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Planungsbegleitende Vermessung Anbindung IG Pinnow K7304

Landkreis Uckermark, Rechtsamt16278 Pinnow, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Landkreis Uckermark sucht ein Vermessungsbüro für die planungsbegleitende Vermessung entlang der Kreisstraße K 7304. Diese Straße soll das Industrie- und Gewerbegebiet Pinnow besser an das überregionale Straßennetz anbinden und wird dafür modernisiert.

Die Baustrecke ist rund 1 km lang, die Fahrbahn ca. 5,50 m breit. Auf einer Fläche von 2,5 Hektar sollen Lage und Höhe aufgenommen, ein Festpunktfeld angelegt, Querprofile im Abstand von 10 m erstellt und ein digitales Geländemodell geliefert werden. Die Vermessung ist die Grundlage für die weitere Planung von Verkehrsanlage, Entwässerung und Bepflanzung.

Die Leistung wird ungeteilt an einen Bieter vergeben. Angebote können ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg eingereicht werden, bis spätestens 03.11.2026, 11:00 Uhr. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot – also das mit dem niedrigsten Preis.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 03. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Aufforderung zur Angebotsabgabe16. Okt. 2026
Veröffentlichung17. Okt. 2026
Angebotsfrist3. Nov. 2026
Bindefrist25. Nov. 2026
Ausführungsbeginn26. Nov. 2026
Ausführungsende31. Dez. 2026
ZuschlagDatum offenDatum des Zuschlags ist im Ausschnitt nicht angegeben.
Rückgabeforderung Muster/EntwürfeDatum offenInnerhalb von 24 Werktagen nach Ablauf der Zuschlagsfrist oder nach Ablehnung.
Verzeichnis NachunternehmerleistungenDatum offenNur auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer dort genannten Frist, falls Weitervergabe beabsichtigt ist.
Aufbewahrung VergabedokumentationDatum offenMindestens 3 Jahre ab Zuschlag; der Zuschlagstermin ist nicht angegeben.
Aufbewahrung bis VertragsendeDatum offenAufbewahrung bis zum Ende der Vertrags- bzw. Rahmenvereinbarungslaufzeit, die im Ausschnitt nicht genannt ist.
Aufbewahrung nach HGB/AODatum offenHandels- und steuerrechtliche Aufbewahrung von 2 bis 10 Jahren, Bezugspunkt nicht genannt.
Regelmäßige VerjährungsfristDatum offen3 Jahre nach § 195 BGB, Bezugspunkt nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Kriterium für die Wertung der Angebote ist nur der Preis (niedrigster Preis).

KI-Hinweis: Vollständig: Vergabeunterlagen (Angebotsaufforderung, Punkt 6) und Bekanntmachung benennen übereinstimmend den niedrigsten Preis als einziges Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Grundleistungen nach HOAI (Anlage 1, Pkt. 1.4)

Die Leistung umfasst die drei Phasen der Entwurfsvermessung nach HOAI 2013:

Phase 1 – Grundlagenermittlung: Informationen zur Örtlichkeit einholen (Bauleitplanung, Ver- und Entsorgung, Schutzgebiete), vermessungstechnische Unterlagen beschaffen (ALK-Daten sind laut Dokument nicht vorhanden und mitzubeschaffen), Ortsbesichtigung durchführen.Phase 2 – Geodätisches Festpunktfeld: Lage- und Höhenfestpunktfeld aufbauen – Anschlusspunkte aufsuchen/kontrollieren bzw. GPS-Referenzstationen nutzen, Netzentwurf mit dem Auftraggeber (AG) abstimmen, Festpunkte vermarken und einmessen, Punktübersichten, Einmessungsskizzen und Messprotokolle übergeben. Höhenfestpunkte mit An- und Abschluss messen, rechnerisch auswerten, Genauigkeitsmaße gemäß RAS-Verm nachweisen, Ergebnisse im ETRS89 (neu) dokumentieren.Phase 3 – Vermessungstechnische Lage- und Höhenpläne (Basisdaten): Terrestrische Aufnahme nach Profilvorgaben, Lage- und Höhenpläne berechnen und übergeben.

Aufnahmeumfang und Profile

Aufzunehmende Fläche: 2,5 ha in Flächenklasse 11 (816 bis 1.650 Punkte/ha), 750 Verrechnungseinheiten (VE).

Flächenhafte Geländeaufnahme einschließlich Grenzpunkte zur Katastereinpassung.Querprofile alle 10 m rechtwinklig zur Straßenachse (keine Punktwolke).Gewässer zusätzlich mit Wasserspiegelhöhe und Fließrichtung.Bäume ab 0,1 m Kronen-/Stammdurchmesser in 1,30 m Höhe mit Baumart, Wurzelanlauf und Stammumfängen bei Mehrfachstämmen.Straßenkilometrierung und OD-Steine mit textlicher Beschreibung.Gebäude mit Hausnummer (vollständig für Lärmprüfung), sonstige Bauwerke, Zäune mit Geländehöhe an allen Eckpunkten.Durchlässe (Höhe, Nennweite, Material), Ver- und Entsorgungseinrichtungen inkl. Fallrohre (mit Rohrsohle, soweit möglich).Treppen: jede Stufe mit Höhe vorne/hinten/links/rechts.Straßennamen in Schriftart ARIAL.Profilintervalle und seitliche Ausdehnung (Mindestwerte): durchgehende Strecke und einmündende Straßen/Wege alle 10 m mit 20 m links/rechts, Bahnlinien alle 20 m mit 15 m links/rechts, Gewässer bis Einleitstelle alle 25 m mit 15 m links/rechts, Freiflächen (B-Plan) alle 20 m mit 20 m links/rechts.

