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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Umbau Bushaltestellen 6. BA, Paket 4

Stadt Hagen58097 Hagen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Hagen schreibt den barrierefreien Umbau von sieben Bushaltestellen im Stadtgebiet öffentlich aus (6. Bauabschnitt, Paket 4). Es handelt sich um eine VOB/A-Vergabe als einheitliches Verfahren ohne Lose.

Standorte der Haltestellen:

Zehlendorfer Straße: BH Hildegardis-Schule (stadteinwärts + stadtauswärts) sowie Querungsbereich mit VerkehrsinselAm Sportpark: BH Höing (stadteinwärts + stadtauswärts) und BH Sportpark Ischeland (stadtauswärts)Franzstraße: BH Luisenstraße (stadteinwärts + stadtauswärts)

Was gebaut wird: Rückbau der alten Busbuchten, Einbau von Buskapsteinen für Niederflurbusse, taktile Leitsysteme (Rippen- und Noppenplatten) für sehbehinderte Menschen, neue Pflasterflächen und Asphaltdecken, Anpassung der Bordsteine (Hochbord/Tiefbord), Errichtung neuer Wartehallen (System WH 16 der Fa. Zimmermann) mit Beleuchtung und Fahrgastinformation, Tiefbau für Beleuchtung, Entwässerungsarbeiten sowie Markierungen.

Grobe Hauptmengen: ca. 290 m² Bitumenbefestigung, ca. 130 m³ Bodenaushub, ca. 280 m Randanlagen, ca. 1.000 m² Pflasterflächen.

Bauzeit: 13.11.2026 bis 31.05.2027 (ca. 6,5 Monate). Angebote müssen bis spätestens 13.10.2026 um 09:00 Uhr vorliegen.

Besonderheit: Werkstätten für behinderte Menschen und Inklusionsbetriebe erhalten 15 % Bonus auf die Wertungssumme.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 13. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOV
Veröffentlichung23. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist5. Okt. 2026
Angebotsfrist13. Okt. 2026
Angebotsöffnung13. Okt. 2026
Bindefrist13. Okt. – 12. Nov. 2026
Ausführungsbeginn13. Nov. 2026
Vertragslaufzeit13. Nov. 2026 – 31. Mai 2027bis 2027
Fertigstellung BH Hildegardis-SchuleDatum offen7 Wochen nach Baubeginn (gilt für beide Richtungen und Querungsbereich Zehlendorfer Straße).
Fertigstellung BH HöingDatum offen5 Wochen nach Baubeginn (gilt für beide Richtungen Stadtmitte und Loxbaum).
Fertigstellung BH Sportpark IschelandDatum offen3 Wochen nach Baubeginn.
Fertigstellung BH LuisenstraßeDatum offen5 Wochen nach Baubeginn (gilt für beide Richtungen Eilpe und Stadtmitte).
Sperrzeit BaumfällungDatum offenGanzjähriges Fällverbot vom 01.03. bis 30.09. — Baumfällungen nur außerhalb dieses Zeitraums zulässig.
Benachrichtigung VerkehrsbetriebeDatum offenMindestens 2 Wochen vor Baubeginn bzw. 14 Tage vor Ausbau jeder einzelnen Haltestelle.
Aufstellfrist HaltverbotsschilderDatum offenHaltverbotsschilder müssen 3 Werktage vor Beginn der Bauarbeiten aufgestellt sein.
Lichtsignalanlage Hildegardis-Schule Ri. StadtmitteDatum offenLichtsignalanlage ist nach Aufbau für 18 Tage vorzuhalten.
Lichtsignalanlage Hildegardis-Schule Ri. HöingDatum offenLichtsignalanlage ist nach Aufbau für 17 Tage vorzuhalten.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte und Inklusionsbetrieben erhalten bei der Berechnung der Wertungssumme einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Vollständig: Bekanntmachung (121) nennt 'Niedrigster Preis' als Zuschlagskriterium; Vergabeunterlagen (211) bestätigen 'Zuschlagskriterium Preis' als einziges Kriterium ohne weitere Qualitätskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitende Arbeiten und Baustellenlogistik

Baustelleneinrichtung und -räumungVerkehrssicherung und Verkehrsführung nach RSA und StVOKampfmittelräumdienst-Untersuchungen (laut Vorgabe)Beachtung von Denkmalschutzauflagen (Bodendenkmäler meldepflichtig)Rodungsarbeiten: 1 Baum muss gefällt werden (Sperrzeit 01.03.–30.09.)Vorlaufzeiten: Benachrichtigung Verkehrsbetriebe mind. 2 Wochen vor Baubeginn, Hagener Straßenbahn AG mind. 14 Tage vor Ausbau jeder HaltestelleHaltverbotsschilder mind. 3 Werktage vor Beginn aufstellenPlattendruckversuch nach DIN 18134 (auf besondere Anordnung des AG)

