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Öffentliche Ausschreibung

Gemeinde Schwarzburg, VG SchwarzatalSchwarzburg, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 20 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Gemeinde Schwarzburg (VG Schwarzatal) schreibt den Ersatzneubau der Brücke über die Schwarza im Zuge der Burkersdorfer Straße in Schwarzburg (Thüringen) öffentlich aus.

Geboten wird eine schlanke, einfeldrige Spannbetonrahmenbrücke (Stützweite ca. 21,13 m, Nutzbreite 9,05 m) inklusive Abbruch der bestehenden Zweifeldbrücke. Während der Bauzeit ist eine einspurige Behelfsumfahrung mit Behelfsbrücke und Lichtsignalanlage zu errichten und nach Fertigstellung vollständig zurückzubauen.

Zum Auftrag gehören außerdem Straßenbauarbeiten im Anschluss an die Brücke (ca. 62 m Strecke, bituminös und gepflastert), Erdarbeiten, Wasserhaltung, Anpassung von Versorgungsleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Strom, Gas, Telekom) sowie landschaftsbauliche und ökologische Maßnahmen (Baumpflanzungen, Nistkästen für Wasseramseln, Fledermausquartiere, ökologische Baubegleitung).

Angebotsfrist: 29. September 2026, 11:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform des Staatsanzeigers).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 20 Tage bis zur Angebotsfrist — 29. September 2026
HEUTE
Termin / FristMÄR2026 JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Holzungszeitraum Tabuca. 1. März – 30. Sep. 2026
Gewässerarbeiten Tabuca. 1. März – 31. Juli 2026
Klagefrist Rechtsbehelfca. 19. Juni – 19. Juli 2026
Angebotsfrist29. Sep. 2026
Angebotsöffnung29. Sep. 2026
Bindefristca. 29. Sep. – 30. Nov. 2026
Anzeigefrist Baubeginnca. 18. Okt. – 1. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Nov. 2026 – 29. Okt. 2027
Ausführungsbeginn1. Nov. 2026
Standzeit Behelfsbrückeca. 1. Nov. 2026 – 29. Okt. 2027
Abbruch Ufermauer/Brückeca. 1. Nov. 2026 – 31. März 2027
Gültigkeit Genehmigungca. 1. Nov. 2026 – 31. Okt. 2029bis 2029
Fertigstellungspflegeca. 1. Apr. – 31. Dez. 2027
Fertigstellung (Vollendung)29. Okt. 2027
Übergabe Bestandspläneca. 29. Okt. – 24. Dez. 2027
Entwicklungspflege1. Jan. 2028 – 31. Dez. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis, ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Lohngleitklausel-Erstattungsbeträgen und Instandhaltungsangeboten).

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig angegeben: Es ist ausschließlich der Preis als Zuschlagskriterium definiert; die Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte ist ergänzend im Preiskriterium integriert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektüberblick und Bauteil-Gliederung

Die Gesamtleistung ist in fünf Bauteile gegliedert:

Bauteil 01 – Allgemeine Leistungen: Baustelleneinrichtung, Verkehrsführung/-sicherung, Beweissicherung, Abbrucharbeiten, Nebenkosten, Versorgungsleitungen, Kampfmitteluntersuchung (ca. 600 m² Verdachtsfläche).Bauteil 02 – Brücke (Ersatzneubau): siehe Abschnitt „Hauptbrücke".Bauteil 03 – Behelfsbrücke und -umfahrung: siehe Abschnitt „Behelfsbrücke und Umfahrung".Bauteil 04 – Straßenbau: siehe Abschnitt „Straßenbau".Bauteil 05 – Landschaftsbau: siehe Abschnitt „Landschafts- und ökologische Maßnahmen".

Das Projekt liegt in der Gemeinde Schwarzburg (VG Schwarzatal, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) am Gewässer I. Ordnung Schwarza und berührt FFH-/SPA-Gebiete. Die wasserrechtliche Genehmigung (ausgestellt 19.05.2026) ist mit umfangreichen Nebenbestimmungen zu beachten.

Hauptbrücke (Ersatzneubau)

Rückbau:

Kompletter Abbruch der bestehenden Zweifeldbrücke (Stützweiten je 10,40 m, Stahltäger mit aufgelegten Stahlbetonfertigteilen, Überbau ca. 23 m, Breite ca. 9 m, Baujahr 1970, Zustandsnote 3,5).Abbruch der Ufermauern im Baubereich.

Neubau (einfeldriger Spannbetonrahmen, gevoutet):

Lichte Weite 20,10 m, Stützweite 21,13 m (in Bauwerksachse 21,331 m).Nutzbreite 9,05 m, Gesamtbreite 9,55 m (Gehbahn oberstrom 2,50 m + Fahrbahn 5,55 m + Notgehbahn 1,00 m).Konstruktionshöhe 0,75–1,20 m, Kreuzungswinkel 96,592 gon.Flachgründung auf Kies (Schicht 5) bzw. Fels (Schicht 6), Trägerbohlwandverbau, Baugrubensicherung.Betonmengen ca.: C 30/37 ≈ 160 m³ (Fundamente), C 35/45 ≈ 345 m³ (Unterbauten/Überbau), C 30/37 LP ≈ 32 m³ (Kappen).Betonstahl B 500 B ≈ 63 t, Spannstahl St 1570/1770 ≈ 8,5 t.Vorspannung des Überbaus von beiden Seiten.Lager, Übergangskonstruktionen, Stahl-Füllstabgeländer mit Drahtseil (ca. 46 m).Brückenabdichtung: 0,5 cm Polymerbitumenschweißbahn + 3,5 cm Schutzschicht Gussasphalt MA 11 S + 4,0 cm Asphaltdeckschicht, Versiegelung zweilagig.Entwässerung über Dachgefälle 2,5 % und Pendelrinnen (Längsneigung 0,5 %), Tropftüllen zur Dichtungsentwässerung.Kappen fugenlos mit Edelstahldichtungsstreifen, Kappenbordhöhe 15 cm.Sichtbetonklasse SB 2 nach ZTV-ING 3-2.Ausstattung: Messbolzen zur Setzungsprüfung, Leerrohre DN 90 für Telekom (2 Stück) und Beleuchtung (1 Stück), Jahreszahl nach RiZ-ING.Lastannahmen: Eurocode 1 (DIN EN 1991-2 NA) und militärisch STANAG 2021 (MLC 100/MLC 30/30).Bestandspläne nach Handbuch der Bauwerksdokumentation.Dichtungsbahn ca. 210 m².

Behelfsbrücke und Behelfsumfahrung

Behelfsbrücke (zweifeldrig, temporär):

Zwei Einfeldsysteme, Einzelstützweiten je ≥ 9,18 m (ca. 2 × 19,18 m, lichter Brückenquerschnitt). Breite zwischen Geländern 5,50 m (Fahrbahn 3,50 m + Gehbahn 1,50 m + Schrammbord 0,50 m).Konstruktion: Walzprofilträger HEM 340 (S 355 J2 G3), Achsabstand 0,65 m, mit Stahlbeton-Fertigteilplatten C 30/37 (quer verlegt), Klemm-/Schraubverbindungen.Gründung über Brunnenringe.Kleinste lichte Höhe > 278,23 m ü. NHN.Holz-Geländer, Asphaltfahrbahn AC 16 TD.Standzeit ca. 12 Monate (geschätzt), Standort ca. 40 m nördlich (unterstrom) des Bestandsbauwerks.Vierteljährliche Prüfung der Behelfsbrücke nach DIN 1076 mit Protokollen.Vollständiger Rückbau nach Wegfall der Notwendigkeit, inkl. Sohl- und Ufersicherung (drei Rohre DN 1000 im Straßendamm zur Abflussverbesserung).

Behelfsumfahrung:

Länge ca. 83,68 m, Fahrbahnbreite 3,50 m (einspurig), Gehbahn 1,50 m oberstrom, Längsneigung bis 6 %.Aufbau: 4 cm AC 11 DS + 10 cm AC 32 TS + 46 cm Frostschutzschicht 0/45 = 60 cm.Geschwindigkeit ≤ 30 km/h, Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage.Entwässerung, Pflaster/Borde/Rinnen.Rekultivierung/Begrünung der Baustraßen-Flächen mit Regiosaat (Vorkommensgebiet 3) nach Rückbau.

Straßenbau

Strecke ca. 62,50 m (Station 0+6,00 bis 0+68,50), Erschließungsstraße innerorts.Trassierung: Gerade im Bauwerksbereich, Krümmungen R = 7 m (Süden) und R = 20 m (Westen), Kuppe HK = 150 m.Längsneigung max. 6,00 %, min. 1,348 %; Querneigung 2,5 % als Dachgefälle.Oberbau bituminös (Bk 1,0, RStO 12 Tafel 1): 4 cm Asphaltdeckschicht + 14 cm Asphalttragschicht + 47 cm Frostschutzschicht = 65 cm.Oberbau gepflastert (Bk 1,0, RStO 12 Tafel 3): 12 cm Betonpflaster + 4 cm Bettung + 15 cm Dränbetontragschicht + 34 cm Frostschutzschicht = 65 cm.Gehweganschluss (RStO 12 Tafel 6): 8 cm Pflaster + 4 cm Bettung + 28 cm Frostschutzschicht 0/45 = 40 cm.Borde setzen ca. 92 m (Hochbord nach DIN 483 sowie Betonbord), Pflasterdecke ca. 295 m².Asphalttragschicht ca. 210 m², Asphaltbetondeckschicht ca. 345 m², Frostschutzschicht ca. 170 m³.Oberboden-/Bodenabtrag ca. 20 cm, Bodenaustausch ca. 30 cm (außerhalb Bauwerkshinterfüllung) bzw. ca. 140 m³.Befestigung aufnehmen (Asphalt/Pflaster) ca. 410 m².Entwässerung: Straßenabläufe, Sickerrohrleitungen, Kunststoffrohrleitungen DN 200, Kastenrinne, Rigole.

Versorgungsleitungen Dritter

Zweckverband Rennsteigwasser – Trinkwasser DN 80 (PE-HD): Umverlegung vor Brückenabbruch; gemeinsamer Düker mit TEN außerhalb des Baufelds.Zweckverband Rennsteigwasser – Abwasser: Schächte höhenmäßig anpassen, Notüberlauf funktionsfähig halten, Provisorium durch AN.Thüringer Energienetze (Strom/Gas): Umverlegung am Bestandsbauwerk; Halbschalen für Gasleitung unter Umfahrung; gemeinsamer Düker.Deutsche Telekom: Provisorium vor Brückenabbruch; Leerrohre DN 90 in südlicher Kappe.Straßenbeleuchtung: Rückbau und Zwischenlagerung; Provisorium auf Stahlseil über der Schwarza; Leerrohr DN 90 in südlicher Kappe.Treppenanlage: Rückbau und nach Fertigstellung Wiederherstellung.

Landschafts- und ökologische Maßnahmen

Baumschutz: bauzeitlicher Schutz vor Baumaßnahmen vorgesehen; Ersatz gefällter Bäume; Wiederherstellung der Lindenbaumreihe entlang der Schwarza und der Heckenabgrenzung.Pflanzung: 4 Stück Hochstamm Tilia platyphyllos (Sommerlinde) mit Pfahlbock und Verbiss-/Fegeschutz.Fertigstellungspflege 2027 (1 Jahr): Wässerung in 5 Gängen, Gehölzpflege in 3 Gängen/Jahr, Rasenpflege/Mahd.Entwicklungspflege 2028–2029 (2 Jahre): Wässerung 3 Gänge/Jahr, Erziehungsschnitt, Pflege, Rückbau der Baumverankerung.Nistkästen Wasseramsel: 2 Stück Lieferung + Montage am Brückenbauwerk mind. 0,5 m über Hochwasserlinie, Höhe ca. 3,0–6,0 m ü. GOK; Demontage von 2 Stück von Behelfsbrücke und bestehendem Baum außerhalb Brutzeit (März–Juni).Fledermausquartiere: Lieferung + Montage 2 Stück (1× Wandschale Schwegler 2FE, 1× Winterquartier 1WQ), Höhe ca. 3,0–6,0 m ü. GOK.Ökologische Baubegleitung: mit Fledermausökologie-Kenntnissen verpflichtend, hinzuzuziehen.Schwarzdecke auf Pflasterflächen/Wildwuchs: Regiosaat aus Vorkommensgebiet 3 „Süddeutsches Hügel- und Bergland".Kontrollprüfungen u. a.: Plattendruck nach DIN 18134, Verdichtungsnachweise nach DIN 18125-F63, Proctor nach DIN 18127, Bohrkernentnahme Asphalt, LAGA M 20 (Tragschichten ohne Bindemittel), RuVA-StB (PAK/Phenol) für Asphaltdecken.

Kontroll-, Beweis- und Dokumentationspflichten

Kontrollprüfungen durch unabhängiges Prüfinstitut (Plattendruck, Verdichtung, Proctor, Asphalt-Bohrkerne, LAGA, RuVA-StB).Beweissicherung für angrenzende Bebauung/Verkehrswege durch öffentlich bestellten, vereidigten Gutachter (Vor- und Nachuntersuchung).Standsicherheitsnachweise und Ausführungszeichnungen für die Behelfsbrücke (3-fach Papier + 1-fach digital als PDF; Ausführungszeichnungen zusätzlich 4-fach + DWG), geprüft durch anerkannten Prüfingenieur; dieser ist vor Auftragsvergabe mit dem AG abzustimmen.Bautagesberichte: tägliche Übergabe an den AG.Vermessungskonzept: Methoden für Absteckung, Eigenüberwachung, Kontrolle, Bewegungs-/Deformationsmessungen, Bestandserfassung.Bestandspläne gemäß Handbuch der Bauwerksdokumentation.Bestandspläne nach wasserrechtlicher Genehmigung: Übergabe digital im amtlichen Lage- und Höhensystem (ETRS89/UTM32, DHHN2016) an TLUBN Ref. 44 innerhalb 8 Wochen nach Abschluss.