Layer und Pläne

Grundplan im Maßstab 1:1.000 bzw. 1:500 (in Abstimmung mit AG).Layer 'Kataster': Grenzpunkte im Trassenbereich berechnen und kartieren, Kataster anpassen (digitale Daten des Katasteramtes bevorzugt).Layer 'Ltg': Kanäle, Leitungen, Kabel und unterirdische Bauwerke aus Bestandsunterlagen übernehmen, Versorgungszeichen aufmessen.Layer 'Höhe': Höhendarstellung über Punkthöhen.Geländeaufnahme berechnen und Ergebnisse analog und digital übergeben.Insgesamt ca. 10 Layer (u. a. Topografie, Bäume, Festpunkte, Höhentexte, Böschungs- und Gebäudeschraffen, Bruchkanten, Kataster, Grenzen).

Digitale und analoge Übergabe

Digitales Geländemodell (DGM) erstellen und im REB-Format liefern.Dateiformate DXF oder DWG (möglichst CARD 1), Symbolnummern mit AG abstimmen.Punkte 3-dimensional, alle Linienpunkte der Topografie mit Höhe.Linienzüge übergeben, Einzellinien verbinden; keine Splines, keine Linienpunkte ohne Höhe.Pläne zusätzlich als PDF; Datei- und Datenstrukturen mit AG abstimmen.Analog: 1-fach Papierform inkl. aller Messdaten (Polygonnetz, Skizzen, Festpunkte, Lagepläne), nach Aufforderung.Feldbuch/Aufnahmeprotokoll (analog und digital).

Genauigkeit und Vertragsgrundlagen

Messverfahren so wählen, dass die Genauigkeitsangaben gemäß RAS-Verm eingehalten werden.

Vertragsbestandteile:

HVA-FTVB-Vermessung (Teil 5 'Vertragsbedingungen'), damit auch RAS-Verm und REHOAI 2013, Anlage 1, Pkt. 1.4Honorarzone III, Bewertung der Grundleistungen mit 100 % des LeistungsbildesBesondere Leistungen als Pauschalhonorar 0 EURBasishonorarsatz laut Honorartafel (Anlage 1, Nr. 1.4.8 Abs. 1 HOAI): 10.707 EUR netto

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe

Eigenerklärung gemäß § 31 UVgO: keine schweren Verfehlungen, insbesondere keine Straftaten im Geschäftsverkehr (Betrug, Subventionsbetrug, Diebstahl, Unterschlagung, Untreue, Urkundenfälschung, Erpressung, wettbewerbsbeschränkende Absprachen, Bestechung, Vorteilsgewährung, Geldwäsche).Keine Verstöße gegen das GWB oder gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz.Keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB.Gewerbezentralregister: keine Verurteilung/Freiheitsstrafe > 3 Monate, keine Geldstrafe > 90 Tagessätze und keine Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren.Gewährleistung, dass auch Unterauftragnehmer ausschlussfrei sind.Hinweis des Bewerberformulars: Kenntnis der Folgen falscher Erklärungen (Ausschluss, ggf. bis zu zwei Jahre von weiteren Verfahren).

Präqualifikation und Eignungsnachweise

Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis bzw. ULV – oder alternativ Eigenerklärung gemäß § 31 UVgO (Anlage Eigenerklärung UVgO).Nachweis gemäß § 35 Abs. 6 UVgO (nur bei präqualifizierten Unternehmen).Angaben zur Abfrage beim Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG).Angabe einer Haftpflichtversicherung mit Deckungssumme.KMU-Status nach EU-Verordnung 651/2014 (Ja/Nein), bei ausländischen Unternehmen Land angeben.Vor Zuschlag prüft die Vergabestelle bei Aufträgen ab 30.000 EUR netto das Gewerbezentralregister und ggf. die Sperrliste Brandenburg (§ 10 Abs. 3 BbgVergG).

Bevorzugte Bieter und Nachunternehmer

Optional: Nachweis als bevorzugter Bieter (Werkstatt für behinderte Menschen / Blindenwerkstatt / Frauenförderverordnung); Frauenförderung: Erklärung zur Aufrechterhaltung des Frauenanteils.Bei Unterbeauftragung: Anlage zur Einhaltung der Mindestanforderungen des Brandenburgischen Vergabegesetzes (BbgVergG) beifügen, Art und Umfang der weiterzugebenden Leistungen angeben, Nachunternehmer benennen.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 44%4–10 · 50%11+ · 6%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Angebotsschreiben und Preis
Eignung und Nachweise
Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaft
Form und Sprache
Optionale Erklärungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landkreis Uckermark, Rechtsamt
Ort
16278 Pinnow, Brandenburg
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
16278 Pinnow
Brandenburg

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