Umbau und Erweiterung der Raphaelschule Recke; Erd- und Pflasterarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für die Erd-, Entwässerungs-, Pflaster-, Asphalt-, Vegetations-, Zaun- und Baustelleneinrichtungsarbeiten im Zuge des Umbaus und der Erweiterung der Raphaelschule Recke.
Das Leistungsverzeichnis umfasst 129 Positionen in den Bereichen Zufahrt OGS und Lehrerzimmer, Schulhof Süd-Ost, Süd-West-Bestand, rückseitige Schulhofzufahrt sowie Stundenlohnarbeiten. Ein elektronisches Angebot ist über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.
Die Unterlagen enthalten widersprüchliche Angebotsfristen: Stammdaten nennen den 16.11.2026, das Aufforderungsschreiben den 30.11.2026. Vor der Abgabe muss diese Abweichung geklärt werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit einer Gewichtung von 100 Prozent Preis erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Unterstützungsleistungen
Bereitstellung von Maschinen, Geräten, Werkzeugen, Sozial- und Lagereinrichtungen für die gesamte Bauzeit sowie abschließende Räumung. Einzubeziehen sind eine mobile Baustellentoilette mit definierter Grundausstattung und Unterhaltung, Restmüll- und Bauschuttcontainer mit jeweils 7 m³, Containerbefüllung sowie Entsorgung von 2 t Mischmüll und 4 t Bauschutt. Erforderlich sind außerdem 100 m mobiler Bauzaun mit vier Wochen Vorhaltung und 600 m weitere Vorhaltung. Baustelle täglich reinigen, Abfälle trennen und beseitigen, Paletten entfernen und die Räumung abschließen.
Zufahrtsbereich OGS und Lehrerzimmer
Altfundamente und Betonreste abbrechen und entsorgen; 120 m³ profilgerechten Bodenaushub ausführen; 500 m² Baugrundsohle nachverdichten; 60 m³ Geländeauffüllung herstellen; 195 m³ RC-Frostschutz und 98 m³ Kalksteinschotter-Tragschicht einbauen. Statische und dynamische Lastplattendruckversuche durchführen. Entwässerung mit 25 m Grundleitung DN 125, 15 Bögen, sechs Drainrinnen, vier Straßenabläufen, Ausgleichsringen und angepassten Schachtabdeckungen herstellen. Noppenfolie, Rand-, Hochbord- und Winkelsteine, Passschnitte, Ecken, 16 Blockstufen, 60 m Pflasterrinne, 730 m² Betonpflaster im Fischgrätenverband, Schnittkanten, Markierungssteine und 30 m Plattenstreifen einbauen. Ergänzend 50 m³ Mutterboden, 150 m² Rasenansaat, drei Säulenhainbuchen, drei Ausstattungsfundamente und zwei Anschlagpfosten ausführen.
Schulhofbereich Süd-Ost
20 m² Beetflächen und 10 m² Strauchbewuchs roden; Altfundamente und Betonreste abbrechen; zehn Meter Randsteine aufnehmen; 25 m Asphaltschicht schneiden und 2 m³ Asphalt entsorgen. Je 5 m³ Oberboden und Boden ausheben und entsorgen, fünf m² Noppenfolie, fünf m³ RC-Frostschutz und 15 m³ Kalksteinschotter einbauen. Zwei dynamische und einen statischen Lastplattendruckversuch durchführen. Einen 12 m langen Asphaltanschluss mit 16 cm Tragschicht sowie 4 cm Deckschicht ausführen, dafür reinigen und anspritzen. 18 m Betonrandsteine setzen und 150 m² Rasenansaat herstellen.
Außenanlagenbereich Süd-Westfassade
Beetflächen und Strauchbewuchs roden sowie Altfundamente und Betonreste abbrechen. 75 m³ Mutterboden entsorgen, 150 m³ Oberboden abtragen und 75 m³ Oberboden seitlich lagern. Für Pflasterflächen und Schotterrasen 100 m³ Aushub ausführen; 60 m² Noppenfolie, 10 m³ RC-Frostschutz und 8 m³ Kalksteinschotter einbauen. Lastplattendruckversuche durchführen. 40 m Randsteine, zwölf Passschnitte, zehn Eckausbildungen, 25 m² Betonpflaster im Läuferverband, 20 m Schnittkante und 30 m Plattenstreifen ausführen. Schotterrasen mit 35 m³ Schottertragschicht, 35 m³ Vegetationstragschicht, 200 m² Rasenansaat, 110 m² Unkrautvlies und 110 m² Kiesstreifen herstellen. 100 m³ Mutterboden liefern und einbauen, 75 m³ gelagerten Boden wiedereinbauen und 200 m² Rasenansaat ausführen. Einen 60 m langen, 1,80 m hohen Gittermattenzaun einschließlich Fundamenten, drei einflügelige Tore und zwei Endpfosten herstellen.
