Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee schreibt Pförtner- und Empfangsdienstleistungen für drei eigene Liegenschaften aus: in Stralsund, Lübeck und Rostock-Warnemünde.
Pro Jahr fallen rund 6.900 Einsatzstunden an, die an Werktagen (Montag bis Freitag, keine Feiertage) abzudecken sind. Der Auftrag umfasst Empfang und Besucherverkehr, Schlüsselverwaltung, Post- und Lieferannahme, Schranken- und Tordienst in Warnemünde, Servicetelefon, Rundgänge sowie Alarm- und Notfallmanagement.
Die Vergabe erfolgt als Gesamtvergabe (keine Einzelvergabe einzelner Standorte) mit einer Laufzeit vom 01.12.2026 bis 30.11.2030 (48 Monate) und einer Verlängerungsoption von maximal zwei Jahren. Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform (DTVP) eingereicht werden – Angebotsfrist ist der 29.09.2026 um 10:00 Uhr (MESZ).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStandorte und Einsatzzeiten
Die Leistung ist an folgenden drei Standorten zu erbringen:
Alle Standorte: Montag bis Freitag, keine Feiertage. Pro Standort ist jeweils 1 Mitarbeiter einzusetzen.
Kernaufgaben an allen Standorten
Folgende Tätigkeiten sind an allen drei Liegenschaften zu erbringen:
Dienstkleidung, Wachbuch und Dienstpläne
Reaktions- und Erreichbarkeitsanforderungen
Umfang (Einsatzstunden und Vertragsrahmen)
Gesamtumfang: rund 6.887,99 Einsatzstunden pro Jahr, aufgeteilt auf die drei Standorte:
Die Leistung wird im Stundenverrechnungssatz abgerechnet; An- und Abfahrtszeiten werden nicht gesondert vergütet. In den Preisen sind Kosten für Material, Geräte sowie An- und Abfahrt einzurechnen.
Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Positionen auszuklammern, Stunden zu erhöhen oder zu vermindern und Zeiten zu ändern. Die Vergabe erfolgt als Gesamtvergabe – Einzelvergabe einzelner Standorte ist ausgeschlossen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eigenerklärungen und Anlagen
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen/Unterlagen zwingend einzureichen:
Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234), Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (235) und Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (233) nur, falls zutreffend.
Fachliche Eignung (Referenzen, Umsatz, Personal)
Zuverlässigkeit und rechtliche Ausschlussgründe
Haftpflichtversicherung (Mindestdeckungssummen)
Vom Bieter ist eine Haftpflichtversicherung nachzuweisen oder im Auftragsfall abzuschließen. Der Nachweis muss vor Vertragsbeginn schriftlich erfolgen; jährliche Verlängerungsbestätigung bis 31.01.
Anforderungen an das eingesetzte Personal
Für das auf den drei Liegenschaften eingesetzte Personal gilt:
Tarifliche Mindestanforderungen an die Entlohnung
Angebote mit Stundenlohn unter Tariflohn werden ausgeschlossen.
Außerdem Pflichten zur Weitergabe dieser Anforderungen an Nachunternehmer und zur Kontrolle der Einhaltung auf allen Stufen.
Sonstige organisatorische Anforderungen
Drei Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Pförtner-/Empfangsdienst/Sicherheitsdienstleistungen). Pflichtangaben pro Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum.
Vergleichbare Sicherheits-/Empfangsdienstleistungen. Die Angaben sind bereits mit dem Teilnahmeantrag/Angebot vorzulegen.