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Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen / Nottekanal mit Schleuse

Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald" | Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Königs Wusterhausen, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Planungsleistungen nach HOAI für den Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen am Nottekanal mit Schleuse, Hochwasserentlastungswehr und Bedienhaus.

Es geht um die vollständige Objektplanung (Leistungsphasen 1–9) inklusive Tragwerksplanung, Technischer Ausrüstung, Stahlwasserbau und Landschaftspflegerischem Begleitplan. Hinzu kommen Besondere Leistungen wie Alternativenuntersuchungen, Vermessung, naturschutzfachliche Planungen, ökologische Baubegleitung, SiGeKo, Bauwerksprüfung und örtliche Bauüberwachung.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst Leistungsstufe I (LPH 1–4), danach optional Leistungsstufe II (LPH 5–7) und Leistungsstufe III (LPH 8–9) – ohne Rechtsanspruch auf die Folgestufen. Vertragslaufzeit insgesamt 6 Jahre ab Zuschlag.

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV § 17. Bis zu 5 Bewerber werden nach Eignung zur Angebotsabgabe aufgefordert.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJAN2026 JUL JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030 JUL JAN2031
Veröffentlichung10. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist10. Aug. – 7. Sep. 2026
Teilnahmefrist10. Aug. – 15. Sep. 2026
Nachforderung Unterlagenca. 15. Sep. – 21. Sep. 2026
Einspruchsfristca. 15. Sep. – 30. Sep. 2026
Aufforderung zur Angebotsabgabeca. 15. Okt. 2026
Planungsbeginnca. 1. Jan. – 31. Dez. 2026
Vertragslaufzeitca. 15. Okt. 2026 – 15. Okt. 2032bis 2032
Genehmigungsverfahrenca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028
Ausführungsbeginnca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029
Ökologische Baubegleitungca. 1. Jan. 2029 – 31. Dez. 2031bis 2031
Ausführungsendeca. 1. Jan. – 31. Dez. 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Bewertung der Präsentation beim Verhandlungsgespräch60%

    Gesamtbewertung der Präsentation und des Verhandlungsgesprächs, gewichtete Summe der Unterkriterien

  • Bewertung des angebotenen Gesamthonorars (Wertungssumme)40%

    Bewertung des angebotenen Gesamthonorars (Honorarsatz, Umbauzuschlag, Nebenkostenpauschale, Besondere Leistungen, Stundensätze für Techniker und Ingenieurpersonal). 3 Punkte für niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte für 2-fache der niedrigsten Wertungssumme (oder darüber), lineareInterpolation der Zwischenwerte auf eine Nachkommastelle gerundet.

Preis: 3 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2-fachen des niedrigsten Preises (oder darüber), lineareInterpolation dazwischen (auf eine Nachkommastelle gerundet). Qualität: Punkte 0-3 pro Kriterium, multipliziert mit Gewichtung.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen und Bewertungsformel sind vollständig in den Vergabeunterlagen angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Anlage

Geplant wird der Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen am Nottekanal (km 1+800) mit folgenden Anlagenbestandteilen:

Schleuse (bestehende Anlage seit April 2022 außer Betrieb, Zustandsnote 5)Hochwasserentlastungswehr (Beton/Spundwand) mit Doppelschütz, Fischbauchklappe oder SchlauchBedienhaus (Prüfung, ob erforderlich)Zuwegung für MobilkranGgf. Fischaufstiegsanlage (in der Kommunikation erwähnt)

Zu planende Neubauelemente sind unter anderem eine Beton- oder Spundwandschleuse mit Stahltoren sowie eine Selbstbedienungsschleuse (hand- oder automatisiert bedienbar).

Planungsleistungen nach HOAI (Leistungsphasen 1–9)

Es sind vollständige Grundleistungen der Leistungsphasen 1–9 in folgenden Leistungsbildern zu erbringen:

Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI), anrechenbare Kosten 5.000.000 €, Honorarzone III, MindestsatzTragwerksplanung (§ 51 HOAI), anrechenbare Kosten 4.500.000 €, Honorarzone III, MindestsatzObjektplanung Stahlwasserbau (§ 43 HOAI), anrechenbare Kosten 1.000.000 €, Honorarzone III, MindestsatzTragwerksplanung Stahlwasserbau/Steuerungstechnik (§ 51 HOAI), anrechenbare Kosten 900.000 €, Honorarzone III, MindestsatzTechnische Ausrüstung (§ 55 HOAI), anrechenbare Kosten 100.000 €, Honorarzone II, MindestsatzLandschaftspflegerischer Begleitplan (§ 26 HOAI), 6 ha, Honorarzone II, Mindestsatz

Leistungsstufe I umfasst die LPH 1–4, Leistungsstufe II optional die weiteren LPH 5–7, Leistungsstufe III optional die LPH 8–9. Auf die Folgestufen besteht kein Rechtsanspruch.

