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REZ SW 45Unt3mV AA Kassel

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Kassel, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 33 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Südwest) schreibt im offenen Verfahren die Durchführung der individuellen Unterstützungsmaßnahme „Coaching Plus" für ca. 240 Teilnehmende im Bezirk der Agentur für Arbeit Kassel aus.

Was ist zu leisten?

Einzelcoaching (Erstgespräch 3 Std., danach mind. 2 Std./Woche)Kleingruppencoaching (4 Std./Woche, max. 8 Teilnehmende)Module u. a. „Arbeitswelt 4.0", Selbstvermarktung, Digitale Befähigung, berufliche OrientierungBetriebliche Erprobung (max. 4 Wochen)Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung2 Präsenztage pro Woche, kontinuierliche Eintritte, ggf. hybride Durchführung

Rahmen:

Vertragslaufzeit ca. 25.01.2027 bis 16.04.2028 (mit Verlängerungsoption)Tagespauschale je Teilnehmer/inNur Gesamtvergabe (keine Lose)

Wichtig zu wissen:

Angebot nur über die e-Vergabe-Plattform möglich, Angebotsfrist 18.09.2026, 10:00 Uhr. Bieter benötigen eine gültige AZAV-Trägerzulassung und Referenzen vergleichbarer Maßnahmen aus den letzten 3 Jahren.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 33 Tage bis zur Angebotsfrist — 18. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB
Bieterfragen-Fristca. 8. Sep. 2026
Angebotsfrist18. Sep. 2026
Bindefristca. 18. Sep. – 20. Nov. 2026
Nachprüfungsfristca. 20. Nov. – 5. Dez. 2026
Vertragslaufzeit25. Jan. 2027 – 16. Apr. 2028
Aufbewahrungsfristca. 25. Jan. 2027 – 24. Jan. 2030bis 2030
Optionserklärung durch AGca. 16. Feb. 2028
Optionsmaßnahme 1. Verlängerungca. 17. Apr. 2028 – 16. Apr. 2029
Optionsmaßnahme 2. Verlängerungca. 17. Apr. 2029 – 16. Apr. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • Preis

    Der Preis fließt über die Erweiterte Richtwertmethode (Kennzahl Z = Leistungspunkte / Wertungspreis x 100) in die Wertung ein. Punktwert des Preises: günstigste Angebotssumme / jeweilige Angebotssumme x 100.

  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt10%

    Wertungsbereich I

  • II - Strategische Vorgehensweise und inhaltliche Ausgestaltung sowie Organisation50%

    Wertungsbereich II

  • III - Personal10%

    Wertungsbereich III

  • IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%

    Wertungsbereich IV

Erweiterte Richtwertmethode (analog UfAB 2018.04): Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor aus Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden nach Entscheidungskriterium (Summe der Produkte aus Wertungspunkten x Gewichtungspunkten der Kriterien II.2, II.3 und IV.1) verglichen. Bei Gleichstand: preisgünstigeres Angebot, dann Auslosung.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen (Gewichtungspunkte GP), Bewertungsstufen (0-3 Punkte) und die Erweiterte Richtwertmethode als Bewertungsverfahren sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Maßnahme und Rechtsgrundlage

Individuelle Unterstützungsmaßnahme „Coaching Plus" auf Grundlage von § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und 3 SGB III (Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung). Es handelt sich um eine soziale Dienstleistung/Arbeitsmarktdienstleistung für ca. 240 Teilnehmende im Bezirk des REZ Südwest (koordinierender Bedarfsträger: Agentur für Arbeit Kassel, Maßnahmenort Kassel/DE731).

Vertragslaufzeit: 25.01.2027 – 16.04.2028 (ca. 15 Monate). Es bestehen zwei Optionsverlängerungen um jeweils die Länge des Zuweisungskorridors (max. 6 Monate Verschiebung des Maßnahmenbeginns bei schwerwiegendem Grund möglich).

Die Vergabe erfolgt als Gesamtvergabe – es gibt nur ein Los; ein Gebot kann nur für die vollständige Leistung abgegeben werden.

