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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Umbau und Erweiterung der Raphaelschule Recke; Erd- und Pflasterarbeiten

Gemeinde ReckeRecke, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für die Erd-, Entwässerungs-, Pflaster-, Asphalt-, Vegetations-, Zaun- und Baustelleneinrichtungsarbeiten im Zuge des Umbaus und der Erweiterung der Raphaelschule Recke.

Das Leistungsverzeichnis umfasst 129 Positionen in den Bereichen Zufahrt OGS und Lehrerzimmer, Schulhof Süd-Ost, Süd-West-Bestand, rückseitige Schulhofzufahrt sowie Stundenlohnarbeiten. Ein elektronisches Angebot ist über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.

Die Unterlagen enthalten widersprüchliche Angebotsfristen: Stammdaten nennen den 16.11.2026, das Aufforderungsschreiben den 30.11.2026. Vor der Abgabe muss diese Abweichung geklärt werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 16. November 2026
Termin / FristFEB2025 MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist9. Nov. 2026
Angebotsfrist16. Nov. 2026
Baugrundprobenaufbewahrung19. Feb. – 19. Mai 2025
Bindefrist30. Nov. 2026
Ausführungsbeginn4. Jan. 2027
Arbeiten Schulhofbereich Süd-West4. Jan. – 22. Jan. 2027
Arbeiten Schulhofbereich Süd-Ost27. Jan. – 16. Feb. 2027
Arbeiten OGS und Lehrerzimmer10. Feb. – 2. März 2027
Abnahmereife Fertigstellung2. März 2027
Baustelleneinrichtungsplan und BauzeitenplanDatum offenInnerhalb von 14 Arbeitstagen nach Auftragsvergabe vorzulegen.
BaustelleneinrichtungDatum offenAb Beginn der Leistungen bis zur mängelfreien Schlussabnahme; kein Kalenderdatum für Beginn und Ende angegeben.
Vorhaltung mobile BaustellentoiletteDatum offenVier Wochen ab Aufstellung; Aufstellzeitpunkt nicht angegeben.
Verlängerung mobile BaustellentoiletteDatum offenZusätzliche Vorhaltung von 10 Toiletten-Wochen nach der Erstvorhaltung; kein Kalenderdatum vorhanden.
Vorhaltung BauzaunDatum offenVier Wochen ab Aufstellung; Aufstellzeitpunkt nicht angegeben.
Verlängerung BauzaunDatum offenWeitere Vorhaltung von 600 m Wochen über die vertragliche Vorhaltezeit hinaus; kein Enddatum angegeben.
TagelohnzettelDatum offenSpätestens am dritten Werktag nach Ausführung der Stundenlohnarbeit vorzulegen.
Anerkennungsfiktion TagelohnzettelDatum offenAnerkennung innerhalb von sechs Werktagen nach Vorlage; Vorlagezeitpunkt nicht bekannt.
BautagesberichteDatum offenTäglich während der Ausführung zu führen und wöchentlich an die Bauleitung zu übergeben.
Arbeitsstundennachweise ContainerbefüllungDatum offenAm selben Tag der Ausführung vorzulegen; konkreter Ausführungstag nicht angegeben.
MaterialnachweiseDatum offenEignungs- und Gütenachweise für einzubauende Stoffe rechtzeitig vor dem Einbau vorlegen.
BaubegehungenDatum offenAuf Anforderung vor Ablauf der Gewährleistungszeit durchzuführen; kein konkreter Termin genannt.
Verjährungsfrist MängelansprücheDatum offenBeginnt mit der vorbehaltslosen Abnahme der Leistungen; Dauer nicht angegeben.
BaugrubenabnahmeDatum offenNach Freilegung der Fundament- beziehungsweise Gründungssohle während der Ausschachtungsarbeiten; kein Termin festgelegt.
VerdichtungsüberprüfungDatum offenWährend und nach Fertigstellung der Bodenaustausch-, Auffüll- und Verdichtungsarbeiten; kein Termin festgelegt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit einer Gewichtung von 100 Prozent Preis erteilt.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen geben ausdrücklich eine reine Preiswertung mit 100 Prozent Gewichtung an; die Bekanntmachung nennt ebenfalls den niedrigsten Preis.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Unterstützungsleistungen

