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Standortentwicklungskonzept und Bedarfsprogramm Schulerweiterungsbau Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule

Bezirksamt Mitte von Berlin, Stadtentwicklungsamt, FB StadtplanungBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 13 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Bezirksamt Mitte von Berlin sucht ein Planungsbüro, das ein Standortentwicklungskonzept und ein Bedarfsprogramm für den Erweiterungsbau der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule (Neues Ufer 6, 10553 Berlin) erstellt.

Was ist zu tun?

Bestandsaufnahme und Analyse der Raum- und Flächenbedarfe.Drei Bebauungsvarianten entwickeln und bewerten (mindestens eine mit integrierter Sporthalle).Vorzugsvariante ausarbeiten und ein Bedarfsprogramm nach ABau erstellen.Abstimmungen mit Auftraggeber, Schul-/Sportamt und bezirklichen Fachverwaltungen durchführen.Endbericht bis Ende Dezember 2026 vorlegen.

Wer kann bieten?

Architektur- oder Stadtplanungsbüros mit Eintragung in das Berufsregister (§ 2 / § 32 Berliner Architekten- und Baukammergesetz).Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden mind. 2 Mio. €, Sach-/Vermögensschäden mind. 1 Mio. €).Bis zu 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren.

Wertung: Qualität 60 % · Zeitliche Realisierbarkeit 20 % · Preis 20 %

Frist: Angebote bis 06.10.2026, 09:30 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform Berlin.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 13 Tage bis zur Angebotsfrist — 06. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Aufforderung zur Angebotsabgabe18. Sep. 2026
Veröffentlichung21. Sep. 2026
Angebotsfrist6. Okt. 2026
Bindefrist6. Okt. – 6. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 9. Nov. – 15. Nov. 2026
Leistungszeitraumca. 9. Nov. – 31. Dez. 2026
Vollendung der Ausführungca. 28. Dez. 2026 – 3. Jan. 2027
Endbericht31. Dez. 2026
SchlussrechnungDatum offenPrüffähige Schlussrechnung ist innerhalb von 2 Monaten nach Erbringung der letzten Leistung einzureichen.
Abruf weiterer LeistungenDatum offenRegelfrist 6 Monate nach Erbringung der zuletzt beauftragten Leistung; danach Kündigungsrecht des Auftragnehmers.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Inhaltliche Qualität des Angebots60%
  • Zeitliche Realisierbarkeit20%

    Bewertet wird, inwieweit das Angebot den zeitlichen Vorgaben entspricht. 20-14 P: voll entsprechend; 13-7 P: geringfügige Abweichung; 6-0 P: massive Überschreitung.

  • Preis20%

    Bewertet wird die Nachvollziehbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Auftragssumme im Verhältnis zum angenommenen Auftragsvolumen. 20-14 P: nachvollziehbar und sparsam; 13-7 P: größtenteils plausibel; 6-0 P: nicht plausibel.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen und Bewertungsmaßstäbe sind vollständig in der Bewertungsmatrix angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Hintergrund und Aufgabenstellung

Die Bestandsgebäude der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule in Berlin-Mitte (Neues Ufer 6, 10553 Berlin) sind an ihrer Kapazitätsgrenze. Deshalb soll der Standort räumlich weiterentwickelt und ein Erweiterungsbau (inkl. Sporthalle und Mensa) geplant werden. Die Schule arbeitet aktuell mit Containern als Übergangslösung.

Im Rahmen des Auftrags sind Nachverdichtungspotenziale aufzuzeigen und das Quartier sozial- und klimagerecht weiterzuentwickeln. Synergieeffekte mit der nahegelegenen Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) Schlupfwinkel sollen geprüft werden.

Zur Bearbeitung stehen mehrere Anlagen zur Verfügung: Anlage A (Betrachtungsraum), Anlage B (Fachvermögenszuordnung), Anlage C (B-Plan II-39) und Anlage D (Denkmalkarte).

Die fünf Leistungsbausteine im Überblick

Die Leistung ist in fünf Bausteine gegliedert:

Baustein 1 – Bestandsaufnahme und Analyse: Städtebauliche und planerische Analyse, Dokumentation mit Grafiken und Fotos, Überprüfung der Daten aus 2018/19, Stärken-Schwächen-Analyse, aktualisiertes Raumprogramm.Baustein 2 – Bebauungsvarianten: Entwicklung von drei Varianten (mindestens eine mit integrierter Sporthalle) inkl. Standortvorschlägen, städtebaulichen Kennwerten, Draufsichten, Ansichten, Abstandsflächen, Freiraumorganisation, Erschließung sowie Bilanzierung von Baumfällungen, Ersatzpflanzungen und Flächenversiegelung. Bewertungsmatrix zur Variantenauswahl.Baustein 3 – Vorzugsvariante und Bedarfsprogramm: Konkretisierung der favorisierten Variante, Bedarfsprogramm nach ABau, Aussagen zu Lärmschutz und Bauphasen, Empfehlungen zum Realisierungsablauf.Baustein 4 – Abstimmungsprozess: 2–3 Steuerungsrunden mit Auftraggeber und Schul-/Sportamt, eine Runde mit den bezirklichen Fachverwaltungen (SGA, UmNat, Stadtentwicklungsamt, Denkmalschutzbehörde). Ggf. Teilnahme an Ausschusssitzungen oder Informationsveranstaltungen.Baustein 5 – Berichte und Produkte: Endbericht bis Ende Dezember 2026, ggf. Beschlussvorlagen für die Bezirksverordnetenversammlung.

