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Schulzentrum Landsberg-Neubau eines Klassentrakts als Erweiterungsbau des bestehenden Gymnasiums

Landratsamt Landsberg am Lech | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Landsberg am Lech, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Das Landratsamt Landsberg am Lech schreibt im offenen Verfahren die Rohbauarbeiten einschließlich Erdarbeiten für den 1. Bauabschnitt des Erweiterungsbaus des bestehenden Schulzentrums aus. Geplant ist ein neuer Klassentrakt als Stahlbetonskelettbau mit Teilunterkellerung, Erdgeschoss und zwei Obergeschossen (ca. 41 × 30 m, ca. 4.160 m² BGF).

Was zu tun ist: Aushub, Baugrube, Unterfangung von Bestandsfundamenten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Hohlkörperdecken, Stahlbetonfertigteile (Treppen, Balkone, Sitzstufen, Dachauskragung), Bewehrung sowie umfangreiche Entwässerungs- und Versorgungsleitungsarbeiten (Schmutz-, Fett- und Regenwasser, Fernwärme, Trinkwasser, Löschwasser, Luftleitung, Kabelschutz) – mit Recyclingbeton, QNG-konformer Materialdokumentation und umfangreicher Bestandsdokumentation.

Wichtige Termine: Angebotsabgabe am 16.12.2026 um 10:00 Uhr; Ausführung vom 12.04.2027 bis 12.06.2028; Bindefrist bis 28.02.2027. Mehrere Hauptangebote sind erlaubt, Nebenangebote sind nicht zugelassen. Zuschlag erfolgt nach Preis.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 16. Dezember 2026
Termin / FristDEZ2023 JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Russlandbezug Stichtag9. Apr. 2022
Russlandbezug Vertragsende10. Okt. 2022
Leistungsverzeichnis12. Okt. 2026
Veröffentlichung20. Okt. 2026
Positionsliste20. Okt. 2026
Angeforderter Veröffentlichungstag21. Okt. 2026
Rügefrist Bekanntmachung16. Dez. 2026
Rügefrist Vergabeunterlagen16. Dez. 2026
Angebotsfrist16. Dez. 2026
Angebotsgültigkeit16. Dez. 2026 – 28. Feb. 2027
Bindefrist16. Dez. 2026 – 28. Feb. 2027
Ausweichküche11. Jan. – 12. Feb. 2027
Abbruch Hausmeisterhaus8. Feb. – 30. März 2027
Ausführungsbeginn12. Apr. 2027
Vertragslaufzeit12. Apr. 2027 – 12. Juni 2028
Baustelleneinrichtung12. Apr. – 15. Apr. 2027
Gesamtausführung12. Apr. 2027 – 5. Sep. 2029
Bautagebuch12. Apr. 2027 – 12. Juni 2028
Fundamentinjektionen15. Apr. – 18. Mai 2027
Keller mit Grundleitungen18. Mai – 2. Sep. 2027
Fundamente und Erdgeschoss2. Sep. – 6. Dez. 2027
Wände und Decke 1. OG6. Dez. 2027 – 27. Juli 2028
Wände und Decke 2. OG28. Feb. – 4. Mai 2028
Fassadenarbeiten6. März 2028 – 28. Feb. 2029
Grundleitungen4. Mai – 12. Juni 2028
Fertigstellung12. Juni 2028
Ausbaubauarbeiten13. Juni 2028 – 5. Sep. 2029
Inbetriebnahmephase27. Juni – 5. Sep. 2029
RügefristDatum offen10 Tage nach Kenntnisnahme eines erkennbaren Vergabeverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
PlanprüfungDatum offenDer Planer prüft übermittelte Werkstattzeichnungen in einem Zeitraum von bis zu zwei Wochen.
TerminplanDatum offenDetaillierter Terminplan ist innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserteilung vorzulegen.
Baustelleneinrichtung AbstimmungDatum offenAbstimmung der Baustelleneinrichtung eine Woche vor Aufnahme der Arbeiten.
BestandsunterlagenDatum offenBestandsunterlagen sind spätestens vier bis sechs Wochen nach Abnahme zu erstellen und vorzulegen.
Dichtheitsprüfung PPDatum offenPrüfung muss vor vollständigem Verfüllen der Leitungsgräben beziehungsweise vor dem Betonieren der Bodenplatte erfolgen.
Dichtheitsprüfung SättigungDatum offenVollsättigungszeit von mindestens einer Stunde vor dem Prüfbeginn.
Dichtheitsprüfung MesszeitDatum offen30 Minuten reine Messzeit nach Erreichen des konstanten Prüfdrucks.
Optische InspektionDatum offenDie optische Inspektion der Entwässerungsanlage ist vor der finalen Bauabnahme durchzuführen.
Generalinspektion FettabscheiderDatum offenVor Inbetriebnahme sowie danach nach vorheriger Komplettleerung und Reinigung spätestens alle fünf Jahre.
QNG-ProduktdokumentationDatum offenSpätestens acht Wochen nach Auftragserteilung und zusätzlich spätestens 14 Tage vor Einbau; maßgeblich ist die frühere Frist.
Verlegeplan HohlkörperdeckenDatum offenMindestens vier Wochen vor der geplanten Betonierung beziehungsweise vor Beginn der Verlegung vorzulegen.
BewehrungspläneDatum offenHöchstens zwölf Arbeitstage vor Ausführungsbeginn vorzulegen.
RegiezettelDatum offenTägliche Vorlage und Bescheinigung durch die örtliche Bauleitung spätestens nach drei Tagen.
RegieberichtDatum offenBericht innerhalb einer Woche nach Abschluss der Regieleistungen bei der örtlichen Bauleitung.
Nachbehandlung BetonDatum offenSchutz vor raschem Abkühlen mindestens fünf Tage und vor starker Austrocknung mindestens sieben Tage.
SchalungsausschalenDatum offenStützen und Wände in saugender Holzschalung müssen mindestens drei Tage eingeschalt bleiben.
HilfsunterstützungDatum offenFreigabe von Trägerüst und Hilfsunterstützungen nach 28 Tagen Betonfestigkeit; bei überhöhten Bauteilen ist eine Verlängerung von etwa acht Wochen vorgesehen.
AbnahmeunterlagenDatum offenAbnahmeunterlagen sind spätestens zur Abnahme zu übergeben.
BestandsdokumentationDatum offenVermessungsdaten, Koordinatenlisten und Bestandspläne sind spätestens zur Stellung der Schlussrechnung zu übergeben.
Behördliche AnmeldungDatum offenEntwässerungsleitungen sind rechtzeitig vor der Abnahme zur Abnahme anzumelden.
FundamentsohlenabnahmeDatum offenFür die Abnahme der Fundamentsohlen sind drei Arbeitstage Vorlauf anzusetzen.
EmissionsnachweisDatum offenPrüfbericht oder Bestätigung darf nicht älter als fünf Jahre sein.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Günstigster Preis; maßgeblich ist die Wertungssumme des Angebotes.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung übereinstimmen darin, dass der Preis als einziges Zuschlagskriterium mit 100 Punkten bzw. 100 Prozent bewertet wird.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelle und Projektrahmen

