Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Autobahn GmbH des Bundes (NL Nordwest) für die punktuelle Sanierung von Fahrbahnschäden auf der Bundesautobahn A27 im Bereich Debstedt/Altenwalde (Niedersachsen).
Was ist zu tun?
Verschiedene Schadstellen auf beiden Richtungsfahrbahnen (Richtung Cuxhaven und Richtung Bremen) werden mit Gussasphalt MA 11 S ausgebessert. Dazu gehören das Schneiden und Fräsen der beschädigten Stellen, das Reinigen, Aufsprühen von Bitumenemulsion und der Einbau der neuen Deckschicht inkl. Fugen- und Rissbehandlung.
Was ist dafür nötig?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenHintergrund und Maßnahmenziel
Auf der A27 (km 136,600 – 156,600) waren in der Betonfahrbahn beider Richtungsfahrbahnen Blow-ups aufgetreten, die provisorisch mit Asphalt ausgebessert wurden. Die nun erneut aufgetretenen Schäden gefährden den Verkehr und sollen präventiv behoben werden, bis die geplante Grunderneuerung der A27 erfolgt. Die Leistung dient der Verkehrssicherheit.
Baustelleneinrichtung und -räumung
Einrichten, Vorhalten und Betreiben der gesamten Baustelle inkl. aller Geräte, Anschlüsse, Büro- und Lagerflächen (pauschal, OZ 01.00.0001). Nach Abschluss Räumung der Baustelle und Herstellung des ursprünglichen Zustands (pauschal, OZ 01.00.0002).
Verkehrssicherung und Verkehrsführung
Verkehrsrechtliche Anordnungen einholen (mind. 2 Wochen vor Beginn, bei Anschlussstellen-/Vollsperrungen mind. 4 Wochen). Genehmigungsfähige und ausführungsreife Verkehrszeichenpläne inkl. Zwischenphasen erstellen und mit der Verkehrsbehörde abstimmen (mind. 20 Werktage vor Antragstellung). Verkehrsumleitungen vorbereiten, mobile Stauwarnanlage und transportable Schutzeinrichtungen einsetzen, Aufrechterhaltung des Verkehrs während der gesamten Bauzeit, Kontrollfahrten (mind. 2x täglich: 04:00–06:00 Uhr und 20:00–22:00 Uhr) mit beweissicherer Protokollierung.
Ausführung
Arbeiten an allen Werktagen, 6 Tage pro Woche; temperaturabgesenkter Asphalt (TA-Asphalt) ist vorgesehen. Probenahme zur Qualitätssicherung nur durch fachkundige Personen (Lehrgang nach PN 98, nicht älter als 5 Jahre).
Qualitätssicherung und Prüfungen
Erstprüfungen (Eignungsnachweis), Eigenüberwachungsprüfungen und Kontrollprüfungen. Zustandsfeststellung mit Fotodokumentation vor und nach den Bauarbeiten. Dickenmessung elektromagnetisch (Puls-Induktionsverfahren). Für Gussasphalt: erweiterte performanceorientierte Erstprüfungen; für Fugenfüllsysteme: Nachweis über mindestens 9 Beanspruchungszyklen (BAM o. glw.). Verdichtungsnachweise: Eigenüberwachungsprüfung 24 Stunden vorher ankündigen.
Entsorgung
Fachgerechte Entsorgung der nicht gefährlichen Abfälle Beton (AVV 17 01 01, ca. 4 t) und Asphalt (AVV 17 03 02, ca. 12 t) durch den Auftragnehmer. Abrechnung nach Wiegescheinen, Nachweisführung gemäß AG-Unterlagen, Bodenlogistikkonzept. Deklarationsanalysen 24 Werktage vor Abfuhr anzeigen. Umgang mit ggf. gering asbesthaltigen Bauabfällen (AVV 17 01 01). Erklärung gemäß § 24 ErsatzbaustoffV 18 Werktage vor Beginn der Entsorgungsleistung.
Sonstiges
DTV 14.803 Kfz/24h (davon SV 1.045), Belastungsklasse BK 1,8, dimensionierungsrelevante Beanspruchung 25,8 B [Mio]. Laufzeit der Bauleistung: ca. 15 Kalendertage (05.10.2026 bis 20.10.2026). Schlusszahlung 30 Kalendertage nach Leistungserbringung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Keine rechtskräftigen Verfehlungen (Gewerbezentralregister: Freiheitsstrafe >3 Monate, Geldstrafe >90 Tagessätze oder Geldbuße >2.500 €). Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren. Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten.
Berufliche Registrierung
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK – bzw. Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Angabe des Mindestjahresumsatzes (Betrag projektbezogen, im vorliegenden LV nicht ausgefüllt) sowie des Mindestjahresumsatzes im relevanten Tätigkeitsbereich. Auf Verlangen: Bestätigung durch vereidigten Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Instandsetzungsarbeiten im Straßenbau auf Autobahnen/Bundesstraßen aus den letzten 5 Kalenderjahren. Nachweis der Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte. Qualifikationsnachweis des Verantwortlichen für Verkehrssicherung gemäß MVAS. Erfahrung mit TA-Asphalt (Temperaturabsenkung), Gussasphalt und Markierungsarbeiten. Akkreditierung der Prüflabore nach DIN EN ISO/IEC 17025.
Sanktions- und Tariftreue
Eigenerklärung Bezug Russland gemäß Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014. Eigenerklärung zur unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung (15 % pauschaler Schadenersatz).
Präqualifikation und Eignungsleihe
Eintragung im PQ-Verzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. möglich; ansonsten Eigenerklärung zur Eignung. Eignungsleihe technischer/beruflicher oder wirtschaftlicher/finanzieller Leistungsfähigkeit möglich, jeweils mit Verpflichtungserklärung des leihenden Unternehmens.
Ausstattung und Maschinen
Maschinen/Geräte mit CE-Kennzeichnung und LWA-Angabe gem. § 32 BImSchV, lärmarme Geräte (Blauer Engel, soweit nicht unter 32. BImSchV). Thermoisolierte Transportmulden (R ≥ 1,65 m²K/W).
Vergleichbare Referenzen über Instandsetzungsarbeiten im Straßenbau auf Autobahnen und Bundesstraßen (Mindestanzahl 3, max. aus den letzten 5 Kalenderjahren)
Angaben zu Bezeichnung, Auftragswert, Eigenanteil, Ausführungszeitraum und Auftraggeber (Name/Kontaktdaten); zusätzliche Nachweise auf Verlangen der Vergabestelle, sofern die PQ-Verzeichnis-Referenzen nicht mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind