Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Meinerzhagen schreibt den Ausbau der Tunnelstraße auf einer Länge von ca. 150 m öffentlich aus. Die Maßnahme umfasst zwei Lose: Los A (Straßenbau) und Los B (Kanalbau/Erneuerung Mischwasserkanalisation). Beide Lose werden zusammen an einen Bieter vergeben, der das wirtschaftlichste Angebot über beide Lose abgibt. Die Lose sind technisch verzahnt – es können keine Schnittstellen gebildet werden.
Bauleistungen sind im beengten Kataster auszuführen, u.a. ca. 630 m³ Bodenaushub, ca. 1.000 to Frostschutz, ca. 240 to Asphalttragschicht, ca. 75 to Asphaltdeckschicht, ca. 300 m Bord-/Rinnenarbeiten (Los A) sowie ca. 480 m³ Kanalgrabenaushub, ca. 140 m Sammelkanal DN 300 PP, ca. 50 m DN 150 und ca. 15 m DN 200 Hausanschlussleitungen, 4 Schächte DN 1000 (Los B).
Bauzeit: 01.09.2026 bis 18.12.2026 (ca. 3,5 Monate). Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform Vergabemarktplatz NRW (www.vergabe-westfalen.de) bei der IKVS Lüdenscheid bis zum 14.08.2026 um 09:00 Uhr einzureichen. Zuschlag nach VOB/B, Kriterium: niedrigster Angebotspreis, Nebenangebote zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Niedrigster Angebotspreis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, wobei der niedrigste Angebotspreis das einzige Zuschlagskriterium ist.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Leistungen für Los A und Los B
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Allgemeine Pflichten und Nachweise
Baugrund, Erdarbeiten und Wasserhaltung
Koordinierung und Schnittstellen
Sicherheitsabstände zur Nachbarbebauung
Nicht im Leistungsumfang (Vertrags-/Kommerz-/Rechtsthemen)
Reine Vertrags- und Zahlungsmodalitäten (Vergütung, Rechnungslegung, Skontofristen, Vertragsstrafen, Sicherheitsleistungen, Gewährleistungsfristen, Datenschutz/AVV, Zuschlags-/Wertungskriterien, Bindefrist) sind nicht Bestandteil des Leistungsumfangs und werden hier nicht aufgeführt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsanforderungen (Eigenerklärung Formular 521a)
Registereintragung:
Finanzielle/wirtschaftliche Zuverlässigkeit:
Keine Ausschlussgründe:
Persönliche/fachliche Eignung:
Auf Anforderung nachzureichende Nachweise (bei enger Wahl)
Folgende Unterlagen sind NUR auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer angemessenen Frist vorzulegen. Bei Nichtvorlage droht der Angebotsausschluss:
Zusätzlich bei Auftragssumme ab 30.000 €: Der AG holt für den erfolgreichen Bieter einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz ein.
Fachliche Besonderheiten für die Angebotsabgabe
Keine darüberhinausgehenden Eignungskriterien aus den vorliegenden Unterlagen
In den vorliegenden Vergabeunterlagen (LV, Baubeschreibung, Angebotsaufforderung, Eigenerklärung) sind keine weiteren konkreten Eignungsanforderungen definiert (z.B. keine Mindestumsätze, keine Personalanforderungen, keine Zertifizierungen wie ISO 9001). Es gelten die oben aufgeführten Anforderungen aus dem Formular 521a und den allgemeinen Bewerbungs-/Vergabebedingungen des Landes NRW (Formular 511).
Vergleichbare Bauleistungen zu Straßen- und Kanalbau (z.B. Ausbau innerstädtischer Straßen, Erneuerung Mischwasserkanalisation in offener Bauweise, Tiefbau im beengten Kataster)
Mit Angebotsabgabe zunächst nur Eigenerklärung; auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle innerhalb angemessener Frist: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des maßgeblichen Leistungsumfangs inkl. Mengen, durchschnittliche Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Bei Nichtvorlage droht Angebotsausschluss.