Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Friedberg (Hessen) lässt im Rahmen des Umbaus und der Sanierung der Kindertagesstätte "Kinderburg am Rübenberg" eine neue Aufzugsanlage errichten. Es handelt sich um einen maschinenraumlosen Seilaufzug mit 4 Haltestellen, der in einen bauseits bereits errichteten Schacht eingebaut wird.
Bieter müssen ein vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis abgeben sowie verschiedene Eigenerklärungen (Eignung, Tariftreue, Preisermittlung, ggf. Nachunternehmer und Bietergemeinschaft). Der Zuschlag wird ausschließlich nach dem Preis vergeben. Angebote sind bis zum 24.09.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Verlangt werden u.a. mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtprojekt und Einordnung
Die Aufzugsanlage ist Teil des Umbaus und der Sanierung der Kindertagesstätte "Kinderburg am Rübenberg", Fauerbacher Str. 61, 61169 Friedberg (Maßnahmennummer 4246). Auftraggeber ist der Magistrat der Stadt Friedberg; die Vergabe wird vom Interkommunalen Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel betreut.
Der Aufzug wird in einen bauseits bereits errichteten Schacht eingebaut. Das Bauvorhaben ist Teil einer größeren Baumaßnahme mit Ausführungsarbeiten in den Jahren 2026 bis 2028 (siehe Bauzeitenplan). Die Aufzugsarbeiten selbst sind nach dem vorliegenden Bauzeitenplan für Kalenderwoche 49 / 2026 vorgesehen.
Art der Aufzugsanlage
Gefordert wird ein maschinenraumloser Seilaufzug (Personenaufzug) mit folgenden Eckdaten:
Barrierefreiheit und normative Anforderungen
Der Aufzug ist behindertengerecht nach DIN EN 81-70 auszuführen. Dazu gehören taktile Bedienelemente und eine Verspiegelung zur Orientierung für Rollstuhlfahrer. Ein Liegentransport ist nicht vorgesehen.
Leistungspositionen aus dem Leistungsverzeichnis
Das Leistungsverzeichnis (LV 4246) enthält im Wesentlichen folgende Positionen:
Dokumentations- und Nachweispflichten des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer hat u.a. folgende Unterlagen zu liefern:
Gewährleistung und Wartung
Abfallwirtschaftliche Pflichten
Der Auftragnehmer übernimmt für die Baumaßnahme die Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer für anfallende Bau- und Abbruchabfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV). Er hat Abfälle möglichst zu vermeiden, getrennt zu erfassen und einer ordnungsgemäßen Verwertung bzw. Beseitigung zuzuführen. Bei abweichenden Entsorgungswegen sind Berechtigungsnachweise der Anlagen sowie Annahmebestätigungen der Betreiber vorzulegen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Erklärungen über Verwertungs-/Beseitigungsträger sowie ggf. Anzeige nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnis nach § 54 KrWG vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingend mit dem Angebot einzureichende Eignungsnachweise
Vom Bestbieter nachzureichende Nachweise (gemäß § 16 HVTG)
Ausschlussgründe und Tariftreue
Formale Anforderungen an das Angebot
Präqualifikation und Nachunternehmer
Mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen (Aufzugs-/Förderanlageninstallation)
Vom Bestbieter nach Angebotsabgabe auf Verlangen nachzureichen