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Ausschreibungen Hessen

Umbau und Sanierung Kindertagesstätte Kinderburg am Rübenberg, Förderanlage Aufzugsanlage

Magistrat der Stadt Friedberg (vertreten durch das Interkommunale Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel)Bad Vilbel, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 15 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Friedberg (Hessen) lässt im Rahmen des Umbaus und der Sanierung der Kindertagesstätte "Kinderburg am Rübenberg" eine neue Aufzugsanlage errichten. Es handelt sich um einen maschinenraumlosen Seilaufzug mit 4 Haltestellen, der in einen bauseits bereits errichteten Schacht eingebaut wird.

Bieter müssen ein vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis abgeben sowie verschiedene Eigenerklärungen (Eignung, Tariftreue, Preisermittlung, ggf. Nachunternehmer und Bietergemeinschaft). Der Zuschlag wird ausschließlich nach dem Preis vergeben. Angebote sind bis zum 24.09.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.

Verlangt werden u.a. mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 15 Tage bis zur Angebotsfrist — 24. September 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung31. Aug. 2026
Angebotsfrist24. Sep. 2026
Angebotsöffnung24. Sep. 2026
Sommerferien Hessen 2026 (Bauzeit)29. Juni – 7. Aug. 2026
Bauphase 2026 (Hauptbauzeit)ca. 2. Aug. – 18. Dez. 2026
Bindefrist24. Sep. – 13. Nov. 2026
Aufzugsarbeitenca. 7. Dez. – 11. Dez. 2026
Wartungsvertragca. 31. Dez. 2026 – 30. Dez. 2030bis 2030
Gewährleistungca. 31. Dez. 2026 – 30. Dez. 2028bis 2028
Gewährleistung (mit Wartungsvertrag)ca. 31. Dez. 2026 – 30. Dez. 2031bis 2031
Bauphase 2027ca. 1. März – 30. Nov. 2027
Bauphase 2028ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Der Preis ist einziges Zuschlagskriterium; dies wird auf Seite 5 der Vergabeunterlagen ausdrücklich bestätigt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtprojekt und Einordnung

Die Aufzugsanlage ist Teil des Umbaus und der Sanierung der Kindertagesstätte "Kinderburg am Rübenberg", Fauerbacher Str. 61, 61169 Friedberg (Maßnahmennummer 4246). Auftraggeber ist der Magistrat der Stadt Friedberg; die Vergabe wird vom Interkommunalen Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel betreut.

Der Aufzug wird in einen bauseits bereits errichteten Schacht eingebaut. Das Bauvorhaben ist Teil einer größeren Baumaßnahme mit Ausführungsarbeiten in den Jahren 2026 bis 2028 (siehe Bauzeitenplan). Die Aufzugsarbeiten selbst sind nach dem vorliegenden Bauzeitenplan für Kalenderwoche 49 / 2026 vorgesehen.

Art der Aufzugsanlage

Gefordert wird ein maschinenraumloser Seilaufzug (Personenaufzug) mit folgenden Eckdaten:

Tragfähigkeit: 630 kg / 8 PersonenHaltestellen: 4 (Kellergeschoss bis Dachgeschoss)Förderhöhe: ca. 10,36 mNenngeschwindigkeit: 1,0 m/sSchachtgröße (Breite × Tiefe): 1,65 × 1,75 mSchachtkopfhöhe: 3,50 mSchachtgrube: 1,10 mKabinengröße (B × T × H): 1,10 × 1,40 × 2,20 mTürbreite: 0,90 mTürhöhe: 2,10 mTürsystem: zweiteilige, seitlich öffnende Teleskop-Schiebetür in Edelstahl gebürstetAufzugsteuerung integriert in der TürlaibungE-Anschluss nach W+M-Planung durch den Aufzugsbauer

Barrierefreiheit und normative Anforderungen

Der Aufzug ist behindertengerecht nach DIN EN 81-70 auszuführen. Dazu gehören taktile Bedienelemente und eine Verspiegelung zur Orientierung für Rollstuhlfahrer. Ein Liegentransport ist nicht vorgesehen.

