Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenSanierung der Schwimmbad- und Gebäudeautomationstechnik an zwei Förderschulen im Rhein-Erft-Kreis.
Los 1 – Schule zum Römerturm (Bergheim): Komplette Erneuerung der badetechnischen Aufbereitungsanlage mit Ultrafiltration (23,5 m³/h), Aktivkornkohle-Filtration, Dosier- und Messtechnik sowie neuer Gebäudeautomation für Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro. Inkl. Hubboden, keramische Beckenauskleidung und 4 Jahre Wartung.
Los 2 – Maria-Montessori-Schule (Brühl): Gleicher Leistungsumfang wie Los 1, jedoch mit größerer Aufbereitungsleistung (43 m³/h) und größerem Becken (75 m²).
Wichtige Fristen: Angebotsabgabe 08.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebots ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklauseln, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Schnittstellen zu anderen Gewerken
Die Badewassertechnik und Gebäudeautomation wird in zwei eigenständigen Losen ausgeschrieben (Los 1 = Schule zum Römerturm, Bergheim; Los 2 = Maria-Montessori-Schule, Brühl). Beide Lose können einzeln oder gemeinsam angeboten werden. Bei Vergabe beider Lose sollen die Arbeiten nach Möglichkeit parallel ausgeführt und Ferienzeiten genutzt werden.
Schnittstellen: Die Gewerke umfassen Sanitär, Heizung, Elektro, Lüftung sowie die Badewassertechnik und Gebäudeautomation. Die Gebäudeautomation wird in die bestehende GLT Siemens integriert. Koordination mit anderen Auftragnehmern (z.B. Schadstoffsanierung, Gerüstbau, Hubbodenmontage) ist erforderlich.
Besondere bauliche und betriebliche Rahmenbedingungen (beide Lose)
Inbetriebnahme, Dokumentation und Wartung (beide Lose)
Inbetriebnahme BWT: hydraulischer Abgleich, 4-wöchiger Probebetrieb, Färbeversuch je Becken (Normal- und Absenkbetrieb), Haarfangprüfung nach EN 13451-3 (Zugkraft < 15 N), Funktionsprüfung nach Merkblatt 65.04 (Sachverständiger). Druck- und Dichtigkeitsprüfung mit Protokoll. Spülprotokolle.
Aufheizzeitraum: 48 Stunden nach Neubefüllung (Los 1: 50 kW, Los 2: 90 kW Aufheizleistung). Aktivkornkohle-Wässerung: 48 Stunden bis max. 7 Tage vor erster Rückspülung.
Inbetriebnahme GA: Funktionsproben der Regelkreise, Parametrierung Steuer-/Regelkreise, Software-Tests, Schutzleiterwiderstandsmessung, Motoren-Drehrichtung/-Stromaufnahme
Abnahme und Vertragsmodalitäten (beide Lose)
Bürgschaften (sofern Auftragssumme ≥ 250.000 € ohne USt):
Bindefrist des Angebots: bis 16.10.2026.
Bauphase: Die Bäder bleiben während der Bauphase außer Betrieb; die Schulgebäude sind weiterhin in Nutzung. Die TGA-Arbeiten sollen – soweit sinnvoll – in den Schulferien erfolgen. Die Vergütung erfolgt nach VOB/B in der aktuellen Fassung.
Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 5 Kalenderjahren, die Art, Umfang und Komplexität der ausgeschriebenen Schwimmbadtechnik abdecken. Die Referenzen müssen badetechnische Anlagen (Aufbereitungsanlage, Ultrafiltration) und/oder Gebäudeautomation (Steuerung Sanitär/Heizung/Elektro/Lüftung) abdecken. Mindestens 3 Referenzen erforderlich; davon mind. eine mit dem in der Bekanntmachung geforderten Mindestauftragswert. Können über mehrere Referenzen kombiniert werden.
Vergleichbarkeit gem. VOB/A; Nachweis über Form 124 mit Bezeichnung, Auftraggeber + Kontaktdaten, Leistungsbeschreibung, Zeitraum. Eignungsleihe über Form 235/236 möglich.