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REZ Bayern_BerEb_AA Bayern

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Bayern, (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen) | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Ansbach, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 18 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Bayern) schreibt im offenen Verfahren die Konzeption und Durchführung der Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) nach § 49 SGB III für insgesamt ca. 3.500 Plätze an Mittelschulen und Förderschulen in Bayern aus.

Die Maßnahme begleitet förderungsbedürftige junge Menschen – insbesondere mit Migrationshintergrund – ab der Vorabgangsklasse bis in die betriebliche Ausbildung und stabilisiert das Ausbildungsverhältnis. Die Leistung ist in 75 Lose für verschiedene Regionen Bayerns unterteilt; Bieter können einzelne oder mehrere Lose anbieten.

Angebotsfrist: 01.09.2026, 11:00 Uhr (MESZ) – Einreichung ausschließlich elektronisch über evergabe-online.de. Vertragslaufzeit: 01.03.2027 – 28.02.2030 (mit Verlängerungsoption).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 18 Tage bis zur Angebotsfrist — 01. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Angebotsfrist1. Sep. 2026
Bieterfragen-Fristca. 1. Sep. 2026
Bindefrist1. Sep. – 1. Dez. 2026
Einspruchsfristca. 1. Dez. – 16. Dez. 2026
Beantragung EMAW-Zertifikatca. 1. Dez. – 3. Dez. 2026
Frist F.8 (Bankverbindung & Kontaktperson)ca. 1. Dez. – 8. Dez. 2026
EMAW-Kommunikation ermöglichenca. 1. Dez. – 15. Dez. 2026
Aufbewahrungsfrist der Unterlagenca. 1. Dez. 2026 – 1. Dez. 2029
Einlegeblatt erstellen & bereitstellenca. 22. Dez. 2026 – 10. Jan. 2027
Vertragsbeginn1. März 2027
Mindest-Vergütungszeitraum 1. Kohorte1. März 2027 – 31. Jan. 2029
Vertragslaufzeit1. März 2027 – 28. Feb. 2030
Verlängerung 1 (Optionsbeginn 2. Kohorte)1. März 2028
Mindest-Vergütungszeitraum 2. Kohorte1. März 2028 – 31. Jan. 2030
Options-Erklärung (Verlängerung)ca. 1. März – 31. Aug. 2028
Übergang teilnahmebasierte Vergütung 1. Kohorte1. Feb. 2029
Übergang teilnahmebasierte Vergütung 2. Kohorte1. Feb. 2030
Kündigung wegen Rechtsänderungca. 28. Feb. 2030
Vertragsende28. Feb. 2030
Ausschlussfrist Vergütungs-/Erstattungsansprücheca. 28. Feb. – 28. Aug. 2030
Datenlöschung nach Vertragsendeca. 28. Feb. 2030 – 28. Feb. 2032bis 2032
Verlängerung 1 (Optionsende)28. Feb. – 1. März 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe und Maßnahmedauer

Zielgruppe: Förderungsbedürftige junge Menschen (insbesondere mit Migrationshintergrund), die voraussichtlich Schwierigkeiten haben, den Schulabschluss zu erreichen oder den Übergang in eine Berufsausbildung zu bewältigen – ausschließlich Schüler/innen beteiligter Schulen (Mittelschulen und Förderschulen/SFZ).

Begleitdauer: Beginn in der Vorabgangsklasse, grundsätzliches Ende 6 Monate nach Schulentlassung, maximal 19 Monate nach Beendigung der allgemeinbildenden Schule. Bei nahtlosem Übergang in Ausbildung: Begleitung bis zu 6 Monate nach Ausbildungsbeginn durch dieselbe Begleitperson.

Maßnahmefreie Tage: 24.12. und 31.12. jedes Jahres.

Kernaufgaben (5 Aufgabenfelder)

1. Erreichen des Schulabschlusses – Individuelle Ursachenanalyse schulischer Schwierigkeiten, Organisation von Unterstützungsleistungen (Nachhilfe, Sprachförderung), Elternarbeit.

2. Berufsorientierung und Berufswahl – Standortbestimmung, Begleitung im Berufswahlprozess, Nutzung des Berufswahlpasses, Unterstützung bei Praktika, Begleitung zu Berufsberater/innen der BA.

3. Ausbildungsplatzsuche – Informationen über Ausbildungsmarkt, Bewerbungstraining, Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Pflege des Stellengesuchs (Jobsuche der BA).

4. Begleitung in Übergangszeiten – Weiterführende Unterstützung nach Schulende, Abstimmung von Überbrückungs-/Qualifizierungsmaßnahmen (BvB, EQ, FSJ), enge sozialpädagogische Begleitung zur Motivationserhaltung.

5. Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses – Krisenintervention, Konfliktbewältigung, Elternarbeit, Alltagshilfen, Verhaltenstraining, Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieb.

