Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain sucht einen Dienstleister für Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen (FFH- und Vogelschutzgebiete) im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans (RegFNP).
Was ist zu tun?
Wichtigste Fristen
Verfahren: EU-weites offenes Verfahren nach § 15 VgV.
Zuschlagskriterien: Preis (40 %), Bearbeitungsdauer (25 %), Personaleinsatzkonzept (35 %).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Bewertet wird der vom Bieter angebotene Gesamtfestpreis (brutto) für die Durchführung der Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung für 400 Prüffälle (Grundauftrag). Günstigstes Angebot erhält 100 Punkte, Angebote bis zum 3,0-fachen des günstigsten Angebots erhalten 0 Punkte (lineare Interpolation).
- Fertigstellungstermin / Bearbeitungsdauer25%
Bewertet wird die vom Bieter im Ablauf- und Zeitplan verbindlich angebotene Bearbeitungsdauer für die Gesamtleistung (400 Prüffälle) und der optionalen Leistungen (100 Prüffälle) in Kalenderwochen ab Zuschlagserteilung. Kürzeste Dauer erhält 100 Punkte, längste 0 Punkte (lineare Interpolation). Unrealistisch kurze Bearbeitungszeiträume können bei fehlender Plausibilität von der Wertung ausgeschlossen werden.
- Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung des Personaleinsatzes35%
Bewertet wird die Güte und Qualität des Personaleinsatzkonzepts für die Durchführung der Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen. Es sind folgende gleichwertig zu berücksichtigende Aspekte darzulegen: Quantität der personellen Ressourcen, Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters, Verfügbarkeit und Einsatzplanung, Vertretungsregelung und Ausfallvorsorge. Bewertung mit Noten 1–5 (ggf. halbe Punkte), multipliziert mit Faktor 20.
Preis: linear interpolierte Punkte zwischen günstigstem Angebot (100 Pkt.) und dem 3,0-fachen des günstigsten Angebots (0 Pkt.); Formel: Punktzahl = 100 + ((Preis Angebot − Preis günstigstes Angebot) × (−100)) / (Preis günstigstes Angebot × 3,0 − Preis günstigstes Angebot). Fertigstellungstermin: linear interpolierte Punkte zwischen längster (0 Pkt.) und kürzester Bearbeitungsdauer (100 Pkt.); Formel: Punktzahl = (längste Bearbeitungsdauer − angebotene Bearbeitungsdauer) / (längste − kürzeste Bearbeitungsdauer) × 100. Personaleinsatzkonzept: Bewertung der Unterkriterien mit Noten 1–5 (ggf. halbe Punkte), Multiplikation mit Faktor 20 (= max. 100 Punkte).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Umfang
Prüfgebiete und Verteilung
7 Arbeitsschritte
1. Datengrundlagen zusammenstellen: Evaluation der Erhaltungsziele, Schutzgebietsverordnungen, Standarddatenbögen; Identifikation charakteristischer Arten; Zusammenstellung räumlich verorteter Daten (analog und digital).
2. Datengrundlagen validieren und aufbereiten: Plausibilitätsprüfung, GIS-Überführbarkeit, Georeferenzierung analoger Daten, Aktualisierung veralteter Lebensraumtypdaten (>10 Jahre) anhand von Luftbildern, BNTK und HLBK, ggf. Habitatpotenzialanalyse.
3. Betroffenheitsanalyse: GIS-gestützte Ermittlung betroffener Arten und Lebensräume durch Pufferung der Planflächen (Wirkradien) und Verschneidung mit Natura 2000-Gebietsabgrenzungen.
4. Bewertung: Erheblichkeitsbeurteilung einzeln und gebietsbezogen am Maßstab der Erhaltungsziele, Berücksichtigung von Vorbelastungen und Kumulationseffekten, Festlegung von Schwellen-/Bagatellgrenzen.
5. Vermeidungsmaßnahmen: Prüfung von Flächenverkleinerung als Vermeidungsmaßnahme bei nicht auszuschließenden erheblichen Beeinträchtigungen.
6. Empfehlungen für die bauleitplanerische Abwägung: Abschließendes gutachterliches Fazit mit fachgutachterlicher Empfehlung (Verträglichkeit / Flächenanpassung / Planverzicht).
7. Dokumentation: Vollständig GIS-basiert, abgestimmt mit dem Auftraggeber.
Zu liefernde Ergebnisse
Personalanforderungen und Durchführung
Erfüllungsort und Zeitrahmen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bietergemeinschaften, Eignungsleihe und Nachunternehmer
Einschlägige Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen auf Ebene der Regional- und/oder Bauleitplanung
Projektbezeichnung, Leistungsgegenstand, Art und Umfang (Anzahl Prüffälle, Größe Untersuchungsbereich), Auftragswert, Erbringungszeitraum, Erbringungsort, Auftraggeber mit Ansprechpartner; bei mehr als 4 werden nur die ersten 4 berücksichtigt; Auftraggeber kann Referenzbescheinigungen anfordern
Persönliche Referenzen des vorgesehenen Projektleiters – vergleichbare Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen
Projektbezeichnung, Auftraggeber, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Anzahl Prüffälle, Untersuchungsbereich (ha), Auftragswert brutto (€), Beginn/Abschluss (Monat/Jahr), Funktion im Projekt, Projektbeschreibung; Priorisierung nach Relevanz (1 = höchste)