Bauvorhaben: Erweiterungsneubau des Schulzentrums Landsberg am Lech, 1. Bauabschnitt.Standort: Platanenstraße 2, 86899 Landsberg am Lech; Zufahrt über die Holzhauser Straße.Bauherr/Auftraggeber: Landkreis Landsberg am Lech; Vergabestelle Landratsamt Landsberg am Lech, Von-Kühlmann-Str. 15, 86899 Landsberg am Lech.Gebäude: Stahlbetonskelettbau, Erdgeschoss, 1. OG und 2. OG, Teilunterkellerung; Schrägdach; Außenabmessungen ca. 41 × 30 m, überbaute Grundfläche ca. 1.355 m², Bruttogrundfläche ca. 4.160 m², Gebäudehöhe ca. +12,50 m ab OK Gelände.Anbau: erdgeschossiger Verbindungsbau zum Bestandsgymnasium, östlich anschließend; mit dem Bestand und der Turnhalle entsteht ein neuer begrünter Innenhof.Bestand: ca. 1.800 Schülerinnen und Schüler am Schulzentrum; während der Bauzeit läuft der Schulbetrieb in nicht betroffenen Gebäudeteilen weiter.Fassade/Dach (Bauaufgabe): vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Holzverschalung, Pfosten-Riegel-Fassade aus Holz-Aluminium mit 3-fach-Verglasung, HPL-Fassade am Verbindungsbau, Metalldach mit Doppelstehfalz und PV-Anlage, teilweise Sedum-/Extensivbegrünung.Vertragsfristen: Baubeginn 12.04.2027, abnahmereife Fertigstellung 12.06.2028 (Gesamtlaufzeit ca. 14 Monate); bei Überschreitung Vertragsstrafe 0,1 % der Auftragssumme je Werktag, maximal 5 %.

