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Sanierung Baulich-Technische Infrastruktur: Kühlflächen Kältetechnik 2

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (Generalverwaltung)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB) der Max-Planck-Gesellschaft zur Sanierung und zum Neubau von Kühldecken in der Generalverwaltung München, Hofgartenstraße 8, 80539 München.

Was zu tun ist: Im Erdgeschoss bis 4. Obergeschoss vorhandene Kühldecken sanieren, im 5. OG neue Kühldecken einbauen und die Stockwerksverteilleitungen erneuern. Die Arbeiten erfolgen in 4 Bauabschnitten bei laufendem Betrieb des Gebäudes.

Was eingereicht werden muss: Angebotsschreiben, ausgefülltes Leistungsverzeichnis, 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (Formblatt 444), Eigenerklärungen u.a. zur Tariftreue, zu Russland-Sanktionen, zur Betriebshaftpflichtversicherung und zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, bei Bietergemeinschaften/Nachunternehmern weitere Formblätter.

Wichtigste Fristen: Angebote bis 17.11.2026, 10:00 Uhr elektronisch über die eVergabe-Plattform (deutsche-evergabe.de). Bieterfragen bis 06.11.2026, 10:00 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 17. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung16. Okt. 2026
Veröffentlichung18. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist6. Nov. 2026
Angebotsfrist17. Nov. 2026
Angebotsöffnung17. Nov. 2026
Bindefrist17. Nov. 2026 – 25. Feb. 2027
Versand Vorabinformation13. Jan. 2027
Aufforderung Ausführungsbeginn5. Feb. 2027
Bauabschnitt 1ca. 5. Feb. 2027 – 10. März 2028
Bauabschnitt 2ca. 26. Nov. 2027 – 4. Mai 2029
Bauabschnitt 3ca. 8. Sep. 2028 – 14. Feb. 2030
Bauabschnitt 4ca. 15. März 2030 – 27. Feb. 2031bis 2031
AusführungsbeginnDatum offen12 Werktage nach Zugang der Aufforderung zum Ausführungsbeginn (§5 Abs. 2 Satz 2 VOB/B); konkretes Datum hängt vom tatsächlichen Zugang ab.
Ausführungsfrist gesamtDatum offen1.251 Werktage (5 Arbeitstage/Woche) ab Ausführungsbeginn – voraussichtlich bis ca. Ende 2032.
Revisionsunterlagen vorlegenDatum offenBestands- und Revisionsunterlagen (Pos. 09.90) sind 10 Arbeitstage vor dem jeweiligen Abnahmetermin vorzulegen – konkreter Abnahmetermin nicht beziffert.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Niedrigster Preis (Wertungssumme aus den nachgerechneten Angebotssummen). Einziges Zuschlagskriterium.

Zuschlag an das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. Die Wertungssumme ergibt sich aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten bei der Berechnung der Wertungssumme einen Bonus von 15 Prozent. Ist ein Angebot einer Werkstatt für Behinderte ebenso wirtschaftlich wie ein anderes Angebot, erhält sie den Zuschlag.

KI-Hinweis: Der Preis ist laut Bekanntmachung und Angebotswertung (Formblatt 211) das einzige Zuschlagskriterium mit 100 Prozent; Eignungs- und Leistungskriterien sind nicht festgelegt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtbild und Rahmenbedingungen

Die Sanierung der Kältetechnik umfasst das EG bis 4. OG (Sanierung der Bestandskühldecken), das 5. OG (Neubau von Kühldecken) sowie die Erneuerung der Stockwerksverteilleitungen.

Auslegungsgrundlage Kühlen: Vorlauf 17 °C, Rücklauf 20 °C, Raum 26 °C, delta T 8,5 K, 96 W/m² aktiv. Außenlufttemperatur 32 °C als Planungsgrundlage.

Arbeiten erfolgen im Bestand und während des laufenden Betriebs in 4 Bauabschnitten mit Unterbrechungen von 3 bis 6 Monaten. Mehrere Geschosse können gleichzeitig bearbeitet werden. Erforderlich sind eine staubarme Ausführung, Transportwege bis ca. 100 m sowie höchste Sorgfalt zum Schutz des Bestandsgebäudes und vorhandener Anlagen.

Gesamte Vertragsdauer: 1.251 Werktage ab Ausführungsbeginn (5 Arbeitstage/Woche).