Leistungspositionen aus dem Leistungsverzeichnis

Das Leistungsverzeichnis (LV 4246) enthält im Wesentlichen folgende Positionen:

Baustelleneinrichtung (Pos. 01.1)Arbeiten nach Aufwand (Monteurstunden, Pos. 01.2)Personenaufzug 630 kg / 8 Personen (Pos. 02.1)Schachtentrauchungssystem gemäß GEG (Pos. 02.2)ZÜS-Abnahme und Gebühren (Pos. 02.3)Wartung der Aufzugsanlage über 4 Jahre mit 4 Wartungen pro Jahr (Pos. 02.4)Aufschaltung auf eine Notrufzentrale / 24-h-Notruf (Pos. 02.5)Notrufeinsatz vor Ort (Pos. 02.6)Fahrtkostenpauschale (Pos. 02.7)

Dokumentations- und Nachweispflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer hat u.a. folgende Unterlagen zu liefern:

Anlagezeichnungen (Fahrschacht): 3 Wochen nach Auftragserteilung und nach Vorlage der BaupläneAusführungszeichnungen: 20 Werktage nach AuftragserteilungSchalt- und StromlaufpläneAbnahmeunterlagenTagelohnnachweise arbeitstäglichNachweis der Körperschalldämmung vor MontagebeginnGefahrenanalyse bei Abweichungen von VorschriftenKalkulationsunterlagen der Nachunternehmer auf Verlangen

Gewährleistung und Wartung

Gewährleistung: 24 Monate ab Fertigstellung (Standard)Verlängerte Gewährleistung: 60 Monate ab Fertigstellung bei Abschluss eines WartungsvertragsWartungsvertrag: 4 Jahre Laufzeit ab Abnahme, 4 Wartungen pro Jahr

Abfallwirtschaftliche Pflichten

Der Auftragnehmer übernimmt für die Baumaßnahme die Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer für anfallende Bau- und Abbruchabfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV). Er hat Abfälle möglichst zu vermeiden, getrennt zu erfassen und einer ordnungsgemäßen Verwertung bzw. Beseitigung zuzuführen. Bei abweichenden Entsorgungswegen sind Berechtigungsnachweise der Anlagen sowie Annahmebestätigungen der Betreiber vorzulegen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Erklärungen über Verwertungs-/Beseitigungsträger sowie ggf. Anzeige nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnis nach § 54 KrWG vorzulegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingend mit dem Angebot einzureichende Eignungsnachweise

VHB 124 Eigenerklärung zur Eignung (oder alternativ PQ-Eintrag bzw. EEE)Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (Textform gemäß § 126b BGB)Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (VHB 233) mit Benennung der NU bereits bei AngebotsabgabeBei Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder (VHB 234) in Textform; auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet bzw. signiert

Vom Bestbieter nachzureichende Nachweise (gemäß § 16 HVTG)

Eintragung im Berufs- oder HandwerksregisterBescheinigung der BerufskammerEigenerklärung über das Nichtvorliegen von AusschlussgründenEigenerklärung über den Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen GeschäftsjahreNachweis über eine BetriebshaftpflichtversicherungBescheinigung über die Zahlung von SteuernBescheinigung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (Krankenkasse)Mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten 5 Jahre

Ausschlussgründe und Tariftreue

Keine schweren Verfehlungen, insbesondere kein Verstoß gegen Tariftreuepflichten (gilt als schwere Verfehlung nach § 17 Abs. 2 HVTG)Kein Verstoß gegen Mindestlohn-Bußgeldvorschriften nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 € (§ 19 Abs. 1 und 3 MiLoG)Folgen bei Verstoß: Ausschluss vom Vergabeverfahren, ggf. Ausschluss von weiteren Vergaben bis zu 3 Jahre, Meldung an die Informationsstelle bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, ggf. außerordentliche Kündigung

Formale Anforderungen an das Angebot

Angebotssprache: DeutschVerwendung der vorgegebenen VHB-VordruckeEintragungen dokumentenechtPreisangaben in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer (USt-Betrag am Ende hinzufügen)Preisnachlässe nur als unbedingte Prozentsätze auf die Abrechnungssumme, an der im Angebotsschreiben bezeichneten StelleKeine MischkalkulationenBietergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung, Bevollmächtigter Vertreter zu benennen

Präqualifikation und Nachunternehmer

Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (z.B. Verein für Präqualifikation oder HPQR), ggf. mit ergänzenden auftragsspezifischen EinzelnachweisenNicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124), ggf. mit ergänzenden NachweisenBei Einsatz von Nachunternehmen: deren Qualifikation ist nachzuweisen (eigene Präqualifikation oder Eigenerklärung)
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen (Aufzugs-/Förderanlageninstallation)

Vom Bestbieter nach Angebotsabgabe auf Verlangen nachzureichen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Pflichtformulare und Erklärungen
Leistungsverzeichnis und technische Unterlagen
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Abfallrechtliche Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Magistrat der Stadt Friedberg (vertreten durch das Interkommunale Vergabezentrum der Stadt Bad Vilbel)
Anschrift
61169 Friedberg (Hessen)
Ort
61118 Bad Vilbel
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.friedberg-hessen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
61118 Bad Vilbel
Hessen

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