Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Eisenhüttenstadt für die komplette Sanierung und Modernisierung der Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen (HLS) der Grundschule „J.W.v.Goethe" im 2. Bauabschnitt am Standort Gubener Straße 4, 15890 Eisenhüttenstadt (Brandenburg). Die Arbeiten umfassen Hauptgebäude und Nebengebäude (Hort/Anbau). Ausgeschrieben ist ein Einzel-Los (Los 15). Der Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten Preis, Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Wichtige Termine:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Ausführungsanforderungen
Ausführung nach VOB, DIN-Normen, DVGW- und DIBt-Vorgaben. Druckstufe PN 6 für wasserführende Anlagenteile.
Schallschutz/Körperschall: Maßnahmen nach DIN 4109, Körperschallentkopplung an Rohrschellen und Befestigungen.
Rohrkennzeichnung: nach DIN 2403/2404.
Brandschutz: Feuerwiderstandsanforderungen R30/R90 bei Durchführungen; Ausführung gemäß DIN 4102-11 und allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (ABP).
Logistik/Baustelle: Beengte Bauverhältnisse; keine Lager- oder Baustellenräume durch den AG; kein zusätzlicher Raum wird gestellt. Es ist ein WC-Container vorhanden. Helmpflicht und Firmenkleidung vorgeschrieben.
Sprache/Personal: Mindestens ein fließend Deutsch sprechender Mitarbeiter muss ständig auf der Baustelle anwesend sein.
Sicherheit: Der Auftragnehmer hat eine eigene, namentlich zu benennende Sicherheitsfachkraft (SiGeKo) zu stellen. SiGeKo wird vom AG gestellt.
Dokumentation/Abnahme: Bautagebuch nach EFB 357.1; wöchentliche Baubesprechungen (1×/Woche); Gebäudebestandsaufnahme vor Beginn gemeinsam mit Objektüberwachung.
Kommunikation: Schriftverkehr bevorzugt per E-Mail an den AG; Duplikat zur Prüfung per E-Mail an die Objektüberwachung.
Abwasser- und Trinkwasserinstallation
Abwasser: PP-Rohr DN 50–125 mit Formstücken, Dämmschläuchen und schalloptimierten Befestigungen; Hebeanlage mit Schaltgerät und Druckleitung PE-HD für fäkalienfreies Abwasser; Anschluss an bauseitige Grundleitung.
Trinkwasser: Edelstahl-Systemrohre (Werkstoff 1.4521/1.4401, geschweißt oder Pressverbindung), mehrschichtige Verbundrohre PE-RT/AL/PE-RT 16–40 mm inkl. Formstücken, Wandscheiben, Dämmung (Mineralwolle, Kompaktdämmhülse).
Rohrarmaturen: Rückspülfilter DN 40 mit Automatik, UP-Ventile DN 15–25, frostfreie Außenarmaturen DN 20, Wasserzählerstrecke 2,5 m³/h.
Prüfungen/Inbetriebnahme: Druck-Dichtheitsprüfung SW nach DIN EN 1610 (Prüfdruck 0,5 bar), Druckprüfung TW nach ZVSHK-Merkblatt, Spülung der TW-Anlage nach ZVSHK, mikrobiologische Wasseranalyse nach TrinkwV 2001 durch akkreditiertes Prüflabor.
Sanitäreinrichtungen
Lieferung und Montage aller Sanitärobjekte inkl. Zubehör:
Für alle Sanitär-Einrichtungsgegenstände ist vor Bestellung eine Bemusterung mit der Bauherrschaft durchzuführen (2 gleichwertige Alternativprodukte je Position).
Heizung, Bauheizung & Fußbodenheizung
Heizleitungen: Gewinderohr Stahl DN 15–40 (geschweißt/geschraubt) inkl. Formstücken, Rohrbefestigungen, Wärmedämmung (Mineralwolle 20 mm mit Alu-Dampfbremse, Kompaktdämmhülsen), KDH-Zulagen.