Umwelt-, Gewässer- und Artenschutzauflagen

Einhaltung der wasserrechtlichen Genehmigung (ausgestellt 19.05.2026) und ihrer Nebenbestimmungen.Tabuzeiten: Baumfällungen 01.03.–30.09. (außerhalb; innerhalb nur mit Freigabe nach Quartierkontrolle); Gewässerarbeiten 01.03.–31.07. tabu; Abbruch Ufermauer/Brücke nur 01.11.–31.03. bei Tageslicht.Gewässerbett im Baubereich arbeitstäglich kontrollieren und beräumen; Traggerüst, Pfeiler und Rohreinläufe arbeitstäglich auf Treibgut prüfen.Offene Baugruben täglich morgens auf Fischotter kontrollieren und Ausstiegshilfen bereitstellen.Spalten der Ufermauer vor Abbruch auf Fledermäuse prüfen.Havarie- und Hochwasserschutzmaßnahmenplan vorlegen (spätestens mit Baubeginnsanzeige).Baumaschinen mit biologisch abbaubaren Betriebsstoffen, soweit möglich; Ölbindemittel und Gerät zur Aufnahme verunreinigten Erdreichs vor Ort vorhalten.Elektrobefischung in 200 m ober-/unterstrom vor Gewässerarbeiten (Wiederholung bei Bauunterbrechung > 14 Tage).Wechselzone für Fischotter an der Uferböschung unter den Brücken dauerhaft erhalten/anlegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung / Registereintrag

Eintragung in Handwerksrolle, Handelsregister oder IHK (Mindestens eine dieser Eintragungen) – Nachweis über Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Handwerks-/IHK-Eintrag (Formblatt 124; auf Verlangen).Bekanntgabe, ob der Bieter präqualifiziert ist (PQ-Nummer) – dann entfällt die Eigenerklärung zur Eignung als vorläufiger Nachweis.Leistungserbringung im eigenen Betrieb oder mit Nachunternehmern ist im Angebot anzugeben; bei NU-Einsatz Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (FB 233).

Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Mit der Eigenerklärung zur Eignung (FB 124) verpflichtet sich der Bieter u. a. zu:

Kein Insolvenzverfahren eröffnet/antragt (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan – ggf. auf Verlangen vorzulegen).Keine schwere Verfehlung gemäß § 6e EU VOB/A in den letzten Jahren.Keine einschlägige Verurteilung in den letzten zwei Jahren (Freiheitsstrafe >3 Monate, Geldstrafe >90 Tagessätze oder Geldbuße >2.500 €).Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt (Steuersachen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen), Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse.

Leistungsfähigkeit (fachlich und personell)

Nachweis einer Haftpflichtversicherung (auf Verlangen).Erklärung zur jahresdurchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit Leitungspersonal (auf Verlangen).Drei vergleichbare Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren (auf Verlangen) – siehe Anforderungen in den Referenzen.Nachunternehmer: Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (FB 126/236) auf Verlangen.

Sicherheiten / Bürgschaften

Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 % der Auftragssumme (inkl. USt.), sobald die Auftragssumme ≥ 250.000 € ohne USt.Mängelansprüche-Bürgschaft: 3 % der vorläufigen Abrechnungssumme bei Abnahme.Bürgschaften sind über die im Formblatt vorgesehenen Urkunden zu stellen.

Formelle Anforderungen an die Bietergemeinschaft

Referenzprojekte
3 (auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen) ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre (Eigenerklärung zur Eignung, FB 124) – gefordert werden 3 Referenznachweise mit Mindestangaben

Mindestangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang inkl. Mengen, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke mit eigenem Leitungspersonal, schriftliche Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 24%4–10 · 49%11+ · 27%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Pflicht-Angebotsunterlagen (mit dem Angebot abzugeben)
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Pflichten aus der wasserrechtlichen Genehmigung / Umwelt
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Schwarzburg, VG Schwarzatal
Anschrift
98744 Schwarzatal
Ort
07427 Schwarzburg
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.vg-schwarzatal.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
07427 Schwarzburg
Thüringen

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