Sanierung der Sporthalle der staatlichen Grundschule "Am Rehberg", Wutha-Farnroda - Fachplanung Technische Ausrüstung HLS
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenPlanungsleistungen für die grundhafte Sanierung der Schulsporthalle Am Rehberg, Schwerpunkt Heizung, Lüftung und Sanitär.
Zunächst sind die Leistungsphasen 1–4 nach § 55 HOAI zu erbringen. Die optionalen Leistungsphasen 5–9 können später einzeln oder insgesamt schriftlich beauftragt werden; ein Anspruch darauf besteht nicht.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Vorgehensweise bei einem vergleichbaren, bearbeiteten Projekt20%
- Vergleichbarkeit des vorgestellten Vorhabens zum jetzigen Projekt - Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber - Zusammenarbeit mit Architekten / Fachplanern - Kosten- und Terminmanagement
- Vorgesehenes Projekt- und Qualitätsmanagement für das Projekt10%
- vorgesehenes Termin- und Kostenmanagements (Steuerungs- und Kontrollinstrumente bei der Planung und baulichen Umsetzung) - vorgesehene Organisation der fachlichen Bauüberwachung (insbesondere auch Vor-Ort-Präsenz, Verfügbarkeit)
- Personelle Besetzung15%
Vorstellung des Projektteams mit Darlegung der persönlichen fachlichen Erfahrungshintergründe/Kenntnisse (excl. Berufsjahre!) sowie Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit): Projektleiter:in (Technische Ausrüstung HLS) Projektbearbeiter:in (Technische Ausrüstung HLS) Bauleiter:in (Technische Ausrüstung HLS)
- Vision Board:25%
Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - Bewertung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den vorliegenden Unterlagen, insbesondere: - Prüfung/Einschätzung zu den bisherigen Ansätzen des AG für die Umsetzung des Vorhabens incl. vorliegende Planung - Ansätze für die Haustechnik (HLS, Anlagengruppen 1-3) für die geplante Nutzung, insbesondere auch mit Vorschlägen für eine möglichst energieeffiziente Bauweise, Erläuterung der vorgesehenen Herangehensweise - bezogen auf die Gebäudespezifik - Ausführungen zum möglichen zeitlichen Ablauf unter Berücksichtigung der Terminvorgaben des AG - Ause
- Präsentation5%
- Gesamteindruck der Präsentation - Reaktion auf Rückfragen/Diskussion
- Gesamthonorar22%
Honorar gem. HOAI § 55 ff. - inkl. aller Kostenbestandteile, Zu-/Abschläge, Nebenkosten [in EUR incl. MwSt.]
- Stundensätze3%
Stundensatz Projektleiter:in Stundensatz Projektbearbeiter:in Stundensatz Bauleiter:in
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsgrundlagen und Abstimmung
Die vorhandenen Planungsunterlagen und Untersuchungsergebnisse sind auf Vollständigkeit und Aktualität zu prüfen und fortzuschreiben. Die Planung ist mit der Objektplanung, der Elektrotechnikplanung, dem Auftraggeber, dem Fördermittelgeber, zuständigen Stellen und erforderlichen Fachplanern abzustimmen.
Ein abstimmfähiges Gesamtkonzept für die Sanierung ist zu entwickeln. Dabei sind Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Brandschutz, Wirtschaftlichkeit und Lebenszykluskosten sowie die Anforderungen des Fördermittelgebers zu berücksichtigen. Die Planung ist am abgestimmten Kostenrahmen auszurichten und mit den Beteiligten fortzuschreiben.
Heizung und Wärmeversorgung
Die vorhandene Heizungsanlage, das Blockheizkraftwerk und die bestehende Wärmeversorgung sind auf Zustand, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist unter Berücksichtigung der vorgesehenen Photovoltaikanlage zu konzipieren. Wärmeverteilnetze und Raumheizflächen sind zu erneuern.
Die Wärmeübergabe über Sportbodenheizung in der Halle und Fußbodenheizung im Sanitärtrakt ist zu berücksichtigen. Die Beheizung ist bedarfsgerecht für die unterschiedlichen Nutzungszeiten sicherzustellen. Der vorgesehene erneuerbare Energieanteil von mindestens 15 Prozent ist auf Erfüllung der Förderbedingungen zu prüfen und nachzuweisen.
Lüftung
Eine Lüftungsanlage für die Sporthalle ist zu konzipieren und zu dimensionieren. Technikflächen und Lüftungszentrale sind mit der Objektplanung abzustimmen. Regelung und Energieverbrauch sind bedarfsgerecht zu prüfen und auf ein minimales Maß zu optimieren.
