Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Gemeinde Schönwalde-Glien schreibt Planungsleistungen nach HOAI (Leistungsphasen 1 bis 9) für die Erweiterung einer bestehenden Sporthalle am Sachsenweg 24 in Schönwalde-Glien OT Siedlung öffentlich aus. Es handelt sich um ein einzelnes Los. Bieter müssen neben ihrem Angebot auch verschiedene Eigenerklärungen und Formulare (z.B. zur Eignung, zu Ausschlussgründen, zur Brandenburgischen Frauenförderverordnung und zum BbgVergG-Mindestentgelt) einreichen.
Was passiert gerade?
Angebote können bis zum 15.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg eingereicht werden. Die Vergabeunterlagen enthalten mehrere Pflichtformulare, die zusammen mit dem Angebot unterschrieben abzugeben sind.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand
Planungsleistungen gemäß Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI für die Erweiterung der Sporthalle am Sachsenweg 24, 14621 Schönwalde-Glien OT Siedlung.
Die Leistung umfasst damit alle Phasen von der Grundlagenermittlung und Vorplanung über Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bauleistungen sowie die Objekt- und Fachbauüberwachung bis hin zur Objektbetreuung und Dokumentation.
Standort und Rahmen
Standort des Vorhabens: Sachsenweg 24, 14621 Schönwalde-Glien OT Siedlung (Land Brandenburg, DE4).
Auftraggeber: Gemeinde Schönwalde-Glien.
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung (Offenes Verfahren, de-open). Vergabe-Nr.: 2026/11 L.
Hinweise zu Details
Die vollständige und detaillierte Leistungsbeschreibung (einzelne Leistungsbilder, Termine, Zuschlagskriterien, Honorar) ist den Vergabeunterlagen auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg zu entnehmen. In den hier ausgewerteten Dokumenten ist der Leistungsumfang nur als 'Planungsleistungen LPH 1–9' konkretisiert.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit)
Der Bieter muss seine Eignung über das Formular 'Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/Dienstleistungen' (VHB 124 LD) nachweisen.
Fachkunde: Vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Jahren nachgewiesen durch mindestens 3 Referenzen (Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum).
Leistungsfähigkeit: Die zur Auftragsausführung erforderlichen Beschäftigten müssen zur Verfügung stehen. Auf Verlangen: jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre sowie Benennung der für die Leitung vorgesehenen Personen.
Berufsregister: Eintragung im Berufsregister des Sitzes/Wohnsitzes, sofern Pflicht (auf Verlangen nachzuweisen).
Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Mit dem Angebot ist die 'Eigenerklärung Ausschlussgründe' (Formular 4.1, VHB-Bbg, Stand 07/2024) abzugeben. Darin ist zu erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen:
Bei Einschaltung von Unterauftragnehmern sind deren Eigenerklärungen vor Vertragsschluss beizubringen.
Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Eignung
Auf Verlangen der Vergabestelle (wenn in die engere Wahl gekommen) ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts bzw. eine Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen.
Zudem ist die ordnungsgemäße Beitragszahlung zur gesetzlichen Sozialversicherung zu erklären. Bei Zuschlag ist die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft nachzuweisen.
Insolvenzfreiheit und Gewerbezentralregister
Pflichten nach BbgVergG (Mindestanforderungen Brandenburg)
Mit dem Angebot ist die Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3, VHB-Bbg, Stand 12/2025) rechtsverbindlich unterzeichnet beizufügen. Fehlt die Unterschrift, gilt das Angebot als unvollständig.
Inhalt der Verpflichtung:
Bei Weitervergabe an Nachunternehmer/Verleiher ist die Vereinbarung Formular 5.4 beizufügen und zum Vertragsgegenstand zu machen.
Frauenförderverordnung (freiwillige Bevorzugung)
Bieter können mit dem Formular 4.5 (VHB-Bbg, Stand 12/2018) eine bevorzugte Berücksichtigung gemäß § 9 Abs. 1 der Brandenburgischen Frauenförderverordnung beantragen.
Voraussetzungen für die Bevorzugung:
Die Erklärung ist freiwillig und erfordert Angaben zu Beschäftigtenzahlen (gesamt/weiblich), Auszubildenden (gesamt/weiblich) und Bruttolohnsummen.
Vergleichbare Planungsleistungen (Architektur-/Ingenieurleistungen, Bezug zur hier ausgeschriebenen Leistung)
Je Referenz anzugeben: Ansprechpartner mit Kontaktdaten, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum. Angaben müssen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein. Werden nur verlangt, wenn der Bieter in die engere Wahl kommt.