Erdarbeiten und Baugrube

Baustelleneinrichtung, Schnurgerüst, Achsvermessung, Meterriss und Einmessbescheinigung.Oberbodenabtrag, Pflaster- und Splittbettentnahme, Rodung von Gehölzen, Baumfällung (5 Stück) und Wurzelstockrodung (4 Stück), Abbau eines Betonkunstwerks.Aushub für Teilunterkellerung (ca. 4.980 m³), für Fundamente/Bodenplatte EG (ca. 290 m³), für Leitungsgräben, Schächte und Rigolen (zusammen ca. 12.000 m³).Baugrubenböschungen 45°, Rampe 30 % Gefälle; bei Bedarf Verbau, Wasserhaltung, Tagwasserbeseitigung.Verfüllung und Verdichtung der Arbeitsräume, Feinplanum, Lastplattendruckversuche, Entsorgung von Aushubmaterial (ca. 10.000 t Z-0) gemäß Abfallkonzept.

Unterfangung und Bestandssicherung

Beweissicherung am Bestandstragwerk vor Beginn der Injektionsarbeiten.Injektionsverfahren nach DIN 4093 unter 4 Köcherfundamenten; Qualitätskontrolle von Injektionsmenge, -druck und -zeit.4 temporäre Abstützungen an bestehenden Stahlbetonstützen.Bauzeitliches Monitoring des Bestandsgebäudes: 8 Einsätze, 2-mal wöchentlich während der Injektionen.

Beton- und Stahlbetonarbeiten

Sauberkeitsschicht, Perimeter- und Sockeldämmung, Bitumenschweißbahn, PE-Folie.Teilunterkellerung, Bodenplatte, Keller- und Erdgeschosswände, Stützen, Unterzüge, Überzüge, Aufzugsunterfahrt, Einbringschacht.Hohlkörperdecken über EG, 1. OG und 2. OG (insgesamt ca. 807 m²) sowie Stahlbetondecken (ca. 100 m² KG, 220 m² EG, 40 m² Zwischenbau, 30 m² Schieferdach).Schalung, Bewehrung, Rückbiegeanschlüsse, Bauwerksfugen, Sichtbeton SB2.Betonprüfung Ausführungsklasse AK-E mit Fremdüberwachung; Nachbehandlung mindestens 5 Tage gegen rasches Abkühlen und mindestens 7 Tage gegen Austrocknung.Recyclingbeton (RC-Beton) mit positionsabhängig 10 %, 25 % oder 45 % rezyklierter Gesteinskörnung; QNG-konforme Betontrennmittel.Ziegelmauerwerk, Innenputz, WDVS, mineralischer Oberputz, Farbanstrich an der Einbringöffnung.

Stahlbetonfertigteile

3 Fertigteiltreppenläufe zwischen KG, EG, 1. OG und 2. OG.4 Fertigteil-Sitzstufenelemente; Sitzstufenanlage mit insgesamt 9 Stufen als Auflager für eine abgetreppte Ortbetonwand.Fertigteil-Balkone über EG und 1. OG (ca. 580 m²) als Fluchtwege und erweiterter Unterrichtsbereich.Fertigteil-Dachauskragung über 2. OG (ca. 270 m²).Fugenreinigung, Brandschutzverfugung F-30, dauerelastische Verfugung.

Bewehrung und Einbauteile

410 t Betonstabstahl BSt 500 und 55 t Betonmattenstahl BSt 500.Schraubanschlüsse, Rückbiegeanschlüsse, Ankerschienen, Schubdorne, Tronsolen, Isokörbe, Maueranschlussschienen.

Regie- und Stundenlohnarbeiten

Je 120 Stunden Vorarbeiter, Spezialfacharbeiter und Fachwerker für unvorhergesehene Regiearbeiten (Baumeisterbereich).Im Entwässerungs-/Versorgungsbereich: 40 h Polier, 80 h Vorarbeiter, 80 h Facharbeiter, 80 h Helfer.