Inhaltliche Module der Maßnahme

Einzelcoaching: Erstgespräch 3 Zeitstunden am 1. Präsenztag; danach mindestens 2 Zeitstunden pro Teilnahmewoche an einem Präsenztag. Inhalte: Bewerberprofil-Analyse, Stärkenidentifikation, digitale Kompetenzfeststellung, Bewerbungsstrategie (analog + digital), Erstellung Eingliederungs-/Aktivitätenplan.Kleingruppencoaching: 4 Zeitstunden pro Woche, max. 8 Teilnehmende, prozessbegleitend, kein Frontalunterricht (außer Modul Arbeitswelt 4.0).Modul „Arbeitswelt 4.0": 2 Gruppentermine à 4 Zeitstunden (Digitalisierung, KI, soziale Medien, neue Arbeitsmethoden).Modul „Erarbeitung der Eingliederungsstrategie und intensive Aktivierung": Selbstvermarktung, Kommunikation, Outfit/Körpersprache, Netzwerkstrategien.Modul „Strategische Begleitung der Eingliederung": Arbeits-/Sozialverhalten, Persönlichkeitsberatung, Zeitmanagement, familiäre/finanzielle Situation, Mobilität.Modul „Selbstvermarktungsstrategie": Bewerbungsunterlagen (analog/digital/KI-gestützt), Online-Recruiting (Xing, LinkedIn), Vorstellungsgespräche (analog/telefonisch/Video).Modul „Vermittlungsunterstützung": Arbeitsmarktinformationen, alternative Beschäftigungsformen, Online-Bewerbung.Modul „Berufliche Orientierung": Arbeitsmarkt/Zukunftstrends, BERUFENET, NEWPLAN, Standortanalyse, Stärken-/Potenzialanalyse, Betriebsbesichtigung.Modul „Digitale Befähigung": BA-Online-Angebote (BA-mobil-App, eServices, Jobsuche), digitale Bewerbung, Video-Kommunikationstools, KI (z. B. ChatGPT).Betriebliche Erprobung: max. 4 Wochen, max. 5 Arbeitstage/Woche; Arbeitgeber-Akquise durch Auftragnehmer; Einzelcoaching läuft parallel weiter.Vermittlung: gezielte Akquise, Zusammenführung Arbeitgeber/Teilnehmende; Vermittlungserfolg = mind. 6 Wochen ununterbrochene Beschäftigung mit mind. 15 Std./Woche; Arbeitsaufnahme spätestens 6 Wochen nach Ende Zuweisungsdauer.

Organisation und Durchführung

2 Präsenztage pro Woche (ein Tag Einzelcoaching, ein Tag Kleingruppencoaching); bei Maßnahmen mit Präsenz- und Online-Phasen hybride Durchführung möglich.Individuelle Zuweisungsdauer: 12 Wochen (endet vorzeitig bei Arbeitsaufnahme, >6 Wochen AU oder Maßnahmenabbruch).Kontinuierliche Eintritte der Teilnehmenden im Zuweisungskorridor.Berichterstattung: Teilnahmebezogener Bericht F.5.11 nach ca. 6 Wochen und am letzten Tag der Zuweisungsdauer; Gesamtbericht 4 Wochen nach Maßnahmenende laut Leistungsverzeichnis.Verwaltung/Dokumentation: tägliche Anwesenheitslisten (T.16), monatliche Anwesenheitsmeldung (T.17, bis 15. des Folgemonats), Pflege des BA-Fachverfahrens VerBIS.

Vergütung und Logistik

Tagespauschale je teilnehmende Person (brutto, inkl. USt.; je Präsenztag/Woche).Vermittlungsvergütung: 50 % nach 6 Wochen ununterbrochener Beschäftigung (Rate 1), Rest nach 6 Monaten (Rate 2).Fahrkostenerstattung an Auftragnehmer: bis Höhe ÖPNV-Ticket, max. 588 €/Monat.Kinderbetreuungskosten: max. 160 €/Monat/Kind.Mindestabnahme: 70 % der Gesamtzahl Teilnehmende je Maßnahme.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung – Trägerzulassung (AZAV)

Gültige Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (im Anwendungsbereich der AZAV) ist zwingende Voraussetzung. Nachweis über Datei D.2; Zertifikatkopie auf Anforderung. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied über die Trägerzulassung verfügen.

Leistungsfähigkeit – Referenzen

Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit über Referenzen aus den letzten 3 Jahren zu der zu vergebenden oder einer vergleichbaren Leistung. Vergleichbar sind insbesondere Maßnahmenkombinationen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III mit Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung (z. B. Unt3/Unt3mV, PerF, PerF-W, PWE, O&A, UVgA). Maximal 6 Referenzen; Datei D.3. Bei Bietergemeinschaften genügt, dass die Leistungsfähigkeit mindestens bei einem Mitglied vorliegt. Eignungsleihe durch Unterauftragnehmer ist möglich (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV), jedoch nur wenn diese die Leistung selbst erbringen.

Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB) und Russland-Sanktionen

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (umfassende Eigenerklärung in D.2 Abschnitt II.1–II.8: Straftaten, Steuer-/Sozialversicherungsverstöße, Insolvenz, schwere berufliche Verfehlungen, Wettbewerbsverzerrung, Interessenkonflikte, irreführende Auskünfte). Nachreichung/Vervollständigung gemäß § 56 VgV zulässig. Selbstreinigung nach § 125 GWB möglich. Zusätzlich zwingend: Erklärung zu Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 833/2014) über Datei D.5 – Nichtabgabe ist zwingender Ausschlussgrund.

