Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Kall vergibt die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6 gemäß HOAI § 51) für die Erweiterung und Sanierung ihres Bauhofs am Standort Daimlerstraße 2.
Was ist zu tun?
Wie läuft das Verfahren?
Geschätzte Gesamtbaukosten: ca. 7,8 Mio. € netto.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Bieterpräsentation10%
Bieterpräsentation als Zuschlagskriterium
- Auftragsbezogene Qualifikation und Organisation des Projektteams30%
Qualifikation und Organisation des Projektteams
- Qualität der Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung30%
Vorstellung der Arbeitsweise (dargestellt z.B. an Referenzprojekten): Entwicklung von Ausführungs- und Konstruktionsalternativen unter Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Konzept zu Baugrund- und Gründungsbedingungen, Abstimmungsprozess mit Planungsbeteiligten, Methodik zur Termineinhaltung.
- Honorar (Preis)30%
Voraussichtliches Gesamthonorar über alle Objekte (Grundauftrag A+B zuzüglich optionale Objekte C-E), Honorar über alle Leistungsphasen zzgl. Umbauzuschlag und Nebenkosten.
Preis: Günstigstes Honorarangebot erhält 5 Punkte. Mehrkosten der weiteren Angebote als prozentuale Mehrkosten bezogen auf das günstigste Angebot. Maximalpunktzahl 5 Punkte wird prozentual abgemindert. Angebote mit Mehrkosten >= 100% erhalten 0 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungsbild und Beauftragung
Tragwerksplanung gemäß HOAI § 51 in den Leistungsphasen 1–6 für den Bauhof der Gemeinde Kall (Standort Daimlerstraße 2).
Gebäudeübergreifende Tragwerksaufgaben
Tragwerksplanerisch relevante Aufgaben, die alle oder mehrere Gebäude betreffen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Auswahlinformationen
Berufliche Befähigung
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung
Ausschlussgründe und Unabhängigkeit
Inhaltliche Wertung (Qualität)
In der Angebotsphase (Stufe 2) werden folgende Aspekte bewertet – sie sind über die einzureichenden Unterlagen und die Präsentation darzulegen:
1. Bieterpräsentation und Unternehmensvorstellung.
2. Qualifikation und Organisation des Projektteams (Erfahrung mit vergleichbaren Planungsleistungen, interne Organisation, Vertretungsregelung).
3. Projektleitung – Lebensläufe und Qualifikationsnachweise, Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben.
4. Örtliche Präsenz – Konzept zur Präsenz vor Ort, insbesondere während der Bauphase.
5. Arbeitsweise/Konzept – Entwicklung von Ausführungs- und Konstruktionsalternativen (Tragwerk, Bauweise/Materialwahl) unter Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsaspekten; projektspezifisches Konzept zum Umgang mit besonderen Baugrund-/Gründungsbedingungen (setzungsempfindliche Auffüllungen, Gründungsvariante, bergbauliche Einwirkungen, Spezialtiefbau); Abstimmungsprozess mit anderen Planungsbeteiligten (Objektplanung, Technische Ausrüstung); Methodik zur Termineinhaltung.
6. Honorarangebot (Preis) – voraussichtliches Gesamthonorar für Grundauftrag (A+B) zzgl. optionaler Objekte C–E (alle Leistungsphasen, Umbauzuschlag, Nebenkosten), basierend auf den im Honorarblatt genannten vorläufigen/fiktiven anrechenbaren Kosten. Wertung auf Basis des Gesamthonorars über alle Objekte.
Tragwerksplanung gemäß HOAI § 51 für Neubau ODER Umbau/Sanierung eines Gebäudes, mindestens Leistungsphasen 2–5 bearbeitet, Honorarzone III oder höher, Baukosten KG 300+400 mindestens 3.000.000 € netto, inkl. Komplexitätsnachweis (Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Flächenaufstellung, Erläuterungsbericht; max. 3 Seiten DIN A3)
Vergleichbare Tragwerksplanung; pro Projekt/Vertrag nur eine Referenz zulässig; einzureichen über Formblatt Anlage 6 (Referenzdatenblatt, ggf. erweiterbar um Formblätter 6.1 und 6.2).