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Sicherheitsdienstleistungen

Stadt Frankfurt am Main, Jugend- und SozialamtFrankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Frankfurt am Main, Jugend- und Sozialamt, schreibt Sicherheitsdienstleistungen (Bewachungs- und Sicherungsdienste gemäß DIN 77200) in zwei Losen EU-weit aus. Bieter dürfen Angebote für beide Lose abgeben und können maximal zwei Lose erhalten.

Leistungsbeginn ist der 01.01.2027, Vertragslaufzeit 4 Jahre (mit Verlängerungsoptionen bis 31.12.2030). Die Angebotsfrist endet am 12.08.2026 um 12:00 Uhr, die Bindefrist läuft bis 17.10.2026.

Gefordert werden Dauerbewachung, Pfortendienst, Interventionsdienst, Sonderbewachung sowie Schließ-/Revierdienste an der Zentrale und in verschiedenen Standorten (Sozialrathäuser, Besondere Dienste) im Stadtgebiet Frankfurt.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Angebotsfrist12. Aug. 2026
Bindefrist17. Okt. 2026
Vorlage Personallisteca. 18. Dez. 2026
Vorlage Verschwiegenheitserklärungca. 18. Dez. 2026
Abstimmung Arbeitskleidungca. 18. Dez. 2026
Abstimmung Wachbuchca. 25. Dez. 2026
Abstimmung Alarmplanca. 25. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Anfangslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028
Vorlage Dienstanweisungca. 26. Feb. 2027
Erste Einschätzung Personaleinsatzca. 26. Feb. 2027
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029
Verlängerung 2ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2030
Kündigungsfrist Auftraggeberca. 30. Juni 2030
Vertragsendeca. 31. Dez. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 5%Qualität 95%
  • Preis65%

    Bewertung des angebotenen Preises auf Basis der Angaben im Kalkulationsblatt. Maximal 6.500 Leistungspunkte. Geringster Preis erhält volle Punktzahl. Unterteilt in: Permanente Sicherheitsdienstleistungen (6.100 LP, davon Dauerbewachung 2.300 LP Los 1 / 5.300 LP Los 2, Pfortendienst 3.750 LP Los 1, Schließdienst 750 LP Los 2, Interventionsdienst/Aufschaltung 50 LP), Besondere Sicherheitsdienstleistungen/Preisabfrage (400 LP, davon Sonderbewachung 300 LP, Interventionsdienste/Alarmverfolgung 100 LP).

  • Qualität / Konzept35%

    Bewertung der vom Bieter eingereichten Konzepte anhand der Wertungsaspekte Vollständigkeit (0/1/2/3 Punkte) und Plausibilität (0/2/4/6 Punkte). Maximal 3.500 Leistungspunkte.

Preiswertung: PuPreis-Angebot = PPreis min / PPreis Angebot × 6.500 (max. 6.500 Leistungspunkte). Qualitätswertung: Pro Unterkriterium und Wertungsaspekt (Vollständigkeit max. 3 Pkt., Plausibilität max. 6 Pkt.) werden Bewertungspunkte vergeben (0/1/2/3 für Vollständigkeit, 0/2/4/6 für Plausibilität). Umrechnung in Leistungspunkte: (Erreichte Bewertungspunkte / Maximal erreichbare Bewertungspunkte) × maximal erreichbare Leistungspunktzahl. Gesamt: PuGesamt = PuPreis + PuJahresstunden + PuKonzept (max. 10.000 Punkte). Bei Punktegleichstand erhält das Angebot mit den meisten Leistungspunkten im Kriterium Preis den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Preis 65%, Qualität/Konzept 35%) mit Gewichtungen, Unterkriterien, Bewertungsmatrix und Formel zur Punkteberechnung sind vollständig dokumentiert. Die Angaben gelten identisch für Los 1 und Los 2; einzig die interne Aufteilung der Preispunkte auf die Unterpositionen (Dauerbewachung/Pfortendienst bzw. Dauerbewachung/Schließdienst) unterscheidet sich zwischen den Losen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Leistungsmodule (gilt für beide Lose)

Die zu erbringenden Sicherheitsdienstleistungen sind in fünf Module gegliedert:

Modul 1 – Dauerbewachung: Kontrolldienst nach DIN 77200, Ziff. 3.7 – ganzjährig an festgelegten Einsatzorten.Modul 2 – Sonderbewachung: Kontrolldienst nach DIN 77200, Ziff. 3.7 – Umfang und Zeitpunkt nicht vorhersehbar, Abruf im Bedarfsfall (ca. 400 Stunden/Jahr). Anforderung bis 15:00 Uhr des Vortages. Einheitlicher Stundenverrechnungssatz ohne Zuschläge; Zuschläge werden gesondert vergütet.Modul 3 – Interventionsdienst: Nach DIN 77200, Ziff. 3.6 – Maßnahmen am Ereignisort innerhalb festgelegter Frist. Ganzjährige Aufschaltung der VdS-klassifizierten Einbruchmeldeanlage (EMA); Vorgehen bei Alarm gemäß Alarmplan. Interventionskraft nach VdS 2172 erforderlich.Modul 4 – Revierdienst/Schließdienst: Nach DIN 77200, Ziff. 3.5 – Kontrolle unbestimmter Anzahl von Objekte, Auf- und Verschluss inkl. Rundgang.Modul 5 – Objektschutz/Separatdienst (Pforte Zentrale): Nach DIN 77200, Ziff. 3.4 und 3.7 – Zugangskontrolle, Empfangsdienst, Telefondienst (ca. 600 Stunden/Jahr). Anforderung spätestens 6 Stunden vor Dienstbeginn.

Allgemeine Aufgaben und Anforderungen

Sicherung des Personals und der Kunden, Deeskalation in KrisensituationenEmpfangsdienste und Aufrechterhaltung von Hausordnung/HausrechtSchutz vor Vandalismus und ÜbergriffenKontrollgänge innerhalb und außerhalb der GebäudeWachbuchführungBedienung von Empfangs-/Infotheken, Publikumssteuerung, teilweise Aufrufsysteme an 12 StandortenKalkulation auf Basis Tarif 2027 unter Verwendung eines gewichteten durchschnittlichen Tariflohns (Schichtführer mit GSSK, Sicherheitskräfte mit Sachkundeprüfung)Doppelbesetzung: Pausenzeit kann mit nur einem Mitarbeiter besetzt sein (keine zusätzliche Pausenvertretung erforderlich)Nachunternehmen nur in Ausnahmefällen bei Schlechtleistung zulässigGefahrgeneigter Arbeiten mindestens 48 Stunden vorher anzeigenVermeidung von Fehlalarmen bei Brand-/RauchmeldernAbrechnung erfolgt nach tatsächlichen Gegebenheiten, nicht nach Planwerten

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensebene (gilt für beide Lose)

Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestlohnzahlung (unterzeichnete Verpflichtungserklärung; wird Vertragsbestandteil)Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen (AEntG, Mindestlohntarifvertrag, DIN 77200)Eigenerklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Anlage 1)Eigenerklärung zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Anlage 1)Bietererklärung zur Eignung (Anlage 1)Nachweis zur Betriebshaftpflichtversicherung (Anlage 1)Zertifizierung DIN ISO 9001Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB) – auch von Bietergemeinschaftsmitgliedern und UnterauftragnehmernBieter darf nicht wegen Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 € belegt worden seinDeutschsprachiger Ansprechpartner mit E-Mail und Telefon muss benannt werdenBei Einsatz von Nachunternehmern/Verleihunternehmen: vertragliche Bindung an dieselben Tariftreue- und Mindestlohnpflichten (§§ 4, 5, 10 HVTG)Nachunternehmen nur in Ausnahmefällen bei Schlechtleistung zulässigAb Auftragssumme > 30.000 € netto: Auszug aus Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt wird angefordert

Objektleitung (gilt für beide Lose)

Mindestqualifikation: Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (Fachkraft für Schutz und Sicherheit)Mindestens 1 Jahr Erfahrung in diesem AufgabenbereichBenennung eines Vertreters mit identischen Qualifikationen
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 43 erledigt
Pflichtunterlagen zum Angebot
Vertragsunterlagen (verbleiben beim Bieter)
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen
Nachweise vor Zuschlag (Anlage B2)
Nach Zuschlag – vor Leistungsbeginn
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main, Jugend- und Sozialamt
Anschrift
60320 Frankfurt am Main
Ort
60320 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.frankfurt.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60320 Frankfurt am Main
Hessen

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