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Rahmenvertrag über eine Pflegenotrufzentrale mit Pflegenotdienst

BVC Behörde für Justiz und Verbraucherschutz22083 Hamburg, HamburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 12 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Freie und Hansestadt Hamburg schreibt einen Rahmenvertrag für eine Pflegenotrufzentrale (telefonische Notfallberatung) und einen Pflegenotdienst (ambulante Einsätze in der häuslichen Pflege) aus. Ziel ist die Entlastung Pflegebedürftiger und Angehöriger sowie die Vermeidung unnötiger Notarzteinsätze und Krankenhauseinweisungen.

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2028 (2 Jahre).

Leistungsgebiet: gesamtes Stadtgebiet Hamburg (außer Neuwerk).

Es werden keine Lose vergeben. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Zuschlagskriterien: 70 % Qualität/Gesamtkonzept, 30 % Preis.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 12 Tage bis zur Angebotsfrist — 21. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV
Veröffentlichung28. Aug. 2026
Bekanntmachung31. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist16. Sep. 2026
Angebotsfrist21. Sep. 2026
Bindefrist21. Sep. – 30. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragsende31. Dez. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Gesamtkonzept70%
  • Angebotspreis30%

    Bewertungsrelevanter Preis (EUR netto) aus der Wertungssumme des Angebots. Niedrigster Preis erhält 10 Punkte, andere Angebote erhalten anteilig weniger Punkte (Normierung über Preisdifferenz zum niedrigsten Preis).

Bewertungsmatrix mit gewichteten Punkten: Jedes Kriterium wird mit 0, 5 oder 10 Punkten bewertet, anschließend mit der jeweiligen Gewichtung multipliziert. Der Preis wird über eine Normierung bewertet (niedrigster Preis = 10 Punkte, höhere Preise erhalten anteilig weniger Punkte: Punkte = 10 × (niedrigster Preis / eigener Preis)). Die gewichteten Punkte werden summiert; das Angebot mit dem höchsten Gesamtpunktwert erhält den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsmethodik sind vollständig dokumentiert (Vergabeunterlage § 1.11 sowie Bewertungsmatrix).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gemeinsame Rahmenbedingungen für beide Komponenten

Leistungsgebiet: gesamtes Stadtgebiet Hamburg, ausgenommen die Insel Neuwerk.Laufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2028 (24 Monate).Dokumentation: Alle Anrufe und Einsätze sind zu dokumentieren; die Dokumentation der Anrufe ist bis spätestens 09:00 Uhr des nächsten Arbeitstages an das Pflegeberatungstelefon zu übermitteln. Dabei ist die verbindliche Dokumentationsvorlage der Sozialbehörde zu nutzen.Automatische Aufzeichnung: Gesprächsdauern sind automatisch aufzuzeichnen.Qualitätsmanagement: Ein QM-Konzept zur langfristigen Qualitätskontrolle und zum Monitoring der Einsätze ist vorzuhalten.Datenschutz: Ein Datenschutzkonzept ist als Anlage zum Angebot einzureichen und im Betrieb umzusetzen.Abstimmung mit dem Auftraggeber: Regelmäßiger Austausch mit der Sozialbehörde, mindestens einmal monatlich.Mengengerüst (geschätzt für die gesamte Vertragslaufzeit):Anrufe: ca. 17.000 Minuten (eingehend und ausgehend, pro angefangene Minute)Dokumentation Anrufe: ca. 14.000 MinutenPflegenoteinsätze: ca. 19.000 MinutenDokumentation Einsätze: ca. 2.200 MinutenGespräche (Austausch mit Sozialbehörde, Beratung, Vor- und Nachbereitung): 1 Stunde

Leistungskomponente Pflegenotrufzentrale

Erreichbarkeit:Montag bis Freitag: 16:30 Uhr bis mindestens 08:30 Uhr des FolgetagesSamstag, Sonntag, Feiertage, 24.12. und 31.12.: ganztägigZusätzlich mindestens 3 weitere flexibel vereinbarte TageAufgaben: Notfallberatung für Bürgerinnen und Bürger in Pflegenotsituationen, Vermittlung an ambulante Hilfen oder Kurzzeitpflege und damit Vermeidung von Rettungsdiensteinsätzen und Krankenhauseinweisungen.Personalqualifikation: Mindestens intern angelerntes Personal für die Telefonberatung.Dokumentation: Nutzung der verbindlichen Dokumentationsvorlage der Sozialbehörde; Übermittlung der dokumentierten Anliegen bis 09:00 Uhr des nächsten Arbeitstages an das Pflegeberatungstelefon.

