltung der Betriebsbereitschaft, die Dokumentation von Anlagenzustand, Verschleiß und getauschten Teilen sowie den Einsatz qualifizierter Fachkräfte.

Ein 24-Stunden-Stördienst mit Bereitschaftsnotrufnummer ist vorzuhalten. Störungen sind innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Meldung vor Ort zu beheben. Optional kann eine Fachkraft während der Optimierungsphase mit 50 Stunden Bedarfsmenge eingesetzt werden.

Abschlussreinigung

Nach Abschluss der Bauleistungen und vor der Gesamtabnahme ist das Gebäude des Neubau-Absetzbeckens grundreinigen zu lassen. Erfasst werden Böden, Fundamente, Treppen, Außentür, Brüstungs- und Treppengeländer, Rohrüberstieg, Pumpensumpf, Lampen, Kabelträger, Kabelbühnen und Krananlagen.

Ebenfalls zu reinigen sind die Rohrinstallationen DN 50 bis DN 400 einschließlich Formteilen, Armaturen und Messgeräten, die zwei Klarwasserpumpen, die Pumpensumpfpumpe und die Rohrhalterungen. Wasser und Strom werden bauseitig bereitgestellt.

Stundenlohn- und Maschinenarbeiten

Bedarfspositionen umfassen Stunden für Techniker und Ingenieure, Facharbeiter, Monteure und Schweißer sowie Maschinenstunden für Schweißaggregat, Schweißrauchabzugsanlage, Elektrohammer und Schmutzwasserpumpe einschließlich Bedienpersonal.

Die angegebenen Mengen sind absolute Obergrenzen. Stundenlohn- und Maschinenarbeiten dürfen nur nach vorheriger ausdrücklicher Genehmigung ausgeführt und müssen vorher schriftlich angekündigt werden. Ein Anspruch auf Ausführung oder Abrechnung besteht nicht.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensform und Angebotsvollständigkeit

Die in den Vergabeunterlagen aufgeführte Unternehmensform ist einzuhalten und nachzuweisen. Geforderte Nachweise und Erklärungen müssen vollständig mit dem Angebot eingereicht werden. Für die Ausführung geltende Bedingungen und Zahlungsbedingungen sind zu beachten.

Verfahrensweise

Das Los ist ausdrücklich nicht für KMU geeignet. Es handelt sich um ein beschränktes Verfahren, in dessen Stufe 2 maximal fünf Teilnehmer aufgenommen werden können; minimal ist ein Teilnehmer zugelassen. Eine Zulassung und Reduzierung in Stufe 2 sind vorgesehen. Zuschlagskriterium ist der Preis.

Fachliche Qualifikation

Das Unternehmen muss ein qualifiziertes Fachunternehmen sein. Die vollständige, inhaltlich mangelfreie und realisierbare Ausführung ist durch örtliches Aufmaß nachzuweisen. Bedenken gegen die Realisierbarkeit oder Funktion der schlüsselfertigen Anlage sowie gegen die vorgesehene Ausführung der Pumpen sind schriftlich anzuzeigen.

Schweiß- und Werkstoffkompetenz

Für Schweißarbeiten ist geeignetes Personal mit gültiger Prüfbescheinigung nach DIN EN ISO 9606-1 einzusetzen. Vor Fertigungsbeginn sind gültige Schweißverfahrensprüfungen nach DIN EN ISO 15614-1 und Schweißanweisungen nach DIN EN ISO 15609-1 vorzulegen. Mediumberührte Produkte und Bauteile müssen die aktuellen Bewertungsgrundlagen der Trinkwasserverordnung erfüllen; einschlägige Nachweise nach KTW-BWGL, DVGW W 270 und UBA sind vorzulegen.

Qualitäts- und Produktnachweise

Pumpenlieferanten müssen ein eingeführtes Qualitätsmanagementsystem besitzen und über eine gültige Zertifizierung nach DIN EN ISO 9906 verfügen. Stahlbauarbeiten dürfen nur von Fachfirmen ausgeführt werden, die die erforderlichen Zertifikate nach DIN EN 1090 besitzen. Bauprodukte und Komponenten müssen über CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung mit Begleitdokumentation verfügen.

Planung, Dokumentation und Betrieb

Verfahrens- und Dokumentationsqualität wird über M&A-Liste, technische Datenblätter, Werkstatt- und Montagepläne, Werkstoffnachweise, Prüfprotokolle und As-Built-Unterlagen nachzuweisen. Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, Termin- und Arbeitspläne zu erstellen und fortlaufend zu aktualisieren sowie die M&A-Liste über die gesamte Projektlaufzeit zu pflegen.

Sicherheit und Qualifikation der eingesetzten Kräfte

Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzept einschließlich Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsablaufplan, Unterweisung und SiGe-Unterlagen ist vorzulegen. Die Leistungen sind mit entsprechend qualifizierten Fachkräften zu erbringen. Ein unabhängiger Sachverständiger oder Prüfingenieur muss für die Prüfung der Statik verfügbar sein.

Eigene Leistungserbringung und Störungsdienst

Die Leistung ist durch den Betrieb des Auftragnehmers und grundsätzlich nur mit Zustimmung des Auftraggebers an Nachunternehmer zu erbringen. Der Auftragnehmer stellt die benötigten Hilfsmittel, Messgeräte, Werkzeuge, Schmier- und Reinigungsmittel sowie sonstige Hilfsstoffe selbst bereit. Für Störungen muss ein 24-Stunden-Stördienst mit Bereitschaftsnotrufnummer bereitstehen; die Betriebsbereitschaft ist während der Wartung, soweit technisch möglich, zu gewährleisten.

Rechtliche und betriebliche Pflichten

Bei der Ausführung sind die gesetzlichen Bestimmnungen, Unfallverhütungsvorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Der Auftragnehmer muss dem Betreiber schriftlich mitteilen, welche Tätigkeiten und Wartungsleistungen dem Personal des Auftraggebers oder Dritten untersagt sind.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 75%4–10 · 25%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 42 erledigt
Formale Angebotsbestandteile
Eignungs- und Qualitätsnachweise
Technische Unterlagen
Ausführungs- und Sicherheitsunterlagen
Ausführungsnachweise während der Bauphase
Inbetriebnahme, Abnahme und Wartung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtwerke Jülich GmbH | Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
52428 Jülich
Ort
52428 Jülich
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.deutsche-evergabe.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
52428 Jülich
Nordrhein-Westfalen

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