Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenOffenes Verfahren der DB InfraGO AG über Sicherungs- und bauaffine Dienstleistungen (SbaD) an unterirdischen Personenverkehrsanlagen (uPVA) im Zuge der Brandschutzertüchtigung an vier Standorten: Frankfurt am Main – Mühlberg sowie Offenbach am Main – Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz.
Kern der Leistung: Bereitstellung von Sicherungsaufsichten, Sicherungs-/Absperr-/Überwachungsposten, Signalisierung (Schutzhaltsignal Sh2) sowie Bahnerdungsberechtigten mit Erdungsvorrichtungen.
Wichtige Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis (Wertungssumme) – einziges Zuschlagskriterium mit 100% Gewichtung
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Anlass
Sicherungsleistungen zur Abwendung von Gefahren aus dem Bahnbetrieb bei Arbeiten in Gleisbereichen der DB AG sowie bauaffine Dienstleistungen (SbaD). Anlass ist die brandschutztechnische Ertüchtigung der unterirdischen Personenverkehrsanlagen (uPVA). Maßgeblich sind die DGUV Vorschrift 77/78, die DGUV Regel 101-024 sowie die DB-Konzernrichtlinie RRil 132.0118.
Standorte
Leistungszeitraum
Gleissperrungen sind nach Sperrpausen-/Betra-Planung gesondert festzulegen.
Sicherungs- und Sicherungspersonal
Bereitstellung von qualifiziertem Sicherungspersonal nach DB-Richtlinien, u. a.:
Personal-Anforderungen (u. a.):
Signalisierung (bauaffine Dienstleistung)
Auf-/Abbau, Vorhalten, Betreiben und Umsetzen der Gleis-/Baustellensignalisierung
Bahnerdung (bauaffine Dienstleistung)
Stellung eines Bahnerdungsberechtigten (Ril 046.2850) sowie Bereitstellung und Einsatz von:
Die Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit der für den Bahnbetrieb zuständigen Stelle (BzS).
Abrechnungs-/Vergütungsgrundlage
Die Leistungen werden auf Basis von Stundenverrechnungssätzen (je Personalart), Zulagen (Nebenkosten, Nachtarbeit, Sonntags-, Feiertagsarbeit) und Verrechnungssätzen je Stück/Tag/Meter (Signalisierung, Bahnerdung) vergütet. Die Mengen sind geschätzt; abgerechnet wird nach tatsächlichem Anfall (z. B. Anzahl Mitarbeiter × Anzahl Schichten; Stück × Tage).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation (Pflicht)
Gültige Präqualifikation der DB AG für die Warengruppe 'Sicherungsleistungen' (Verzeichnisse I, II oder III bezüglich personeller und technischer Leistungsfähigkeit). Ohne gültige PQ ist eine Auftragsausführung nicht möglich.
Mindestanforderungen Verzeichnis II:
Persönliche Lage und Zuverlässigkeit
Sanktions- und Embargoprüfung
Keine Listeneinträge in Sanktionslisten der EU, UN, USA, UK oder Schweiz; kein Bezug zu den Russland-Sanktionen gemäß Art. 5k VO (EU) 2022/576; keine wesentliche Beteiligung sanktionierter Personen/Unternehmen (> 50 %).
Compliance, Verhaltenskodex und Kartellrecht
Verbundenheit / Interessenkonflikte
Erklärung, dass weder gesellschaftsrechtliche, verwandtschaftliche noch wirtschaftliche Abhängigkeit zu beauftragten Ingenieurbüros oder zu anderen Sicherungsunternehmen besteht. Bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied einzeln.
Versicherung und Haftpflicht
Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 2.560.000 EUR je Schadensereignis. Optional kann die DVA-Kombinierte Bauleistungs-/Montage-/Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen werden (Deckung 10 Mio. EUR pauschal, Selbstbeteiligung 10.000 EUR).
Tariftreue
Verpflichtung zur Einhaltung des Bundestariftreuegesetzes (BTTG) vom 27.04.2026 sowie ggf. einschlägiger Mindestarbeitsbedingungen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaft
Verfahrens- und Formanforderungen
Keine konkreten Referenzprojekt-Anforderungen in den vorliegenden Vergabeunterlagen definiert. Maßgeblich ist die gültige DB-Präqualifikation (PQ) für die Warengruppe 'Sicherungsleistungen' (Verzeichnisse I, II oder III bezüglich personeller und technischer Leistungsfähigkeit). Im PQ-Verzeichnis II sind u. a. 30 Personal (15 Sicherungsposten, 15 Sicherungsaufsichten, 10 Bediener, 3 Planer), 3 ATWS (mobile Funkwarnsysteme) und 300 m feste Absperrung nachzuweisen.