TU BAF, Alte Mensa, Ertüchtigung Brandschutz
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Stahlbauarbeiten an einer neuen Außentreppe (Fluchttreppe) und einer neuen Innentreppe im Westflügel der Alten Mensa der TU Bergakademie Freiberg im Rahmen der Brandschutzertüchtigung.
Das Angebot muss bis zum 09.11.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenMaßnahme und Standort
Bauherr/Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), NL Chemnitz. Bauherr im Auftrag der TU Bergakademie Freiberg.
Bauort: Alte Mensa der TU BAF, Petersstraße 5 / Rinnengasse, 09599 Freiberg (Sachsen). Das Gebäude ist denkmalgeschützt und wird für die Bauarbeiten leergeräumt.
Leistung: Stahlbauarbeiten für eine neue Außentreppe als Fluchttreppe (EG bis DG) und eine neue Innentreppe im Westflügel – als Teil der Brandschutzertüchtigung.
Baustelleneinrichtung
Komplette Baustelleneinrichtung inkl. Autokran mit Teleskopausleger (Traglast mind. 6 t, Hubhöhe ca. 51 m, Ausladung ca. 40 m). Der Kran wird auf dem Nachbargrundstück Rinnengasse 3 aufgestellt; Anfahrt/Abfahrt und Auf-/Abbau über das Nachbargrundstück. Die Baustelleneinrichtung umfasst 5 Kraneinsätze à 8 Kranstunden.
Neue Außentreppe als Fluchttreppe
Werkplanung der neuen Stahlaußentreppe inkl. 3D-Aufmaß (Mehrpreis).
Wangentreppe, gerade, 2-läufig, 72 Steigungen, Steigung 17,1 cm, Auftritt 27 cm, Laufbreite 120 cm; Stahl S235JR, Gesamtgewicht ca. 8.515 kg.
Aufbau: Treppenwangen Flachstahl 20/220, Stützen HEM 240, Querträger HEB 160, Podestträger QRO 60/3.
Trittstufen als Gitterrost (65 Stück, DIN 24531, Tragstäbe 50×3 mm, R 10/V10), an Wangen mit Schraubengarnituren M12 befestigt; 7 Podeste unterschiedlicher Abmessung.
Korrosionsschutz: Stückverzinkung C3 VH der gesamten Treppenkonstruktion (8,515 t).
Fundamente: Innen- und Außenwange als Köcherfundamente (Beton C35/45), Verguss mit VG4 C55/67; Gründungen nach DIN 4123.
Montagestöße für Stützen, Wangen, Krag- und Podestträger (ca. 82 Stück); Wandverankerungen Treppenläufe (4 St.) und Podeste (4 St.); 5 Dübelauszugsversuche; 2 Austrittspodeste (1,38 × 0,45 m); 6 Konsolen Austrittspodeste; Abdichtung Fußpunkte (Stützen + Wangen, je 2 St.); Verguss Köcher Stützen (2 St.); zusätzliche Futterbleche/Rippen 50 kg.
Geländer: Treppenläufe 47 m, Podeste 33 m + 5 m (Höhe 1,40 m). Stückverzinkung Geländer 2,6 t.
Handlauf: Edelstahlrohr d = 33,7 mm, V2A, 80 m, inkl. 34 Stück 90°-Bögen, 2 Krümblinge, 26 Anschlüsse, 8 freie Enden; 104 Handlaufhalter.
Dachzugang: 1 Drehflügeltür, Weite 1,00 m.
Neue Innentreppe Westflügel
Werkplanung der neuen Stahlinnentreppe (inkl. Aufmaß vor Ort).
Wangentreppe, gerade, 1-läufig, 6 Steigungen, Steigung 19 cm, Auftritt 25 cm, Laufbreite 120 cm; Stahl S235JR, Gesamtgewicht ca. 245 kg.
Auflager Wangen auf Decke (2 St.), Auflager Stütze auf Decke (2 St.), Anschluss Wange an Stütze (2 St.); zusätzliche Futterbleche 20 kg; Tritt- und Setzstufen je 5 Stück; Podest.
Korrosionsschutz: Grundierung.
Handlauf: Edelstahlrohr d = 33,7 mm, V2A, 4 m, inkl. 4 Stück 90°-Bögen, 4 Anschlüsse, 4 freie Enden.
Handlaufhalter: 3 Stück für Mauerwerk, 3 Stück für Trockenbauwand.
Ausführungsqualität und Normen
Ausführungsklasse EXC2 nach DIN EN 1090-2.
Stahlgüten S235JR / S275JR. Korrosionsschutz nach Merkblatt DASt 022; Stückverzinkung nach DIN EN ISO 1461.
Trennwände F90 (Brandwand); Gitterroststufen rutschhemmend R10. Statische Detailpositionen D1–D12 für die Außentreppe.
Dokumentation
Übergabe der Dokumentationsunterlagen Stahlbau: Bauleitererklärung, Fachunternehmererklärung, Leistungserklärungen zu verwendeten Materialien/Bauteilen, Lieferscheine, Produktdatenblätter, Allgemeine Bauartgenehmigungen/ETA des DIBt, Allgemeine Prüfzeugnisse, Übereinstimmungserklärungen, Prüfprotokolle der Schweißnähte mit Bewertungsgruppen, Werkzeugnisse/Nachweise zum Korrosionsschutz.
Verwendbarkeitsnachweise für Bauprodukte (Ü-/CE-Kennzeichnung, Leistungserklärungen) sind Teil der rechnungsbegründenden Unterlagen und spätestens 14 Kalendertage vor Abnahme an den AG zu übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsnachweise (VHB 212)
Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.; ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Vorläufiger Eignungsnachweis durch Eigenerklärung zur Eignung mit dem Angebot; ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Engere Wahl: Auf Verlangen der Vergabestelle sind Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen, die die Eigenerklärungen bestätigen; nicht deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Fachliche Eignung (auftragsspezifisch)
Nachweis der Ausführungsklasse EXC2 nach DIN EN 1090-2 oder vergleichbar (gemäß Bekanntmachung Pkt. w).
Bei Einsatz von Nachunternehmern: Eigenerklärungen und Bescheinigungen auch für diese vorlegen bzw. PQ-Nummern angeben.
Formale Anforderungen an Bieter
Angebot in deutscher Sprache, dokumentenechte Eintragungen, vorgegebene Vordrucke (Formblätter) verwenden.
Bei Bietergemeinschaft: gemeinsame Erklärung in Textform (VHB 234) mit bevollmächtigtem Vertreter und Gesamtschuldner-Haftung; auf Verlangen fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung.
Nebenangebote (falls gewünscht): eindeutige und erschöpfende Beschreibung, Gliederung nach Mengenansätzen und Einzelpreisen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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