Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Freie Deutsche Hochstift schreibt die Architekten- und Restauratorenplanung für die denkmalgerechte Sanierung des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main als offenes Verfahren (EU-weit) aus.
Was zu tun ist:
Auftraggeber: Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main.
Angebotsfrist: 27.08.2026, 10:00 Uhr (MESZ).
Vertragslaufzeit: ca. 59 Monate ab Auftragsbeginn (voraussichtlich Oktober 2026).
Sprache: Deutsch. Verbindlich: vorgegebene Vordrucke der Vergabestelle verwenden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektstruktur15%
Erstellung eines Organigramms für die Projektabwicklung unter Berücksichtigung aller Leistungsphasen mit Benennung der wesentlichen Personen (Funktion, Verantwortlichkeit, Leistungsphase, Anlagengruppe) sowie Darstellung der Berichts- und Kommunikationswege.
- Honorarangebot30%
Gesamtpreis des Honorarangebots in Euro. Günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, Angebote mit doppeltem oder höherem Preis erhalten 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.
Preis: Punktzahl = 5 (Höchstpunktzahl) × (1 − ((Gesamtpreis des zu wertenden Angebots − Gesamtpreis des günstigsten Angebots) / Gesamtpreis des günstigsten Angebots)). Bei doppeltem oder höherem Preis des günstigsten Angebots: 0 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand im Überblick
Das Freie Deutsche Hochstift lässt das 1944 zerstörte und 1947–1951 wiederaufgebaute Goethe-Haus denkmalgerecht sanieren. Beauftragt werden sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 3–8 nach HOAI § 34 (2021) – Gebäude und Innenräume – sowie die restauratorische Fachplanung und Fachbauleitung. Die Maßnahme erfolgt im laufenden Museumsbetrieb in vier Bauabschnitten (geschossweise), Projektabschluss Oktober 2031.
Architektur / Objektplanung (LPH 3–8)
Einarbeitung in das Sanierungskonzept sowie Erbringung aller Grundleistungen LP 3–8 für Gebäude und Innenräume, u.a.:
Restauratorische Fachplanung und Fachbauleitung
Restauratorische Leistungen über alle Bauabschnitte:
Besondere Leistungen und Rahmenbedingungen
Besondere Leistungen (u.a.): Bauphasen- und Nutzungskonzept inkl. Besuchersicherheit bei abschnittsweiser Durchführung im laufenden Betrieb sowie Detailterminplan.
Weitere Rahmenbedingungen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und kapazitative Eignung
Der Bieter muss Objektplanung Gebäude (LPH 3–8) und restauratorische Fachplanung im eigenen Büro erbringen können. Ist dies nicht möglich, ist die Leistung als Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234) anzubieten oder es sind Kapazitäten Dritter über Formblatt 235 zu binden. Die tägliche Baupräsenz während LPH 8 ist zwingend sicherzustellen. Projektsprache ist Deutsch.
Eignungsnachweis und Nachforderung
Eigenerklärungen oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) sind ausreichend. Fehlende Unterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden. Auf Verlangen sind Bescheinigungen zuständiger Stellen (z.B. bei engerer Wahl) sowie deutsche Übersetzungen fremdsprachiger Bescheinigungen vorzulegen.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Es gelten die Ausschlussgründe nach § 124 GWB. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch; Unterauftragnehmer müssen geeignet sein und dürfen keine Ausschlussgründe aufweisen. Bei Eignungsleihe haften die beteiligten Unternehmen gemeinsam.