Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Oberbergische Kreis baut als Träger des Rettungsdienstes drei neue Rettungswachen und sucht dafür einen Generalunternehmer. Es handelt sich um Paket 1 mit den Standorten Morsbach, Marienheide-Mitte und Waldbröl. Geplant ist eine schlüsselfertige Errichtung der Gebäude inklusive technischer Anlagen und noch fehlender Planungsleistungen. Die Vorplanung bis Genehmigungsplanung (HOAI Phasen 1–4) liegt bereits vor.
Was Sie als Bieter wissen sollten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtvorhaben Paket 1
Paket 1 umfasst den Neubau von drei Rettungswachen als Generalunternehmerleistung:
Der Oberbergische Kreis plant gemäß Rettungsdienstbedarfsplan insgesamt neun Rettungswachen-Standorte; Paket 1 ist der erste Bauabschnitt. Die Gebäude sind in zwei Modulen konzipiert und können je nach Grundstückszuschnitt erweitert werden.
Module und Raumprogramm
Das Raumprogramm ist in zwei Module aufgeteilt:
Die Anordnung erfolgt in T-Form oder Rücken-an-Rücken gemäß Genehmigungsplanung. Weitere Details sind der Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) zu entnehmen.
Leistungsumfang des Generalunternehmers
Der Auftragnehmer übernimmt folgende Leistungen:
Nicht im Auftragsumfang (Eigenleistung des Auftraggebers):
Planungsstand und Vergabegrundlagen
Die Planung der Leistungsphasen 1–4 gemäß HOAI (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung) ist bereits erstellt und liegt den Vergabeunterlagen bei. Auf dieser Basis ist das Gebäude schlüsselfertig zu errichten und die noch ausstehende Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Objektüberwachung zu erbringen. Die Vergabe basiert auf einer funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensrahmen
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Die hier beschriebenen Eignungskriterien betreffen die Auswahl der Bewerber für die zweite Phase (Angebotsaufforderung). Es werden mindestens 5 und höchstens 5 Bewerber für die zweite Stufe zugelassen – bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern wird ein Ranking nach Anzahl und Qualität der Referenzen erstellt. Das Verfahren ist nicht für KMU geeignet und wird aus EU-Mitteln finanziert. Verhandlungen sind nicht im Vorfeld ausgeschlossen.
Auswahlkriterien – Rangfolge (1 = höchste Priorität)
Rang 1 – Referenzprojekte: Eigenerklärung zu vergleichbaren Leistungen der letzten 7 Jahre (Planung und schlüsselfertiger Bau für Wohnen, Büro, BOS).
Rang 2 – Spezifischer Jahresumsatz: Durchschnittlich mind. 37,5 Mio. € netto/Jahr mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Rang 3 – Mitarbeiterzahl: Durchschnittliche jährliche Belegschaft (eigenes Personal, ohne Verwaltung) der letzten 3 Kalenderjahre.
Rang 4 – Ohne Rangfolge untereinander:
Ohne Rang, aber gefordert:
Zwingende Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen
Folgende Eigenerklärungen sind zwingend einzureichen (kein Ranking, aber Pflicht):
Hinweise zu Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Bietergemeinschaften werden als Ganzes bewertet; alle Mitglieder müssen die Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen und die jeweils einschlägigen Eignungsnachweise einreichen.
Eignungsleihe ist grundsätzlich möglich, muss aber offengelegt werden. Der Nachunternehmer muss in diesem Fall eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgeben.
Zuschlagskriterium (Qualität)
Der Zuschlag wird nach Qualitätskriterien vergeben. Hierzu zählen insbesondere Zeitplanung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Qualifikation des eingesetzten Personals. Optional angebotene BIM-Leistungen werden ebenfalls bewertet. Die genauen Gewichtungen und Unterkriterien werden in den Vergabeunterlagen (Phase 2) festgelegt.
Planung und/oder schlüsselfertiger Bau dauerhafter Gebäude für Wohnen, Büro sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) für öffentliche und private Auftraggeber
Kurzbeschreibung, ausgeführte Leistungen, BGF, BRI, technische Gebäudeausrüstung, Auftragsvolumen, Ausführungszeitraum, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE, TU, GU), ggf. Planungs- und BIM-Anteil, Referenzgeber mit Name, Adresse, Telefonnummer