Sanitär und Barrierefreiheit
Trinkwasser- und Abwasserinstallationen sind zu erneuern oder anzupassen. Der barrierefreie WC- und Duschbereich ist zu planen. Rohrleitungen sind zu dämmen und brandschutztechnische Schottungen sind zu berücksichtigen.
Schnittstellen und weitere Bearbeitung
Die Schnittstellen zur Photovoltaikanlage und zur Elektrotechnikplanung sind frühzeitig abzustimmen. Brandschutztechnische Anforderungen sind mit der Fachplanung Technische Ausrüstung abzustimmen. Erforderliche Bestandsaufnahmen, Untersuchungen oder Fachgutachten sind frühzeitig beim Auftraggeber anzuzeigen.
Bei der Bauausführung sind der laufende Schulbetrieb sowie Bauablauf, Baustellenlogistik, Baustelleneinrichtung, Wege, Anlieferungen, Lagerflächen, Absperrungen und Sicherheit zu berücksichtigen.
Zunächst sind die Leistungsphasen 1–4 nach § 55 HOAI zu erbringen. Die Leistungsphasen 5–9 können später einzeln oder insgesamt schriftlich beauftragt werden; ein Anspruch auf ihre Übertragung besteht nicht.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Befähigung und Zulassung
Die Befähigung und Erlaubnis zur Ausübung des Berufs als Ingenieur:in, Meister:in oder Techniker:in für die Fachplanung Technische Ausrüstung HLS ist durch ein Abschlusszeugnis und/oder einen Nachweis der Eintragung in die Ingenieurkammer zu belegen. Bei juristischen Personen ist ein verantwortlicher Ingenieur zu benennen.
Bewerber aus EU- oder EWR-Mitgliedstaaten können die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, wenn ihre Berechtigung zur Führung der genannten Berufsbezeichnung nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der durchschnittliche Umsatz der Geschäftsjahre 2023–2025 für die Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI mit den Anlagengruppen 1–3 ist anzugeben. Bei mehreren Standorten ist der Umsatz des verantwortlichen Büros maßgeblich.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Die durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl einschließlich Führungskräften ist für 2023–2025 anzugeben. Bei mehreren Standorten bezieht sich die Angabe auf den verantwortlichen Standort.
Das Projektteam ist mit Projektleitung, Projektbearbeitung und Bauleitung für Technische Ausrüstung HLS zu besetzen. Projektleitung und Projektbearbeitung müssen unterschiedliche Personen sein. Die technische Ausstattung ist anzugeben, insbesondere CAD-Software, ein AVA-Programm mit GAEB-Schnittstellen, 3D-Bearbeitung sowie eine BIM-Anwendung.
Versicherung und Ausschlussgründe
Die Berufshaftpflichtversicherung ist nachzuweisen. Erforderlich sind 2,0 Mio. Euro Deckung für Personenschäden und 1,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden.
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe sind mit der Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB zu erklären. Gegebenenfalls ist Selbstreinigung nach § 125 GWB nachzuweisen. Die Angaben zu straf- oder ordnungsrechtlichen Verurteilungen in den letzten zwei Jahren sowie Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Verstöße sind beizubringen.
Eignungsleihe, Bewerbergemeinschaften und Register
Es ist zu erklären, ob Eignungskapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden. Hierfür ist die Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers beizufügen; berufliche Leistungen müssen durch die jeweils befähigten Personen persönlich erbracht werden.
Bei einer Bewerbergemeinschaft sind deren Mitglieder, der bevollmächtigte Vertreter, die Erklärung nach Anlage 1 sowie die jeweils einschlägigen Unterlagen vorzulegen. Eintragungsnachweise im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigungen beziehungsweise Eigenerklärungen sind beizufügen.
Mindestens eine Referenz über die Fachplanung der Technischen Ausrüstung mit Schwerpunkt HLS bei einer Gebäudesanierung, die wesentliche Leistungen umfasst und einer Projektgruppe aus Ausbildung/Wissenschaft/Forschung oder Freizeit/Sport gemäß Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI angehört.
Nachweis über Anlage 5 Referenzblatt B. Bewertet werden unter anderem erbrachte Leistungsphasen nach § 55 HOAI, anrechenbare Kosten, öffentlicher oder kirchlicher Auftraggeber, Sporthallenbezug, minimaler Technikeinsatz und kostengünstiger Betrieb, Integration der Anlagengruppen 1–3, erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Fördermitteleinsatz sowie das eingesetzte Projektteam. Bei mehreren Referenzen ist die Zuordnung der Bewertungskriterien eindeutig darzustellen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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