Rückbau und Erdarbeiten

Rückbau bestehender Busbuchten und AusbuchtungenAufnehmen alter Wartehallen und HaltestellenschilderAbfallbehälter aufnehmen und abfahrenBodenaushub ca. 130 m³ (Homogenbereiche A, B, C)Deklarationsanalyse und Entsorgung von Aushub/Abbruchmaterial inkl. RC-3-KlassifizierungsnachweisAufmaß nach örtlichem Aufmaß, Lieferscheinen und Wiegekarten

Straßen- und Tiefbau

Tragschichten: Frostschutzschicht RC-1 (z. B. ca. 46 t für BH Sportpark Ischeland), HL-Asphalttragschicht KA HL-T 22 RA 12 cmFahrbahndecke: Asphaltbinderschicht 6 cm, Asphaltdeckschicht 4 cm, Bitumenanspritzen, Dichtungsband, Nahtausbildung, Abstreuung (z. B. ca. 42 m² für BH Sportpark Ischeland)Bitumenbefestigung gesamt: ca. 290 m²Randanlagen gesamt: ca. 280 m (Bordsteine, Rasenbordsteine, Pflasterrinnen, Tiefbord, Hochbord, Busbordsteine, Tastbordsteine, Rollbordsteine)Pflasterflächen gesamt: ca. 1.000 m²Pflasterarbeiten: Gehwegplatten 40/40/5, Plattenbeläge 30/30/8, Betonsteinpflaster 20/10/10 und 20/10/8, Rippen- und Noppenplatten für Blindenleitsystem, Schneiden und PflegeEntwässerung (wo zutreffend): Straßenabläufe Combipoint PP, Rohrleitungen KG 2000 DN 150, FormstückeMarkierungen: Längsmarkierung, Schrägstrich, Heißplastik (z. B. ca. 12 m an Luisenstraße Ri. Stadtmitte)

Taktile Leitsysteme und Buskapsteine (Barrierefreiheit)

Einbau taktiler Leitsysteme: Rippenplatten 30/30/8 (Leitstreifen), Noppenplatten 30/30/8 (Auffindestreifen) und BegleitstreifenEinbau Buskapsteine für Niederflurbusse: Standardvariante der Stadt Hagen (z. B. Übergangssteine, von +16/+18 cm auf +12 cm abgesenkt)Anpassung Querungsbereich Zehlendorfer Straße: Rückbau alte Verkehrsinsel, Neubau barrierefreie Mittelinsel mit Tastbord- und Rollbordsteinen, Markierungen

Wartehallen und Ausstattung

System-Wartehalle „WH 16" der Fa. Zimmermann als Standardvariante der Stadt Hagen (andere Befestigungsarten nicht zulässig)Ausführungen: 3-Felder (ca. 3,93 x 1,60 m) bis 5-Felder, je StandortZusatzfelder (ca. 1,29 x 1,60 m)Ausstattung: Stahl-Glas-Konstruktion, LED-Beleuchtung, Fahrplanvitrine, Drahtgittersitzbank, Seitenteile mit Siebdruck-SichtstreifenTiefbau Beleuchtung: Kabelgraben, Kabelschutzrohr DN 75, Suchschachtungen, Beleuchtungsmast-Fundament LPH 8 mHaltestellenschild mit statischer Fahrgastinformation (DFI bzw. DFI-Light)Fahrgastinformationssystem (FIS 3) an BH Luisenstraße Ri. EilpePoller aufnehmen/abfahren, Pfosten mit Schildern versetzen, Schieberkappen und Kellerlichtschächte regulierenAbfallbehälter „Paris" (45 l, Edelstahl mit Ascher, Logo Hagener Straßenbahn, feuerverzinkt, FS RAL 5010 Enzianblau, inkl. Kurzpfosten und Fundament C 20/25) – Mustervorlage vor Bestellung

Landschaftsbau und Zusatzleistungen

Oberboden andecken, Rasen ansäen RSM 7.1.2 (an Haltestellen mit Landschaftsbauanteil)BaumpflegearbeitenLohnarbeiten und Gerätegestellung als Verrechnungssätze: Poliere/Schachtmeister, Spezial-BfA BG III, Baufachwerker BG VI; Kompressor 5–10 m³/min, Frontlader 45–75 kW, LKW-Kipper 12 t, Bagger 0,4–1,0 m³, BesenwagenMaterial und Kleinleistungen: Beton C 12/15, Hausmüllentsorgung

