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Projekt 24 - 1389 Gleise ab W261 bis Am Hochofen Neuss

Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co KGHafen Neuss, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG erneuert im Hafen Neuss die beiden Gleise ab der Weiche 261 bis zum Bahnübergang "Am Hochofen" auf einer Gesamtlänge von 369 Metern. Die alten Gleise (S49 auf Holzschwellen) werden vollständig zurückgebaut und durch einen neuen Oberbau (Schienen 54E3 auf Betonschwellen B70, neuer Gleisschotter) ersetzt.

Wesentliche Leistungen:

Baustelleneinrichtung, Beweissicherung, Kabel- und LeitungssicherungRückbau alter Gleise, Erdarbeiten mit Planumsschutzschicht und GeogitterGleisbau inkl. 52 Thermitschweißungen und künstlichem SpannungsausgleichLieferung von Schienen, Betonschwellen, Schotter und BremsprellbockEntsorgung von Aushub und Altschwellen (z.T. belastet)

Wichtige Frist: Angebotsfrist endet am 05.11.2026 um 11:00 Uhr. Eröffnungstermin ebenfalls am 05.11.2026 um 11:00 Uhr beim Auftraggeber in Neuss. Bindefrist bis 18.12.2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung6. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Angebotsöffnung5. Nov. 2026
Bindefrist5. Nov. – 18. Dez. 2026
Lieferung Unterlagen nach ZuschlagDatum offenBauzeiten-, Baustelleneinrichtungsplan, Gefährdungsbeurteilung u. a. sind spätestens 5 Arbeitstage nach Zuschlag vorzulegen.
Vorlage BaustelleneinrichtungsplanDatum offenInnerhalb 10 Tagen nach Auftragserteilung durch den Auftragnehmer vorzulegen.
BeweissicherungDatum offenBestandsdokumentation ist vor Beginn der Baumaßnahme durchzuführen.
Vorlage AbsteckungsunterlagenDatum offenRechtzeitig vor Baubeginn vorzulegen.
Belastungsstopfgang GleisDatum offenMaschinelles Stopfen, Heben und Richten des Gleises über 369 m, 12 Wochen nach Inbetriebnahme.
Belastungsstopfgang WeichenDatum offenMaschinelles Stopfen, Heben und Richten von 2 Weichen EW 190 (H), 12 Wochen nach Inbetriebnahme.
Vorhaltung BereitstellungsflächeDatum offenBereitstellungsfläche ist bis 4 Wochen nach der letzten Umbausperrung vorzuhalten.
AusführungsbeginnDatum offenIm Leistungsverzeichnis als 'k. A.' vermerkt; detaillierte Ausführungstermine sind nach Auftragserteilung mit dem AG abzustimmen.
AusführungsendeDatum offenIm Leistungsverzeichnis als 'k. A.' vermerkt; Sperrzeiten sind werktags so zu planen, dass Gleise zum Ende befahrbar sind.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.

KI-Hinweis: Vollständig: Im Formblatt 211 ist 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt und 'Mehrere Zuschlagskriterien' nicht angekreuzt; das Leistungsverzeichnis (Standard-Wertungsschema) bestätigt nur das Kriterium Preis (100%).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Überblick und Projektrahmen

Gegenstand: Vollständige Erneuerung der beiden Gleise (Gleis 1+2) ab Weiche 261 bis "Am Hochofen" im Hafen Neuss.

Gleislänge: 369 Meter (zwei Gleise parallel)

Oberbau: Umstellung von Bestand K 49 – 1493 – H auf W 54 – 1538 – B70 (Schienen 54E3 auf Betonschwellen B70)

Förderung: Maßnahme im Rahmen der NE-Infrastrukturförderung und SGFFG

Maßgebliche Regelwerke: VOB Teil B und C, ZTVE-StB 17, ZTV SoB-StB 20, DB Netz AG Richtlinien 820, 821, 822, 823, 824, 836, DIN 18299, DIN 18300, Obri-NE, UVV Arbeiten im Bereich von Gleisen (BGV D 33), DBS 918 061, VDV-Schrift 612, DIN EN 13674-1.

Allgemeine Arbeitszeiten: Vorarbeiten und Restarbeiten werktäglich 6:00–20:00 Uhr unter laufendem Rangierbetrieb. Umbauten in durchgehender Sperrung werktags; zum Ende der Sperrzeit müssen die Gleise befahrbar sein. Detaillierte Ausführungstermine nach Auftragserteilung mit dem AG abstimmen.

