Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) schreiben im offenen Verfahren nach SektVO die Baustelleneinrichtung für den 2. Bauabschnitt des Umbaus ihres Busbetriebshofs Nord aus – mit dem Ziel, den Betriebshof bis 2030 auf den vollständigen Elektrobusbetrieb umzustellen.
Die Ausschreibung ist in zwei Lose aufgeteilt:
Alle Arbeiten erfolgen bei laufendem Bus- und Werkstattbetrieb (24/7). Angebote werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform subreport ELViS eingereicht. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot (Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis100%
Der Zuschlag ergeht auf das Angebot mit dem günstigsten Preis (Ziffer 13.1 der Verfahrensbedingungen).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Rahmenbedingungen für beide Lose
Alle Arbeiten erfolgen auf dem Betriebsgelände der KVB, Friedrich-Karl-Straße 261, 50735 Köln (Stadtbezirk Niehl); Zufahrt über die Friedrich-Karl-Straße. Der Bus- und Werkstattbetrieb (24-Stunden-Betrieb) darf nicht beeinträchtigt werden. Tägliche An- und Abmeldung an der Pforte ist zwingend.
Regelarbeitszeit: Mo–Fr 06:00–18:00 Uhr; Samstagsarbeit nur nach vorheriger Abstimmung mit der KVB. Abweichende Zeitfenster im Grabenbereich der Zufahrt: Mo–Fr 08:00–16:00 Uhr; max. eine Fahrspur darf in Anspruch genommen werden, Gräben ab 16:00 Uhr mit Stahlplatten abdecken.
Die Baustelle ist nach RSA (Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen) abzusichern. Bestandsleitungen sind zu schützen; bei Bestandsleitungen ≤ 0,50 m Abstand ist Handschachtung durchzuführen. Materialien sind „just in time“ zu liefern und abzufahren (Beschränkung der Lagerfläche).
Die Baugrund- und Bodenverhältnisse gemäß Geotechnischem Bericht der BG RheinRuhr GmbH sind verbindliche Vertragsgrundlage. Kampfmittelbelastungen sind nicht bekannt, aber nicht auszuschließen.
Es gelten VOB/B und VOB/C sowie die Konzernrichtlinien des Stadtwerke Köln Konzerns (SWK) zu Arbeits- und Umweltschutz. Nach Abschluss ist die Baustelleneinrichtung auf Kosten des AN zurückzubauen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen.
Arbeiten in Elektroräumen der KVB dürfen nur in Begleitung von KVB-Mitarbeitenden und nach mindestens 7-tägiger Voranmeldung erfolgen.
Sprachnachweis Personal: gewerbliches Personal mindestens B2 (GER), Führungspersonal (Bauleitung, Polier, Obermonteur) mindestens C2 (GER); bei nicht ausreichenden Deutschkenntnissen ist eine dauerhafte deutschsprachige Ansprechperson vor Ort zu stellen.
Containeranlagen und temporäre Bauten (geordnet in Los 1; Vorhaltung auch bauloseübergreifend wirksam)
Lieferung, Montage, Vorhaltung (ca. 41 Monate, ab Inbetriebnahme 30.10.2026) und Demontage von Containeranlagen:
Der AN übernimmt Planungsleistungen: Werkstatt-/Montagepläne, Hinzuziehung von Fachplanern (HLS/ELT), Planung Heizung/Elektro/Sanitär/Wärmeschutz (GEG), prüffähige Typen- oder Genehmigungsstatik.
Baustellensicherung und Erschließungsflächen
Bauwasserversorgung
Baustellenbeleuchtung (mobile Anlagen)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungs-Voraussetzungen für alle Lose
Versicherungsnachweise (für Bieter und ggf. Nachunternehmer)
Zuschlagskriterium
Mindestens 1 Referenzprojekt im Bereich Baustelleneinrichtung oder vergleichbare Leistungen
Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer; Nachweis mit Auftraggeber, Ansprechpartner, Kurzbeschreibung, eigener Leistung, Vergleichbarkeit
Vergleichbare Elektro-/Installationsarbeiten (Baustromversorgung, Baustellenbeleuchtung); keine explizit im Datenexport spezifizierte Mindestanzahl
Erfahrung mit Elektrotechnik-Baustelleneinrichtung bei laufendem Betrieb (Betriebshof, Werkstatt, Industrieanlage); Arbeiten im Bestand unter beengten Platzverhältnissen