Bereitstellung von Maschinen, Geräten, Werkzeugen, Sozial- und Lagereinrichtungen für die gesamte Bauzeit sowie abschließende Räumung. Einzubeziehen sind eine mobile Baustellentoilette mit definierter Grundausstattung und Unterhaltung, Restmüll- und Bauschuttcontainer mit jeweils 7 m³, Containerbefüllung sowie Entsorgung von 2 t Mischmüll und 4 t Bauschutt. Erforderlich sind außerdem 100 m mobiler Bauzaun mit vier Wochen Vorhaltung und 600 m weitere Vorhaltung. Baustelle täglich reinigen, Abfälle trennen und beseitigen, Paletten entfernen und die Räumung abschließen.

Zufahrtsbereich OGS und Lehrerzimmer

Altfundamente und Betonreste abbrechen und entsorgen; 120 m³ profilgerechten Bodenaushub ausführen; 500 m² Baugrundsohle nachverdichten; 60 m³ Geländeauffüllung herstellen; 195 m³ RC-Frostschutz und 98 m³ Kalksteinschotter-Tragschicht einbauen. Statische und dynamische Lastplattendruckversuche durchführen. Entwässerung mit 25 m Grundleitung DN 125, 15 Bögen, sechs Drainrinnen, vier Straßenabläufen, Ausgleichsringen und angepassten Schachtabdeckungen herstellen. Noppenfolie, Rand-, Hochbord- und Winkelsteine, Passschnitte, Ecken, 16 Blockstufen, 60 m Pflasterrinne, 730 m² Betonpflaster im Fischgrätenverband, Schnittkanten, Markierungssteine und 30 m Plattenstreifen einbauen. Ergänzend 50 m³ Mutterboden, 150 m² Rasenansaat, drei Säulenhainbuchen, drei Ausstattungsfundamente und zwei Anschlagpfosten ausführen.

Schulhofbereich Süd-Ost

20 m² Beetflächen und 10 m² Strauchbewuchs roden; Altfundamente und Betonreste abbrechen; zehn Meter Randsteine aufnehmen; 25 m Asphaltschicht schneiden und 2 m³ Asphalt entsorgen. Je 5 m³ Oberboden und Boden ausheben und entsorgen, fünf m² Noppenfolie, fünf m³ RC-Frostschutz und 15 m³ Kalksteinschotter einbauen. Zwei dynamische und einen statischen Lastplattendruckversuch durchführen. Einen 12 m langen Asphaltanschluss mit 16 cm Tragschicht sowie 4 cm Deckschicht ausführen, dafür reinigen und anspritzen. 18 m Betonrandsteine setzen und 150 m² Rasenansaat herstellen.

Außenanlagenbereich Süd-Westfassade

Beetflächen und Strauchbewuchs roden sowie Altfundamente und Betonreste abbrechen. 75 m³ Mutterboden entsorgen, 150 m³ Oberboden abtragen und 75 m³ Oberboden seitlich lagern. Für Pflasterflächen und Schotterrasen 100 m³ Aushub ausführen; 60 m² Noppenfolie, 10 m³ RC-Frostschutz und 8 m³ Kalksteinschotter einbauen. Lastplattendruckversuche durchführen. 40 m Randsteine, zwölf Passschnitte, zehn Eckausbildungen, 25 m² Betonpflaster im Läuferverband, 20 m Schnittkante und 30 m Plattenstreifen ausführen. Schotterrasen mit 35 m³ Schottertragschicht, 35 m³ Vegetationstragschicht, 200 m² Rasenansaat, 110 m² Unkrautvlies und 110 m² Kiesstreifen herstellen. 100 m³ Mutterboden liefern und einbauen, 75 m³ gelagerten Boden wiedereinbauen und 200 m² Rasenansaat ausführen. Einen 60 m langen, 1,80 m hohen Gittermattenzaun einschließlich Fundamenten, drei einflügelige Tore und zwei Endpfosten herstellen.

Rückseitige Schulhofzufahrt

15 m³ Mutterboden und 40 m³ Oberboden abtragen und entsorgen. Anschließend 45 m³ RC-Frostschutz, 25 m³ Kalksteinschotter und 25 m³ Mutterboden einbauen sowie 100 m² Rasenansaat herstellen.