Querschnittsaufgaben

Förderplanung: Individuelle Standortbestimmung, Erstellung und Fortschreibung für jeden/jede Teilnehmende/n.Sozialpädagogische Begleitung: Beziehungsaufbau, Motivation, Stabilisierung, Krisenintervention, Suchtprävention.IT- und Medienkompetenzförderung: Mediennutzung, BA-Online-Tools, Datenschutz im Internet/Social Media.Elternarbeit: Einbezug mit Einwilligung; ggf. Hausbesuche.Netzwerkarbeit: Kooperation mit Schulen, BA, Jobcenter, Kammern, Berufsschulen, Betrieben, Jugendhilfe.Zielgruppengerechte Ausrichtung: Gender Mainstreaming, Inklusion, Migrationshintergrund.

Räumlichkeiten und Ausstattung

Büro-/Besprechungsraum und separater PC-Raum am Maßnahmeort (ggf. in der Schule).Mindestens 10 % der Gesamtplatzzahl als PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang; davon mindestens 30 % als Laptops mit externem Monitor ≥ 15,4 Zoll.Erreichbarkeit der Räumlichkeiten vom Verkehrsknotenpunkt in angemessener Zeit mit ÖPNV.Ggf. Barrierefreiheit gemäß Losblatt.

Personalschlüssel und -qualifikation

Personalschlüssel: 1:25 (eine Berufseinstiegsbegleitungs-Kraft für 25 Teilnehmende); eine Vollkraft = 39 Wochenstunden.

Qualifikation Berufseinstiegsbegleiter/in (eine der folgenden Optionen muss erfüllt sein):

Option A: Meister/in, Techniker/in oder Fachwirt/in mit Ausbildereignungsprüfung + mindestens 2 Jahre Berufserfahrung innerhalb der letzten 5 Jahre (davon mind. 6 Monate mit Zielgruppe) + mindestens 1 Jahr Führungs- oder Ausbildungserfahrung + praktische Erfahrung in dualen Ausbildungsberufen. *Erleichterung:* Bei nachweislich 5-jähriger BerEb-Tätigkeit entfallen Berufserfahrungs-Nachweise.Option B: Abgeschlossenes Studium (Diplom/Bachelor/Master) der Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Heil-, Rehabilitations- oder Sonderpädagogik (oder vergleichbarer Studiengang mit entsprechenden Schwerpunkten). *Erleichterung:* Pädagog/innen ohne Schwerpunkte benötigen 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der letzten 5 Jahre.Option C: Staatlich anerkannte Erzieher/innen, Heimerzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen oder Arbeitserzieher/innen mit einschlägiger Zusatzqualifikation (mind. 640 Unterrichtsstunden à 45 Min. in Sozialpädagogik, Psychologie, Methodenlehre, Förderpädagogik, Kommunikation, Medienpädagogik) + mindestens 3 Jahre Berufserfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der letzten 5 Jahre. *Entfall der Zusatzqualifikation* bei mindestens 4 Monaten Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA innerhalb der letzten 3 Jahre.

Laufende Dokumentations- und Meldepflichten

Förderplanung für jede/n Teilnehmende/n (zu Maßnahmebeginn, fortzuschreiben).Leistungs- und Verhaltensbeurteilungen (LuV): Start-LuV (spätestens 8 Wochen nach Eintritt), Verlaufs-LuV (spätestens 4 Wochen nach jeder Zeugnisausgabe sowie 6 Monate und 1 Jahr nach Schulende), Abschluss-LuV (spätestens am letzten Teilnahmetag).Anwesenheitszeiten: tagesaktuell im EMAW-System; Meldung bis spätestens 9. Kalendertag des Folgemonats.Austritts- und Verbleibsmeldung: tagesaktuell, spätestens am letzten Teilnahmetag.Auslastungsmeldung: regelmäßig an Bedarfsträger; freie/platzwerdende Plätze unverzüglich melden.Qualifizierung Personal: mindestens 3 Tage pro Jahr und Begleitperson.Tägliche namentliche Erfassung des eingesetzten Personals mit zeitlichem Umfang.

Technische und organisatorische Anforderungen

EMAW-Kommunikation sicherstellen (eigener Server/Provider oder externer Provider mit Zusatzvereinbarung); Zertifikat spätestens 2 Arbeitstage nach Zuschlag beantragen; Kommunikationsfähigkeit bis 14 Kalendertage nach Zuschlag.Mobile Hardware (Laptops): Diebstahlschutz, Passwortschutz, automatischer Passwortwechsel alle 90 Tage, Virenschutz; Schulung der Teilnehmenden.Barrierefreiheit gemäß Losblatt (bei einigen Losen gefordert).Masernschutzimpfung/Immunität nach § 33 IfSG (bei Einrichtungen mit überwiegend Minderjährigen).Persönliche Eignung Personal: Keine Verurteilung wegen Straftaten nach §§ 171, 174–184l, 201a III, 225, 232–236 StGB; erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (bei Einsatzbeginn nicht älter als 3 Monate, Erneuerung alle 3 Jahre).Einwilligungserklärungen der Teilnehmenden (schriftlich) für Kommunikationstools, Video-/Tonaufnahmen, mobile Hardware, Datenübermittlung an Dritte; ggf. gesetzliche Vertreter bei Minderjährigen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung (AZAV)

Gültige Zulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) für die gesamte Vertragslaufzeit. Die Zulassung muss ortsbezogen spätestens zum Maßnahmebeginn vorliegen. Bei Bietergemeinschaften: für jedes Mitglied erforderlich. Kopie des Zertifikats wird nur auf Anforderung der Vergabestelle nachgereicht.

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis mindestens einer vergleichbaren Leistung innerhalb der letzten 3 Jahre. Als vergleichbar gelten: Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III (Fassung bis 31.03.2012), Berufseinstiegsbegleitung – Bildungsketten, Berufsorientierung nach §§ 33, 421q SGB III (Fassung bis 31.03.2012) bzw. § 48 SGB III, Berufsvorbereitung nach § 61 SGB III (Fassung bis 31.03.2012) bzw. § 51 SGB III.

Bei Bietergemeinschaften genügt es, wenn ein Mitglied die Referenz vorweist. Bei Eignungsleihe (Rückgriff auf Unterauftragnehmer) muss das herangezogene Unternehmen die Referenz selbst erbringen.

Maximal 6 Referenzen sind ausreichend (Angaben gemäß D.3).

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123 oder 124 GWB – insbesondere: keine strafrechtlichen Verurteilungen, Erfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten, keine Verstöße gegen Arbeits- und Sozialrecht (AEntG, MiLoG, LkSG, BTTG), keine Insolvenz, keine schweren beruflichen Verfehlungen, keine wettbewerbsverzerrenden Verhaltensweisen.

Zusätzlich: Keine Sanktionen gemäß Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen); keine Beteiligung sanktionierter Personen/Unternehmen mit mehr als 10 % des Auftragswerts; Verpflichtung gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.

Technische Leistungsfähigkeit

Erklärung zur Server- und Softwarelösung (Datei D.4) für die elektronische Maßnahmeabwicklung (EMAW). Bieter müssen angeben, ob ein eigener oder externer Provider genutzt wird, das Zertifikat des IT-Systemhauses der BA nachweisen und Provider-Angaben (Name, Rechtsform, Adresse, Ansprechpartner) liefern. Bei Bietergemeinschaften: nur einmal beizufügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Im Rahmen der Eigenerklärungen (D.2) nachzuweisen; ggf. weitere Unterlagen auf Anforderung der Vergabestelle. Konkrete Schwellenwerte sind in den Vergabeunterlagen nicht beziffert.

Ethikklausel und weitere Eignungsanforderungen

Ethikklausel: Keine Tätigkeit als Berater für die BA im Bereich der aktiven Arbeitsförderung innerhalb von 18 Monaten (bzw. 6 Monaten bei gleicher Leistung) vor Veröffentlichung der Ausschreibung.Datenschutz: Verpflichtung zur Einhaltung der DSGVO (Art. 32) und technisch-organisatorischer Maßnahmen.Mindestarbeitsbedingungen: Einhaltung gesetzlicher Mindestentgelte; Bereitschaft zur Beachtung des Tarifvertrags Nr. 7 (Mindestlohn pädagogisches Personal).Scientology-Verbot: Keine Anwendung der 'Technologie von L. Ron Hubbard'.Ökologische Nachhaltigkeit: Beachtung von § 4 Abs. 4 zu Umwelt- und Klimaschutz.

Sprache und Form der Angebotsabgabe

Alle Angebotsunterlagen und Korrespondenz in deutscher Sprache. Angebote ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform (AnA-Web) einzureichen – Papier- oder E-Mail-Angebote werden ausgeschlossen. Pro Los ist eine separate Angebotsabgabe erforderlich.

Referenzprojekte
maximal 6 Referenzen (ausreichend) ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre

Vergleichbare Leistung im Bereich Berufseinstiegsbegleitung, Berufsorientierung oder Berufsvorbereitung (z. B. BerEb nach § 421s SGB III a. F., BerEb-Bildungsketten, Berufsorientierung nach §§ 33, 421q SGB III a. F. bzw. § 48 SGB III, Berufsvorbereitung nach § 61 SGB III a. F. bzw. § 51 SGB III)

Maßnahme 'Berufseinstiegsbegleitung' nach § 49 SGB III im Bundesgebiet; bei Bietergemeinschaften genügt ein Mitglied; bei Eignungsleihe muss das herangezogene Unternehmen die Referenz erbringen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 37%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflichtformulare (Dokumente D.1 – D.5)
Konzepte und Preisangaben
Eignungsnachweise
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Bayern, (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen) | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
90478 Nürnberg
Ort
90478 Ansbach
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
90478 Ansbach
Bayern

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