Elektroarbeiten (Rohbau)

Leerrohrverlegung im Beton: 500 Geräteverbindungsdosen, 2.500 m Elektroinstallationsrohr AD 25 mm, 500 m AD 32 mm.Potentialausgleich und Erdung: 500 m Fundamenterder, 650 m Ringerder, Erdungsfestpunkte, Potentialausgleichsschienen, Anschlussfahnen und Verbinder.

Entwässerungskanalarbeiten

Abbau bestehender Entsorgungs-, Versorgungs- und Fernwärmeleitungen sowie stillgelegter Heizleitungen.Erdaushub für Rohrleitungen, Schächte und Rigolen, Suchschlitze, Wasserhaltung, Rohrgrabenverbau bis DN 1500.Schmutzwasser: PP-Rohre SN 10 DN 110/125/160 (ca. 398 m), Schächte DN 1000, Anschluss an bestehenden Schmutzwasserkanal.Fettabwasser: Fettabscheider NS 5,5 als 3-in-1-Kompaktanlage mit Pumpstation und Probenahme, Pumpen, Schaltgerät, Niveaugeber, HD-Innenreinigung, ölbeständige PP-Rohre DN 110, PE-100-Druckrohr DN/OD 75, Inbetriebnahme, Betriebstagebuch und Generalinspektion.Regenwasser: PP-Rohre SN 10 DN 110–400 (ca. 479 m), Anschluss von 9 Hofsinkkästen und 43 Regenfallrohren, Sedimentationsanlage DN 500, Regenwasserzisterne 7 m³ zur Grauwassernutzung, 2 Versickerungsgruben DN 1500 (4–5 m tief).7 Schachtunterteile DN 1000, 14 Schachtringe (1,00 m), 7 Schachtringe (0,50 m), 7 Schachtringe (0,25 m), 14 Schachtausgleichsringe, 7 Schachthälse, 7 Schachtabdeckungen DN 625 Kl. D 400, 56 Steigeinrichtungen.

Versorgungsanlagen

Fernwärme: 35 m Verbundmantelrohr AD 88,9/180 und 50 m AD 139,7/250, mit Bögen, T-Stücken, Endkappen, Verbindungsmuffen, Absperrarmaturen, Dehnungspolstern, Dichtungseinsätzen, 20 Gehrungsschnitten und 12 Rundschweißnähten; Spülen und 16-bar-Dichtheitsprüfung von 85 m.Trinkwasser-Brunnenleitung: 600 m PE-80-Druckrohr DN/OD 110 SDR 17, 48 PE-Winkel 45°, 6 Einschweißflansche, 200 Heizwendelschweißverbindungen.Löschwasserleitung: 98 m PE-100-RC DN/OD 90 SDR 17 mit 42 Heizwendelschweißverbindungen.Grauwasserleitung: 35 m PE-X AD 40 mm.Luftleitung: 80 m PP DN 1500 SN 8, 2 Ansaugtürme DN 1500 aus Edelstahl, 4,5 m³ Fundamente, statischer Nachweis, Wanddurchführungen, Kondensatabläufe, Kugelsiphons.Kabelschutz: 155 m Kabelschutzrohr DN 150, 16 Doppelsteckmuffen, 6 Dichtungseinsätze, 4 Endkappen.

