Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Südwest) schreibt im offenen Verfahren einen Rahmenvertrag für die individuelle Unterstützungsmaßnahme „Coaching Plus" aus. Bedarfsträger ist die Agentur für Arbeit Gießen.
Im Rahmen dieses Loses sollen arbeitslose Menschen intensiv gecoacht und in versicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. Die Maßnahme kombiniert Einzelcoaching, Kleingruppencoaching, digitale Befähigung und betriebliche Erprobung und wird im Bezirk des REZ Südwest (Stadt Gießen) durchgeführt.
Eckdaten:
Bieter müssen eine gültige Trägerzulassung nach AZAV (§ 178 SGB III) sowie Referenzen über vergleichbare Coaching-/Vermittlungsleistungen aus den letzten 3 Jahren nachweisen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt10%
Benennung relevanter regionaler Akteure und Beschreibung der Zusammenarbeit ab Maßnahmebeginn unter Berücksichtigung der Zielsetzung und Zielgruppen.
- II - Strategische Vorgehensweise und inhaltliche Ausgestaltung sowie Organisation50%
Strategische Vorgehensweise zur Unterstützung und Vorbereitung der beruflichen Eingliederung, inhaltliche Ausgestaltung und teilnahmeorientierte Durchführung.
- III - Personal10%
Personaleinsatz in der Maßnahme differenziert nach Funktionen und zeitlichem Einsatz.
- IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%
Beurteilung der Vertragsausführung anhand von Fragebögen der Maßnahmebetreuung im IT-Verfahren SAP S/4-HANA für vergleichbare Maßnahmen.
Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Es wird ein Kennzahlkorridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes minus 10% ermittelt. Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus den Wertungskriterien II.2, II.3 und IV.1. Bei identischen Punktzahlen im Entscheidungskriterium greift das preisgünstigere Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenRahmen und Ziel der Maßnahme
Inhaltliche Module
Durchführung und Organisation
Vermittlung und Erfolg
Räumlichkeiten, Technik und IT
Nebenleistungen für Teilnehmende
Dokumentations- und Berichtspflichten
Sonstige Pflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB)
Keine Verurteilungen gemäß § 123 GWB (Punkte 1.1–1.10) – z. B. strafrechtliche Verurteilungen, schwere berufliche Verfehlung, Täuschung im Vergabeverfahren, unzulässige Einflussversuche.
Nachweise über Eigenerklärung im Formular D.2.
Fakultative Ausschlussgründe und sonstige Zuverlässigkeit
Sanktionen und Ethikklausel
Fachliche Eignung (Trägerzulassung)
Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Datenschutz, IT und Personal
Einreichungsmodalitäten
Mindestens eine (max. 6) Referenzen über Maßnahmekombinationen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III mit Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung ODER sonstige Maßnahmen/Aktivitäten, die überwiegend auf die Eingliederung von Arbeitslosen/erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den ersten Arbeitsmarkt zielen und deren erfolgreiche Vermittlung vergütet wird.
Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Referenz vorweisen. Unterauftragnehmer können referenziert werden, müssen die Leistung dann aber tatsächlich erbringen (Eignungsleihe). Formular D.3 mit Angabe Auftragnehmer, Leistung, §§, Vergabe-/Los-Nr., Durchführungsjahr, -ort, Anzahl Plätze/TN, Auftraggeber inkl. Kontaktperson/Telefon.