Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH sucht ein Ingenieurbüro, das die Schadstoffsanierung und den Abbruch der Bestandsgebäude der B.-Traven-Gemeinschaftsschule am Recklinghauser Weg 26 in Berlin-Spandau plant, überwacht und koordiniert – und zwar bei laufendem Schulbetrieb auf einem rund 23.640 m² großen Grundstück.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
Ziel ist die termingerechte Schadstoffsanierung und der Rückbau der Bestandsgebäude. Die Vertragslaufzeit beträgt rund 43 Monate ab Vertragsbeginn.
Bieter müssen u. a. nachweisen, dass sie vergleichbare Projekte in den letzten 5 Jahren betreut haben, einen Mindestumsatz von 300.000 € netto/Jahr (2023–2025) erzielen und qualifiziertes Personal mit Sachkundenachweisen nach LAGA PN 98, TRGS 519, 521, 524 sowie ZEDAL-Kenntnissen einsetzen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFachgutachterliche Überwachung
Der Auftragnehmer überwacht fachgutachterlich die Schadstoffsanierung auf dem Schulstandort. Damit wird sichergestellt, dass Schadstoffbelastungen (z. B. Asbest, Dämmstoffe, kontaminierte Bereiche) sachgerecht erkannt, beprobt und beseitigt werden.
Abfall- und Entsorgungsmanagement
Über alle Bestandsgebäude hinweg organisiert und steuert der Auftragnehmer das Abfall- und Entsorgungsmanagement – inkl. der Nutzung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens ZEDAL. Ziel ist eine nachvollziehbare, regelkonforme Entsorgung aller anfallenden Materialien.
Objektüberwachung der Abbrucharbeiten
Die Abbrucharbeiten werden objektüberwacht: Der Auftragnehmer kontrolliert Ausführung, Termine, Qualität und Sicherheit der Rückbauarbeiten über das Sanierungs- und Abbruchvorhaben hinweg.
Beweissicherung
Im Zuge der Abbrucharbeiten übernimmt der Auftragnehmer die Vergabe und Koordination der Beweissicherung, um Zustände angrenzender Bereiche vor und nach dem Abbruch dokumentieren zu können.
Vergabe der Abbruchmaßnahme (BT F/G)
Der Auftragnehmer prüft die Vergabeunterlagen und wirkt bei der Vergabe der Abbruchmaßnahme (BT F/G) mit, um eine wirtschaftliche und fachgerechte Beauftragung der ausführenden Firmen sicherzustellen.
Gesamtkoordination und Schnittstellen
Der Auftragnehmer koordiniert sämtliche vorgenannten Leistungen untereinander und managt die Schnittstellen zu den anderen, zeitgleich am Schulstandort tätigen Projektbeteiligten. So wird ein reibungsloser Ablauf bei laufendem Schulbetrieb gewährleistet.
Optionale Zusatzleistungen
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit mit weiteren Leistungen zur Erreichung der Projektziele zu beauftragen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Angebotsbestandteile
Personaleinsatzkonzept und Konzept zur Projektdurchführung müssen zwingend mit dem Angebot eingereicht werden. Fehlen diese Unterlagen, wird das Angebot ausgeschlossen – sie werden nicht nachgefordert.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (z. B. strafrechtliche Verurteilungen, Insolvenz, schwere Verfehlungen) und § 19 MiLoG (Mindestlohn) vorliegen.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren (2023–2025) von mindestens 300.000 € netto pro Jahr. Umsätze von Nachunternehmern werden addiert; bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert. Die Vergabestelle kann Auskünfte einer Wirtschaftsauskunftei einholen; bei überdurchschnittlichem Ausfallrisiko wird der Bieter zur Stellungnahme aufgefordert.
Fachliche Expertise der Mitarbeiter
Der für die Abbruchkoordination hauptverantwortliche Mitarbeiter muss ein abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulstudium sowie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Überwachung von Schadstoffsanierung, Abfall- und Entsorgungsmanagement und Objektüberwachung von Abrissmaßnahmen nachweisen. Vorlage eines chronologischen Kurzlebenslaufs mit persönlichen Referenzprojekten.
Sachkunde des Bieters
Folgende Sachkundenachweise sind erforderlich (Eigenerklärung zu ZEDAL ist ausreichend):
Weitere mögliche Nachweise (z. B. großer Asbestschein) siehe Ausschreibungstext.
Mindestens 1 Referenzprojekt mit ≥ 0,5 Mio. € Bausumme netto (KG 200): Überwachung von Schadstoffsanierungen inkl. Abfall- und Entsorgungsmanagement
Pflichtangaben je Referenz: Auftraggeber mit Kontaktdaten, kurze Beschreibung, Leistungsinhalte, Bausumme, Leistungszeitraum
Mindestens 1 Referenzprojekt mit ≥ 1,0 Mio. € Bausumme netto (KG 200): Objektüberwachung von Abbruchmaßnahmen
Pflichtangaben je Referenz: Auftraggeber mit Kontaktdaten, kurze Beschreibung, Leistungsinhalte, Bausumme, Leistungszeitraum. Hinweis: Beide Mindestanforderungen können auch durch ein einziges Referenzprojekt abgedeckt werden, das beide Leistungsbereiche enthält.