Rückseitige Schulhofzufahrt
15 m³ Mutterboden und 40 m³ Oberboden abtragen und entsorgen. Anschließend 45 m³ RC-Frostschutz, 25 m³ Kalksteinschotter und 25 m³ Mutterboden einbauen sowie 100 m² Rasenansaat herstellen.
Stundenlohnarbeiten
Nur nach ausdrücklicher Anweisung der Bauleitung dürfen 40 Stunden Facharbeiter, 30 Stunden Auszubildende und 30 Stunden Helfer sowie jeweils fünf Stunden für einen 25-t-Lkw, einen Radlader mit 1,5-m³-Schaufel, einen 25-t-Hydraulikbagger und einen 4-t-Minibagger abgerechnet werden.
Baustellenorganisation und Dokumentation
Maschinen, Anlieferungen, Entsorgungen, Kraneinsätze und erforderliche Straßensperrungen abstimmen. Öffentliche Straßen, Zufahrten und Freizuhaltungsflächen nicht blockieren; Lärm und Staub begrenzen. Führungspersonal während der gesamten Bauzeit einsetzen und bei nicht deutschsprachigen Arbeitnehmern eine ständig verfügbare deutschsprachige Fachperson vor Ort bereitstellen. Bautagesberichte täglich führen und mindestens wöchentlich unaufgefordert übergeben. Material- und Produktnachweise, Konformitätserklärungen, Prüfzeugnisse, Verlegepläne, Datenblätter und Nachweise über Verdichtung und Tragfähigkeit vor Abnahme vollständig digital und mit Inhaltsverzeichnis übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die PQ-Nummer nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung sowie gegebenenfalls auftragsspezifische Nachweise ein. Für Nachunternehmer sind Präqualifikations- oder Eignungsnachweise nach denselben Grundsätzen vorzusehen.
Vergleichbare Leistungen und Referenzen
Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen ist anzugeben. Bei gemeinsam ausgeführten Leistungen zählt nur der eigene anteilige Umsatz. Es ist zu erklären, dass vergleichbare Erd- und Pflasterarbeiten in den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise in einem gegebenenfalls längeren Bekanntmachungszeitraum ausgeführt wurden. Bei Zuteilung in die engere Wahl sind drei vollständige Referenznachweise vorzulegen.
Personal und Ausführungsfähigkeit
Für die Ausführung müssen ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Bei Zuteilung in die engere Wahl ist die Zahl der jahresdurchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nach Lohngruppen und mit gesondertem Leitungspersonal anzugeben. Das Unternehmen muss geeignetes Fachpersonal sowie Führungspersonal für die gesamte Bauzeit bereitstellen können.
Register, Bonität und Zuverlässigkeit
Eintragungen in Handelsregister, Handwerksrolle oder Handwerkskarte und gegebenenfalls IHK sind anzugeben. Bei Zuteilung in die engere Wahl können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerks- beziehungsweise IHK-Nachweis, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Freistellungsbescheinigung sowie eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummenangabe verlangt werden. Erforderlich sind außerdem Angaben zu Insolvenz- oder Liquidationsverfahren, zur Steuer- und Sozialversicherungspflicht sowie zu Ausschluss- und Zuverlässigkeitsgründen.
Fachliche Ausführungsanforderungen
Die Arbeiten müssen entsprechend VOB/B, VOB/C, anerkannten Regeln der Technik, Herstellerverarbeitungsrichtlinien sowie den einschlägigen Sicherheits- und Arbeitsschutzvorgaben ausgeführt werden. Das Unternehmen muss Produktverträglichkeit mit den Vorgewerken sicherstellen und auf Anfrage nachweisen, einen Baustelleneinrichtungs- und Bauzeitenplan erstellen, Eignungs- und Gütenachweise für Stoffe vorlegen, Abfälle ordnungsgemäß trennen und entsorgen sowie Verkehrsregelung und erforderliche Straßensperrungen organisieren können.
Bei Zuteilung in die engere Wahl sind drei vergleichbare Referenznachweise vorzulegen. Vergleichbar sind Erd- und Pflasterarbeiten aus den letzten fünf Kalenderjahren oder aus einem in der Bekanntmachung genannten längeren Zeitraum.
Nachweis über Art der Leistung, Auftragssumme, Zeitraum, eigenen Leistungsanteil, eingesetztes Personal, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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