Stundenlohnarbeiten

Nur nach ausdrücklicher Anweisung der Bauleitung dürfen 40 Stunden Facharbeiter, 30 Stunden Auszubildende und 30 Stunden Helfer sowie jeweils fünf Stunden für einen 25-t-Lkw, einen Radlader mit 1,5-m³-Schaufel, einen 25-t-Hydraulikbagger und einen 4-t-Minibagger abgerechnet werden.

Baustellenorganisation und Dokumentation

Maschinen, Anlieferungen, Entsorgungen, Kraneinsätze und erforderliche Straßensperrungen abstimmen. Öffentliche Straßen, Zufahrten und Freizuhaltungsflächen nicht blockieren; Lärm und Staub begrenzen. Führungspersonal während der gesamten Bauzeit einsetzen und bei nicht deutschsprachigen Arbeitnehmern eine ständig verfügbare deutschsprachige Fachperson vor Ort bereitstellen. Bautagesberichte täglich führen und mindestens wöchentlich unaufgefordert übergeben. Material- und Produktnachweise, Konformitätserklärungen, Prüfzeugnisse, Verlegepläne, Datenblätter und Nachweise über Verdichtung und Tragfähigkeit vor Abnahme vollständig digital und mit Inhaltsverzeichnis übergeben.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation und Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die PQ-Nummer nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung sowie gegebenenfalls auftragsspezifische Nachweise ein. Für Nachunternehmer sind Präqualifikations- oder Eignungsnachweise nach denselben Grundsätzen vorzusehen.

Vergleichbare Leistungen und Referenzen

Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen ist anzugeben. Bei gemeinsam ausgeführten Leistungen zählt nur der eigene anteilige Umsatz. Es ist zu erklären, dass vergleichbare Erd- und Pflasterarbeiten in den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise in einem gegebenenfalls längeren Bekanntmachungszeitraum ausgeführt wurden. Bei Zuteilung in die engere Wahl sind drei vollständige Referenznachweise vorzulegen.

Personal und Ausführungsfähigkeit

Für die Ausführung müssen ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Bei Zuteilung in die engere Wahl ist die Zahl der jahresdurchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nach Lohngruppen und mit gesondertem Leitungspersonal anzugeben. Das Unternehmen muss geeignetes Fachpersonal sowie Führungspersonal für die gesamte Bauzeit bereitstellen können.

Register, Bonität und Zuverlässigkeit

Eintragungen in Handelsregister, Handwerksrolle oder Handwerkskarte und gegebenenfalls IHK sind anzugeben. Bei Zuteilung in die engere Wahl können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerks- beziehungsweise IHK-Nachweis, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Freistellungsbescheinigung sowie eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummenangabe verlangt werden. Erforderlich sind außerdem Angaben zu Insolvenz- oder Liquidationsverfahren, zur Steuer- und Sozialversicherungspflicht sowie zu Ausschluss- und Zuverlässigkeitsgründen.

Fachliche Ausführungsanforderungen

Die Arbeiten müssen entsprechend VOB/B, VOB/C, anerkannten Regeln der Technik, Herstellerverarbeitungsrichtlinien sowie den einschlägigen Sicherheits- und Arbeitsschutzvorgaben ausgeführt werden. Das Unternehmen muss Produktverträglichkeit mit den Vorgewerken sicherstellen und auf Anfrage nachweisen, einen Baustelleneinrichtungs- und Bauzeitenplan erstellen, Eignungs- und Gütenachweise für Stoffe vorlegen, Abfälle ordnungsgemäß trennen und entsorgen sowie Verkehrsregelung und erforderliche Straßensperrungen organisieren können.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre oder der in der Auftragsbekanntmachung genannte längere ZeitraumVolumen: Mindestens Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit ausgeführten Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer und Art der vertraglichen Bindung

Bei Zuteilung in die engere Wahl sind drei vergleichbare Referenznachweise vorzulegen. Vergleichbar sind Erd- und Pflasterarbeiten aus den letzten fünf Kalenderjahren oder aus einem in der Bekanntmachung genannten längeren Zeitraum.

Nachweis über Art der Leistung, Auftragssumme, Zeitraum, eigenen Leistungsanteil, eingesetztes Personal, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 36%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
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Leistungs- und Preisunterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Recke
Anschrift
49509 Recke
Ort
49509 Recke
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
49509 Recke
Nordrhein-Westfalen

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