Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (vertreten durch die WiBau Gesellschaft mbH) vergibt im offenen Verfahren nach VgV die Fachplanung (Objektplanung) für die äußere Erschließung des neuen Stadtteils Ostfeld in Wiesbaden.
Was zu planen ist – drei Erschließungsabschnitte:
Drei Fachdisziplinen je Abschnitt:
Wichtige Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDrei Fachdisziplinen, ein Auftragsgegenstand
Die Leistung gliedert sich in drei Fachdisziplinen, die für alle drei Erschließungsabschnitte (Punkt A, B, C) zu erbringen sind:
Ergänzend zu den Grundleistungen sind in allen drei Abschnitten besondere Leistungen zu erbringen, u.a.: Einarbeitung der Planungsgrundlagen des Auftraggebers, Leitungsabstimmungen und Darstellung erkennbarer Leitungskonflikte, Erstellung von Bestands- und Revisionsunterlagen, Zusammenstellung der Genehmigungsunterlagen, Mitwirkung bei fachlichen/behördlichen Abstimmungen, Bauphasen- und Verkehrsführungskonzepte, örtliche Bauüberwachung, Dokumentation Bauablauf, Mitwirkung bei Nachtragsprüfung, Rechnungsprüfung und Mängelüberwachung.
Pflichten direkt nach Auftragserteilung
Terminplan vorlegen: Innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung hat der Auftragnehmer einen plausiblen Terminplan vorzulegen, der mindestens folgende Meilensteine abbildet:
Formate für alle drei Lose:
Vom Auftraggeber bereitgestellte Planungsgrundlagen
Der Auftraggeber stellt für alle drei Abschnitte (Punkt A, B, C) folgende Planungsgrundlagen zur Verfügung, die vom Auftragnehmer einzuarbeiten sind:
Zusätzlich sind Schnittstellen zu angrenzenden Maßnahmen der äußeren Erschließung zu berücksichtigen.
Anrechenbare Kosten und Honorar
Die anrechenbaren Kosten sind vorgegeben; alle Leistungen werden in Honorarzone III eingestuft:
| Abschnitt | Ingenieurbauwerke | Verkehrsanlagen | Freianlagen |
|---|---|---|---|
| Punkt A (Kreisel Erbenheim) | 220.000 € | 2.200.000 € | 120.000 € |
| Punkt B (Erschließung BKA) | 645.000 € | 6.450.000 € | 500.000 € |
| Punkt C (BKA Randstraße, ohne Bahnsteig) | 500.000 € | 5.000.000 € | 360.000 € |
Im Angebotsschreiben sind Stundensätze (Ingenieur Dipl./M.Eng., Zeichner/Hilfskraft B.Eng., sonstige Mitarbeiter) sowie Tagessätze/Halbtagessätze (digital und vor Ort in Wiesbaden inkl. Reisezeit) anzugeben. Mehraufwand durch zeitliche Unterbrechung bei Punkt B/C ist als besondere Leistung im Angebot gesondert auszuweisen.
Stufenweiser Leistungsabruf und Bauausbau
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Bindefrist für den weiteren Leistungsabruf: 18 Monate ab Abschluss der zuletzt beauftragten Leistung.
Bauausbau:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Ausschlussgründe
Bieter müssen erklären, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Dazu gehören u.a. Verurteilungen wegen schwerer Straftaten, Verstöße gegen Arbeitsrecht, Wettbewerbsabsprachen, schwere Verfehlungen, Interessenkonflikte, Mängel bei früheren Aufträgen sowie Täuschung und unzulässige Einflussnahme. Ab einer Auftragssumme von über 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert. Zudem sind Verpflichtungen zur Einhaltung des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit abzugeben.
Bieter können die Eignung alternativ durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachweisen. Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis über das HPQR (Hessisches Präqualifikationsregister) oder das AVPQ (Amtliches Verzeichnis der IHKs) erbringen. Bei Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen und die gesamtschuldnerische Haftung zu erklären. Bei Einbindung anderer Unternehmen sind Verpflichtungserklärungen und ggf. Haftungserklärungen vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Anrechenbarer Mindestumsatz (Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre):
Zusätzlich Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung:
Alternativ Erklärung, die Versicherung im Auftragsfall abzuschließen.
Technische und personelle Eignung
Personal (Durchschnitt der letzten 3 Jahre):
Zusätzlich nachzuweisende Schlüsselpersonen:
Ferner sind Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte (höchster Bildungsabschluss, Lebenslauf mit Projektliste) sowie der verantwortlichen Mitarbeitenden nachzuweisen. Die Kenntnisnahme der DSGVO-Informationen ist zu bestätigen.
Referenzen über vergleichbare Leistungen
Es sind mindestens zwei Referenzen für vergleichbare Verkehrsanlagen gemäß §§ 38 und 45 HOAI vorzulegen (maximal zwei werden gewertet):
Referenzen über vergleichbare Verkehrsanlagen mit Ingenieurbauwerken und Freianlagen gem. § 46 VgV (Planungsleistungen nach §§ 38 und 45 HOAI)
Projekt 1: mindestens abgeschlossene Leistungsphase 3 gem. § 47 HOAI. Projekt 2: mindestens abgeschlossene Leistungsphasen 3 und 4–8 einschließlich örtlicher Bauüberwachung gem. § 47 HOAI. Inhaltlich: Verkehrsanlagen mit Ingenieurbauwerken (Straßenentwässerung) und Freianlagen (Straßenbegleitgrün). Projekt max. 4 DIN A4 oder 2 DIN A3 Seiten. Auftraggeberbestätigung oder Auftraggeber-Ansprechpartner mit Telefonnummer erforderlich.