Demontage und Vorbereitung Bestand

Einmessen der Deckenflächen: 2.500 m² (höhengerechtes Einmessen, in Planung integrieren)Demontage der Bestands-Metall-Kühldecken: 2.500 m², inkl. Verpackung, Abtransport und EntsorgungZwischenlagerung der demontierten Kassetten: 367 StückSichten/Aussortieren wiederverwendbarer Elemente (EG bis 4. OG): 367 StückEntsorgung nicht wiederverwendbarer Elemente: 37 StückWiedereinbau Bestandskassetten: 330 StückAusbau/Entfernung Kapillarrohrmatten: 2.500 m²Aufbereitung der Bestandskassetten für Neuverklebung: 2.500 m²Entsorgung Alt-Kapillarrohrmatten (Kunststoff): 2.500 m²Demontage Etagenverrohrung PP-Rohr AD 20: 1.650 m, AD 25: 1.200 m, AD 32: 1.100 mMehr- und Mindermengen bei Planmaßen: ±5 % ohne Anspruch auf Preisänderung

Neue Kühldecken und Kühldeckenaktivierung

Neue Decken (5. OG / Teilbereiche):

Metall-Kühl-Heizdecke, Rechteckplatten 1.750 x 913/895 mm, Aufbauhöhe 100 mm, RAL 9010: 1.100 m² (Hauptposition)Sonderformate trapezförmig, inaktiv ohne Kühlung: 25 Stück (Zulage)Sonderformate gerundet, inaktiv ohne Kühlung: 10 Stück (Zulage)Abschlussprofil fassadenseitig, Breite 100 mm: 400 lfmAnschlussarbeiten Zwischenwände: 170 StückRandanschluss Alu-Winkel 20/20/1,5 mm: 700 lfmDehnungsfugen: 105 mDiverse Bohrungen/Aussparungen (Durchmesser 10–100 mm): div. Stück

Sanierung Bestand (EG bis 4. OG):

Neue Kapillarrohrmatten PP (Mattenmodule 300 mm breit): 2.500 m²Remontage neu aktivierter Metall-Kühldeckenmodule: 2.500 m²Raumseitige Verrohrung und flexible Anschlussschläuche: 2.500 m²Abdeckbleche, Anpassungen an neue Zwischenwände, Aussparungen

Inbetriebnahme:

Druckprobe mit dem 1,5-fachen Betriebsdruck, mind. 30 min, Protokoll an Objektüberwachung: 4 Stück (je Bauabschnitt)Spülen, Füllen, Entlüften: 4 StückInbetriebnahme/Einregulierung je Regelgruppe mit Messprotokoll: 4 StückThermografie aller kühlaktivierten Bereiche: 4 Stück

Rohrleitungen und Stockwerksverteilung

Kupferrohrleitungen (Pressfitting):

Rohrleitung Kupfer Ø 28 mm: 270 mRohrleitung Kupfer Ø 35 mm: 280 mRohrleitungen Kupfer DN15–DN35, gesamt ca. 1.071 m (inkl. DN15: 340 m, DN22: 180 m)Pressfittinge (Bogen, T-Stücke, Muffen, Reduzierstücke, Übergangsstücke) div. Durchmesser 15–35 mmRohrbefestigungen (Rohrschellen verzinkt, schalldämmend) DN15: 850 Stück, DN20: 400 Stück, DN25: 570 Stück, DN32: 600 Stück

PP-Rohrleitungen (Nichttrinkwasser, neue Etagenverrohrung):

PP-Rohr AD 20: 1.650 m, AD 25: 1.200 m, AD 32: 1.100 mMuffenschweißfittings, T-Stücke, Muffen, Reduzierstücke, ÜbergangsstückeRohrschellen Stahl verzinkt DN20: 4.800 Stück, DN25: 2.750 Stück, DN32: 2.650 Stück

Armaturen und Regelung:

Absperrarmaturen DN20: 734 Stück, DN25: 14 Stück, DN32: 42 StückStrangregulierventile DN20: 367 Stück, DN25: 14 Stück, DN32: 42 StückEinbau beigestellter Motorantrieb-Absperrventile DN15–DN80 (aus Gewerk Gebäudeautomation): diverse StückzahlenBezeichnungsschilder

Interne Verrohrung (Kupfer in Wasserkreisen): 1.100 m²

Planung, Gerüste, Baustelleneinrichtung und Dokumentation

Planung:

Werk- und Montageplanung als Pauschalposition (Pos. 05.10 und 09.80), digitale Planung inkl. UK-Decken, Maßstäbe 1:50 bis 1:1, mit Angabe Heiz-/Kühlleistung je Deckenfeld, Druckverlust und Wasser-/LuftmengePlanungsbearbeitung nach Dokumentationsrichtlinie des AG

Gerüste und Baustelleneinrichtung:

Gerüstbau für eigene Leistungen (Montagehöhe > 3,50 m), eigenverantwortlich; Mitbenutzung beigestellter Gerüste haftungsrechtlich übernommenVorhalten fahrbares Stahlrohrgerüst: 4 Wochen für die MontagezeitBaustelleneinrichtung, -vorhaltung, -räumung (Pauschalposition)Mehraufwand erhöhte Raumhöhe 5,60 m: 265 m²

Dokumentation und Nachweise:

