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Planung Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz und Altlasten PfA Mitte (VE0444) für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)

RTW Planungsgesellschaft mbH60549 Frankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 6 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die RTW Planungsgesellschaft mbH schreibt Planungsleistungen für den Bauabschnitt Mitte der Regionaltangente West (RTW) in Frankfurt am Main aus. Gesucht wird ein Ingenieurbüro, das ein Monitoringkonzept für Grundwassermessstellen entwickelt, den nachsorgenden Bodenschutz in bekannten Altlastenflächen plant und den Auftraggeber zu Auswirkungen von Altlasten auf die weitere Planung berät.

Was zu tun ist

Konzeptionierung und Planung neuer Grundwassermessstellen, inkl. Standortwahl und Integration in das bestehende MonitoringkonzeptErstellung von Ausschreibungsunterlagen für den späteren Bau der MessstellenErstellung eines Arbeits- und Sicherheitsplans für die Arbeiten auf den AltlastenflächenBeratung des Auftraggebers bei der Ausführungsplanung in AltablagerungsbereichenVorlage des Monitoringkonzepts 6 Monate vor Baubeginn bei den zuständigen Behörden

Wichtige Fristen

Angebotsfrist: 15.09.2026, 12:00 Uhr (ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform eHAD)Bindefrist: 16.10.2026

Eignung

Mindestumsatz 50.000 € netto/Jahr im Tätigkeitsbereich2 festangestellte Fachkräfte mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung2 Referenzen zu Grundwassermessstellen/Monitoring im Altlastenbereich, je mind. 25.000 € netto, ab 01.01.2020
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 6 Tage bis zur Angebotsfrist — 15. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ
Veröffentlichung27. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist4. Sep. 2026
Angebotsfrist15. Sep. 2026
Erstellung Arbeits- und Sicherheitsplanca. 16. Sep. 2026 – 22. Jan. 2027
Weiterentwicklung Messstellenkonzept / Planung Grundwassermessstellenca. 16. Sep. 2026 – 5. Feb. 2027
Erstellung Ausschreibungsunterlagen (Messstellenbau)ca. 16. Sep. 2026 – 5. Feb. 2027
Vorlage Monitoringkonzeptca. 16. Sep. 2026 – 5. Feb. 2027
Beratung Ausführungsplanung Altlastflächenca. 16. Sep. 2026 – 31. Dez. 2027
Bindefrist16. Okt. 2026
Dokumentation Leistungsstand bei Vertragsbeendigungca. 31. Dez. 2027 – 14. Jan. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Gesamtpreis100%

    Einziges Zuschlagskriterium ist der Gesamtpreis des eingereichten Angebotes. Der Zuschlag wird auf das preisgünstigste Angebot erteilt.

KI-Hinweis: Abschnitt 7 der Aufforderung zur Angebotsabgabe gibt eindeutig an, dass einziges Zuschlagskriterium der Gesamtpreis ist.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Konzeptionierung und Planung neuer Grundwassermessstellen

Analyse der Ausgangslage: Auswertung bestehender Unterlagen, Altlastenprotokolle sowie geologischer/hydrogeologischer GutachtenBewertung des Altlastenpotenzials im TrassenbereichAbstimmung der Monitoringziele mit dem Auftraggeber und den FachbehördenStandortfindung unter Berücksichtigung geologischer, hydrogeologischer, logistischer und sicherheitstechnischer AspekteFestlegung von Probenahmeverfahren und Parametern (Schadstoffkonzentrationen, Wasserstand, Temperatur, pH-Wert etc.)Planung der Messstellen mit Koordinaten, Bohrtiefe, Ausbau, Materialien und ZuwegungenPrüfung der Zugänglichkeit und Sicherheit; Abstimmung mit Flächeneigentümern, Behörden und GrundstücksbesitzernUnterstützung des Auftraggebers bei GenehmigungsanträgenIntegration der neuen Messstellen in das vorhandene MonitoringkonzeptErstellung der Ausschreibungsunterlage für den späteren Grundwassermessstellenbau (Erläuterungsbericht, Leistungsverzeichnis in GAEB-/PDF-/Excel-Format, Pläne, Berichte)

Bodenschutz und Arbeitssicherheit auf Altlastenflächen

Erstellung eines Arbeits- und Sicherheitsplans für die Bereiche mit hohen Schadstoffbelastungen (Altlastenflächen 15 und 15a)Bestandsaufnahme durch LiteraturstudieIdentifikation potenzieller Gefährdungen (chemische Stoffe, Brandgefahren, kontaminierte Böden, Asbest)Gefährdungsbeurteilung gemäß TRGS 400Festlegung von Sicherheitsmaßnahmen gemäß DGUV-Regel 101-004, Vorgaben zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA)Notfallmaßnahmen und Evakuierungspläne, Arbeitsorganisation und ZeitrahmenSchulung und Unterweisung der Mitarbeiter

