Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenPlanungsleistungen nach HOAI für den Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen am Nottekanal mit Schleuse, Hochwasserentlastungswehr und Bedienhaus.
Es geht um die vollständige Objektplanung (Leistungsphasen 1–9) inklusive Tragwerksplanung, Technischer Ausrüstung, Stahlwasserbau und Landschaftspflegerischem Begleitplan. Hinzu kommen Besondere Leistungen wie Alternativenuntersuchungen, Vermessung, naturschutzfachliche Planungen, ökologische Baubegleitung, SiGeKo, Bauwerksprüfung und örtliche Bauüberwachung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst Leistungsstufe I (LPH 1–4), danach optional Leistungsstufe II (LPH 5–7) und Leistungsstufe III (LPH 8–9) – ohne Rechtsanspruch auf die Folgestufen. Vertragslaufzeit insgesamt 6 Jahre ab Zuschlag.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV § 17. Bis zu 5 Bewerber werden nach Eignung zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Bewertung der Präsentation beim Verhandlungsgespräch60%
Gesamtbewertung der Präsentation und des Verhandlungsgesprächs, gewichtete Summe der Unterkriterien
- Bewertung des angebotenen Gesamthonorars (Wertungssumme)40%
Bewertung des angebotenen Gesamthonorars (Honorarsatz, Umbauzuschlag, Nebenkostenpauschale, Besondere Leistungen, Stundensätze für Techniker und Ingenieurpersonal). 3 Punkte für niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte für 2-fache der niedrigsten Wertungssumme (oder darüber), lineareInterpolation der Zwischenwerte auf eine Nachkommastelle gerundet.
Preis: 3 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2-fachen des niedrigsten Preises (oder darüber), lineareInterpolation dazwischen (auf eine Nachkommastelle gerundet). Qualität: Punkte 0-3 pro Kriterium, multipliziert mit Gewichtung.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Anlage
Geplant wird der Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen am Nottekanal (km 1+800) mit folgenden Anlagenbestandteilen:
Zu planende Neubauelemente sind unter anderem eine Beton- oder Spundwandschleuse mit Stahltoren sowie eine Selbstbedienungsschleuse (hand- oder automatisiert bedienbar).
Planungsleistungen nach HOAI (Leistungsphasen 1–9)
Es sind vollständige Grundleistungen der Leistungsphasen 1–9 in folgenden Leistungsbildern zu erbringen:
Leistungsstufe I umfasst die LPH 1–4, Leistungsstufe II optional die weiteren LPH 5–7, Leistungsstufe III optional die LPH 8–9. Auf die Folgestufen besteht kein Rechtsanspruch.
Besondere Leistungen
Zusätzlich zu den Grundleistungen sind u. a. folgende Besondere Leistungen zu erbringen:
Bauzeit und Termine im Überblick
Geplanter zeitlicher Ablauf:
Berücksichtigte Belange und Rahmenbedingungen
Bei der Planung sind folgende Belange zu berücksichtigen:
Der Standort ist anspruchsvoll: enge Platzverhältnisse, Nähe zum Straßendamm und hydraulische Engstelle.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV):
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Mindestjahresumsatz (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV):
Erforderliche Angaben: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal
Technische Fachkräfte (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV), Gewichtung 35 %:
Mindestens erforderlich:
Wertungspunkte:
Personalbestand (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV), Gewichtung 15 %:
Ausstattung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV), Gewichtung 10 %:
Referenzprojekte (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
Pflicht-Mindeststandard:
Nachweis der Planung von mindestens 1 Komplexbauwerk im Fließgewässer in Massivbauweise, bestehend aus:
Anforderungen an die Referenz:
Wertungspunkte (30 % Gewicht):
Einzureichende Angaben je Referenz (Formblatt C8):
Hinweis: Im Eignungsformular C3 werden darüber hinaus mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren mit Referenzbescheinigungen verlangt.
Qualitätsmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV)
Gewichtung 5 %. Wertungspunkte:
Pflicht: Nachweisfähige QM-Maßnahmen (z. B. verbindliche QM-Richtlinien).
Ausschlussgründe und sonstige Erklärungen
Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB):
Neutralität: Abgabe einer Neutralitätserklärung gemäß § 6 VgV (Formular 1.12 EU).
Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach BbgVergG (Formular 5.3 EU) – Pflicht.
Russlandsanktionen: Eigenerklärung zum Sonderformular Russland (Sanktionsrecht) – Pflicht.
Registrierung (§ 44 Abs. 1 VgV): Eintragung im Handelsregister oder Nachweis der Freiberuflichkeit; Zugehörigkeit zu einer der genannten Gruppen (freiberufliche Ingenieure, Architekten, Ingenieur-/Architektenkammer, zugelassene Prüfingenieure).
Bewerbergemeinschaften (§ 47 VgV): Alle Mitglieder benennen und bevollmächtigten Vertreter bestimmen; gemeinsame Eignung muss ausreichen.
Eignungsleihe (§ 47 VgV): Zulässig; Formulare 4.3 EU und 4.4 EU sind erforderlich. Benannte Unterauftragnehmer müssen ebenfalls die Mindeststandards erfüllen.
Nachforderung: Fehlende unternehmensbezogene Unterlagen werden mit Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Leistungsbezogene Unterlagen werden NICHT nachgefordert (Ausschluss).
Mindestens 1 abgeschlossenes Komplexbauwerk im Fließgewässer in Massivbauweise, bestehend aus Wehr, Schleuse und Fischaufstiegsanlage
Objektplanung mind. LPH 2–8 und Tragwerksplanung mind. LPH 2–6; die Mindestanforderung kann NICHT durch voneinander unabhängige Teilbauwerke erfüllt werden. Nachweis über Formblatt C8 inkl. Projektbezeichnung, Kurzbeschreibung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Projektleiter/Stellvertreter und Funktion, Leistungsumfang nach HOAI inkl. Besonderer Leistungen, Bauvolumen, Bearbeitungszeitraum.