Tragfähigkeits- und Verdichtungsanforderungen

Erdplanum: Ev2 ≥ 45 MN/m², Dpr ≥ 0,95Planumsschutzschicht (Schottergleis): Ev2 ≥ 80 MN/m², Dpr ≥ 0,97Min. Schotterdicke am Schienenauflager: 25 cmSchotterbreite vor Schwellenköpfen: 40 cm

Nachweis durch Lastplattendruckversuche ca. alle 50 m.

Baustelleneinrichtung, Beweissicherung und Vermessung

Baustelleneinrichtung: Baustelleneinrichtung und -räumung, Lagerplatz (Vorhaltung bis 4 Wochen nach letzter Umbausperrung), Bauzäune, Bereitstellungsfläche für Aushub (anzumieten, herzurichten, rückzuversetzen) inkl. WHG-Genehmigung §§ 8, 9, 10 für Lagerplatz, Baustrom- und Bauwasserversorgung, Sicherung der Baustelle (Eisenbahn- und Straßenverkehr), Straßensperrungen, Sicherungsposten mit DB-Ausbildung. Keine Gerätebeistellung durch den AG.

Beweissicherung/Vermessung:

Bestandsaufnahme/Beweissicherung vor Baubeginn (Foto-Dokumentation und Lageplan, 2-fach Papier, 1-fach Datenträger PDF) und fortlaufend während der AusführungGleisabsteckungsvermessung alle 5 m, Absteckungsunterlagen rechtzeitig vor Baubeginn mit Soll-/Ist-Vergleich und KoordinatenAbnahmeunterlagen gemäß VDV-Schrift 612 (03/2018) inkl. Soll-/Istvergleichen, Weichenkarteikarten, 2-fach Papier mit Originalunterschriften, 1-fach Kopie, 1-fach Datenträger (AutoCAD dwg/dxf + PDF)Schlussvermessungsdokumentation

Kabel- und Leitungssicherung

Sicherung vorhandener Infrastruktur im Baubereich:

Kabelschutzrohr DN200: 50 mRohrleitungen sichern: 50 mErdkabel sichern: 50 mSuchschachtung: 10 m³

Rückbau Bestandsgleis

6 Schienentrennschnitte369 m Gleisausbau S49-H-K (Schiene S49 auf Holzschwellen)2 Prellböcke entsorgen1 Radsensor ausbauen

Erdarbeiten

650 m³ Bodenaushub Klasse 3-5 inkl. Altschotter1.181 m² Planumsschutzschicht 0/45 KG II, Schichtdicke 20 cm1.181 m² Erdplanum herstellen1.181 m² Geogitter/Vliesstoff einbauen (z.B. TriAx TX170G oder gleichwertig; Hersteller und Rollenbreite angeben)

Bedarfspositionen für Baugrundverbesserung (Bodenaustausch oder Bindemitteleinfräsung) sind nach Empfehlung des Bodengutachtens vorzusehen; Festlegung der Maßnahme nach Freilegung des Planums.

Entsorgung Aushub: ca. 2.300 t, davon 57 t Hartholzschwellen teerölhaltig (AVV 17 02 04*). Aufteilung nach LAGA: Z1.1 (1.200 t), Z1.2 (800 t), Z2 (200 t), >Z2 (100 t). Selektive Trennung nach Materialarten, Entsorgung durch zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb.

Gleisbau (Neubau)

369 m Gleisjoche vormontieren1.181 m² Schotterplanum herstellen369 m Gleisjoche einbauen369 m maschinell stopfen, heben und richten52 Stück Thermitschweißungen SKV 54E3738 m Spannungsausgleich mit künstlicher Wärme400 m² Rangiererweg1 Prellbock Typ 10 EB einbauen (Bremsprellbock)1 Radsensor einbauen

Belastungsstopfgang Gleis (369 m) und 2 Weichen EW 190 (H) jeweils 12 Wochen nach Inbetriebnahme.

Material und Lieferungen

Sämtliche Materialgestellung und Materialtransport zur Verwendungsstelle und zurück erfolgen durch den Auftragnehmer. Kein Schotter durch den AG. Neuer Schotter gemäß DBS 918 061.

570 Stück Betonschwellen B70-W14K / 54E4750 m Schienen 54E3, 18 m Länge800 t Gleisschotter K11 Stück Bremsprellbock Typ 10 EB

Schweiß- und Spannungsarbeiten

Sämtliche Schweißarbeiten mit Spannungsausgleich:

52 Thermitschweißungen am Stoß 54E3 (Schienenstöße, Weichenbereich)Künstlicher Spannungsausgleich auf 738 m GleislängeSchweißarbeiten nur durch Schweißer mit gültiger DB-Netz-Schweißerprüfung und DB-Schweißzulassung an OberbauteilenVorlage von WPS (Schweißanweisung) bei AngebotsabgabeZulassung für Spannungsausgleich gemäß Ril. 821Fachbauleiter für lückenloses Gleis gemäß Ril. 824.5010, 826.1030

