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REZ NRW 45ind JC Leverkusen

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des BundesStadt Leverkusen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum NRW) sucht einen Träger für individuelle Eingliederungsmaßnahmen nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III. Die Maßnahme richtet sich vor allem an alleinerziehende erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit hohem Unterstützungsbedarf und soll sie an Ausbildung, Arbeit und Beschäftigung heranführen.

Umfang: Ein Los (LOT-0000) mit ca. 40 Plätzen in Leverkusen. Laufzeit 12 Monate (08.03.2027 bis 07.03.2028), danach drei Optionen mit je 12 Monaten.

Was verlangt wird:

Angebot mit Monatspreis je Platz (brutto) und einem schlüssigen LeistungskonzeptDurchführung von Projektarbeit, Kompetenzbilanzierung, sozialpädagogischer Begleitung, Jobcoaching, Bewerbungstraining, berufsbezogener Deutschförderung, IT-Schulung und GesundheitsorientierungUnterstützung bei der Kinderbetreuung und Einbindung in regionale NetzwerkeNachweise zu Trägerzulassung, Personal, Räumen und Datenschutz

Wertung: Die Auswahl erfolgt nach dem wirtschaftlichsten Angebot (Erweiterte Richtwertmethode). Bewertet werden Konzept (100 Gesamtpunkte in den Bereichen I bis IV, u.a. Eingliederungsstrategie, Projektansätze, Kinderbetreuung und Vertragsausführung) sowie der Preis. Angebote, die in den Bereichen I bis III nicht mindestens 85 % der erreichbaren Punkte erreichen, werden von der Wertung ausgeschlossen.

Wichtig: Der Ausschnitt der Unterlagen ist unvollständig. Insbesondere fehlen das Datum der Teilnahmefrist und Details zu einzelnen Referenzanforderungen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI
Referenzzeitraumca. 19. Nov. 2023 – 19. Nov. 2026
Referenz-Stichtag15. März 2024
Ethikklausel 18 Monateca. 24. Apr. 2025 – 24. Okt. 2026
Vergabemindestentgelt1. Jan. – 31. Dez. 2026
Mindestentgelt Stufe 41. Jan. 2026
Ethikklausel 6 Monateca. 24. Apr. – 24. Okt. 2026
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung24. Okt. 2026
Bieterfragen-Fristca. 9. Nov. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Bindefrist19. Nov. 2026 – 19. Feb. 2027
Vertragslaufzeit8. März 2027 – 7. März 2028
Erstversand Fragebogenca. 8. Juni 2027
Abschlussfragebogenca. 7. März – 21. März 2028
Verlängerung 18. März 2028 – 7. März 2029
Weiterer Fragebogen 1ca. 8. Juni 2028
Verlängerung 28. März 2029 – 7. März 2030
Weiterer Fragebogen 2ca. 8. Juni 2029
Verlängerung 38. März 2030 – 7. März 2031bis 2031
Weiterer Fragebogen 3ca. 8. Juni 2030
Verlängerung 1Datum offenEntscheidung spätestens drei Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit; aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig berechenbar.
Verlängerung 2Datum offenEntscheidung spätestens drei Monate vor Ablauf des ersten Optionszeitraums; aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig berechenbar.
Verlängerung 3Datum offenEntscheidung spätestens drei Monate vor Ablauf des zweiten Optionszeitraums; aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig berechenbar.
RügefristDatum offenNachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung, dass einer Rüge nicht abgeholfen werde.
TeilnahmefristDatum offenFrist zur Aktivierung der Teilnahme an der Ausschreibung im Web; Datum und Uhrzeit fehlen.
TeilnahmedauerDatum offenIn der Regel vier Monate ab dem individuellen Maßnahmebeginn.
Verlängerung Teilnahme 1Datum offenJe zwei Monate; Entscheidung mindestens zwei Wochen vor Ablauf der ursprünglichen Teilnahmedauer.
Verlängerung Teilnahme 2Datum offenJe zwei Monate; Entscheidung mindestens zwei Wochen vor Ablauf der ursprünglichen Teilnahmedauer.
Maximale TeilnahmedauerDatum offenHöchstens acht Monate ab Maßnahmebeginn einschließlich zwei Verlängerungen.
WochenstundenzahlDatum offen25 Zeitstunden ohne Pausen je Teilnahmewoche.
Tägliche InanspruchnahmeDatum offenTäglich höchstens neun Zeitstunden einschließlich angemessener Pausenzeiten.
MindestpräsenzDatum offenMindestens zwei Präsenztage je Teilnahmewoche bei reduzierter Wochenstundenzahl.
Projektbezogene ErprobungDatum offenMaximal eine Woche je Projekt.
Berufliche KenntnisvermittlungDatum offenMaximal 320 Stunden über die gesamte individuelle Teilnahmedauer für berufliche Kenntnisse, berufsbezogene Sprache und IT.
Modul Onlineangebote BADatum offenMaximal zwei Stunden je Teilnahme.
DeutschförderungDatum offenMaximal acht Wochen berufsbezogene Deutschförderung, nicht parallel teilbar.
GesundheitsorientierungDatum offenHöchstens 20 Prozent der individuellen Teilnahmedauer, sofern im Losblatt ausgewählt.
Betriebliche Erprobung 1Datum offenIn der Regel bis zu sechs Wochen bei einem Arbeitgeber.
Betriebliche Erprobung 2Datum offenBis zu sechs Wochen je Arbeitgeber bei Erprobung bei mehreren Arbeitgebern.
Betriebliche Erprobung 3Datum offenBis zu zwölf Wochen bei Langzeitarbeitslosen oder Personen mit schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen.
Erfolgsdauer BeschäftigungDatum offenMindestens sechs Wochen ununterbrochener Bestand nach Beschäftigungsaufnahme.
Stabilisierung BeschäftigungDatum offenErste sechs Monate nach Aufnahme der vermittelten Beschäftigung.
ArbeitsunfähigkeitsnachweisDatum offenBescheinigung innerhalb von drei Werktagen nach Erkrankungsbeginn.
Ende bei ArbeitsunfähigkeitDatum offenEnde der Teilnahme nach mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit.
VerlängerungsentscheidungDatum offenSpätestens zwei Wochen vor dem ursprünglichen Ende der Maßnahme.
PersonaleinsatznachweisDatum offenSpätestens vier Wochen vor Maßnahmebeginn, bei kurzfristigem Beginn unmittelbar nach Zuschlag.
Räumlichkeitsnachweis 1Datum offenBei mehr als vier Wochen zwischen Zuschlag und Maßnahmebeginn spätestens vier Wochen vor Maßnahmebeginn.
Räumlichkeitsnachweis 2Datum offenBei weniger als vier Wochen zwischen Zuschlag und Maßnahmebeginn spätestens fünf Arbeitstage nach Zuschlag.
Anzeige geänderter RäumlichkeitenDatum offenUnverzüglich vor der Durchführung in neuen Räumlichkeiten und vor Maßnahmebeginn dort.
RäumlichkeitsbesichtigungDatum offenBesichtigung durch den Auftraggeber zwei Wochen vor Maßnahmebeginn.
Bankverbindung und KontaktpersonDatum offenSpätestens fünf Arbeitstage nach Zuschlagserteilung.
TrägerzulassungDatum offenSpätestens fünf Arbeitstage vor Maßnahmebeginn und spätestens zum Maßnahmebeginn.
Informationsblatt F.2.1Datum offenSpätestens vier Wochen vor Maßnahmebeginn.
Erreichbarkeit KontaktpersonDatum offenSchriftliche Mitteilung an den Bedarfsträger zwei Wochen vor Maßnahmebeginn.
ZwischenberichtDatum offenHalbjährlicher Zwischenbericht sechs Monate nach Maßnahmebeginn.
GesamtberichtDatum offenInnerhalb von vier Wochen nach Ende der jeweiligen Maßnahme.
Teilnahmebezogener BerichtDatum offenSpätestens am letzten Tag der individuellen Teilnahmedauer.
Anpassung Personalkapazität 1Datum offenBei unmittelbar erhöhtem Platzbedarf spätestens vier Wochen vor Maßnahmebeginn.
Anpassung Personalkapazität 2Datum offenBei weniger als vier Wochen Vorlauf spätestens vier Wochen nach Bekanntgabe des Einzelabrufs.
Rückmeldung MaßnahmebetreuungDatum offenIn der Regel innerhalb von vier Wochen.
DokumentenaufbewahrungDatum offenMindestens drei Jahre ab Zuschlag oder bis zum Ende der Vertragslaufzeit, falls dieser länger ist.
VergütungsansprücheDatum offenAusschlussfrist sechs Monate nach Beendigung der jeweiligen Maßnahme.
AnwesenheitsanzeigeDatum offenSpätestens am 09. des Folgemonats.
Monatliche VergütungDatum offenZahlung jeweils am 20. des Folgemonats; bei verspäteten Anwesenheitszeiten verschiebt sich der Termin.
Erste VermittlungsrateDatum offenVordruck F.3.2a spätestens sechs Monate nach Ende der tatsächlichen Teilnahme; Verlängerung ohne Arbeitsentgelt längstens um ein Jahr.
Restbetrag VermittlungsvergütungDatum offenVordruck F.3.2b spätestens zehn Monate nach Ende der tatsächlichen Teilnahme; Verlängerung ohne Arbeitsentgelt längstens um ein Jahr.
Fälligkeit VermittlungsvergütungDatum offenInnerhalb von 30 Kalendertagen nach Eingang des erforderlichen Nachweises.
Fälligkeit KostennachweiseDatum offen30 Kalendertage nach Eingang des vollständigen Nachweises oder Antrags.
FreistellungsbescheinigungDatum offenSpätestens eine Woche vor Fälligkeit der Vergütung.
KündigungsfristDatum offenSechs Wochen vor dem auf das Inkrafttreten einer Gesetzesänderung folgenden Quartalsende.
DatenlöschungDatum offenZwei Jahre nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
Verschiebung MaßnahmebeginnDatum offenIm Einvernehmen aus schwerwiegendem Grund bis zu sechs Monate; gilt auch für Optionen.
Erste VermittlungsvergütungDatum offenNach sechs Wochen ununterbrochener Beschäftigung werden 50 Prozent der vereinbarten Vergütung fällig.
Restbetrag VermittlungsvergütungDatum offenNach mindestens sechs Monaten ununterbrochener Beschäftigung wird der Restbetrag fällig.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%