Prüfungen, Inbetriebnahmen und Dokumentation

Dichtheitsprüfung der PP-Grundleitungen nach DIN EN 1610 Verfahren W mit Prüfprotokoll (Druck-Zeit-Diagramm) und 30 min Messzeit; vor Verfüllen der Gräben und vor Betonieren der Bodenplatte.Optische Inspektion der gesamten Entwässerungsanlage nach DWA-M 149-5 bzw. ZTV-OI/DWA-M 149-8; Schachtprotokollierung lückenlos; Deformationsnachweis nach ATV-DVWK-A 127.Fettabscheider: Generalinspektion vor Inbetriebnahme und danach alle max. 5 Jahre nach DIN 4040-100; Betriebstagebuch, Einweisung des Betriebspersonals, Inbetriebnahmeprotokoll.Kamerabefahrung und Videoaufzeichnung der gesamten Entwässerungsanlage.Vermessung mit elektronischem Tachymeter, Bezug UTM ETRS89 / DHHN 2016.Projektdokumentation: Lieferscheine, Produktdatenblätter, Entsorgungsnachweise, Bautagesberichte, Konformitäts- und Übereinstimmungserklärungen, Nachunternehmerverzeichnis, Fachbauleitererklärung, QNG-Unterlagen – in A4-Ordner und auf USB-Stick; Verlegepläne nach LV-Bereichen nummeriert als einzelne PDF-Dateien mit Inhaltsverzeichnis.Bestandsdokumentation: Lagepläne M=1:250, Längsschnitte M=1:250/25, AutoCAD DWG (Stand 2013) und PDF, ISYBAU-XML-Schacht- und Haltungsstammdaten (Typ K, Typ LK), Koordinatenlisten als TXT, dreifach in Papierform und digital; bei nicht oder fehlerhaft erstellten Bestandsunterlagen trägt der AN die Mehrkosten bis max. 3,5 % der Herstellungssumme.

Allgemeine Pflichten (für alle Gewerketeile)

Baustelleneinrichtung vorhalten, betreiben und nach Bauende vollständig räumen; Geräte, Werkzeuge, Arbeitsgerüste, Hebevorrichtungen, Lager- und Aufenthaltsräume stellen.Baustrom und Bauwasser werden bereitgestellt; Verbrauchskosten trägt der AG; Anschlussleitungen, Verlängerung, Verteilung im Baustellenbereich sind Sache des AN.Tägliche Entsorgung von Bauschutt, Baustoffresten, Verpackungen und Konsummüll sowie Reinigung der Baustelle auf eigene Kosten; wöchentliche Reinigung der durch Bauarbeiten verunreinigten Gebäudebereiche.Sicherheits- und Gesundheitsschutz nach SiGe-Plan; Benennung Fachbauleiter, Bauleiter, Sicherheitsbeauftragter; deutscher Sprache kundiger Bauleiter und mindestens ein Vorarbeiter.Baustrom und Bauwasser trägt der AG, alle übrigen Verbrauchsstellen (Verlängerung, etc.) trägt der AN.Schriftliche Bedenkenanzeige vor Ausführungsbeginn und bei während der Ausführung auftretenden Bedenken; Bautagebuch arbeitstäglich; Stundenlohnzettel täglich zur Gegenzeichnung; Koordinationsbesprechungen regelmäßig.Detallierter Terminplan innerhalb 10 Tagen nach Auftragserteilung; Abstimmung der Baustelleneinrichtung 1 Woche vor Aufnahme der Arbeiten.Abfallverwertung/-beseitigung nach KrWG/NachwV, getrennte Erfassung und Haltung der Bau- und Abbruchabfälle, Vorlage der erforderlichen Nachweise.Werbung auf der Baustelle nur mit Zustimmung des AG.Einhaltung gesetzlicher Mindestlohn, keine illegalen Arbeitskräfte, Beschäftigtenausweis jederzeit möglich.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung

Verfahren: Offenes Verfahren nach Abschnitt 2 VOB/A; keine losweise Vergabe.Eignungsnachweis: Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer im Angebotsschreiben) oder alternativ Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung.Bei Einsatz anderer Unternehmen/Eignungsleihe: Eignung und Verfügbarkeit nachweisen, Namen und gesetzliche Vertreter angeben, Formblatt 235 (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen) und auf Verlangen Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, gemeinsame Haftung).Bietergemeinschaften: Formblatt 234 abgeben; alle Mitglieder benennen, bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldner; auf Verlangen fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung.Nebenangebote: nicht zugelassen.Mehrere Hauptangebote: zugelassen; jedes muss aus sich heraus zuschlagsfähig sein.

