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Tragwerksplanung - Sanierung der Eissporthalle Rostock, Schillingalllee 51, 18057 Rostock

Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock | Vergabekammern beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Rostock, Mecklenburg-VorpommernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

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## Sanierung der Eissporthalle Rostock: Tragwerksplanung gesucht

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock plant die grundhafte Sanierung ihrer 1971 gebauten Eissporthalle an der Schillingallee 51 (1.500 Zuschauer, unter Versammlungsstättenrecht M-V). Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb werden Planungsleistungen für die Tragwerksplanung (Los 2) vergeben – Leistungsphase 2 (Grundlagenanalyse) gemäß §§ 49 ff HOAI, mindestens LPH 2–3.

Gesucht wird ein fachlich geeignetes Ingenieurbüro, das die Tragwerksplanung für die Sanierungsmaßnahmen übernimmt (Stahltragwerk, Dach, Fassade, Tribüne, Gründung). Geplantes Vertragsverhältnis: 04.01.2027 bis 30.10.2030. Es werden maximal 3 Büros zur Angebotsabgabe zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung14. Okt. 2026
Teilnahmefrist17. Nov. 2026
Angebotsfrist17. Nov. 2026
Einladungsfrist24. Nov. 2026
Vertragsbeginn4. Jan. 2027
Vertragslaufzeit4. Jan. 2027 – 30. Okt. 2030
Vertragsende30. Okt. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Darstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes20%

    Vorstellung eines vergleichbaren Referenzobjektes; bewertet wird die Qualität der Darstellung des Referenzprojektes im Verhandlungsverfahren.

  • Vorstellung des Projektteams20%

    Fachliche Eignung des Projektleiters, des Stellvertreters, Teamgröße, Zusammensetzung und Berufserfahrung der Projektmitglieder; interne Arbeitsweise.

  • Ausführungen zum gegenständlichen Bauvorhaben unter Berücksichtigung der übergebenen Informationen30%

    Allgemeine Darstellung des Projektes, Sanierung/Neubau/Modernisierung, Funktionsbereiche/Tragwerk, nachhaltiges Bauen, Kostenentwicklung/Qualität/Zeitablauf, Planungsablauf und Entscheidungsprozess, kritische Auseinandersetzung mit vorhandenen Unterlagen, Lösungsansätze für kurze Ausfallzeit, Gründung/Tragwerk/Fassade/Dach/Tribüne, Nachhaltigkeit/PV/Begrünung, Kosten- und Qualitätssicherung.

  • Darstellung der Baunebenkosten/Honorarangebot30%

    Bewertet werden Honorarkosten (Honorarzone, Nachlass), Stundensätze für Inhaber/Projektleiter, Architekt/Ingenieur und Techniker/Zeichner, Umbaukostenzuschlag sowie Nebenkosten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien stehen in der Bekanntmachung (4 Kriterien, 100 GP) und werden durch die Verhandlungsmatrix Tragwerksplanung.pdf inhaltlich konkretisiert; die Bewertungsmatrix Tragwerksplanung.pdf betrifft den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb (Eignung/Auswahl) und nicht die Zuschlagswertung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtmaßnahme Sanierung Eissporthalle Rostock

Die 1970/71 erbaute Eissporthalle an der Schillingallee 51, 18057 Rostock, mit einer Zulassung für 1.500 Zuschauer und der Einstufung als Versammlungsstätte nach Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern, soll grundhaft saniert werden. Der geplante Sanierungs- und Modernisierungszeitraum beträgt mindestens 10 Jahre, perspektivisch bis 30 Jahre. Während der Bauzeit ist eine Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs vorgesehen. Die geschätzten Gesamtbaukosten liegen bei ca. 20 Mio. EUR brutto (Kostenvarianz ±40 %). Der Auftraggeber ist der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Sanierungs- und Modernisierungsumfang (beispielhafte Auswahl)

Die Sanierung umfasst unter anderem:

Erneuerung Stahltragwerk inkl. Beschichtung und KorrosionsschutzDachsanierung (Sheddach mit Lichtbändern, Abdichtung, neue akustische Deckensegel, Erneuerung Dachentwässerung)Sanierung Fassade inkl. VerglasungErneuerung FernwärmestationErneuerung Vorlagebehälter 10.000 l SchneegrubeSanierung Elektroinstallation Hallenbereich und MaschinenhausSanierung raumlufttechnischer Anlagen, Anpassung SicherheitsbeleuchtungErneuerung Bande, Spielflächenbande (Umstellung auf dynamisches System)Umstellung Kälteanlage auf Ammoniak-SolebetriebUmstellung Beleuchtung auf LEDSanierung Umkleide-, WC- und BürobereicheErneuerung Sitzflächen und TribünenstufenSanierung Funktionsgebäude (Sanitär, HLS, Elektro, Innenausbau)Erneuerung Verbindungsgang (Abbruch + Neubau, ca. 100 m²)Brandschutzkonzept ganzheitlich, Schadstoffuntersuchung und -beseitigungInterimslösung Bauzeit (Container ca. 250 m², ca. 6 Monate Vorhaltung)Außenanlagen/Freiflächen (ca. 4.000 m²) und Gebäudeautomation (AKS-Implementierung)

Bestand und statische Ausgangslage

Die Tragkonstruktion der Halle besteht aus einem außenliegenden Stahlrahmen mit untergehängter Deckenkonstruktion. Im Rahmen der Sanierung sind erhebliche Eingriffe an Dach, Fassade, Gründung und Tribüne erforderlich. Die Gebäudehülle entspricht nicht dem GEG (ehem. EnEV); Bestandsschutz liegt vor.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage (rechtliche Eignung)

Eintragung in Berufs- oder Handelsregister (bei juristischen Personen)Nachweis der Berufszulassung / Erfüllung der Voraussetzungen des besonderen Berufsstands (z.B. Bauvorlageberechtigung)Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegenErklärung zu rechtlichen/wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen (ggf. mit Erläuterung)Bei Bewerbergemeinschaften: Benennung bevollmächtigte Vertretung und Verpflichtungserklärung aller MitgliederEigenerklärung Informationen zum Bieter (USt-IdNr./Handelsregistereintrag, Größenklassifizierung, Staatsangehörigkeit wirtschaftlicher Eigentümer, sofern nicht börsennotiert)Bietererklärung KMU (optional, wenn zutreffend)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe Gesamtumsatz und Umsatz für Tragwerksplanung der letzten 3 GeschäftsjahreNachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung:≥ 1 Mio. EUR für Personenschäden≥ 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden

(oder Erklärung der Versicherung über Erhöhung im Auftragsfall)

Berufliche / technische Leistungsfähigkeit

Organigramm des ProjektteamsQualifikationsnachweise des Projektverantwortlichen und der MitarbeitendenAuflistung Vertretungspersonal und Erklärung zur Anzahl/Qualifikation der Beschäftigten (jährliches Mittel, Führungskräfte)Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern (Verwendungsnachweise, Fördermittel, Regelwerke)Bewertung laut Bewertungsmatrix (Los 2 Tragwerksplanung, max. 36 Pkt. Leistungsfähigkeit + 4 Pkt. Qualität der Bewerbungsunterlagen = 40 von 100 Pkt. fachliche Eignung):Umsatz der letzten 3 Jahre (Tragwerksplanung): max. 15 Pkt.Aktuelle personelle Besetzung Ing./M.Sc., Bachelor: max. 6 Pkt.Aktuelle personelle Besetzung Zeichner/technische Angestellte: max. 2 Pkt.Projektteam Ing./M.Sc. LPH 2–3: max. 6 Pkt.Projektteam technische Mitarbeitende/Meister/Zeichner: max. 3 Pkt.Berufserfahrung Zusatzpunkte: max. 4 Pkt.Qualität der Bewerbungsunterlagen (Vollständigkeit, Reihenfolge, Beschränkung auf Notwendiges): max. 4 Pkt.Mindestpunktzahl fachliche Eignung: 50 von 100 Pkt. (für die Zulassung zur Verhandlungsrunde)

Referenzanforderungen zur Tragwerksplanung

2 vergleichbare Referenzbauvorhaben (Sanierung/Umbau/Modernisierung einer Eissporthalle oder vergleichbar), Referenzzeitraum 2016–2026Mindestens eine maßgebliche Leistungsphase (LPH 2 oder 3) muss vollständig im Referenzzeitraum liegenJe Referenzprojekt: ausgefülltes Referenzdeckblatt mit Art des Bauvorhabens, Umfang (BGF), Bauherr, realisierter Bauzeit, realisierten Gesamtbaukosten (KG 200, 300, 400, 600), eigenem Leistungsumfang, Tribünenanlage (Zuschauerkapazität), Eishockey-Wettkampfsport ja/nein, Planungsumfang LPH 2 und/oder LPH 3Bewertung je Referenz max. 30 Pkt. – bei Einreichung von mehr als 2 Projekten ohne Rangfolge werden die zwei jüngsten gewertetKeine freien Mitarbeiter/Personaldienstleister im Projektteam (nur eigene Mitarbeitende oder Bewerbergemeinschafts-Mitarbeitende)Zusätzlich: bis zu 3 Bescheinigungen öffentlicher Auftraggeber und bis zu 3 privater Auftraggeber (oder ersatzweise Eigenerklärung)

Wertungskriterien Verhandlungsverfahren (Zuschlag)

Der Zuschlag wird nach Qualität vergeben. Die Bewertungsmatrix für das Verhandlungsverfahren umfasst u.a.:

Fachliche Eignung Projektleitung und Stellvertretung (Referenzen, Berufsjahre, Qualifikationen)Teamgröße, Zusammensetzung, BerufserfahrungAllgemeine Projektdarstellung sowie Darstellung Sanierung/Neubau/ModernisierungNachhaltiges Bauen, langlebige Baustoffe, energetisches Bauen, innovative LösungenKostenentwicklung, Qualität, ZeitablaufPlanungsprozess in LPH, Präsenz vor Ort, Lösungsansätze für kurze AusfallzeitAbschnittsbildung, Gründung/Tragwerk, Fassade, Dach, TribüneNachhaltigkeit/PV-Anlage/Dach- und FassadenbegrünungKosten- und QualitätssicherungHonorarzone, Honorarnachlass, Personalkostensätze, Umbaukostenzuschlag, Nebenkosten, Baunebenkosten, Honorarkosten

Zugelassen werden maximal 3 Büros zur Verhandlungsrunde.

Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: 2016-01-01 bis 2026-12-31 (mindestens eine maßgebliche Leistungsphase muss in diesem Zeitraum vollständig erbracht sein)Volumen: nicht spezifiziert; je Referenz max. 2 DIN A3 Seiten

2 vergleichbare Referenzbauvorhaben – Sanierung/Umbau/Modernisierung einer Eissporthalle oder vergleichbare Halle; Leistungsphase 2 oder 3 HOAI muss vollständig im Referenzzeitraum liegen (für Wertung werden die 2 jüngsten herangezogen)

Vergleichbarkeit: Art (Sanierung/Umbau/Modernisierung Eissporthalle o.ä.), Größe (BGF), Baukosten (KG 200/300/400/600), Tribünenanlage/Zuschauerkapazität, Eishockey-Wettkampfsport, Planungsumfang LPH 2 und/oder 3. Nachweis je Referenz über ausgefülltes Referenzdeckblatt mit: Art und Umfang Baumaßnahme, Zeit- und Kostenrahmen, Bauherr, realisierte Bauzeit, realisierte Gesamtbaukosten, eigener Leistungsumfang, sowie Abrechnung von Fördermitteln. Zusätzlich bis zu 3 Bescheinigungen öffentlicher Auftraggeber und bis zu 3 privater Auftraggeber (oder ersatzweise Eigenerklärung).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 65%4–10 · 34%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Vergabeunterlagen & Anmeldung
Persönliche Lage / Rechtliches
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufliche / technische Leistungsfähigkeit
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock | Vergabekammern beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
18057 Rostock
Ort
18057 Rostock
Kategorie
Mecklenburg-Vorpommern
Auftragsvolumen
55.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.koe-rostock.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
18057 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern

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