Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) der Stadtwerke Marburg GmbH für den Abwasserverband Marburg zur Sanierung des Pumpwerks Gisselberg in Marburg. Die Bauleistung ist in drei Lose aufgeteilt:
Bauzeit: ca. Oktober 2026 bis Oktober 2027 (Vertragsfristen gem. VOB/B). Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen, Angebotsfrist endet am 16.09.2026 um 14:00 Uhr. Die Vorlagebecken werden nacheinander saniert; stets ein Becken bleibt in Betrieb.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensbezogene Eignung
Vorlage einer PQ-Nummer oder des Formblatts 124 (Eigenerklärung zur Eignung) oder der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Auf Verlangen zusätzlich: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle (bzw. IHK), rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend), Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse (max. 3 Monate alt; sonst Eigenerklärung), Finanzamt (falls ausgestellt) und Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG, Erklärung zur durchschnittlichen Arbeitskräfteanzahl der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen, Leitungspersonal extra) sowie Referenznachweise gemäß Eigenerklärung.
Tariftreue und rechtliche Anforderungen
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt als Pflichtbestandteil des Angebots. Bei Einsatz von Nachunternehmern: Verpflichtung gemäß § 7 Abs. 1 HVTG (Auskunfts- und Prüfungsrechte). Vertragsgrundlagen: VOB/A, VOB/B und VOB/C in jeweils gültiger Fassung.
Fachliche Qualifikationen (aus den LV-Positionen abgeleitet)
Fachunternehmen für Betoninstandsetzung mit Erfahrung, Fachunternehmen für PE-Auskleidung mit Qualifikation für DVS-Schweißarbeiten gem. DVS-Richtlinie 2227-1, Fachunternehmen für Schadstoffentsorgung zertifiziert für Asbestarbeiten, TV-Befahrung durch zertifiziertes Fachunternehmen, Gerüstbauzulassung für Arbeitsgerüste bis 3,50 m (bzw. nach DGUV). Für PE-Rohrarbeiten: Zertifizierung nach DVGW GW 301 (offene Bauweise), PE-Schweißer nach DVGW GW 330, PE-Schweißaufsicht nach DVGW GW 331. Eignungs- und Qualitätsnachweise gemäß Vertragsbedingungen; alle Materialien müssen geltenden Normen, Regeln und dem Stand der Technik entsprechen; bei Verweis auf Normen gelten gleichwertige Spezifikationen.
Sicherheitsanforderungen an Nachunternehmer
Für Nachunternehmer/Unterauftragnehmer, die mit Verschlusssachen befasst sind: Kenntnisnahme der VS-NfD-Merkblatt-Bestimmungen, ggf. Geheimschutzbetreuung bei einer Behörde oder gültiger Sicherheitsbescheid bis zum entsprechenden Geheimhaltungsgrad, Nachweise über Sicherheitsüberprüfungen der Beschäftigten sowie Verpflichtung zur rechtzeitigen Beantragung der Überprüfungen (Formblatt 126).