Geltende technische Regelwerke

VOB Teile A/B/CDIN 1338, DIN 1339, DIN 18318, DIN EN 1610, DIN EN ISO 3834-3, EN 1090-2 EXC-2, EN ISO 1461, DIN EN 55634-1/-2, DIN 18134ZTV P-StB, ZTV E-StB, ZTV La, ZTV SoB-StB, ZTV Asphalt-StB, ZTV IngTL-Pflaster-StB, RStOWBH Zusätzliche Technische Richtlinien (Stand Oktober 2010)WBH Zusätzliche Technische Vorschriften SEH Ausgabe 2000Merkblatt für wasserdurchlässige Befestigungen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage und Zuverlässigkeit

Nachweis der Mitgliedschaft in der zuständigen Berufskammer (IHK oder Handwerksrolle)Keine Verurteilung wegen Schwarzarbeit (§ 2 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG) – keine Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellenKeine Verstöße gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz (§ 21 Abs. 1 AEntG) – keine Geldbuße ≥ 2.500 €Kein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz (§ 19 Abs. 1 MiLoG)Kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt oder mangels Masse abgelehnt; kein Insolvenzplan bestätigtNicht in LiquidationGewerberechtliche Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatznachweise der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbare Leistungen)Nachweis über Beschäftigtenzahlen der letzten 3 Kalenderjahre (gegliedert nach Lohngruppen, inkl. technischem Leitungspersonal)Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und SozialversicherungsbeiträgenFreistellungsbescheinigung des Finanzamtes (§ 48b EStG)Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des FinanzamtesUnbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse (max. 3 Monate alt)Unbedenklichkeitsbescheinigung der Stadtkasse (Gewerbesteuer)Mitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftHaftpflichtversicherungGgf. Präqualifikationsnachweis (alternativ zu einzelnen Eigenerklärungen gem. § 6b Nr. 3 VOB/A)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen über die Ausführung von in Art und Umfang vergleichbaren Leistungen innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre (mittels Dritterklärung)Schweißeignungsnachweis DIN EN ISO 3834-3 sowie Produktionskontrolle EN 1090-2 EXC-2 (für Wartehallen)Werksbescheinigung HTV-Verzinkung nach EN ISO 1461 (für Wartehallen)Bescheinigung Pulverbeschichtung nach DIN EN 55634-1/-2, RAL 5010 (für Wartehallen)Standortbezogene geprüfte Statik für WartehallenHersteller-/Lieferwerksliste für Materialien (Frostschutz, Recyclingmaterial, Schottertragschicht, bituminöses Mischgut, Gußasphalt, Betonsteine/-platten/-bordsteine/-randsteine, Fertigbeton, Natursteine, zugelassene Deponie)Mustervorlage für Abfallbehälter „Paris"Bei Bewerbung auf mehrere Teilpakete: Nachweis der technischen und personellen Leistungsfähigkeit für parallele Durchführung (auf besondere Aufforderung)

Nachunternehmer, Bietergemeinschaft und Präqualifikation

Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen VVB 233 (mit Angabe der Teilleistungen), sofern zutreffendVVB 232 Vereinbarung Tariftreue zwischen AN und NU (bei NU-Einsatz)VVB 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (bei Bietergemeinschaften)Präqualifikation möglich: bis zu 3 Registriernummern, ersetzt einzelne Eigenerklärungen

Abfallrechtliche Anforderungen

Pflicht zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen nach KrWGAuf Anforderung: Nachweis, dass vorgesehene Anlage berechtigt ist und der Betreiber die Annahme bestätigt; bei gefährlichen Abfällen ggf. Andienungspflicht-BestätigungAnzeige nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnis nach § 54 KrWG (soweit einschlägig)Führung der Nachweise nach KrWG in Verbindung mit NachwVKosten der Abfallverwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen; Kosten der Abfallbeseitigung sind benannt

Bonus für Werkstätten für behinderte Menschen und Inklusionsbetriebe

Bei Zuschlag erhalten Werkstätten für behinderte Menschen und Inklusionsbetriebe einen Bonus von 15 % auf die Wertungssumme. Nachweis als Werkstatt für behinderte Menschen ist mit dem Angebot einzureichen, falls zutreffend.

Referenzprojekte
nicht beziffert; Nachweis ausreichend vergleichbarer Referenzen ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen im barrierefreien Umbau / Straßen- und Tiefbau (Bushaltestellen, Busbuchten, Buskapsteine, taktile Leitsysteme, Wartehallen)

Dritterklärung; auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen (Eigenerklärung genügt zunächst, bei Zuschlagserteilung Bestätigung durch Bescheinigungen)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 45%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Formulare und Erklärungen zum Angebot
Erklärungen zur Eignung und Zuverlässigkeit
Technische Nachweise für Wartehallen und Ausstattung
Vergabeverfahren und Angebotsabgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Hagen
Ort
58097 Hagen, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
58097 Hagen
Nordrhein-Westfalen

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