Bauheizung Winter: Lufterhitzer 20 kW, Gerätemiete 4 Monate inklusive (Verlängerung je Woche), inkl. PEX-Rohr, Steuerung und Rückbau nach Nutzungsende.
Fußbodenheizung (FBH):
Flachheizkörper: Typen 21/600/900, 22/2000/900, 22/2200/700 (Hauptgebäude); Typen 21/1800/700, 21/1800/400, 22/600/700, 22/600/1000, 21/900/1600 (Nebengebäude) – Lieferung und Montage.
Brandschutz & Lüftung
Brandschutz:
Lüftung (nur Hauptgebäude):
Sonstige Leistungen, Stundenlohnarbeiten & Unterlagen
Sonstiges: Bezeichnungsschilder 40×80 mm und 50×100 mm; Bohrungen Ø 30 mm und 30–50 mm durch Mauerwerk; Kernbohrungen Ø 100 mm und 100–150 mm (mit Wasserabsaugung, Schuttbeseitigung, Genehmigung Bauleitung).
Stundenlohnarbeiten (nur auf schriftliche Anweisung Bauleitung, täglicher Stundennachweis, Auslösung/Wegegeld/Überstundenzuschläge inklusive):
Vom Bieter vorzubereitende Unterlagen/Nachweise:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation & Eigenerklärung
Entweder Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder Vorlage der Eigenerklärung zur Eignung (Form 124) bzw. der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung.
Werden Nachunternehmer eingesetzt, müssen diese ebenfalls präqualifiziert sein oder die Eigenerklärung abgeben. PQ-Nummern bzw. Eigenerklärungen der NU sind auf Verlangen vorzulegen.
Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz angefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Gesamtumsatz + Umsatz mit vergleichbaren Bauleistungen) im Form 124.
Im vorliegenden Ausschnitt sind keine festen Mindestschwellen (z. B. Mindestjahresumsatz) genannt. Es gelten die allgemeinen VOB/A-Anforderungen; ggf. sind Jahresabschlüsse oder vergleichbare Nachweise auf Verlangen vorzulegen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (oder gemäß Auftragsbekanntmachung) mit zur ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Heizungs- und Sanitärinstallationen im Bauwesen. Vorlage erst bei engerer Wahl.
Nachweis ausreichender Arbeitskräfte für die Ausführung (auf Verlangen: durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, Leitungspersonal separat).
Mit der Auftragserteilung: Bauleitererklärung (Benennung Bauleiter mit Name und Qualifikation) – 2 Wochen nach Zuschlag, spätestens 4 Wochen vor Baubeginn.
Ständige Präsenz mindestens eines fließend Deutsch sprechenden Mitarbeiters auf der Baustelle.
Sicherheits- und Gesundheitsschutz (SiGeKo)
Der Auftragnehmer hat eine namentliche Sicherheitsfachkraft gemäß Baustellenverordnung zu stellen; der AG stellt den SiGeKo.
Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt/mangels Masse abgelehnt wurde und keine Liquidation vorliegt.
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A.
Keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren wegen Verstößen, die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister führen (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €).
Erklärung über das Fehlen sonstiger Ausschlussgründe (z. B. Schwarzarbeit, Korruption).
Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Beitragszahlung zur Sozialversicherung.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
BbgVergG – Mindestanforderungen / Tariftreue (Hauptunternehmer & Nachunternehmer)
Mit dem Angebot abzugeben: Vereinbarung Mindestanforderungen BbgVergG (Form 5.3) – ohne Unterschrift gilt das Angebot als unvollständig.
Auf Verlangen der Vergabestelle: Vereinbarung Mindestanforderungen für Nachunternehmer/Verleiher (Form 5.4).
Verpflichtungen:
Mindestens 3 Referenznachweise aus den letzten 5 Kalenderjahren mit zur ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Heizungs- und Sanitärinstallationen im Bauwesen
Je Referenz: Ansprechpartner beim AG, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, Ø eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; Bestätigung des AG über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst bei engerer Wahl auf Verlangen der Vergabestelle.