Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Grünheide (Mark) schreibt für den Neubau einer Personenüberführung über die Bahnstrecke 6153 am Haltepunkt Hangelsberg freiberufliche Planungsleistungen nach HOAI aus – konkret die Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) und 6 (Vorbereitung der Vergabe) für den Umbau der Oberleitungsanlage. Beide Phasen werden durch einen Auftragnehmer erbracht, in ungewöhnlicher Reihenfolge: zuerst LPH 6, dann LPH 5.
Kernleistungen:
Wichtige Fristen: Angebote bis **30.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektteam und Kompetenz35%
Zusammensetzung und Qualifikation des Projektteams, Erfahrung Projektleitung und Mitarbeiter mit vergleichbaren Projekten
- Arbeitsstruktur und Methodik35%
Darstellung der Projektorganisation und methodischen Herangehensweise sowie Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Fachplanern
- Honorarangebot30%
Bewertung des Honorarangebots über alle drei Teile (LPH 5, LPH 6/7, Prüfung durch EBA-zugelassene Prüfer) mit Gesamthonorarangebot, Nebenkostenpauschale und Stundensätzen
Qualitätskriterien (Ziffern 1 und 2): lineare Interpolation der Punkte (0-5) auf einer Skala (0=nicht überzeugend bis 5=sehr überzeugend) mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma. Preiskriterien (Ziffer 3): höchstes Angebot erhält 1 Punkt, niedrigstes Angebot erhält 5 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Gesamtwertung: Summe der gewichteten Punkte aller Kriterien.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Rahmen
Fachliche Schwerpunktthemen (gelten für LPH 5 und LPH 6)
a) Gründung / Rückbau der Oberleitungsmaste
Rückbau vorhandener Maste; Errichtung neuer Einzelmaste mit gebohrten Großrohrgründungen; Betonmaste (C-Mast-Sortiment); Interimsmaste auf Rammpfahlgründungen; Suchschachtungen/Kabelsuchschürfe; Rückbau bis mindestens 0,80 m unter Geländeoberkante.
b) Fahrdrahtabsenkung
Kettenwerk Re200 auf lichte Höhe LH = 6,22 m über SO absenken; neue Einzelstützpunkte (Rohrschwenkausleger Alu); Rückbau der Fahrdrahtanhebung; Regelfahrdrahthöhe FH = 5,50 m, Systemhöhe SH = 1,40–1,80 m.
c) Verkabelung der Verstärkungsleitung
Erdverlegung mit ca. 0,80 m Überdeckung (Bauform AL 240 im Neubau); Endabfangungen, Kabelendverschlüsse, Kabelmerkbänder und -steine; Trassierung unter Berücksichtigung vorhandener Medien und Entwässerung.
d) Erdung der Oberleitungsanlage (50 Hz)
Einbindung in die 50-Hz-Erdungs- und Rückstromführungskonzeption der Strecke 6153; Anschluss an das Betriebsgleis; Kurzschlussstrom 10 kA, Oberstrom 600 A/Zug; Schnittstelle Bauwerkserdung/Bahnerdung zur Vermeidung von Potentialverschleppungen.
e) Blitzschutz-Schnittstelle
Wechselwirkung Blitzschutz / Potentialausgleich PÜ ↔ Bahnerdung; elektrotechnische Schnittstellenanforderungen (Trennungsabstände, zulässige Potentialdifferenzen).
Anforderungen an die Auftragsdurchführung
Zwingende Fertigstellungstermine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation DB InfraGO AG (Pflicht für OLA-Planung)
Zusätzliche Anforderungen für die EBA-Prüfung (Teil 2.1)
Ausschlussgründe (negative Eignung)
Bieter dürfen nicht von der Vergabe ausgeschlossen sein wegen:
Das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person wird dem Unternehmen zugerechnet, wenn sie als Verantwortlicher für die Unternehmensleitung gehandelt hat. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen kann der Bieter Selbstreinigungsmaßnahmen nachweisen (Schadenausgleich, Kooperation mit Behörden, Präventionsmaßnahmen). Dieselben Erklärungen sind auch von Nachunternehmern zu fordern und vor Vertragsschluss vorzulegen.