Bearbeitungszeitraum und Organisation

Die Leistung beginnt mit dem Auftragsvertrag (Auftaktgespräch) und endet mit der Abnahme der Leistungen. Der Endbericht ist bis zum 31.12.2026 zu erstellen.

Nebenangebote und Änderungsvorschläge sind nach der Leistungsbeschreibung nicht zugelassen. Die Ausführung beginnt in KW 46/2026 (Mitte November) und ist bis KW 53/2026 (Ende Dezember) zu vollenden.

Rechnungen können quartalsweise für abgeschlossene Teilleistungen (Meilensteine) gestellt werden. Die Vergütung erfolgt nach den Stundensätzen, die im Honorarangebot angegeben werden.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und berufliche Qualifikation

Die Leistung darf nur durch Büros erbracht werden, die zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Maßgeblich ist die Eintragung in das Berufsregister nach § 2 bzw. § 32 des Berliner Architekten- und Baukammergesetzes (ABKG).

Fachlich Verantwortliche müssen in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl.-Ing., Master oder Bachelor) in einer einschlägigen Fachrichtung nachweisen. Bei Bachelor-Abschluss sind zusätzlich mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung erforderlich.

Es dürfen keine mittelbaren oder unmittelbaren finanziellen, wirtschaftlichen oder persönlichen Interessen am Ausgang des Vergabeverfahrens bestehen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung ist nachzuweisen mit:

Deckungssumme für Personenschäden: mindestens 2.000.000 €Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden: mindestens 1.000.000 €Versicherer mit Zulassung in der EU oder im EWRDeckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleibenMaximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme

Zusätzlich ist der Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) anzugeben, soweit er vergleichbare Leistungen betrifft.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Das Büro muss erklären, dass es in den letzten 5 Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Maßgeblich sind die Referenzen, die mit dem Angebot eingereicht werden (max. 3, je max. 1 DIN A4-Seite).

Außerdem ist zu erklären, dass die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Auf Verlangen des Auftraggebers sind weitere Nachweise vorzulegen: Referenzliste, Befähigungsnachweis, berufliche Qualifikation, Berechtigung zur Berufsbezeichnung, Stellung im Unternehmen, Unternehmenszugehörigkeit und geplanter Aufgabenbereich der vorgesehenen Personen.

Ausschlussgründe und Anforderungen an Bietergemeinschaften / Nachunternehmer

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Auch Verurteilungen gemäß § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG oder § 21 SchwarzArbG in den letzten zwei Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €) sind ausgeschlossen.

Bei Eignungsleihe oder Einsatz von Nachunternehmern muss die Eignung im selben Zeitpunkt und in derselben Weise nachgewiesen werden wie die eigene Eignung. Es gilt eine gesamtschuldnerische Haftung (§ 34 Abs. 3 UVgO bzw. § 47 Abs. 3 VgV). Ein Verfügbarkeitsnachweis ist grundsätzlich bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.

Ausländische Bieter müssen ihren Betrieb – soweit gesetzlich vorgeschrieben – bei der zuständigen deutschen Berufsgenossenschaft anmelden. Das Mindeststundenentgelt beträgt 13,69 € brutto/Stunde.

Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird das Wettbewerbsregister abgefragt.

Referenzprojekte
max. 3 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 5 GeschäftsjahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Standortentwicklung / Bedarfsprogramm / Stadtplanung)

Pro Referenz max. 1 DIN A4-Seite mit: Aufgabe und Umfang der Leistung (Leistungsbild/Leistungsphasen, Schwierigkeit, Vertragsverhältnis); Wert der erbrachten Leistung (Gesamtvergütung und Herstellungskosten netto in €); Erbringungszeitraum (Planungs- und/oder Bauzeit); öffentlicher oder privater Empfänger inkl. Kontaktdaten Ansprechpartner.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Angebotsformulare (zwingend)
Eignungs- und Referenznachweise
Fachlich-inhaltliche Angebotsbestandteile
Auf gesondertes Verlangen nachzureichen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksamt Mitte von Berlin, Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung
Anschrift
10559 Berlin
Ort
13353 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.berlin.de/ba-mitte/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
13353 Berlin
Berlin

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