Schadschwellenprogramm GoS Südost 2027
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Die DB InfraGO AG erneuert in der Region Südost auf rund 115 km Gleisnetz in 6 Netzen ca. 190.000 defekte Betonschwellen – hauptsächlich mit Großmaschinentechnik (GMT), an Engstellen und Bahnhöfen konventionell. Die Arbeiten umfassen Bettungsreinigung, Schienenwechsel, Stopf- und Richtarbeiten, Schweißarbeiten, Erdung, Bahnübergangs- und LST-Arbeiten.
Was zu tun ist: Angebote müssen elektronisch über das Bieterportal der DB eingereicht werden (Frist: 27.10.2026, 08:00 Uhr). Präqualifikation der Deutschen Bahn (PQ-VOB) ist zwingend. Es gibt 4 Lose, die einzeln oder kombiniert angeboten werden können.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Niedrigster Angebotspreis; bei los- oder losübergreifender Losvergabe werden angebotene Preisnachlässe berücksichtigt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung Schwellenwechsel & Bettungsreinigung
Schwellenwechsel (Beton-, Spezial- und ggf. Holzschwellen): Ausbau defekter Schwellen und Einbau neuer Schwellen. Auf der freien Strecke überwiegend mit Großmaschinentechnik (Gleisumbauzug, GMT), an Bahnhöfen und Engstellen konventionell. Die Technologiewahl liegt – soweit technisch möglich – beim Auftragnehmer. Alle Erschwernisse der gewählten Technologie sind einzurechnen.
Bettungsreinigung: maschinell, Bearbeitungsbreite 4,8–5 m, Dicke 25–30 cm unter Schwelle (Mindestdicke 30 cm). Schotterprobenahme und Siebanalyse gem. Ril 824.1001 / LAGA PN98 (50 kg pro Probe, Übergabe an Prüfinstitut).
Vollständige Bettungserneuerung (vBE): konventionell, Bearbeitungsbreite 4,2–5,3 m, Bezugslänge 100 m, Dicke 45–55 cm. Schotterqualität gem. DBS 918061 (Körnung 31,5–63 mm).
Oberbau-, Stopf- und Schweißarbeiten
Schienen- und Gleisbau: Schienen aufsetzen, montieren, verlaschen, Randweg wiederherstellen (Mineralstoffgemisch, ca. 10 cm stark, 80 cm breit).
Stopf- und Richtarbeiten: H+V, 1. und 2. Stabilisierung gem. Ril 824.2200, Belastungsstopfgang; Weichen stopfen und richten (elektronisch ermittelte Werte). Anpassungsstopfungen an anschließende Gleisbereiche.
Schweißarbeiten: aluminothermisches Verbindungsschweißen (SkV) – je nach Abschnitt Schienenform 49, 54 oder 60; Schienenlängen 60–180 m. Spannungsausgleich mit Wärmegeräten (120 m). Ultraschallprüfung an Verbindungsschweißungen bei Schienenform UIC 60.
Erdung, Vermaschung und LST-Zusammenhangsarbeiten
Erdung und Vermaschung: Mast- und Bauteilerdung bis 5,00 m (Aluminiumleiter 75 mm² gem. Ril 997.02 / Ebs 15.03.17-3), Schienen- und Gleisverbinder, bauzeitliche Quervermaschung, Sammelerde, Rückbau Masterdung, Sicherung Bahnerdung und Rückstromführung während der gesamten Bauzeit (El6-Signale bei >24 h Abschaltung).
LST (Leit- und Sicherungstechnik): Aus-/Einbau Gleismagnete, Achszähler, BÜ-Kontakte/-Schleifen, Festdatenbalisen, Gleismagnet für Langsamfahrstelle (geprüft gem. Ril 892.9307A01, Einbau gem. Ril 819.1310A01), Baugleissperren (2 Sperren, 4 Weichenschlösser, 1 Schlossschieber, 4 Signale Sh2), Drahtzugleitungsanlage, Isolierstöße, Erdung von LST-Endgeräten.
Bahnübergänge und Begleitarbeiten
Bahnübergangsarbeiten (BÜ): Erneuerung Bahnübergangsbefestigung (Mittel- und Außenplatten aus Gummi, z. B. System STRAIL), Asphaltarbeiten (Tragschicht AC 32 T S 14 cm, Binderschicht AC 16 B S 8 cm, Deckschicht AC 11 D S 4 cm), Fugen, Markierungen (Längs-/Quermarkierung), Verkehrssicherung nach RSA, BÜ-Schleifen aus-/einbauen. Verkehrsrechtliche Anordnungen durch AN.
Tunnelbewetterung (Los 3): bei Abschnitten GEoS Halle–Dieskau / Dieskau–Gröbers inkl. technischer Bearbeitung, Auf-/Rückbau, Vorhalten/Betreiben, Dokumentation, Messung/Beweissicherung. Messeinrichtungen mind. 48 h vor Hauptarbeiten starten. Benetzung des Gleisschotters vor Ausbau und Tunnelreinigung nach Abschluss.
Instandhaltungsarbeiten: u. a. Bettung verkleben, Schwellen-/Schienenwechsel in Teilabschnitten, BÜ-Instandsetzung.
Allgemeine Leistungen (Planung, Logistik, Entsorgung)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation DB (PQ-VOB)
Zwingende Voraussetzung für alle Lose: Präqualifikation der Deutschen Bahn AG (PQ-VOB).
Möglich durch:
Los-spezifische PQ-Anforderungen (Oberbau konventionell – Schotter):
Nicht für KMU geeignet (eforms_sme_suitable: false).
Referenzen und vergleichbare Leistungen
Anforderung: Nachweisliche Ausführung vergleichbarer Arbeiten (so formuliert im Anschreiben an Bewerber). Detaillierte Anforderungen (Anzahl, Zeitraum, Volumen) sind in den Bewerbungsbedingungen / Ziffer 5.2 enthalten.
Kriterium 'Versorgungssicherheit' gem. Ziffer 2.1, 2.1.4 und 5.1.6 ist zu beachten.
Zwingende Eigenerklärungen und Nachweise
Persönliche / fachliche Anforderungen an eingesetztes Personal
Ausschlussgründe
Nachweis vergleichbarer Gleisbauarbeiten (Eisenbahnoberbau, Schwellenwechsel, Bettungsreinigung) – DB InfraGO / öffentliche Auftraggeber
Nachweisliche Ausführung vergleichbarer Arbeiten (Anschreiben an Bewerber) – PQ-VOB Nachweis 'Oberbau konventionell – Schotter' verlangt; detaillierte Anforderungen in den Bewerbungsbedingungen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
4 Bekanntmachungen- 06.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
- Abgabefrist: 13.10.2026 → 27.10.2026
- Frist für Fragen: 02.10.2026 → 16.10.2026
- 20.09.2026Ausschreibung
- 31.08.2026Ausschreibung
- 25.08.2026Ausschreibung
Auf einen Blick
Erfüllungsort
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