Stundenverrechnungssätze (Bedarfspositionen)

Als Eventualpositionen für nicht vorhersehbare Zusatzleistungen:

Facharbeiter: 50 hZweiwegebagger: 10 hKompressor: 10 hLKW-Kipper: 10 h

Dokumentations- und Nachweispflichten

Während der Ausführung sind vorzuhalten bzw. zu erstellen:

Lieferscheine (2-fach, Original + Kopie, mit Baustellenbezeichnung und Unterschrift)Lieferscheindokumentation positionsweise (Nummer und Menge)Nachweis Güteüberwachung der MaterialienEntsorgungskonzept mit Nachweisen (Fachkunde, Genehmigungen, Zertifizierungen)Nettoverwiegungsnachweise (Wiegescheine) für Aushub und LieferungenLastplattendruckversuche ca. alle 50 mBeweissicherungsdokumentation (vor Beginn und fortlaufend)SchlussvermessungsdokumentationBestandsunterlagen zur VOB-Abnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (Formblatt 124 / Präqualifikation)

Jeder Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Eignung (VHB-Formblatt 124) abzugeben oder seine Präqualifikation (Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) nachzuweisen. Auf Verlangen sind ergänzende auftragsspezifische Nachweise vorzulegen.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbare Bauleistungen). Auf Verlangen sind Nachweise (z.B. testierte Jahresabschlüsse) vorzulegen.

Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen

Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren. Auf Verlangen sind 3 Referenznachweise mit folgenden Angaben vorzulegen:

Ansprechpartner beim AuftraggeberArt der ausgeführten LeistungAuftragssummeAusführungszeitraumLeistungsumfang mit Mengen (eigenes Personal)Durchschnittliche ArbeiterzahlTechnische/gerätespezifische AnforderungenArt der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal)Vertragliche Bindung (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer)Ggf. koordinierte GewerkeBestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

Persönliche Eignung / Zuverlässigkeit

Erklärung, dass:

kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt ist und keine Abweisung mangels Masse vorliegtkeine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A vorliegenkeine Verurteilung/Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 JahrenSteuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß gezahlt wurdenMitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht

Fachliche Spezialanforderungen Gleisbau / Schweißen

Mit dem Angebot sind nachzuweisen:

Schweißqualifikation für Arbeiten im Gleisbereich: Thermit-Schweißerprüfung, DB-Schweißzulassung an Oberbauteilen, Schweißerpässe (DB Netz AG)WPS (Schweißanweisung) für Thermitschweißungen 54E3Zulassung für Spannungsausgleich gemäß Ril. 821Fachbauleiter für lückenloses Gleis gemäß Ril. 824.5010, 826.1030Zulassung als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für die AbfallentsorgungSicherungspersonal mit Zulassung gemäß Ril. DB Netz AG

Diese Nachweise sind auch für Nachunternehmer zu erbringen.

Auf Verlangen vorzulegende Unterlagen

Folgende Bescheinigungen/Nachweise können von der Vergabestelle nachgefordert werden:

GewerbeanmeldungHandelsregisterauszugHandwerkskarte / IHK-EintragungUnbedenklichkeitsbescheinigung der SozialkasseBescheinigung des FinanzamtsFreistellungsbescheinigung § 48b EStG (Bauabzugssteuer) – diese ist ohnehin mit dem Angebot vorzulegenUnbedenklichkeitsbescheinigung der BerufsgenossenschaftGewerbezentralregister-Auszug (ab 30.000 € Auftragssumme, vom AG angefordert)

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften: Textform-Erklärung aller Mitglieder (Bildung ARGE, Benennung Bevollmächtigter, gesamtschuldnerische Haftung).

Nachunternehmer: Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen sind im Angebot anzugeben (Formblatt 233). Auf Verlangen sind die Nachunternehmer zu benennen und deren Eignung nachzuweisen (Präqualifikationsnummer oder Eigenerklärung, ggf. Bescheinigungen). Fremdsprachige Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung.

Referenzprojekte
3 Referenznachweise auf Verlangen der Vergabestelle ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Gleisbauleistungen (Ersatzneubau Gleise) in den letzten 5 Kalenderjahren

Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen (eigenes Personal), durchschnittliche Arbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau), vertragliche Bindung (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 67%4–10 · 31%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 42 erledigt
Angebotsformulare (VHB-Formblätter)
Fachliche Eignung & Schweißqualifikation
Technisches Konzept & Kalkulation
Unterlagen nach Zuschlag (spätestens 5–10 Arbeitstage)
Dokumentation während der Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co KG
Ort
Hafen Neuss, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Hafen Neuss
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