Leistungskomponente Pflegenotdienst

Verfügbarkeit: 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr (24/7).Reaktionszeit: In der Regel innerhalb von 60 Minuten am Einsatzort.Aufgaben: Ambulante Einsätze bei pflegerischen Notfällen in der häuslichen Pflege – Begleitung, Beruhigung der Situation, Weiterversorgung. Befähigung, einen Krankentransport in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung zu organisieren.Beförderung: Pflegebedürftige können aus der Häuslichkeit auf einen Notfallplatz in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung befördert werden.Personalqualifikation: Mindestens Altenpflegehelfer, Krankenpflegehelfer oder Gesundheits- und Pflegeassistenten; Vorerfahrung in Notfalltelefonie und Notfalleinsätzen; Vertretungsregelung ist vorzuhalten.Ausrüstung der Mitarbeitenden: PKW mit Navigationsgerät, Mobiltelefon, Dienstausweis mit Foto, Dienstbekleidung mit Logo, Notfall-Koffer/Rucksack (u. a. Handschuhe, Schürze, Händedesinfektionsmittel, Hebekissen).Standorte: Pflegedienststandorte sollen über das Stadtgebiet verteilt sein, um die Reaktionszeit sicherzustellen.Dokumentation: Übermittlung der Einsatzdokumentation bis 09:00 Uhr des nächsten Arbeitstages an das Pflegenotruftelefon bzw. den Pflegestützpunkt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung und Referenzen

Fachkunde: Eintragung im Handelsregister (oder Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht). Ggf. zusätzliche Unterlagen über Berechtigung/Mitgliedschaft zur Dienstleistungserbringung.Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Erklärung über personelle und technische Mittel sowie ausreichende Erfahrung.Referenzen: Nachweis über Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs in den letzten 3 Jahren (Auftragsumfang, AG mit Ansprechpartner/Telefon, Auftragsjahr, Gesamtumsatz).Vorerfahrung Pflegenotruf/Pflegenotdienst: Erfahrung mit pflegerischen Notfallsituationen sowie beim Betreiben einer Pflegenotrufzentrale und eines Pflegenotdienstes wird positiv bewertet.

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Erklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit.Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; Nachweise auf Verlangen der Vergabestelle.

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.Ggf. Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB.Keine Ausschlussvoraussetzungen nach § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG, § 19 MiLoG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG.

Eignungsleihe und Unteraufträge

Eignungsleihe (Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen) ist zulässig; das dritte Unternehmen muss benannt werden und es bedarf einer Verpflichtungserklärung. Gemeinsame Haftung mit dem Eignungsleiher.Angaben zu Unterauftragnehmern sind erforderlich, falls eingesetzt.

Hamburgische Vergabepflichten und Statistik

Tariftreue und Mindestlohn (§ 3 HmbVgG): Eigenerklärung ist verpflichtend.Sozialverträgliche Beschaffung (§ 3a HmbVgG): soweit einschlägig.Umweltverträgliche Beschaffung / Holzbeschaffung (§ 3b HmbVgG): soweit einschlägig.Steuer- und abgabenrechtliche Pflichten sowie Verpflichtung bei Unteraufträgen.Statistische Pflichtangaben: Unternehmensgröße (Kleinst-/Klein-/Mittel-/Großunternehmen), Nationalität des wirtschaftlichen Eigentümers (bei EU-Verfahren), Start-up-Kennzeichnung (freiwillig).

Zuschlagskriterien (Wertung)

Bewertet wird das wirtschaftlichste Angebot:

Preis: 30 %Qualität / Gesamtkonzept: 70 %

Das Gesamtkonzept umfasst u. a. Darstellung Anbieter/Leistungsangebot (15 %), Konzept Pflegenotdienst und Pflegenotrufzentrale (30 %), Erfahrung im Umgang mit Pflegenotsituationen (10 %), Personalkonzept (5 %), Beförderungskonzept (5 %) und Qualitätssicherungskonzept (5 %).

Referenzprojekte
mindestens 1 Referenz (keine genaue Anzahl vorgegeben) ReferenzenZeitraum: letzte 3 Jahre vor AngebotsabgabeVolumen: nicht konkret beziffert; ähnlicher Umfang wie ausgeschriebene Leistung

Vergleichbare Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs aus den letzten 3 Jahren (Pflegenotrufzentrale und/oder Pflegenotdienst)

Pro Referenz: Auftragsumfang, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Auftragsjahr, Gesamtumsatz. Bieter, die die FHH in den letzten Jahren mit ähnlichen Leistungen beliefert haben, können statt Referenzen einen Hinweis auf die erfolgte Belieferung geben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 45%4–10 · 34%11+ · 21%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 14 erledigt
Eignungsnachweise
Angebotsunterlagen
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
BVC Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Ort
22083 Hamburg, Hamburg
Kategorie
Hamburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
22083 Hamburg
Hamburg

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