Ethikklausel und Wettbewerbsregister

Ethikklausel (D.2.2): Anbieter dürfen innerhalb von 18 Monaten vor Veröffentlichung nicht als Beratungsfirma für die BA im betroffenen Bereich tätig gewesen sein; unabhängig vom Bereich gilt ein 6-Monats-Verbot. Bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzureichen.

Wettbewerbsregister (D.2.1): Bei Auftragswert ≥ 50.000 € werden vor Zuschlag Registerdaten abgefragt; es dürfen keine offenkundigen Ausschlussgründe nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz vorliegen.

Anforderungen an Personal

Pädagogische Fachkraft: Berufs- oder Studienabschluss + einschlägige Berufserfahrung; pädagogische Eignung = mind. 1 Jahr hauptberufliche Tätigkeit in Aus-/Weiterbildung (bevorzugt Erwachsenenbildung) – entfällt bei Meister/Techniker/Fachwirt mit Eignungsprüfung. Mentor-Regelung (≥ 2 Jahre Berufserfahrung) möglich.Jobcoach: Berufs- oder Studienabschluss + mind. 1 Jahr Berufserfahrung + Kenntnisse in Personal-/Auswahlsystemen + Office-/Anwendersoftware + Internet/digitale Medien + BA-Portal + Bewerbungscoaching + Blended Learning.Personalschlüssel: Gesamtpersonaleinsatz ≥ 1,0 je Maßnahme (≈ 39 Std./Woche).Vertretungsregelung: spätestens am 2. Krankheitstag; bei >1 Woche professionsgerechte Vertretung.Weitere: Empathie, Kulturkreis-Kenntnisse, Verständnis für Behinderung.

Räumlichkeiten, Technik und Datenschutz

Räumlichkeiten (R.1): Maßnahmeort gemäß Leistungsverzeichnis; ÖPNV-Erreichbarkeit; bei Bedarf Barrierefreiheit (Rollstuhl-/Behindertengerecht, Behinderten-WC, Parkplätze).Technische Ausstattung: PC-Arbeitsplätze je Teilnehmenden einzeln (nicht gemeinsam nutzbar), Internet, HTML5-fähiger Browser, mind. 24"-Bildschirm, Kamera, Farbdrucker, Scanner, Videotelefoniesoftware, Office-Software, PDF-Tools, USB-Stick für Teilnehmende.Erreichbarkeit: Mo–Do 8–17 Uhr, Fr 8–15 Uhr sicherstellen (spätestens 2 Wochen vor Maßnahmebeginn).Datenschutz (Art. 32 DSGVO): DSGVO-Konformität; Clouds nur pseudonymisiert und mit Servern in DE/EWR; Eigenerklärung zum Cloud Computing.IT-Sicherheit: Firewall, Virenscanner, aktuelle Softwareupdates.Neutralität: Auftragnehmer darf mit vermittelten Arbeitgebern nicht rechtlich/wirtschaftlich/persönlich verflochten sein.

Mindestentgelt, Tariftreue und Umweltanforderungen

Mindestentgelt nach § 185 SGB III / AEntG: Dokumentation der Einhaltung; bei Anwendbarkeit der 6. Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen (gültig bis 31.12.2026) Verpflichtungserklärung (D.2.1).Tariftreueversprechen nach BTTG (oder entsprechende Zertifizierung).Umweltanforderungen: Strom aus erneuerbaren Quellen (oder Ausnahme), 100 % Altpapier (Druck/Hygienepapier), Reinigungsmittel mit Blauem Engel (DE-UZ 194) oder EU-Umweltzeichen; elektrische Geräte bei Dienstschluss ausschalten.

Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe)

Anerkannte Inklusionsbetriebe nach § 215 SGB IX werden wie bevorzugte Bieter behandelt (§§ 224, 241 Abs. 3 SGB IX). Nachweis nicht älter als 1 Jahr zum Zeitpunkt des Zuschlags.

Referenzprojekte
maximal 6 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre

Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren: Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III (insbesondere Coaching Plus/Unt3mV, PerF, PerF-W, PWE, O&A, UVgA) – also individuelle Unterstützungsmaßnahmen mit Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung, deren erfolgreiche Vermittlung vergütet wird.

Nachweis über Datei D.3 (Erklärung zu Referenzleistungen). Pro Referenz: Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung mit §§-Angabe, Durchführungszeitraum und -ort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stundenkontingente, Auftraggeber, Kontaktperson mit Telefonnummer. Bei Bietergemeinschaften genügt, dass die Leistungsfähigkeit bei mindestens einem Mitglied vorliegt; Eignungsleihe über Unterauftragnehmer möglich, wenn diese die Leistung selbst erbringen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 38%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflichtformulare (Vordrucke D.*)
Konzept und Angebotspreis
Eignungsnachweise (auf Anforderung nachzureichen)
Plattform und formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
60528 Frankfurt/Main
Ort
60528 Kassel
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60528 Kassel
Hessen

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