    Wertungsbereich I. Bewertung der Benennung relevanter regionaler Akteure und der Art und des Umfangs der Zusammenarbeit ab Maßnahmebeginn. Wertungsstufen 0 bis 3 Punkte.

  • II - Strategische Vorgehensweise30%

    Wertungsbereich II. Bewertung der Eingliederungs- und Motivationsstrategie. Wertungsstufen 0 bis 3 Punkte.

  • III - Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität30%

    Wertungsbereich III. Bewertung der Projektansätze und der Unterstützung bei Kinderbetreuung. Wertungsstufen 0 bis 3 Punkte.

  • IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%

    Wertungsbereich IV. Bewertung durch die Vergabestelle anhand der Erkenntnisse aus bereits erbrachten vergleichbaren Leistungen (45ind-Maßnahmen SGB II bzw. SGB II und III). Ausführungen im Konzept sind hierzu nicht gefordert.

Erweiterte Richtwertmethode (analog UfAB 2018.04). Schritt 1: Kennzahl = Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis x 100, kaufmännisch auf 2 Dezimalstellen gerundet. Der Wertungspreis ist der Monatspreis je Platz (brutto). Leistungspunkte je Wertungsbereich = (gewichteter Mittelwert der Wertungspunkte x 100, max. 300, auf 2 Dezimalstellen gerundet) x Gewichtungspunkte des Wertungsbereichs. Schritt 2: Korridor von der Kennzahl des führenden Angebots bis zu dieser Kennzahl minus 10 %. Schritt 3: Alle Angebote im Korridor gelten als gleichwertig; Entscheidung nach der Gesamtpunktzahl der Kriterien II.1, III.2 und IV.1 (Entscheidungskriterien), bei Gleichstand preisgünstigeres Angebot, danach Auslosung. Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe) werden gemäß Wertungshinweisen berücksichtigt.

KI-Hinweis: Alle Wertungsbereiche, Kriterien und Gewichtungen (GP) sind eindeutig angegeben; der Preis fließt ausschließlich über die Kennzahl Z = L/P ein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe

In der Regel alleinerziehende erwerbsfähige Leistungsberechtigte, älter als 25 Jahre, mit ausgeprägtem Unterstützungsbedarf, die auf andere Weise nicht erreicht oder nicht ausreichend zur Qualifizierung oder Beschäftigungsaufnahme motiviert werden können.

Teilnehmende brauchen ausreichende Sprachkenntnisse, um die Maßnahme zu verfolgen. Eine genauere Eingrenzung kann sich aus dem Leistungsverzeichnis (Losblatt) ergeben.

Inhalte der Maßnahme

Projektbezogene Arbeiten: praktische Erprobung in gewerblich-technischen oder dienstleistungsorientierten Bereichen, z.B. GaLa-Bau/Handwerk, Hauswirtschaft/Pflege, Gastronomie, Lager/Logistik. Projekte können interdisziplinär sein.Kompetenzbilanzierung: kompetenzorientierte Einschätzung als laufende Grundlage für den Aktivierungs- und Eingliederungsplan, mit Abschlussergebnis und Vorschlag zum weiteren Vorgehen.Sozialintegrative Aktivitäten: persönliche, soziale, methodische und lebenspraktische Kompetenzen, Sprachkompetenz, Erziehungsverantwortung, interkulturelle Kompetenzen.Arbeitsmarktintegrative Aktivitäten: örtliche Mobilität, Wohnsituation, familiäre und finanzielle Situation, Tagesstruktur, Sozialverhalten, sozialversicherungsrechtliche Kompetenzen.Sozialpädagogische Begleitung: Koordination der Förderverläufe, Beziehungsaufbau, Beratung, Verhaltenstraining, Fortschreibung des Eingliederungsplans, Netzwerkarbeit, Unterstützung bei Sozialleistungsanträgen. Hausbesuche nur mit vorheriger Einwilligung.

Jobcoaching und Vermittlung

Arbeitsmarktinformationen weitergebenErprobungsstellen akquirieren und betriebliche Erprobung begleitenBewerbungsunterstützung und Übergang in Qualifizierung oder Beschäftigung begleitenAnerkennungsprozesse unterstützenVermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung und Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme (6 Monate)Vermittlung und Beratung müssen unabhängig vom Arbeitgeber erfolgen

Fördereinheiten

Allgemeiner GrundlagenbereichBerufsorientierung (regionaler Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Bildungswege)Bewerbungstraining und Bewerbungscoaching im EinzelgesprächInformation über Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit (max. 2 Stunden)IT-Kenntnisse: PC, Internet, Office, digitale Kommunikation, Künstliche IntelligenzBerufsbezogene Deutschförderung (keine allgemeinsprachliche Förderung)Wirtschaftliches Verhalten und HaushaltsorientierungGesundheitsorientierung (max. 20 % der Maßnahmedauer, sofern im Losblatt gewählt)

Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Kontinuierliche Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung. Auch bei kurzfristigem oder unplanmäßigem Ausfall der Betreuung muss die Teilnahme gewährleistet sein. Fahrkosten und notwendige Kinderbetreuungskosten sind nicht Teil des Angebotspreises.

Dauer und zeitlicher Umfang

Voraussichtliche Teilnahmedauer: 4 Monate (in der Regel), Verlängerung um jeweils 2 Monate, maximal 8 MonateWochenstundenzahl: bis 25 Zeitstunden ohne PausenTägliche Inanspruchnahme: höchstens 9 Zeitstunden inklusive PausenBei reduzierter Wochenstundenzahl mindestens 2 Präsenztage je WocheProjekt: maximal 1 WocheBerufliche Kenntnisvermittlung, berufsbezogene Sprache und IT: maximal 320 Stunden je TeilnahmeBerufsbezogene Deutschförderung: maximal 8 Wochen, nicht parallel teilbarBetriebliche Erprobung: in der Regel bis 6 Wochen je Arbeitgeber, bei Langzeitarbeitslosen oder schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen bis 12 WochenGruppenveranstaltung: maximal 20 Teilnehmende

Platzzahl und Personalbedarf

Gesamtplatzzahl: 40 Plätze in LeverkusenMindestplatzzahl: 28 Plätze (70 %), die auch bei geringerer Auslastung vergütet werdenEinzelabrufe über die Gesamtplatzzahl hinaus sind um bis zu 30 % möglichBetreuungsschlüssel: fachliche Anleitung 1:16, sozialpädagogische Fachkräfte 1:10, Jobcoaches 1:15Personalmeldung (F.1) muss die vorgegebenen Schlüssel erfüllenBei Personalwechsel: Nachweis vor Einsatz des neuen Personals

Berichte und Dokumentation

Aktivierungs- und Eingliederungsplan für jede teilnehmende Person erstellen und fortlaufend aktualisierenTägliche namentliche Personalliste mit Zeitumfang führenWochenweise Besetzungsstandmeldung an den BedarfsträgerTeilnahmebezogene Berichte (F.5.2) als PDF über VerBISHalbjährlicher Zwischenbericht (6 Monate nach Maßnahmebeginn)Gesamtbericht spätestens 4 Wochen nach MaßnahmeendeTeilnahmebescheinigung am Maßnahmeende ausstellenFehlzeiten unverzüglich melden und Bescheinigungen (AU) einholen; bei unentschuldigten Fehlzeiten sofort intervenierenBei Gefährdung des Maßnahmeerfolgs den Bedarfsträger sofort informieren

Ausgeschlossene Leistungen

Diagnostische oder therapeutische Inhalte, die in den Zuständigkeitsbereich der Krankenkassen oder Rehabilitationsträger fallenÄrztliche oder psychologische BegutachtungenKlassische Profiling-EignungsfeststellungenErhebung oder Übermittlung von Gesundheitsdaten nach § 203 StGBAllgemeinsprachliche Deutschförderung (Integrationskurse und BAMF-Sprachförderung dürfen nicht ersetzt werden)Schuldnerberatung nach § 16a SGB IIErsatz von Leistungen der primären Prävention der Krankenkassen oder kommunalen Eingliederungsleistungen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung

Gültige Trägerzulassung nach § 178 SGB III ist erforderlich. Sie wird in D.2 zugesichert und auf Anforderung mit Zertifikat und aktueller Anlage nachgewiesen.Ortsbezogene Zulassung spätestens zum MaßnahmebeginnOrdnungsgemäße Durchführung entsprechend der Leistungsbeschreibung muss gewährleistet sein

Qualifikation des Personals

Fachliche Anleitung / pädagogische Fachkräfte: Berufs- oder Studienabschluss, einschlägige Berufserfahrung, Kenntnisse aktueller Entwicklungen im Berufsfeld, gute Kenntnisse berufsspezifischer IT-Lösungen, mindestens 1 Jahr hauptberufliche Erfahrung in Aus- und Weiterbildung (bei Meister-, Techniker- oder Fachwirtabschluss mit Eignungsprüfung entfällt die Erfahrung).

Sozialpädagogische Fachkräfte: Abgeschlossenes Studium in Sozialpädagogik, Sozialer Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations- oder Sonderpädagogik oder Jugendhilfe. Alternativ mindestens 1 Jahr Erfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 Jahren. Ersatzweise sind staatlich anerkannte Erziehungsberufe mit Zusatzqualifikation, eine Zusatzqualifikation mit mindestens 640 Unterrichtsstunden oder mindestens 4 Monate Tätigkeit im Auftrag der BA in den letzten 3 Jahren zugelassen.

Jobcoaches: Berufs- oder Studienabschluss, mindestens 1 Jahr Berufserfahrung (Studienzeiten zählen nicht), Kenntnisse in Personalauswahl und Personalwesen, umfassende Office-Kenntnisse, Kenntnisse des BA-Portals, Erfahrung im Bewerbungscoaching. Auf die Berufserfahrung kann verzichtet werden, wenn ein erfahrener Mentor mit mindestens 2 Jahren Erfahrung eingesetzt wird.

Personalstruktur und Vertretung

Mindestens 80 % der vorzuhaltenden Personalkapazität fest angestellt; höchstens 20 % Honorarkräfte (bei Honorarkräften 25 % Vor- und Nachbearbeitungszeit berücksichtigen)Festangestellte Arbeitsverträge müssen grundsätzlich die Vertragslaufzeit abdecken; Minijobs zählen nicht als festangestelltMindestens eine Fachkraft je im Losblatt genannten BerufsfeldDurchgängige Vertretungsregelung bei Urlaub und Krankheit; bei unvorhersehbarem Ausfall Vertretung spätestens am zweiten Krankheitstag, am ersten Tag sinnvolle Durchführung sicherstellen; bei Ausfall über eine Woche oder Urlaub professionsgerechte Vertretung

Personal für Teilnehmende mit Migrations- oder Fluchthintergrund

Mindestens einjährige Erfahrung mit Menschen mit MigrationshintergrundSehr gute EnglischkenntnisseJe eine eingesetzte Fachkraft muss Türkisch und Arabisch beherrschenMöglichst männliches und weibliches Personal aus kulturellen Gründen

Räume und technische Ausstattung

Räumlichkeiten am im Losblatt festgelegten Maßnahmeort; gute Erreichbarkeit mit öffentlichen VerkehrsmittelnZustand, Hygiene und Sicherheit müssen die ordnungsgemäße Durchführung ermöglichenUnterrichts-, Sozial-, Besprechungs- und Praxisräume sowie Eltern-Kind-Raum; Gruppenräume für mindestens 4 PersonenAusreichend vernetzte PC-Arbeitsplätze mit Internet, keine Mehrfachnutzung gleichzeitigAktuelle Office-Software, performante Hardware, aktuelle Browser, IT-Sicherheit und VirenschutzJe nach Maßnahme: Kamera, Farbdrucker je Gruppenraum, Foto-Scanner je Standort, USB-Medien, PDF-Software, VideotelefonieLaptops ab 15,4 Zoll zulässig, wenn Diebstahlschutz und Verschlüsselung gewährleistet sindPraxisräume bei Dritten möglich; schriftliche Nutzungsvereinbarung erforderlichBarrierefreiheit bei BedarfDie Besichtigung der Räume durch den Auftraggeber findet 2 Wochen vor Maßnahmebeginn statt. Der Nachweis (R.1) ist spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn einzureichen, bei kürzerem Vorlauf 5 Arbeitstage nach Zuschlag

Datenschutz und Informationssicherheit

Einhaltung der DSGVO und des SozialdatenschutzesKeine unverschlüsselte Speicherung personenbezogener Daten in Clouds; Server grundsätzlich in Deutschland oder im EWR, On-Premise-Lösungen für Online-Kommunikation bevorzugtLöschung nicht mehr erforderlicher Daten, insbesondere Lernverläufe und Video-/Tonaufnahmen, unmittelbar nach KommunikationsendeSchriftliche, dokumentierte Einwilligungen; bei Minderjährigen der gesetzlichen VertreterKeine Veröffentlichung von Video- oder Tonaufnahmen im InternetZustimmung zur Datenverarbeitung im Bewerbungsmanagement und zur Aufnahme in das selektive BewerberprofilEin Datenschutzbeauftragter ist zu bestellen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen

Ausschlussgründe und Erklärungen

Der Bieter muss erklären können, dass keine der folgenden Ausschlussgründe vorliegen:

Rechtskräftige Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten (z.B. Betrug, Geldwäsche, Bestechung, Menschenhandel), höchstens 5 Jahre zurückliegendNicht erfüllte Pflichten zu Steuern und SozialversicherungsbeiträgenMaßgebliche Verstöße gegen Mindestlohn-, Entsende-, Lieferketten- oder Tariftreuegesetz, insbesondere Bußgelder ab 2.500 €; in den letzten 3 Jahren keine entsprechenden StrafenInsolvenz, Zahlungsunfähigkeit oder LiquidationSchwere berufliche Verfehlungen, anhängige Strafverfahren zu zwingenden AusschlussgründenWettbewerbsabsprachen zu Preisen, Angebotsabgabe oder ÄhnlichemKeine schwerwiegende Täuschung und keine Zurückhaltung von InformationenSanktionen gegen Russland: Keine ausgeschlossenen Personen oder Organisationen nach Art. 5k VO (EU) 833/2014 (D.5)Ethikklausel (D.2.2): keine Beratungstätigkeit für die BA in den letzten 18 Monaten im gleichen Bereich bzw. 6 Monate unabhängig vom Bereich

Falls eine Erklärung nicht wie gefordert abgegeben werden kann, ist dies in Abschnitt III von D.2 anzugeben und zu begründen (Selbstreinigung).

Wettbewerbsregister und Mindestentgelt als Ausführungsbedingung

Bei Aufträgen ab 50.000 € holt die Vergabestelle die Wettbewerbsregisterauskunft für den vorgesehenen Zuschlagsempfänger selbst ein. Die nötigen Angaben (Register, Nummer, ggf. Geburtsdaten bei natürlichen Personen) sind in D.2.1 zu machen.Die Beachtung des vergabespezifischen Mindestentgelts (Stand 01.01.2026: 20,24 € brutto je Stunde, für pädagogisches Personal mit anerkannter Qualifikation 20,86 € brutto) ist Ausführungsbedingung.Zusage zur Einhaltung des Tarifvertrags Nr. 7 zum Mindestlohn für pädagogisches Personal bei Vertragsausführung (D.2.1)

Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer und Bevorzugung

Bei Bietergemeinschaften haften alle Mitglieder gesamtschuldnerisch; die Leistungsfähigkeit wird insgesamt beurteilt. Ein Mitglied darf nicht zugleich als Einzelbieter anbieten.Jedes Mitglied muss die erforderlichen Erklärungen (D.2, D.2.1, D.2.2, D.5) abgeben.Unterauftragnehmer sind in D.2 abschließend zu benennen (mit Leistungsanteil). Deren Erklärungen sind auf Anforderung vorzulegen.Eignungsleihe nur mit Bestätigung des anderen Unternehmens, dass dessen Kapazitäten zur Verfügung stehen.Bevorzugung (keine Eignungsanforderung): Inklusionsbetrieb nach § 215 SGB IX oder bevorzugte Einrichtung; Nachweis auf Anforderung
Referenzprojekte
Bis zu 6 Referenzen (Obergrenze). Eine Mindestanzahl ist nicht genannt. ReferenzenZeitraum: Leistungen der letzten 3 JahreVolumen: Kein Mindestauftragswert und kein Mindestumsatz genannt

Nachweis früher ausgeführter vergleichbarer Leistungen in Formblatt D.3. Für jede Referenz muss eine Kontaktperson angegeben werden, sonst wird sie nicht berücksichtigt.

Vergleichbar sind insbesondere FbW, BvB, BaE, Maßnahmekombinationen mit Elementen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III sowie Eingliederungsmaßnahmen mit erfolgsabhängiger Honorierung. Für die Wertung zählen 45ind-Maßnahmen im Bundesgebiet, die am 15.03.2024 noch liefen oder danach begonnen haben. Nachweis über D.3 mit Kontaktpersonen.

Nicht angegeben ReferenzenZeitraum: Vergleichbare Maßnahmen, die am 15.03.2024 noch liefen oder danach begonnen habenVolumen: Nicht angegeben

Bewertung der bisherigen Vertragsausführung (Kriterium IV.1, 30 Gesamtpunkte). Der Kriteriumstext ist im Ausschnitt nicht ausgefüllt.

Keine Referenz im engeren Sinn. Bewertung erfolgt über Fragebögen zur Maßnahmebetreuung, die im IT-Verfahren SAP S/4-HANA erfasst werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 32%4–10 · 66%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Vorbereitung und Teilnahme
Formblätter und Erklärungen
Preisangebot
Konzeptdatei
Nachweise (ggf. auf Anforderung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
'- Stadt Leverkusen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
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Erfüllungsort

Ort der Leistung
'- Stadt Leverkusen
Nordrhein-Westfalen

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