Besondere Leistungen

Zusätzlich zu den Grundleistungen sind u. a. folgende Besondere Leistungen zu erbringen:

Alternativenuntersuchung in LPH 2 (mind. 4 Varianten)Besondere Leistungen in LPH 2, 4, 7 und 9Geotechnische LeistungenVermessungsleistungen (durch öffentlich bestellten Vermessungsingenieur)Naturschutzfachliche Planungen (AFB, LBP, Eingriffsbilanzierung, FFH-Vorprüfung, SPA-Vorprüfung, Brutvogelkartierung)Örtliche Bauüberwachung (ÖBÜ, § A05), anrechenbare Kosten 5.000.000 €, Honorarzone III, MindestsatzÖkologische Baubegleitung (ÖBB) gemäß DWA-M 619Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo)Bauwerksprüfung gemäß VVB-BB 2019Erstellung eines Maßnahmenfaltblatts (200 Stück)Erstellung einer Betriebs- und Wartungsvorschrift (2 Stück)Kontrollprüfungen Stahlwasserbau (10 Stück) und Korrosionsschutzprüfungen (10 Stück)Nachtragsprüfung (15 Stück)

Bauzeit und Termine im Überblick

Geplanter zeitlicher Ablauf:

Planungsbeginn: 2026LPH 1–4 (Leistungsstufe I): 2026 bis 2028Genehmigungsverfahren (LPH 3): 2028Bauausführung: 2029 bis 2031Ökologische Baubegleitung: 2029 bis 2031Vertragslaufzeit insgesamt: 6 Jahre ab Vertragsbeginn

Berücksichtigte Belange und Rahmenbedingungen

Bei der Planung sind folgende Belange zu berücksichtigen:

HochwassersicherheitWasserwirtschaftliche SteuerungSchifffahrtÖkologische DurchgängigkeitBetriebs- und AnlagensicherheitInterdisziplinäre Gesamtkoordination über mehrere Fachdisziplinen und Leistungsphasen

Der Standort ist anspruchsvoll: enge Platzverhältnisse, Nähe zum Straßendamm und hydraulische Engstelle.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV):

Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:

Personenschäden: ≥ 3,0 Mio. €Sach- und Vermögensschäden: ≥ 1,5 Mio. €

Mindestjahresumsatz (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV):

Pflicht: ≥ 300.000 € brutto im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahreWertungspunkte (5 % Gewicht):3 Punkte: ≥ 600.000 € p.a.2 Punkte: > 450.000–600.000 € p.a.1 Punkt: ≥ 300.000–450.000 € p.a.

Erforderliche Angaben: Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich der letzten 3 Geschäftsjahre.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Personal

Technische Fachkräfte (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV), Gewichtung 35 %:

Mindestens erforderlich:

1 Bauingenieur/Wasserbau-Ingenieur1 Maschinenbau-Ingenieur (Stahlwasserbau)1 Elektro-/Informationstechnik-Ingenieur1 Biologe/Landschaftsökologe1 zertifizierter SiGeKo-KoordinatorProjektleitung mit ≥ 5 Jahren Berufserfahrung

Wertungspunkte:

3 Punkte: je 3 Bauingenieure/Wasserbau, 2 Maschinenbau, 2 Elektrotechnik, 2 Biologie, 2 SiGeKo2 Punkte: je 2 in den genannten Disziplinen1 Punkt: je 1 in den genannten Disziplinen

Personalbestand (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV), Gewichtung 15 %:

Pflicht: 1 Führungskraft und 8 Ingenieure/technische Mitarbeiter (ohne GF, Projektleiter, Azubis)Wertungspunkte:3 Punkte: ≥ 3 Führungskräfte und ≥ 12 Ingenieure2 Punkte: 2 Führungskräfte und ≥ 8 Ingenieure1 Punkt: 1 Führungskraft und ≥ 8 Ingenieure

Ausstattung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV), Gewichtung 10 %:

Pflicht: AutoCAD 3D, Statik-Software Tragwerksplanung, 2D-Bauwerksdarstellung, 2D-hydraulische SimulationWertungspunkte:3 Punkte: AutoCAD 3D, Statik, 3D-Bauwerk, 3D-Hydraulik, webbasierte Plattform2 Punkte: 3D-Ausstattung ohne webbasierte Plattform1 Punkt: 2D-Ausstattung

Referenzprojekte (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)

Pflicht-Mindeststandard:

Nachweis der Planung von mindestens 1 Komplexbauwerk im Fließgewässer in Massivbauweise, bestehend aus:

WehrSchleuseFischaufstiegsanlage

Anforderungen an die Referenz:

Bereits abgeschlossenObjektplanung mindestens LPH 2–8Tragwerksplanung mindestens LPH 2–6Zeitraum: letzte 5 Jahre (ältere Referenzen >5 Jahre können berücksichtigt werden)Die Mindestanforderung kann NICHT durch voneinander unabhängige Teilbauwerke erfüllt werden

Wertungspunkte (30 % Gewicht):

3 Punkte: ≥ 3 Komplexbauwerke2 Punkte: 2 Komplexbauwerke1 Punkt: 1 Komplexbauwerk

Einzureichende Angaben je Referenz (Formblatt C8):

Bezeichnung des ReferenzprojektesKurze Beschreibung (ggf. Verweis auf Anlagen)Auftraggeber, Ansprechpartner, TelefonnummerName Projektleiter/Stellvertreter und Funktion (wenn mindestens 6 Monate im Projekt tätig)Leistungsumfang (HOAI) inkl. Besondere LeistungenBauvolumen (T€ brutto)Bearbeitungszeitraum

Hinweis: Im Eignungsformular C3 werden darüber hinaus mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren mit Referenzbescheinigungen verlangt.

Qualitätsmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV)

Gewichtung 5 %. Wertungspunkte:

3 Punkte: Zertifiziertes QM-System nach DIN ISO 90012 Punkte: Hausinternes QM-System mit Konzeptnachweis1 Punkt: QM-Maßnahmen mit Richtlinien

Pflicht: Nachweisfähige QM-Maßnahmen (z. B. verbindliche QM-Richtlinien).

Ausschlussgründe und sonstige Erklärungen

Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB):

Kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt/mangels Masse abgelehnt/Insolvenzplan bestätigtNicht in Liquidation oder Tätigkeit eingestelltKeine schweren Verfehlungen gemäß § 123 GWBKeine Verurteilung wegen Schwarzarbeit, Arbeitnehmerentsendegesetz oder Mindestlohngesetz in den letzten 2 JahrenOrdnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten

Neutralität: Abgabe einer Neutralitätserklärung gemäß § 6 VgV (Formular 1.12 EU).

Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach BbgVergG (Formular 5.3 EU) – Pflicht.

Russlandsanktionen: Eigenerklärung zum Sonderformular Russland (Sanktionsrecht) – Pflicht.

Registrierung (§ 44 Abs. 1 VgV): Eintragung im Handelsregister oder Nachweis der Freiberuflichkeit; Zugehörigkeit zu einer der genannten Gruppen (freiberufliche Ingenieure, Architekten, Ingenieur-/Architektenkammer, zugelassene Prüfingenieure).

Bewerbergemeinschaften (§ 47 VgV): Alle Mitglieder benennen und bevollmächtigten Vertreter bestimmen; gemeinsame Eignung muss ausreichen.

Eignungsleihe (§ 47 VgV): Zulässig; Formulare 4.3 EU und 4.4 EU sind erforderlich. Benannte Unterauftragnehmer müssen ebenfalls die Mindeststandards erfüllen.

Nachforderung: Fehlende unternehmensbezogene Unterlagen werden mit Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Leistungsbezogene Unterlagen werden NICHT nachgefordert (Ausschluss).

Referenzprojekte
Mindestens 1 (wertungsrelevant: 1–3 Punkte für 1, 2 oder ≥3 Komplexbauwerke); darüber hinaus werden im Eignungsformular C3 mind. 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren verlangt ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Jahre (Auftraggeber kann auch ältere Referenzen >5 Jahre berücksichtigen)Volumen: Nicht in den Unterlagen spezifiziert; im Formblatt C8 ist das Bauvolumen in T€ brutto anzugeben

Mindestens 1 abgeschlossenes Komplexbauwerk im Fließgewässer in Massivbauweise, bestehend aus Wehr, Schleuse und Fischaufstiegsanlage

Objektplanung mind. LPH 2–8 und Tragwerksplanung mind. LPH 2–6; die Mindestanforderung kann NICHT durch voneinander unabhängige Teilbauwerke erfüllt werden. Nachweis über Formblatt C8 inkl. Projektbezeichnung, Kurzbeschreibung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Projektleiter/Stellvertreter und Funktion, Leistungsumfang nach HOAI inkl. Besonderer Leistungen, Bauvolumen, Bearbeitungszeitraum.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 45%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Teilnahmeantrag – Formulare und Erklärungen
Eignungsnachweise
Angebotsbestandteile (Stufe 2 – nach Aufforderung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald" | Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
15910 Bersteland/ OT Freiwalde
Ort
15711 Königs Wusterhausen
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
wbv-freiwalde.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
15711 Königs Wusterhausen
Brandenburg

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