Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGesucht wird ein Fachplaner für Technische Ausrüstung mit Schwerpunkt Heizung, Lüftung, Sanitär und Gebäudeautomation. Er überwacht, koordiniert, prüft und kontrolliert die Planungs- und Bauleistungen des Totalunternehmers und führt in der Planungsphase Value Engineering durch.
Die Leistung ist für die Generalsanierung des Kulturzentrums Gasteig bestimmt und wird stufenweise beauftragt. Zunächst sind die Stufen 1 und 2 vorgesehen; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.
Angebote beziehungsweise Teilnahmeanträge müssen die vorgesehenen Formblätter, Eignungsnachweise, Referenzen und Personalangaben enthalten. Die konkrete Angebotsfrist wird nach dem Teilnahmewettbewerb mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Fachliche Qualifikation und Erfahrung (Qualität) des eingesetzten Personals60%
Bewertung der Referenzen und Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters, stellvertretenden Projektleiters und Kontrollbauleiters. Maximal 147 Wertungspunkte (49 pro Person) entsprechen 600 Leistungspunkten.
- Honorarangebot40%
Gewertet wird das angebotene Gesamtfestpreishonorar für alle Leistungsstufen. Niedrigstes Honorar erhält 5 Punkte, weitere Angebote werden im Verhältnis zum niedrigsten Honorar bepunktet. Maximal 400 Leistungspunkte.
Wertungspunkte werden in Leistungspunkte umgerechnet: Leistungspunkte = (erzielte Wertungspunkte / maximal erreichbare Wertungspunkte) x maximal erreichbare Leistungspunktzahl. Honorarangebot: Niedrigstes Honorar erhält 5 Punkte, weitere Angebote = (niedrigstes Honorar / angebotenes Honorar) x 5. Gesamtleistungspunktzahl = Summe aller Leistungspunkte. Bei Gleichstand entscheidet die höhere Punktzahl bei der Qualifikation, danach das Los.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFachplanung und Controlling HLSK
Erbringung von Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit den Schwerpunkten Heizung, Lüftung, Sanitär und Gebäudeautomation. Die Leistungen umfassen Überwachung, Koordination, Prüfung und Kontrolle der Planungs- und Bauleistungen des Totalunternehmers sowie Value Engineering-Tätigkeiten.
Leistungsphasen und Anlagengruppen
Die Leistungen beziehen sich auf die Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 und umfassen mindestens die Anlagengruppen 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2 Wärmeversorgungsanlagen, 3 lufttechnische Anlagen und 8 Gebäudeautomation. Zusätzlich werden die Kostengruppen 410, 420, 430, 480 und 540 in die Betrachtung einbezogen.
Stufenweise Beauftragung
Die Leistung ist in Stufen gegliedert. Stufe 1 umfasst die Einarbeitung, Stufe 2 die Pre-Construction-Phase. Eine stufenweise Vergabe erfolgt zunächst für die Stufen 1 und 2; weitere Stufen, einschließlich der Ausführungsüberwachung, können separat abgerufen werden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Planungs- und Ausführungsaufgaben
In der Planungsphase gehören die Prüfung von Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Value Engineering, die Prüfung des Totalunternehmer-Angebots, die Mitwirkung bei Bemusterungen und die Zusammenstellung von Vertragsunterlagen für die Construction-Phase zum Umfang. In der Ausführungsphase umfasst der Umfang unter anderem die Prüfung von Leistungsverzeichnissen und Angeboten, die Mitwirkung bei Auftragsvergaben, Termin- und Kostenkontrolle, Bauüberwachung, Dokumentation, Rechnungsprüfung, Mängelverfolgung und Abnahmen.
Besondere Projektanforderungen
Zu den Projektzielen gehören die Einhaltung der Kostenobergrenzen, die Einhaltung der vorgesehenen Meilensteine, die DGNB-Zertifizierung sowie die Umsetzung der Anforderungen an die Akustik des Carl-Orff-Saals und des kleinen Konzertsaals und des Raum- und Funktionsprogramms.
