Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) schreibt im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Lieferung, Montage, Parametrierung und Inbetriebnahme von Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen für die Herrichtung des 2. Dienstsitzes des Umweltbundesamts in Berlin-Grunewald (Bismarckplatz 1) aus.
Das umfasst u. a. strukturierte Datenverkabelung (Cu/LWL), Türsprech- und Öffnungsanlagen, Brandmeldeanlage (VdS), Einbruchmeldeanlage (VdS-Klasse C), Zutrittskontrolle, Notruf- und Uhrenanlage, IP-Videoüberwachung (4K), Schrankenanlage, das Teilrechenzentrum (BSI IT-Grundschutz INF.2) sowie ein kleineres Rechenzentrum inkl. Serverschränken, USV und Sidecooler-Kühlung. Hinzu kommen Dokumentation, Brandschottungen, Bemusterung sowie Wartung/Inspektion und Störungsbeseitigung über 4 Jahre (AMEV-Vertragsmuster) mit Bereitschaftsdienst (2-h-Reaktion, max. 48 h Entstörung).
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform evergabe-online.de einzureichen, ausschließlich in deutscher Sprache, mit den vorgegebenen Formblättern und Eigenerklärungen. Der Zuschlag erfolgt nach dem Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Anforderungen und Auftragsgegenstand
Errichtung der Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen gemäß ATV DIN 18382, Kostenkreis KKE 4500, am Standort Umweltbundesamt, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin (Herrichtung 2. Dienstsitz).
Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung
Über die Inbetriebnahme hinaus sind Inspektion, Wartung und Instandsetzung nach AMEV (Wartung 2018) für eine Laufzeit von 4 Jahren zu erbringen, mit optionaler Verlängerung um jeweils 1 Jahr (Kündigung 3 Monate vor Ablauf).
Querschnittsthemen (Sicherheit, Nachhaltigkeit, Dokumentation)
Für die gesamte Ausführung gelten:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Nachweis der Eignung
Offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2 (EU); Zuschlag nach dem Kriterium Preis.
Eignungsnachweis wahlweise über:
Bei engerer Wahl sind die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (bei engerer Wahl 3 Referenznachweise mit den unter 'Referenzprojekkte' genannten Angaben).
Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen; bei engerer Wahl zusätzlich Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen und Leitungspersonal.
Aus den technischen Anforderungen des LV ableitbare/notwendige Qualifikationen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen ausgeführten Leistungen.
Registereintragungen, Steuern, Sozialversicherung, Ausschlussgründe
Mögliche Eintragungen: Handelsregister, Handwerksrolle (für die auszuführenden Leistungen), IHK.
Erforderliche Erklärung: ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung; bei engerer Wahl Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung auf Verlangen).
Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A: keine Insolvenz/Liquidation, keine schwere Verfehlung, keine Verurteilung wegen unzulässiger Wettbewerbsbeschränkungen in den letzten zwei Jahren; ggf. zulässige Selbstreinigungsmaßnahmen. Zwingend: Eigenerklärung zur EU-Verordnung 2022/576 (kein Russland-Bezug, keine russlandbezogenen Nachunternehmer/Lieferanten/Eignungsverleiher > 10 % Auftragswert).
Eignungsleihe, Bietergemeinschaft, Nachunternehmer
Eignungsleihe zulässig: Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen im Angebot benennen, Verfügbarkeit und Eignung auf Verlangen nachweisen, Verpflichtungserklärung vorlegen, bei wirtschaftlich/finanzieller Eignungsleihe gemeinsame Haftung.
Bietergemeinschaften zugelassen: Erklärung aller Mitglieder in Textform, Bildung einer ARGE im Auftragsfall, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung.
Nachunternehmer nur mit Zustimmung des Auftraggebers; Nachunternehmer mit Russland-Bezug nur, wenn Leistung ≤ 10 % Auftragswert oder Ausnahmetatbestand nach Art. 5k Abs. 2 VO (EU) 2022/576.
Vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß ATV DIN 18382, inkl. sicherheitstechnischer Anlagen wie BMA, EMA, ZKA, Video, Schrankenanlage, Datennetze)
Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Mitarbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-ARGE-Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung