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REZ NRW 45ind Jobcenter Rhein-Erft

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Brühl, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum NRW) schreibt für das Jobcenter Rhein-Erft eine individuelle Aktivierungsmaßnahme europaweit im offenen Verfahren aus.

Leistung: Konzeption und Durchführung einer Maßnahme zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme für erwerbsfähige Leistungsberechtigte.Umfang: ca. 22 Plätze in Brühl (Rhein-Erft-Kreis).Laufzeit: 01.02.2027 – 31.01.2028 (12 Monate), mit zwei optionalen Verlängerungen um jeweils 12 Monate.Abgabefrist: 28.10.2026, 10:00 Uhr, ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform evergabe-online.de.Bindefrist: 08.01.2027.

Bieter müssen die einschlägigen Vergabe-/Formblätter (D.1 bis D.5, Konzeptdatei, Leistungsverzeichnis/Preisblatt) elektronisch einreichen und u.a. eine gültige AZAV-Trägerzulassung sowie Referenzen zu vergleichbaren Maßnahmen aus den letzten 3 Jahren nachweisen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung28. Sep. 2026
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Bindefrist28. Okt. 2026 – 8. Jan. 2027
Vertragsbeginn1. Feb. 2027
Ausführungsbeginn1. Feb. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2028
Vertragsende31. Jan. 2028
Verlängerung 1ca. 1. Feb. 2028 – 31. Jan. 2029
Verlängerung 2ca. 1. Feb. 2029 – 31. Jan. 2030bis 2030
Bieterfragen-FristDatum offenSpätestens 8 Arbeitstage vor Angebotsfrist (Empfehlung in den Unterlagen).
AngebotsöffnungDatum offenEröffnungstermin nicht explizit benannt; erfolgt nach Ablauf der Angebotsfrist.
EinspruchsfristDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, dass einer Rüge nicht abgeholfen wird.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode5 Kriterien
  • Wertungsbereich I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt25%
  • Wertungsbereich II - Strategische Vorgehensweise35%
  • Wertungsbereich III - Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität10%
  • Wertungsbereich IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%

Erweiterte Richtwertmethode (UfAB 2018.04): Kennzahl = Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis x 100. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes und Kennzahl minus 10%. Schritt 3: Innerhalb Korridor entscheidet Gesamtpunktzahl aus Summe der Produkte (Wertungspunkte x Gewichtungspunkte) bei Kriterien I.1, II.1 und IV.1.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Wertungsbereiche, Gewichtungspunkte (GP), Relevanzfaktoren und die Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) sind in den Vergabeunterlagen (A_Wertungshinweise.pdf, A_Bewertungsmatrix.pdf, Leistungsverzeichnis.aidf) vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Maßnahmenstruktur und Phasen

Die Maßnahme ist eine Kombination aus:

Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen (§ 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III) undStabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme (§ 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III).

Sie gliedert sich in:

Eingangsphase (mind. 1 Woche): Kompetenzfeststellung (berufsfachliche Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten), Motivationserfassung und Erstellung eines Aktivierungs- und Integrationsfortschrittsplans.Handlungsphase: individuell am Förderbedarf ausgerichtet mit Pflichtmodulen (Berufsorientierung, Bewerbungstraining/-coaching, soziale und arbeitsmarktintegrative Aktivitäten, betriebliche Erprobung, IT-/Medienkompetenz, berufsbezogene Deutschförderung, wirtschaftliches Verhalten, Gesundheitsorientierung).Begleitend (gesamte Maßnahme): sozialpädagogische Begleitung, Jobcoaching, Unterstützung bei Kinderbetreuung, Einbindung in regionale Netzwerke.