Revisions- und Bestandsunterlagen 10 Arbeitstage vor Abnahmetermin in 1-facher Ausfertigung (Papierordner + Upload digitale Projektplattform): Grundrisse (Farbplot, dwg/dxf, pdf), Messprotokolle, Herstellerdokumentation, Prüfzeugnisse, Werkstoffatteste, Abnahmeprotokolle, FertigungszeichnungenDemontagedokumentation mit Kennzeichnung jedes Elements (Raum/Deckenfeld/Zeile/Spalte), Demontageliste, Stückzahlen je Kategorie und GeschossNachweis der Entsorgung auf Verlangen des AGBescheinigungen: Fachunternehmererklärung, unterschriebene Errichterbescheinigung, Konformitäts- und Übereinstimmungserklärungen, Einweisungsprotokolle, Spül- und Druckprobenprotokolle

Sicherheit und Qualität:

Schweiß-/Löt-/Brennarbeiten nur mit vom AG genehmigtem Schweißschein, Brandschutz, ggf. BrandwacheSchottungen im Schottbuch des AG katalogisierenMuster von Rohrschellen und Befestigungen vor Montagebeginn zur Genehmigung vorlegenKorrosionsprüfung der ausgeschriebenen Materialien vor Materialbestellung der Bauleitung schriftlich mitteilen

Stundenlohnarbeiten und Nebenleistungen

Verrechnungssätze für Stundenlohnarbeiten, aufgegliedert in Lohn- und lohngebundene Kosten, betriebliche und Baustellengemeinkosten. Überstunden-, Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind separat nachzuweisen.

Stundenlohnpositionen:

Obermonteur: 50 StundenMonteur: 100 StundenHelfer: 30 StundenIngenieur: 20 Stunden

Einheitspreise schließen alle Nebenleistungen, Erschwernisse (Transportwege bis ca. 100 m, Gleichzeitigkeit in mehreren Geschossen) und Toleranzen ein. Erschwernisse aus dem Bauen im laufenden Betrieb, staubarme Arbeitsweise und Bauabschnittsweise Ausführung werden ohne gesonderte Vergütung übernommen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Befähigung und Registrierung

Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister bzw. in die Handwerksrolle oder IHK, soweit für die Leistung relevant. Kein laufendes Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren.

Keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldbuße > 2.500 € im Gewerbezentralregister in den letzten 2 Jahren (gilt ab Auftragssumme 30.000 €).

Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen (Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz: Bauleistungen und vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sind nachzuweisen.

Steuern und Sozialversicherung: Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen.

Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Bei Eignungsleihe: gemeinsame Haftung mit dem Bieter; bei Bietergemeinschaften: Haftungserklärung jedes Mitglieds.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte.

3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen (Kältetechnik/Sanierung gebäudetechnischer Anlagen), vorgelegt auf Formblatt 444. Pflichtangaben je Referenz: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung.

Bestätigung durch den Referenzgeber ist nicht zwingend erforderlich, erhöht aber den Nachweiswert. Präqualifizierte Unternehmen können die Prüfbarkeit aus dem PQ-Verzeichnis bestätigen. Nicht vergleichbare Referenzen führen zum Ausschluss.

Bei nicht präqualifizierten Unternehmen: Eigenerklärung nach Formblatt 124.

Betriebshaftpflichtversicherung

Mindestdeckung:

Personen- und Sachschäden (inkl. Tätigkeitsschäden): 10 Mio. € pauschal, 2-fach maximiert je VersicherungsjahrVermögensschäden: 500.000 €

Alternativ genügt der Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens diesen Deckungssummen und 2-facher Maximierung. Eine Projektversicherung/Excedentendeckung genügt 1-fach maximiert.

Der Nachweis ist erst vor Zuschlagserteilung erforderlich. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied eine eigene Erklärung abzugeben.

(Die genauen Anforderungen sind in Ziff. 10.23 WBVB hinterlegt.)

Verfahrens- und Angebotsregeln

Mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassenNebenangebote sind nicht zugelassenZuschlagskriterium: niedrigster PreisLosweise Vergabe: nein (Gesamtvergabe)Eignungsleihe nicht zwingend erforderlichAngebotsabgabe elektronisch über die eVergabe-Plattform, nur Textform nach § 126b BGBKeine Angebote per Fax, E-Mail oder PostwegBieterfragen ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht vorgegeben

3 Referenzen über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen (Kältetechnik, Sanierung gebäudetechnischer Anlagen)

Formblatt 444 (Referenzbescheinigung); Bestätigung durch Referenzgeber nicht zwingend; Pflichtangaben je Referenz: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung. Gilt auch für präqualifizierte Bieter; nicht vergleichbare Referenzen führen zum Ausschluss.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 73%4–10 · 26%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Angebotsformulare und Preisunterlagen
Eignung und Referenzen
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Plattform und technische Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (Generalverwaltung)
Anschrift
80539 München
Ort
80539 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.mpg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80539 München
Bayern

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