BIM und technische Ausarbeitung
Die Leistungen werden nach der BIM-Methodik für Planung, Ausführung und Dokumentation umgesetzt. Die Unterlagen umfassen unter anderem Pläne, Schemata, Anlagenkonzepte, Berechnungen, Raumtypicals, Szenarien für den Carl-Orff-Saal, Ergebnisse von Kamerabefahrungen der Grundleitungen sowie Abstimmungen mit Behörden und Versorgern.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und berufliche Befähigung
Der Bewerber muss seine Berechtigung zur Ausführung von TGA-HLSK-Fachplanungsleistungen mit der Eigenerklärung T0-01-09 nachweisen. Zusätzlich müssen die vorgesehenen Projektleitungs- und Bauleitungsrollen im Angebot benannt werden.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Für vergleichbare Leistungen ist ein spezifischer Jahresumsatz von mindestens 1,0 Mio. EUR netto in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachzuweisen. Maßgeblich ist das Formblatt T0-01-08.
Referenzen des Unternehmens
Es sind bis zu drei wesentliche Referenzprojekte der letzten zehn Kalenderjahre seit 2016 einzureichen. Jede Referenz muss Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung für ein allgemeines Hochbauprojekt, die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8, die Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 sowie ein Projektvolumen von mindestens 40,0 Mio. EUR netto für die Kostengruppen 410, 420, 430 und 480 belegen.
Personalqualifikation und Personalreferenzen
Für den Projektleiter, den stellvertretenden Projektleiter und den Kontrollbauleiter sind die vorgesehenen Formblätter T1-01-05, T1-01-06 und T1-01-07 sowie Studien- und Ausbildungsnachweise nach T1-01-08 einzureichen. Die Referenzformblätter sehen bis zu drei Grundwertungs-Referenzen je Rolle und bis zu zwei zusätzliche Controlling-Referenzen je Person vor.
Eignungsleihe und Bietergemeinschaften
Eine Eignungsleihe ist möglich. Hierfür sind die Erklärung zur Eignungsleihe und eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens erforderlich. Bei Bietergemeinschaften sind die erforderlichen Erklärungen und Nachweise für jedes Mitglied gesondert einzureichen.
Ausschlussgründe und Russlandbezug
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen. Der Bieter und jedes Bietergemeinschaftsmitglied müssen die Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland mit dem Angebot abgeben. Unterauftragnehmer und Lieferanten mit einem Russlandbezug und mehr als 10 Prozent des Auftragswerts dürfen nicht eingesetzt werden.
Berufshaftpflichtversicherung
Vor Leistungsbeginn ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen. Die Maximierung der Jahresversicherung muss mindestens dem Zweifachen der Deckungssumme pro Versicherungsjahr entsprechen.
Unabhängigkeit und Nachunternehmer
Der Auftragnehmer darf wirtschaftlich nicht mit dem Totalunternehmer oder dessen Nachunternehmern verknüpft sein. Eine Zusammenarbeit mit potenziellen Auftragnehmern oder Lieferanten während der Vertragslaufzeit bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Subplaner sind im Angebot zu benennen; ihr Austausch bedarf der Zustimmung des Auftraggebers.
Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung für allgemeine Hochbauprojekte, Neubau oder Sanierung, mit den Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 sowie den Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8
Je Referenz sind Auftragsgegenstand, Leistungsumfang, bearbeitete Anlagengruppen, ausgeführte Leistungsphasen, Ausführungszeitraum, Stand der Auftragsausführung, Projektvolumen, vollständige Auftraggeberadresse und Kontaktdaten eines Ansprechpartners anzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft ist der Leistungsanteil je Leistungsphase und insgesamt anzugeben; bei Bauabschnitten sind diese gesondert zu beschreiben.
Controlling-, Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten für HLSK-Fachplanungsleistungen eines anderen Büros
Die Referenz muss die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 sowie die Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 abdecken. Zusätzlich ist die eigene Tätigkeit im Vergleich zur ausgeschriebenen Leistung darzustellen; Auftraggeber, Ansprechpartner, Ausführungszeitraum und Projektvolumen sind anzugeben.
Sanierungsprojekt mit Sanierungsanteil
Je Referenz ist anzugeben, ob es sich um ein Gesamt- oder Teilprojekt handelt, und der Sanierungsumfang zu beschreiben.
Projekt mit Konzertsaal
Je Referenz ist die Anzahl der Plätze des Konzertsaals anzugeben; gefordert sind mindestens 500 Plätze.