Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Ostbevern schreibt die Lieferung und Installation einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage mit 99 kWp auf dem Satteldach des Rathauses öffentlich aus (Vergabenummer Ö-04-26-3).
Kern der Leistung:
Wichtige Fristen:
Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über die Plattform www.deutsche-evergabe.de in Textform. Es ist nur ein Los vorgesehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPV-Generator und DC-seitige Installation
220 PV-Module Full-Black, Nennleistung ≥450 Wp, Wirkungsgrad ≥20%, zertifiziert nach IEC 61215 und IEC 61730, mono- oder polykristallin. Die Module werden auf einer Unterkonstruktion für Zink-Stehfalz-Satteldach montiert – ausschließlich mit nicht-invasiven Klemmhaltern, mit Freigabe des Herstellers VMZinc (Falztyp, Falzabstände, Materialstärke beachten). Maximal durchgehende Schienenlängen wegen thermischer Längenausdehnung einhalten.
DC-Kabelsystem: ca. 1.800 m halogenfreies Solarkabel 1×6 mm². Generatoranschlusskasten mit Feuerwehrschalter und DC-Überspannungsschutz (2 Stück, je 6 MPP-Tracker). Installationskanal DC ca. 10 m, DC-Mehrfachdurchführung.
Hinweise zu Brandschutz und Blitzschutz: Das Blitz- und Brandschutzkonzept des Gebäudes ist zu beachten.
Wechselrichter und AC-seitige Installation
4 Wechselrichter (2× 25 kW + 2× 20 kW) mit folgenden Mindestanforderungen: trafolos, Wirkungsgrad ≥96% (25 kW) bzw. ≥98% (20 kW), ≥3 MPP-Tracker, allstromsensitive Fehlerstromüberwachung, Schutzart IP65, Garantie ≥5 Jahre inklusive Austauschkosten, Eigenverbrauch Nacht ≤1 W.
AC-seitig: Unterverteilung PV mit NA-Schutz (zentral gemäß VDE-AR-N 4105/4110), AC-Überspannungsschutz Typ 1+2, FI- und LS-Schutz, Einspeisung in die bestehende NSHV (90 kW, NYY-J 5×16 mm², ca. 8 m), Erdungsleitung 16 mm² ca. 8 m, Installationskanal ca. 15 m, DC-Mehrfachdurchführung.
Technische Anschlussbedingungen (TAB) und Vorgaben des Netzbetreibers (Stadtwerke Ostmünsterland GmbH & Co. KG) sind einzuhalten.
Bidirektionale Ladeinfrastruktur (Wallboxen)
Errichtung von 2 bidirektionalen AC-Ladestationen 22 kW (Typ 2, RFID, V2H/V2B-fähig) als Solarladen.
Zuleitung: NYM-J 5×16 mm², ca. 20 m. Unterverteilung Ladeinfrastruktur in Schutzart IP54 / IK08 mit FI-Schutz, LS-Schalter und Überspannungsschutz.
Umbau Netzersatzanlage (NEA)
Verlegung von NYCWY-J 4×120/50 mm², ca. 60 m, im Gebäude für die NEA-Einspeisung.
Außenschrank NEA-Einspeisung in Schutzart IP65, UV-beständig, beschriftet mit „NEA-Einspeisung Polizei", vorbereitet für Netzersatzanlagenbetrieb.
Hinweis: Die PV-Anlage ist laut LV nicht notstromfähig.
Anlagenüberwachung und Einspeisemanagement
Datenlogger kompatibel zu den Wechselrichtern, mit App und Internetzugang, Eigenverbrauch <0,7% der erzeugten Energie.
Monitoringportal inkl. App für mobile Endgeräte: Anzeige von Leistung/Energieertrag, Anlagenauslegung, Berichte, Fehlermeldungen.
Zweirichtungszähler (Messkonzept MK2) in der NSHV.
Funkrundsteuerempfänger (FRE) vom Typ Langmatz EK 893 inkl. Antenne und Parametrierung (Einspeisemanagement).
Datenübertragung: EDV-Patchkabel Cat 7 PVC, ca. 15 m; Weiterleitung NA-Schutz (Schnittstelle, Überspannungsschutz, Stromversorgung).
Gerüst und Baustelleneinrichtung
Stahlrohrgerüst ca. 486 m² (West- und Ost-Dachseite), Gerüstklasse EN 12810-3D-SW06/250-H1-A-LA, inkl. Fangnetz.
Bauzaun ca. 47 lfm inkl. Aufbau, Vorhaltung und Rückbau.
Inbetriebnahme, Einweisung und Dokumentation
Inbetriebnahmeprüfung nach DIN EN 62446, Erstellung PV-Anlagenpass (2-fach), Messprotokolle (2-fach).
Hinweisschild „PV-Anlage mit Netzeinspeisung" nach DIN 4066 / VDE-AR-E 2100-712.
Einweisung des Betreibers/Nutzers gemäß RAL-Richtlinie (Nachweis Kundeneinweisung).
Anlagendokumentation digital auf USB-Stick (RAL-konform): technische Unterlagen, Datenblätter, Messprotokolle, Seriennummern der Module, Zertifikate, Garantiebescheinigungen, Betriebsanleitungen, Inbetriebnahmeprotokoll des Netzbetreibers, Service-/Notfalltelefonnummern, aktualisierte/neue Schaltpläne NSHV.
Prüfprotokolle (datiert und unterschrieben) nach DIN VDE 0100-600: Isolationswiderstand, Schleifenwiderstand, Stringspannungen/-ströme, Kennlinienmessung.
Netzanschluss und Abstimmung mit Netzbetreiber
Antrag auf Überschusseinspeisung beim Netzbetreiber Stadtwerke Ostmünsterland GmbH & Co. KG, inkl. Vor-Ort-Termin, Rücksprachen und Abstimmung. Messkonzept MK2 (Überschusseinspeisung). Einhaltung von EEG (70%-Drosselung), KWKG und BImSchG sowie der TAB des Netzbetreibers.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensbezogene Eignung
Persönliche Eignung / Ausschlussgründe
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen (auf Verlangen nachzureichen)
Bei Aufforderung zur engeren Wahl: mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer PV-Installationen aus den letzten 5 Kalenderjahren.
Pro Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsbindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Produktanforderungen (Mindeststandards)
PV-Module: Zertifizierung IEC 61215 / IEC 61646, Produktgarantie ≥10 Jahre, Leistungsgarantie ≥20 Jahre (80% Nennleistung), Nennleistung ≥450 Wp, Wirkungsgrad ≥20%.
Wechselrichter: trafolos, Wirkungsgrad ≥96% (25 kW) bzw. ≥98% (20 kW), ≥3 MPP-Tracker, allstromsensitive Fehlerstromüberwachung, Schutzart IP65, Garantie 5 Jahre.
Datenlogger/Anlagenüberwachung: Eigenverbrauch <0,7% der erzeugten Energie.
Sonstige Nachweise
Mindestens 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen, falls Bieter in die engere Wahl kommt)
Vergleichbare PV-Installationsleistungen; je Referenz Angabe von Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmenart, Vertragsbindung, ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung