Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Königs Wusterhausen für Estricharbeiten im Neubau des Feuerwehrhauses im Ortsteil Wernsdorf (Niederlehmer Chaussee 7, 15713 Königs Wusterhausen).
Die Leistung umfasst Zementestrich und Heizestrich (zusammen rund 445 m²) im Sozialgebäude inklusive Technikräumen, mit Dämmung, Bewehrung, Bewegungsfugen und Anarbeitungen an Bodeneinläufen. Ausgeführt wird nach VOB/A im offenen Verfahren. Angebote sind elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen.
Wichtige Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenUmfang und Mengen
Die Arbeiten gliedern sich in zwei Titel:
Ausführungsanforderungen
Fachgerechte Ausführung nach DIN 18560, VOB Teil B und C. Lieferung aller Materialien frei Baustelle inkl. Transport zur Verwendungsstelle und Zwischenlagerung. Anarbeitung an alle angrenzenden Bauteile, fachgerechte Fugen nach Fugenplan, Schutz fertiger Leistungen Dritter (Installationen, Beschichtungen, Türen, Holzbauteile, Treppen, Beläge).
Abnahme der Dämmung durch Bauleitung vor Estrich-Einbau; Freigabe zum Aufheizen des Heizestrichs ist unaufgefordert der Bauleitung mitzuteilen.
Bei Einsatz von Trocknungsbeschleuniger (Pos. 02.5) ist der Estrich nach 36 Stunden begehbar und nach 14–16 Tagen verlegereif. Zementestrich ist nach Verlegung mindestens 2 Wochen mit Kunststofffolie abzudecken, wenn Aufschüsselungsgefahr besteht.
Vor Ausführung: Abstimmung der Einbauhöhen und Materialmuster mit der Bauleitung; technisches Klärungsgespräch ist vom Auftragnehmer herbeizuführen.
Baustellenorganisation und Pflichten des Auftragnehmers
Ständige Anwesenheit eines deutsch sprechenden Ansprechpartners. Tägliche Schuttbeseitigung. Führung täglicher Stundennachweise mit wöchentlicher Vorlage bei der Bauleitung; Rückgabe durch den AG innerhalb 6 Werktagen ab Zugang. Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitssicherheitsbestimmungen; Übernahme sämtlicher Nebenkosten, Nebenleistungen, Bürokosten und eigener Fachbauleitung.
Bauzeit und Zuschlagskriterium
Geplanter Ausführungszeitraum: 23.02.2027 bis 28.05.2027 (abnahmereif). Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten Preis.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Referenzen
Mindestens 3 Referenznachweise zu vergleichbaren Leistungen (Estricharbeiten/Baugrundverbesserung) aus den letzten 5 Kalenderjahren mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Präqualifizierte Bieter mit vergleichbaren hinterlegten Referenzen sind befreit – andernfalls droht Angebotsausschluss.
Persönliche und wirtschaftliche Eignung
Kein laufendes Insolvenzverfahren, keine schweren Verfehlungen gem. § 6e EU VOB/A, keine relevanten Eintragungen im Gewerbezentralregister der letzten 2 Jahre. Angabe des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen inkl. Gemeinschaftsleistungen).
Registereintragungen
Eintragung in Handelsregister, Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder IHK – oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht.
Steuerliche und soziale Verpflichtungen
Ordentliche Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Unbedenklichkeitsbescheinigungen: Finanzamt, tarifliche Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), Berufsgenossenschaft (qualifiziert, mit Lohnsummen). Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Personelle Ausstattung
Erklärung über die im eigenen Betrieb zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte sowie zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.
Mindestlohn und Mindestanforderungen nach BbgVergG
Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestentgelts (13,00 € brutto/h nach BbgVergG bzw. ab 01.01.2026 13,90 € brutto/h nach MiLoG) für sämtliche Beschäftigte sowie entsprechende Nachweise und Duldung von Stichprobenkontrollen. Diese Pflicht ist auch an Nachunternehmer und Verleiher durchzusetzen und durch Unterschrift im Angebot zu bestätigen – ohne Unterschrift gilt das Angebot als unvollständig.
Weitere Anforderungen
Mit dem Angebot abzugeben: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach BbgVergG, Eigenerklärung zur Eignung (VHB FB 124) bzw. EEE oder PQ-Nummer, Leistungsverzeichnis mit Preisen (Papier und GAEB-Datei), Nachunternehmer-/Bietergemeinschafts-/Drittunternehmens-Erklärungen (FB 233/234/235) soweit einschlägig. Auf Verlangen nachzureichen: Preisaufgliederung (FB 221/222, FB 223), Urkalkulation, Verpflichtungserklärung Dritter (FB 236), Referenzen, Register- und Unbedenklichkeitsbescheinigungen.
Vergleichbare Leistungen (Estricharbeiten/Baugrundverbesserung)
Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum; präqualifizierte Bieter mit passenden hinterlegten Referenzen sind befreit, sonst droht Angebotsausschluss