Fachliche und technische Leistungsfähigkeit (aus Leistungsanforderungen abgeleitet)

Erfahrung und Leistungsfähigkeit in vergleichbaren Rohbau-, Erd- und Entwässerungsmaßnahmen.Qualifikation und Ausstattung für:Stahlbeton- und Sichtbetonarbeiten (SB2) sowie Hohlkörperdecken,Injektionsverfahren nach DIN 4093 und Beweissicherung/Monitoring am Bestand,Standsicherheitsnachweise, Prüfingenieur-Leistungen, Verbau- und Wasserhaltung,Betonprüfung Ausführungsklasse AK-E und Betontechnologie,Fertigteilherstellung, -transport und -montage,Tief- und Rohrleitungsbau inkl. PE-Schweißverbindungen, PP- und PE-Rohrverlegung, Fernwärme-Verbundmantelrohre (16 bar), Dichtheitsprüfung DIN EN 1610,Fettabscheider-, Pumpen- und MSR-Technik, Generalinspektion nach DIN 4040-100,Vermessung (UTM ETRS89 / DHHN 2016), Kamerabefahrung, optische Inspektion nach DWA-M 149-5.Geräte, Maschinen und Betriebsmittel für beengte Baustellenverhältnisse (Baustelle im laufenden Schulbetrieb).Fähigkeit zur Erstellung der Schal-, Bewehrungs-, Werkstatt-, Montage- und Verlegepläne sowie Projektdokumentation.QNG-/Recyclingbeton-Kompetenz: SVHC-, Biozid- und REACH-Deklarationen, externe Sachverständigenprüfung.

Wirtschaftliche und persönliche Zuverlässigkeit

Umsatz: Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Bauleistungen und sonstige vergleichbare Leistungen; ein konkreter Mindestumsatz ist nicht beziffert.Personal: Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte; bei engerer Wahl jahresdurchschnittliche Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.Registerstatus: Eintragung in Handelsregister, Handwerksrolle/Handwerkskarte und/oder IHK, soweit erforderlich; andernfalls Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht.Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A oder glaubhafte Selbstreinigung.Kein Insolvenzverfahren / Liquidation; ansonsten rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.Zahlungspflichten: ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft nachweisen (qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen auf Verlangen).Russlandbezug: Eigenerklärung nach Formblatt 127, 10 %-Grenze für Eignungsverleiher, Nachunternehmer und Lieferanten mit Russlandbezug.Kinderarbeit: Erklärung nach Formblatt 2491, dass keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit erworben werden.Einhaltung Mindestlohn/AGG/EntgTranspG sowie Verbot wettbewerbsbeschränkender Absprachen (ansonsten pauschaler Schadensersatz 5 % der Auftragssumme).

Referenzen (bei engerer Wahl)

Vergleichbare Referenzleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (oder dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum, der längere ist maßgeblich).Bei engerer Wahl 3 Referenznachweise mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher eigener Leistungsanteil, ausgeführte Mengen, eingesetzte Mitarbeiterzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Neubau/Umbau/Denkmal, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung (in Anlehnung an Formblatt 444).

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Formblatt 233 (Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen) bei Weitergabe von Teilleistungen; Namen erst auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle.Formblatt 235 bei Eignungsleihe; Pflichtangaben zu Art/Umfang, OZ/Leistungsbereich, Firma, ggf. PQ-Nummer.Zustimmung des AG zur NU-Beauftragung schriftlich vor Übertragung; keine Weitervergabe durch NU ohne schriftliche Zustimmung.Formblatt 234 für Bietergemeinschaften: Mitglieder, USt-IDs, bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldner.
Referenzprojekte
3 Referenznachweise (bei engerer Wahl); im Übrigen Referenzliste im Teilnahmeantrag bzw. Eigenerklärung ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre oder in der Bekanntmachung genannter Zeitraum (längerer maßgeblich)Volumen: kein Mindestauftragswert im Ausschnitt beziffert

Vergleichbare Bauleistungen (Rohbau/Erdarbeiten o. Ä.) in den letzten 5 Kalenderjahren bzw. dem in der Bekanntmachung genannten Zeitraum (der längere Zeitraum ist maßgeblich).

Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher eigener Leistungsanteil, ausgeführte Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Neubau/Umbau/Denkmal, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung (in Anlehnung an Formblatt 444).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 15%4–10 · 70%11+ · 15%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Pflicht-Formblätter und Erklärungen (mit dem Angebot)
Technische und leistungsbezogene Unterlagen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Abstimmung Baustelle und örtliche Verhältnisse
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landratsamt Landsberg am Lech | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
86899 Landsberg am Lech
Ort
86899 Landsberg am Lech
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.deutsche-evergabe.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
86899 Landsberg am Lech
Bayern

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