Stadtteilmanagement: Zukunft Solingen Wald 2030 - Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) für Solingen-Wald
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Klingenstadt Solingen sucht ein Stadtteilmanagement für den Stadtbezirk Wald. Es soll vor Ort die Umsetzung von Maßnahmen des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts (ISEK) unterstützen – zum Beispiel Verfügungsfonds und Hof- und Fassadenprogramm. Außerdem übernimmt es eine Schnittstellenfunktion zwischen Verwaltung und den Akteuren im Stadtteil.
Zu den Aufgaben gehören Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Netzwerkarbeit, der Ausbau von Kommunikationsstrukturen sowie die Unterstützung der ehrenamtlichen Kulturarbeit. Das Stadtteilbüro muss regelmäßig vor Ort besetzt sein.
Der Auftrag startet für 1 Jahr und kann bis zu dreimal um je 1 Jahr verlängert werden (maximal 4 Jahre). Pro Jahr stehen maximal 150.000 € brutto zur Verfügung.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, EU-weit. Bewerbungen sind elektronisch über die Deutsche eVergabe einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Organisatorische und konzeptionelle Qualität der Herangehensweise / Bearbeitungsorganisation70%
Gesamtbewertung der organisatorischen und konzeptionellen Qualität der Herangehensweise an die Aufgabenstellung des Stadtteilmanagements
- Preis (Honorar) und Anzahl der angebotenen Stunden30%
Bewertete Höhe des Gesamthonorars gemäß Honorarformblatt. Günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, weitere Bieter erhalten Punkte entsprechend der prozentualen Abweichung gegenüber dem günstigsten Angebot (lineare Abstufung).
Preis: günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, weitere Bieter erhalten Punkte entsprechend der prozentualen Abweichung gegenüber dem günstigsten Angebot (lineare Abstufung). Qualitätskriterien: Bewertung anhand des Konzeptes auf einer Skala von 0–5 Punkten. Gewichtete Gesamtpunktzahl ergibt die Rangfolge.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStadtteilbüro und Vor-Ort-Präsenz
Das Stadtteilmanagement betreibt ein Stadtteilbüro mit regelmäßiger Vor-Ort-Präsenz und verbindlichen Sprechzeiten. Es muss an mindestens 3 Tagen pro Woche und insgesamt mindestens 24 Stunden pro Woche vor Ort sein – und zwar in mindestens 46 Kalenderwochen pro Jahr. Es sind mindestens 2 festgelegte Mitarbeitende einzusetzen (Stadtteilmanager*in als Hauptamt plus stellvertretende*r Stadtteilmanager*in), die sich in Urlaubs- und Krankheitszeiten gegenseitig vertreten. Bürofläche und bürotechnische Grundausstattung stellt der Auftraggeber, Telefon- und IT-Ausstattung die Auftragnehmerin. Die Vor-Ort-Präsenz muss an mindestens 46 Kalenderwochen/Jahr erfolgen.
Beratung, Netzwerkarbeit und Aktivierung
Aufbau und Pflege von Netzwerken zwischen Akteuren im Stadtteil (Gastronomie, Immobilieneigentümer, Bewohner, Wochenmarktbetreiber, Vereine, Institutionen). Akquise und Mobilisierung von Engagement, Unterstützung von Händlern, Gastronomen und Gewerbetreibenden. Flächen- und Leerstandsmanagement inkl. Entwicklung von Zwischennutzungskonzepten. Kommunikation der Modernisierungsinstrumente des ISEK (Hof- und Fassadenprogramm, Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm) sowie Begleitung bei Antragsstellung und Durchführung.
Umsetzung einzelner ISEK-Maßnahmen
Unterstützung bei Qualifizierung, Koordination und Abwicklung der Teilmaßnahmen des ISEK. Schnittstellenfunktion zur Verwaltung und Begleitung der ISEK-Projekte. Betreuung des Hof- und Fassadenprogramms. Aktivierung und Unterstützung von Projekten im Rahmen der Verfügungsfonds. Kooperative Unterstützung Walder Akteure (z. B. Walder Theatertage). Entwicklung von Projektideen und Akquise von Drittmitteln.
Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit
Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen sowie zielgruppenspezifischen Beteiligungsformaten. Öffentlichkeitsarbeit über Ausstellungen, Newsletter, Flyer und Broschüren. Marketingaktivitäten zur Profilierung von Image und Identität des Stadtteils. Pflege und Weiterentwicklung der ISEK-Internetseite. Monatlicher Jour-Fixe mit der Verwaltung.
Berichte und Berichtswesen
Verfassen von Jahresberichten (erstmals zum 31.12.2027, dann jährlich, Vorlage spätestens 6 Wochen nach Stichtag). Abschlussbericht: spätestens 2 Wochen nach Projektende einzureichen. Für bürotechnische Grundausstattung gilt eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren nach Maßnahmenende.
Budget und Laufzeit
Erstes Vertragsjahr: maximal 150.000 € brutto. Verlängerungsoptionen: jeweils maximal 150.000 € brutto pro Jahr. Im Honorar sind alle Leistungen der Auftragnehmerin einschließlich aller Auslagen enthalten. Vertragsbeginn unverzüglich nach Auftragsvergabe; Vertragslaufzeit 1 Jahr, mit 3 Verlängerungsoptionen von je 1 Jahr (maximal 4 Jahre Gesamt). Vertragserfüllung steht unter Vorbehalt der Fördermittel und der Haushaltsgenehmigung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (Pflichtangaben)
Einreichung folgender Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag:
Rechtsform Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit einem verantwortlichen Vertreter.
Fachliche Eignung – Referenzen
Mindestens 2 vergleichbare Referenzen aus 2021–2026, z. B. aus Quartiers-/Stadtteilmanagement (mit/ohne Fördermittel, mind. 2 Jahre Laufzeit), Leerstands- und Flächenmanagement, Projektmanagement, Veranstaltungsmanagement, Stadtteilmarketing oder Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation. Der Nachweis kann auch mit 2 Referenzen aus nur einem dieser Bereiche erbracht werden. Einzureichen auf dem Referenzformblatt.
Wirtschaftliche Eignung
Umsätze der letzten 3 Jahre sind einzureichen. Berufshaftpflichtversicherung ist im Beauftragungsfall nachzuweisen mit folgenden Mindestdeckungssummen: Personenschäden mind. 1.500.000 €, Sach- und Vermögensschäden mind. 500.000 €.
Personelle Eignung – Projektleitung
Nachweis der beruflichen Eignung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung über das Formblatt 'Formblatt_Projektteam_STM_Wald.docx'. Stadtteilmanager*in und Stellvertretung müssen durch zwei unterschiedliche Personen besetzt werden. Geforderte Kompetenzen: herausragende kommunikative Fähigkeiten, Kooperations- und Motivationsfähigkeit, Empathie, Eigeninitiative, Flexibilität, Moderationsfähigkeit. Fachliche Kompetenzen in Städtebau/Stadtplanung, Immobilienwirtschaft, Leerstandsmanagement, Projektmanagement, Veranstaltungsmanagement, Handels- und Gastronomieentwicklung sowie Stadt(teil)marketing. Abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung in aufgabenrelevanten Bereichen, Erfahrung in verantwortlicher Tätigkeit als Stadtteilmanager*in mit Städtebaufördermitteln, Bereitschaft zu Abend- und Wochenendarbeit.
Auswahl der Bewerber für Phase 2
Mindestpunktzahl 30 von 60 möglichen Punkten im Teilnahmewettbewerb. Es werden bis zu 4 geeignete Bewerber*innen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem maßgeblichen Rang entscheidet das Los. Mehrfachangebote sind zulässig.
Zuschlagskriterien (Wertung)
Die Zuschlagskriterien sind keine Eignungskriterien, werden aber für die Wertung herangezogen:
Mindestens 2 vergleichbare Referenzen aus den Jahren 2021–2026
Referenzen aus folgenden Bereichen (auch 2 aus nur einem Bereich möglich): Quartiers-/Stadtteilmanagement mit Laufzeit mind. 2 Jahre (ggf. mit Fördermitteln), Leerstands- und Flächenmanagement, Projektmanagement, Veranstaltungsmanagement, Stadtteilmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Referenz muss Vor-Ort-Tätigkeit (mind. 12–24 Std./Woche) belegen. Einzureichen auf Formblatt 'Referenzformblatt Stadtteilmanagement_Wald.xlsx' mit Projektbezeichnung, Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungsbeschreibung, Laufzeit und Angabe zur Fördermittelverwendung.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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