Umfang, Präsenz und Zielgruppe

Plätze: 22 (Mindest- und Gesamtplatzzahl jeweils 22).Ort: Stadt Brühl (Rhein-Erft-Kreis); Räumlichkeiten vor Ort erforderlich, Barrierefreiheit ist Pflicht.Zielgruppe: erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit ausreichenden Sprachkenntnissen, ggf. mit Migrations- oder Fluchthintergrund.Teilnahmedauer pro Person: bis zu 6 Monate (in begründeten Einzelfällen bis zu 9 Monate; Verlängerungsantrag mind. 2 Wochen vor Ablauf).Präsenz: 3 Tage × 5 Stunden = 15 Zeitstunden/Woche.Gesundheitsorientierung: max. 20 % der individuellen Maßnahmedauer.Berufsbezogene Deutschförderung: max. 8 Wochen (innerhalb von max. 8 Wochen Kenntnisvermittlung).Betriebliche Erprobung: bis zu 6 Wochen (bei Langzeitarbeitslosen/schwerwiegenden Hemmnissen bis zu 8 Wochen).Stabilisierung nach Beschäftigungsaufnahme: 6 Monate.Gruppengröße: max. 15 Teilnehmende.PC-Arbeitsplätze: vernetzt, 1 PC je Teilnehmende/r.

Personaleinsatz und Schlüssel

Pädagogische Fachkräfte: Schlüssel 1 : 28.Sozialpädagogische Fachkräfte: Schlüssel 1 : 22.Jobcoaches: Schlüssel 1 : 28.Mindestens 80 % der Personalkapazität muss durch fest angestelltes Personal (keine Minijobs) abgedeckt werden.Berufsanfänger sind zugelassen, sofern durchgängig ein Mentor mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung vorhanden ist.

Förderziele (vergütungsrelevant)

Zahlung von Erfolgs-/Integrationsfortschritten in Abhängigkeit vom erreichten Förderziel:

Förderziel I: ≥ 30 Std./Woche versicherungspflichtige Beschäftigung ODER Berufsausbildung ODER betriebliche Einzelumschulung, jeweils mind. 3 Monate ununterbrochen.Förderziel II: > 20 Std./Woche versicherungspflichtige Beschäftigung, mind. 3 Monate ununterbrochen.Förderziel III: ≥ 15 Std./Woche versicherungspflichtige Beschäftigung, mind. 3 Monate ununterbrochen.Förderziel IV: versicherungsfreie Beschäftigung, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, außerbetriebliches Ausbildungsverhältnis – ohne gesonderte Vergütung.

Vertragsrahmen und Verlängerung

Vertragslaufzeit: 01.02.2027 – 31.01.2028 (12 Monate).1. Optionszeitraum: 01.02.2028 – 31.01.2029 (Verlängerungserklärung spätestens 3 Monate vor Ablauf).2. Optionszeitraum: 01.02.2029 – 31.01.2030 (Verlängerungserklärung spätestens 3 Monate vor Ablauf des 1. Optionszeitraums).Bedarfsträger: Agentur für Arbeit und Jobcenter im Bezirk des Regionalen Einkaufszentrums NRW.Verbindliche Mindestplatzzahl: 70 % der Gesamtplatzzahl (Bedarfsträger zur Abnahme verpflichtet).Angebot kann nur für die vollständige Leistung abgegeben werden (keine Teillos-Abgabe).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlussgründe (kein Ausschluss gem. § 123 GWB)

Der Bieter darf nicht aus folgenden Gründen ausgeschlossen sein (Erklärungen in D.2):

Strafrechtliche Verurteilungen (insb. §§ 123 Abs. 1 GWB Nr. 1.1–1.10, z.B. Wirtschaftsdelikte, Kinderarbeit).Verletzung von Steuer- und Sozialversicherungspflichten (Deutschland und Niederlassungsstaat).Verstöße gegen arbeitsrechtliche Pflichten (AEntG, MiLoG, LkSG, BTTG – Bußgelder ≥ 2.500 €).Insolvenz, Liquidation oder Zahlungsunfähigkeit.Schwere berufliche Verfehlungen (Diebstahl, Unterschlagung, Erpressung u.Ä.).Kartellabsprachen oder wettbewerbsverzerrende Verhaltensweisen.Sanktionen nach Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Russland) – Pflichtabgabe D.5; Fehlen = zwingender Ausschluss.

Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB) & Selbstreinigung

Erhebliche Mängel bei früheren Aufträgen, schwerwiegende Verfehlungen o.Ä. führen zu fakultativem Ausschluss; Selbstreinigungsnachweis nach § 125 GWB ist möglich.

Trägerzulassung (zwingend)

Erforderlich ist eine gültige Zulassung als Träger nach §§ 176 Abs. 1, 178 SGB III (AZAV).

Zusicherung in D.2; Kopie des Zertifikats auf Anforderung innerhalb angemessener Frist.Bei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss eigenständig zugelassen sein.Eignungsleihe ist für die Trägerzulassung nicht zulässig.

Fachliche und persönliche Qualifikation des Personals

Pädagogische Fachkräfte

Berufs- oder Studienabschluss.Mind. 1 Jahr hauptberufliche Berufserfahrung in Aus-/Weiterbildung (vorzugsweise Erwachsenenbildung).Bei Meister/Techniker/Fachwirt mit Eignungsprüfung entfällt die Berufserfahrung.

Sozialpädagogische Fachkräfte

Studium (Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik; Diplom/Bachelor/Master).Alternativ: staatlich anerkannte/r Erzieher/in (Jugend-/Heimerziehung, Heilerziehungspflege) + einschlägige Zusatzqualifikation (≥ 640 U-Stunden) + mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe.Ersatzweise: mind. 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA in den letzten 3 Jahren.

Jobcoaches

Berufs- oder Studienabschluss.Mind. 1 Jahr Berufserfahrung.Kenntnisse in Personalauswahlsystemen/-kriterien, MS Office, Internet/Portal der BA, Bewerbungscoaching.

Referenzen / Berufliche Leistungsfähigkeit

Auswahlkriterium: Eignung auf Grundlage von Referenz-Dienstleistungen (`slc-abil-ref-services`).

Nachweis erbracht, wenn die zu vergebende Leistung oder eine vergleichbare Leistung innerhalb der letzten 3 Jahre ausgeführt wurde.Vergleichbare Leistungen umfassen u.a. Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW), berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB), Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) nach SGB III, Maßnahmekombinationen mit Elementen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III sowie überwiegend auf Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zielende Maßnahmen mit erfolgsabhängiger Honorierung.Bis zu 6 Referenzen sind ausreichend (D.3).Eignungsleihe zulässig, sofern das eignungsleihende Unternehmen die Leistung erbringt, für die die Erfahrung benötigt wird (§ 34 UVgO / § 47 VgV).

Weitere Anforderungen

Einhaltung Mindestlohn/Mindestarbeitsbedingungen (D.2 Abschnitt II.10).Datenschutz/DSGVO (D.2 Abschnitt II.9).Ethikklausel: keine Beratertätigkeit für die BA im relevanten Zeitraum vor Vergabe (D.2.2).Inklusionsbetrieb nach § 215 SGB IX: Nachweis max. 1 Jahr alt bei Zuschlag für bevorzugte Berücksichtigung gem. §§ 224, 241 Abs. 3 SGB IX.Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit: angemessene Betriebshaftpflicht, ggf. Nachweis Finanzlage (Details im Verfahrensbriefing).Räumlichkeiten/Personal: in Brühl bzw. im Rhein-Erft-Kreis zur ordnungsgemäßen Durchführung der Maßnahme.Konzeptanforderungen gemäß Bewertungsmatrix (siehe Wertungskriterien in den Vergabeunterlagen).
Referenzprojekte
bis zu 6 (ausreichend) ReferenzenZeitraum: letzte 3 Jahre (Stichtag 15.03.2024 für Wertungskriterium IV.1: Maßnahmen müssen an diesem Datum noch laufen oder danach begonnen haben)Volumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren – insbesondere Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW), berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB), Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) nach SGB III, Maßnahmekombinationen mit Elementen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III sowie überwiegend auf Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zielende Maßnahmen mit erfolgsabhängiger Honorierung.

Nachweis über Formblatt D.3 (Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung inkl. §§, Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum und -ort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stundenkontingente, Auftraggeber inkl. Kontaktperson). Bei Bietergemeinschaften zusammengefasst vom bevollmächtigten Mitglied; Mitglieder/Unterauftragnehmer können Auftraggeber außerhalb der BA haben. Eignungsleihe gem. § 34 UVgO / § 47 VgV zulässig.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 61%4–10 · 37%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Vorbereitung & Zugang
Pflicht-Formblätter (D-Reihe)
Trägerzulassung & Eignung
Konzept & Preisblatt
Abgabe
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Brühl
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Brühl
Nordrhein-Westfalen

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