Offener Realisierungswettbewerb "Gartenschau 2033" mit Ideenteilen und anschließendem Verhandlungsverfahren Objektplanung Freianlagen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gesucht?
Landschaftsarchitekt/innen für die Vorplanung der Gartenschau 2033 in Benningen am Neckar und Marbach am Neckar.
Worum geht es?
Die Gemeinde Benningen und die Stadt Marbach richten gemeinsam die Gartenschau 2033 aus. Dafür sollen rund 21,6 Hektar Daueranlagen entlang des Neckars neu geordnet und aufgewertet werden – mit einem „Grünen Bogen" als verbindendem Element zwischen beiden Kommunen.
Was ist zu planen?
Sechs Teilbereiche: „Auf der Bürg", Benninger Neckarwiesen, eine neue Neckarquerung (Brückenschlag), Marbacher Neckarwiesen, Historische Altstadt Marbach und die Schillerhöhe. Dazu kommen Ideen für Wegeverbindungen zwischen den Bereichen sowie ein erstes Ausstellungskonzept (Zaun, Zugänge, Wege).
Wie läuft das Verfahren?
Was ist wichtig?
Themen sind ökologische Aufwertung, Klimaanpassung (Schwammstadt), Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Denkmal- und Artenschutz sowie eine rund 10 Meter hohe neue Fuß- und Radwegebrücke.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Leistungsfähigkeit des Projektteams25%
Fachkompetenz, Ablauforganisation und Verfügbarkeit des Projektteams
- Wettbewerbsergebnis45%
Bewertung des Wettbewerbsergebnisses (1. Preis = 5 Punkte; 2. Preis = 4 Punkte; 3. Preis = 3 Punkte; 4. Preis = 2 Punkte)
- Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses20%
Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses auf Basis der Beurteilung aus dem Preisgerichtsprotokoll
- Honorarangebot10%
Preis/Honorar des Angebots
Bewertung mit 0-5 Punkten je Kriterium, multipliziert mit Gewichtungspunkten (Wichtungspunkte). Erreichbare Gesamtpunktzahl: 500.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtgebiet und Rahmenbedingungen
Realisierungsteil – sechs Teilbereiche
1. Auf der Bürg (Benningen): Vorfeld S-Bahnhof/Mobilitätsknoten, Studionstraße (Schwammstadt-Prinzip), fußläufige barrierefreie Verbindung zur Neckaraue, naturnaher Spielplatz, römisches Kastell (Denkmalschutz), Treffpunkt/Platz
2. Neckarauen Benningen: „Aktivband" entlang Neckartalradweg, Begleitbaumpflanzungen, Aktionspunkte, Wasserspielplatz, Skateplatz (Verlagerung von Marbach), Dreschschuppen (Ertüchtigung), altes Wasserwerk, Bolzplatz, Spielplatz am Wasserhaus, Ankommen am Neckarsteg
3. Zweite Neckarquerung (Brückenschlag): neue Brücke im Bereich der Schleuse über den östlichen Neckararm; Lage, Führung und Art vorschlagen (Brückenbauwerk selbst in separatem VgV-Verfahren)
4. Neckarauen Marbach: naturnahe Gestaltung, ökologische Aufwertung, Anbindung Poetenweg/Ludwigsburger Straße/neue Brücke, multifunktionale Flächen, neuer naturnaher Parkplatz, altes Wasserkraftwerk (Eventlocation), neue Fuß-/Radwegebrücke über L 1100 (Mindestbreite 4 m, barrierefrei, lichte Höhe 4,5 m, Höhenunterschied ca. 10 m)
5. Historische Altstadt Marbach: nördlich, westlich und südlich der Stadtmauer; Rundweg unterhalb der Stadtmauer; Mühlweg als Verbindung; Aufwertung Gerberparkplatz, Kelterplatz, Grabenstraße
6. Schillerhöhe: „Grüner Bogen", Poetenweg (barrierearme Verbindung zur Neckaraue), Neuer Literaturpark (rund 2.000 m² Spiel-/Bewegungsflächen), Hermann-Mayer-Sportplatz, Festwiese (rund 5.000 m², Erhalt), Mobilitätshub, Stellplätze Wohnmobile (7 m + Strom)
Ideenteil – Wegeverbindungen
Vorschläge zur Aufwertung der Wegeverbindungen zwischen den Teilbereichen und zur Einbindung in das Siedlungsgeflecht (punktuelle Eingriffe als „Baukastensystem"):
Ausstellungskonzept (erstes Flächenlayout)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahren
Teilnahmeberechtigung
Natürliche Personen:
Juristische Personen:
Teilnehmergemeinschaften:
Ausschlussgründe
Sonstige Erklärungen (im Formblatt D 16)
Beurteilungskriterien (Qualität)
1. Leitidee, Identität und Innovation der Gartenschau unter Berücksichtigung ortstypischer Qualitäten
2. Freiräumliche Qualität der Daueranlagen (Aufenthaltsqualitäten, Funktionalitäten, Wegebeziehungen, Barrierefreiheit)
3. Einbindung der Daueranlagen in bestehendes Wegenetz, Siedlungs- und Nutzungsgeflecht
4. Nachhaltigkeit, Ökologie, Klimasensibilität
5. Plausibilität des Ausstellungskonzepts
6. Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit in Herstellung und Unterhalt
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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