Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) erneuert eine rund 855 m lange Trinkwasserhauptleitung im westlichen Sammelkanal des Stadtteils Silberhöhe in Halle (Saale). Statt in offener Bauweise werden neue PE-Druckrohre (DN 150 bis DN 250) in die bestehende Stahlleitung DN 400 eingezogen (Rohrrelining). Während der Bauarbeiten versorgt eine Notwasserleitung (ca. 855 m DN 100) die angeschlossenen Haushalte. Insgesamt werden 17 Anschlussleitungen umgebunden.
Was ist zu tun?
Wichtige Fristen: Angebote bis 07.09.2026, 12:00 Uhr (MESZ). Baubeginn 02.11.2026, abnahmereife Fertigstellung bis 31.03.2027.
Hinweis: Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung nach VOB/A; Teilangebote sind möglich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Auftraggeber: Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS), Bornknechtstraße 5, 06108 Halle (Saale).
Vergabenummer: HWS-2026-0034
Baumaßnahme: Ersatzneubau der Trinkwasserhauptleitung DN 400 (Stahl, Baujahr 1983) im westlichen Sammelkanal Silberhöhe, von Hanoier Straße 3A bis Erhard-Hübener-Straße 9.
Anlass: Aufgrund geringeren Trinkwasserverbrauchs kommt es zu Stagnation und Mikroorganismenwachstum in der Bestandsleitung; deshalb Redimensionierung auf kleinere Nennweiten.
Ausführungszeitraum und Vorhaltezeiten
Kernleistung – Rohrrelining Trinkwasser im Sammelkanal
Verfahren: Einzug von PE-Medienrohren in die bestehende Stahlleitung DN 400 als grabenloser Rohreinzug (Relineing), in 3 Bauabschnitten mit maximaler Einzugslänge bis 200 m.
Neue PE-Druckrohrleitungen (PE 100-RC) im Sammelkanal:
Vorbereitende Rohrkanalarbeiten im Bestandsrohr DN 400:
Einzug: Medienrohreinzug DN 150 (105 m), DN 200 (340 m), DN 250 (405 m); kontinuierliche Zugkraftmessung und Protokollierung gem. DVGW GW 320-1 Anhang C.
Trinkwasserversorgung – Rohrleitungen, Armaturen und Formstücke
Rohre: Trinkwasserdruckrohre PE 100-RC mit DVGW-Zulassung gem. DVGW GW 335 A2, DIN EN 12201.
Armaturen: Absperrschieber DN 80 bis DN 200, weichdichtend (EKB/EPDM), mit DIN/DVGW-Prüfzeichen gem. DIN 3547 Teil 1 / ISO 7259, PN ≥ 10.
Formstücke GGG: FF-Stücke, X-Stücke, T-Stücke, FFR-Stücke – duktiler Guss mit EKB nach DIN EN 545.
Formstücke PE: Winkel, T-Stücke, Muffen, Vorschweißbunde, Endkappen (PE 100 SDR 11, Bögen ebenfalls PE).
Flanschverbindungen: DN 50 bis DN 400, DIN EN 1092-1, PN 10, feuerverzinkte Schrauben.
Rohrauflager/Konsolen: DN 32 bis DN 250, Festpunkte und Gleitlager (u. a. Typ Bernecker UL 64 D), vertikale Dehnungsbögen.
Prüfung und Desinfektion:
Notwasserversorgung während der Bauzeit
Aufbau, Vorhalten und Rückbau einer Notwasserleitung DN 100 PE (PE 100 RC, SDR 11) auf einer Länge von ca. 855 m. Verlegung erfolgt auf Schiene 3 oder 4 des Sammelkanals (u. a. PE 125x11,4). Die Notwasserversorgung muss vor Außerbetriebnahme der Hauptleitung vollständig funktionsfähig sein.
Tief-, Verbau- und Wasserhaltungsarbeiten
Straßen- und Landschaftsbauarbeiten
Sammelkanal – Öffnungen und Nutzung
Vermessung, Beweissicherung und Dokumentation
Abfallmanagement und Bodenaushub
Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) und LAGA-Regelwerke.
Pflichten:
Bei abweichender Abfallverwertung/-beseitigung: Berechtigungsnachweis, Betreiberbestätigung, ggf. Behördenbestätigung, Nachweis nach § 53/§ 54 KrWG erforderlich.
Besondere Hinweise zur Baumaßnahme
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit)
Es gilt VOB/A – öffentliche Ausschreibung. Der Bieter muss geeignet sein.
Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation e.V.) und ggf. auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung gemäß VHB 124 (oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung, EEE) zusammen mit dem Angebot; auf Verlangen Bestätigung durch Bescheinigungen zuständiger Stellen.
Fremdsprachige Bescheinigungen: mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Angebotsform: deutschsprachig, dokumentenecht, Preise in Euro mit maximal 3 Nachkommastellen (ohne USt, USt-Betrag separat).
Technische Eignung – Fachpersonal und Zertifizierungen
DVGW-Zulassung gemäß DVGW 301 Gruppe W 2 ist zwingend erforderlich (Rohreinzugsarbeiten).
Qualifiziertes Fachpersonal gemäß DVGW GW 320:
Schweißerqualifikation: gültige Schweißerpässe gemäß DIN EN ISO 9606-1, DIN EN ISO 15614-1, DIN EN ISO 14731, DIN EN ISO 3834-1 sowie DVGW GW 330/GW 331 (Kopien).
Bodengutachter: zugelassener Bodengutachter für Homogenbereiche B, D, E bei Aushubverhältnissen außerhalb GK 1.
Entsorgungsfachbetrieb: Pflichten zur ordnungsgemäßen Abfallentsorgung nach KrWG, GewAbfV, LAGA.
Einweisung im Sammelkanal: einmalig vor Baubeginn durch verantwortlichen Mitarbeiter des AN; wöchentliche Befahr- und Schweißerlaubnisscheine bei W+H.
Tariftreue und Mindestlohn (§ 11 TVergG LSA)
Der Bieter muss sich mit der Eigenerklärung zur Tariftreue verpflichten:
Auf Verlangen sind Entgeltabrechnungen vorzulegen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer:
Bietergemeinschaften:
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Folgende Nachweise/Unterlagen können auf Verlangen der Vergabestelle nachgefordert werden: