Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenRahmenvertrag für die Durchführung der Maßnahme „Coaching für Erziehende" nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III im Bezirk des Jobcenters team.arbeit.hamburg.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- I.1 - Auftragsbezogene Zusammenarbeit17%
Benennung relevanter regionaler Akteure und Beschreibung von Art und Umfang der Zusammenarbeit am Fallbeispiel (Entscheidungskriterium, 4 Bewertungsstufen 0-3).
- II.1 - Einzelcoaching17%
Beschreibung von fünf eingesetzten Methoden im Einzelcoaching, Fallkonstellationen und Förderung des Empowerments (Entscheidungskriterium, 4 Bewertungsstufen 0-3).
- II.2 - Gruppenangebote und offenes Austauschformat für Teilnehmende14%
Didaktik und Methodik bei Umsetzung eines beispielhaften Gruppenangebots, konkrete Ergebniserwartung und Motivation für freiwilliges Austauschformat (4 Bewertungsstufen 0-3).
- III.1 - Strategische Vorgehensweise15%
Strategische Vorgehensweise zur Aktivierung der Teilnehmenden und Heranführung an den Arbeitsmarkt am Fallbeispiel, unter Beachtung kultureller/religiöser Besonderheiten (4 Bewertungsstufen 0-3).
- IV.1 - Personaleinsatz7%
Beschreibung anhand eines Beispiels, wie mit vorgegebenen Personalkapazitäten die individuelle Betreuung sichergestellt wird (Urlaubs-/Krankheitsvertretung, aufsuchende Arbeit, Einzelcoaching und Gruppenangebote) (4 Bewertungsstufen 0-3).
- V.1 - Beurteilung der Vertragsausführung30%
Beurteilung der Vertragsausführung vergleichbarer 45ind-Maßnahmen des Bieters im Bundesgebiet anhand Fragebögen der Maßnahmebetreuung (Maßnahmequalität und Durchführung); Bundesdurchschnitt bei fehlenden Bewertungen (Entscheidungskriterium).
Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor = führendes Angebot bis minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus I.1, II.1 und V.1, bei Gleichstand das preisgünstigere Angebot, dann Auslosung. Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe) erhalten bei UVgO den Zuschlag, wenn ihr Wertungspreis den des wirtschaftlichsten nicht-bevorzugten Bieters um nicht mehr als 15% übersteigt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZielgruppe und Maßnahmeziel
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit Kinderbetreuungspflichten (i. d. R. ohne verlässliche Kinderbetreuung), vielfach mit Migrationshintergrund, geringen Deutschkenntnissen und ausgeprägten Vermittlungshemmnissen (Motivationsdefizite, fehlende Sozial-/Sprachkompetenz, kulturelle Sozialisation, familiäre Situationen, fehlender Schulabschluss).
Ziel: Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung (mind. 15 Std./Woche, mind. 6 Wochen ununterbrochen) sowie Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme (6 Monate Nachbetreuung). Falls Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt nicht möglich: Erarbeitung von Alternativen.
Einzelcoaching
Individuelle Betreuung der Teilnehmenden durch sozialpädagogische Fachkräfte.
Gruppenangebote und offenes Austauschformat
Zusätzlich zum Einzelcoaching:
Aufsuchende Arbeit und Abbruchprävention
Herstellung des Erstkontakts und Vermeidung von Maßnahmenabbrüchen:
Maßnahmeteile beim Arbeitgeber
Kinderbeaufsichtigung (subsidiär)
Für bis zu 20 Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren:
Räumlichkeiten und Ausstattung
Berichterstattung und Dokumentation (laufend)
Umwelt- und Klimaschutz (vertragliche Pflicht)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTrägerzulassung (AZAV)
Erforderlich nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III.
Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Nachweis in D.3:
Ausschlussgründe
Zwingende Arbeitsbedingungen und Mindestentgelt
Anwendbarkeit der 6. Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen (Erklärung in D.2.1):
Wettbewerbsregister und Registerabfrage
Personelle Eignung – Sozialpädagogische Fachkräfte
Anerkannt werden:
Ersatzweise kein Zusatzqualifikationsnachweis nötig bei: mind. 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA in den letzten 3 Jahren vor Einsatz
Alle Fachkräfte müssen zudem mitbringen:
Personelle Eignung – Psycholog/-innen
Hochschulabschluss (Diplom oder Master)
Pflichtschulungen und laufende Pflichten des Personals
Vor Einsatz (sozialpädagogische Fachkräfte):
Laufend während der Maßnahme:
Inklusionsbetriebe (Präferenz)
Unterauftragnehmer und Kalkulationsoffenlegung
Nachweis einer vergleichbaren Leistung innerhalb der letzten 3 Jahre (insbesondere Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III oder Maßnahmekombinationen mit § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III zur Heranführung an den Arbeitsmarkt)
Angabe Auftragnehmer, Leistung, Vergabe-Nr./Los-Nr., Durchführungsjahr/-zeitraum, Durchführungsort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stundenkontingente, Auftraggeber mit Kontaktperson und Telefon; Kontaktpersonen freiwillig, aber ohne sie ggf. keine Prüfung der Leistungsfähigkeit