Beratung des Auftraggebers

Beratung des Auftraggebers (nicht des Planungsbüros) zur Ausführungsplanung in den Altablagerungsbereichen 15 und 15aAnalyse der Altlastenbedingungen und Auswirkungen auf die Planungsobjekte (Bauphase und Betriebsphase)Zusammenarbeit mit UmweltgutachternBeratung zu geeigneten Baumethoden und -materialien (Bodenstabilisierung, spezielle Fundamentierungen)Prüfung der Ausführungsplanung und der Ausschreibung auf Altlastenaspekte

Übergeordnete Leistungs- und Abstimmungspflichten

Eigene Informationsbeschaffung beim Auftraggeber; unverzügliche Information bei gefährdenden EntwicklungenSchriftliche Zustimmung des Auftraggebers bei Abweichungen von VorgabenKoordination und Integration aller Leistungen Dritter (Behörden, Fachplaner, Sonderfachleute)Organisation des Besprechungswesens (Einladung, Tagesordnung, Protokolle); Protokolle spätestens 3 Arbeitstage nach BesprechungNutzung des Projektraums Awaro für den gesamten Informationsaustausch (max. 5 Personen, tägliche Abfragepflicht)Bereitstellung aller Unterlagen in DWG, shp und PDF (Koordinatensystem DB_REF2003) sowie Erläuterungsberichte als bearbeitbares Word-DokumentBerücksichtigung einer zukünftigen Planänderung im Bereich Haltepunkt Industriepark Süd mit weiteren Rüttelstopfsäulen in Altlastenfläche 15

Konkrete Messstellen-Standorte

Ersatzstandort für die bestehende Grundwassermessstelle 46S1 im Bereich der Altlastenfläche 15 (Infraserv GmbH & Co. Höchst AG)Zwei weitere Messstellen im Bereich Bau-km 13,1 bis 15,1

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage

Eintragung im Handelsregister oder vergleichbarer ExistenznachweisKeine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB; andernfalls Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWBErklärung zur Erfüllung gewerbe- und berufsrechtlicher Voraussetzungen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestumsatz: durchschnittlich 50.000 € netto pro Jahr im Tätigkeitsbereich (Monitoringkonzept Grundwassermessstellen, Bodenschutz, Altlasten), gebildet aus den letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahrenDer Umsatz muss nicht in jedem einzelnen Jahr erreicht worden sein; bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze addiertEigenerklärung, dass nur eigene Preisermittlungen verwendet wurden und keine wettbewerbswidrigen Absprachen getroffen wurden

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 2 festangestellte Ingenieure/Geologen/Hydrogeologen/Umweltsicherer mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im zu beauftragenden TätigkeitsfeldMindestens 2 Referenzen mit Bezug zu Grundwassermessstellen/Monitoring im Altlastenbereich; je Referenz Auftragswert mind. 25.000 € netto, Beginn nicht vor 01.01.2020, Leistung zum Angebotszeitpunkt abgeschlossen

Mindestlohn und Integrität

Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Mindestlohns nach MiLoG (Anlage A8)Keine Geldbuße von mindestens 2.500 € wegen Verstoßes gegen § 21 MiLoGVerpflichtung zur Überwachung von Nach- und VerleihunternehmenIntegritätsvereinbarung (Anlage A5)Verpflichtung zur Datenschutzeinweisung der eingesetzten MitarbeiterVertraulichkeit und keine unzulässigen Wettbewerbsabsprachen

Sonstige Anforderungen

Einsatz von Nachunternehmern nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers; kein automatischer AnspruchBei Arbeitsgemeinschaften: Benennung eines federführenden Mitglieds mit schriftlicher Vollmacht; nachträgliche Bildung nicht möglichVor Zuschlagserteilung werden Wettbewerbsregister und ggf. qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG Bau/SOKA-Bau abgefragt
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: Leistungsbeginn nicht vor 01.01.2020; Leistung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe abgeschlossen seinVolumen: jeweils mindestens 25.000 € netto Auftragswert

Mindestens 2 Referenzen aus dem Bereich Konzeptionierung/Planung von Grundwassermessstellen in Altlasten-/Altablagerungsbereichen UND/ODER Aufstellen eines Grundwassermonitoringkonzepts in Altlasten-/Altablagerungsbereichen. Beide Teilleistungen können über ein Projekt nachgewiesen werden – dann je Leistungsbereich separates Formblatt V.4 und Mindestauftragswert je Teilleistung separat.

Eigenleistung muss zu wesentlichen Teilen erbracht worden sein; Nachweis je Referenz über eigenes Formblatt V.4 (Anlage A1.1)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 46%4–10 · 34%11+ · 20%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflicht)
Technisch-inhaltliche Planungsbeiträge zum Angebot
Verfahrens-Formales
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Auf einen Blick

Auftraggeber
RTW Planungsgesellschaft mbH
Ort
60549 Frankfurt am Main, Hessen
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60549 Frankfurt am Main
Hessen

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