Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenErstellung eines Bodenschutzkonzeptes mit Bodenschutzplan für die Renaturierung der Recknitz zwischen Dudendorf und Tessin.
Die Leistung umfasst die Auswertung vorhandener Planungs- und Bodendaten, eine Geländebegehung, Abstimmungen mit der Unteren Bodenschutzbehörde und Empfehlungen für bodenschonende Bauverfahren. Das Konzept wird digital sowie zweifach in Papierform übergeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertungssumme des Angebotes, ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleichwirtschaftlichen Angeboten erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabenklärung und Abstimmung
Vorhandene Unterlagen zur Maßnahmeplanung, Bodenmengenermittlung, Baugrunduntersuchung, Boden- und Sedimentuntersuchung sowie die Stellungnahme der Unteren Bodenschutzbehörde zusammenstellen und auswerten.
Eine Geländebegehung zur Einschätzung der örtlichen Gegebenheiten durchführen, möglichst gemeinsam mit Auftraggeber und Objektplaner. Die fachlichen Abstimmungen mit der Unteren Bodenschutzbehörde und dem Auftraggeber fortführen; eine positive Stellungnahme der Unteren Bodenschutzbehörde zum Bodenschutzkonzept dient als Erfüllungsnachweis.
Bodenschutzfachliche Planung
Zulässige Bodenbeanspruchungen bewerten und Empfehlungen für bodenschonende Technik wie Ketten- oder Niederdruckfahrwerke, Fahrplatten und Baggermatten erarbeiten. Anwendungshilfen wie Nomogramme können praxisorientiert erstellt werden; der Fachplaner wird fachlich beraten.
Das Bodenschutzkonzept einschließlich planungsphasenbezogenem Bodenschutzplan nach DIN 19639 erstellen. Dabei vorhabenbezogene Auswirkungen und Beeinträchtigungen der Bodenqualität bauzeitlich und langfristig betrachten sowie Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen festlegen.
Räumliche Darstellung und Baubegleitung
Den Bodenschutzplan tabellarisch und räumlich darstellen und dabei Bodenempfindlichkeit, Torfmächtigkeit, Vernässungsgrad sowie Vorbelastungen berücksichtigen.
Bodenschutzfachliche Anforderungen für Kontrollumfang, Dokumentation und Handlungsempfehlungen für die bodenkundliche Baubegleitung formulieren. Für Eingriffsflächen wie Lagerflächen und Baustraßen gesonderte Anforderungen festlegen.
GIS und Übergabe
Die Bearbeitung in ETRS89/UTM Zone 33 N, EPSG 5650, durchführen. Das Bodenschutzkonzept und die zugehörigen Unterlagen digital in Word, Excel, PDF und im Shape-Format sowie in zweifacher analoger Ausfertigung übergeben. Die Kommunikation erfolgt auf Deutsch. Eigenständige ergänzende Erkundungen oder Untersuchungen durch den Auftragnehmer sind nicht vorgesehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Qualifikation
Mindestens eine Person muss einen Hochschulabschluss als Master oder Diplom in Geologie, Geoökologie, Geowissenschaften, Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Geotechnik, Umweltwissenschaften, Landschaftsplanung mit Schwerpunkt Boden oder in einem vergleichbaren Studiengang nachweisen.
Diese Person muss mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der bodenkundlichen Bewertung oder bodenkundlichen Baubegleitung nach DIN 19639 haben. Der Studiennachweis ist mit dem Angebot einzureichen.
Technische Ausstattung
Eine geeignete GIS-Software muss für die Verarbeitung georeferenzierter Daten sowie die Erstellung von Karten und Maßnahmenplänen verfügbar sein. Die eingesetzte Software ist im Eignungsformular zu benennen und muss während der Leistungserbringung zur Verfügung stehen.
Referenzen
Mindestens drei Referenzen zu Bodenschutzkonzepten nach DIN 19639 im ländlichen Raum, die höchstens drei Jahre zurückliegen, und mindestens eine Referenz zu bodenkundlicher oder geotechnischer Bewertung, Planung oder Baubegleitung in organischen Nassböden oder Niedermooren, die höchstens fünf Jahre zurückliegt.
Für jede Referenz sind Bezeichnung, Bearbeiter, Auftragswert brutto, Leistungszeitraum, Auftraggeber mit Anschrift und Ansprechpartner sowie eine Kurzbeschreibung anzugeben.
Bodenschutzkonzepte nach DIN 19639 im ländlichen Raum
Je Referenz: Bezeichnung, Bearbeiter, Auftragswert brutto, Leistungszeitraum mit Beginn und Fertigstellung, Auftraggeber mit Name, Anschrift und Ansprechpartner sowie Kurzbeschreibung.
Bodenkundliche oder geotechnische Bewertung, Planung oder Baubegleitung in organischen Nassböden, insbesondere Niedermooren
Je Referenz: Bezeichnung, Bearbeiter, Auftragswert brutto, Leistungszeitraum mit Beginn und Fertigstellung, Auftraggeber mit Name, Anschrift und Ansprechpartner sowie Kurzbeschreibung.