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UzK, Geb.213, Campus-Nord, Schadstoffgutachten

Universität zu Köln Vergabestelle Bau | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Köln, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Universität zu Köln sucht einen Sachverständigen für ein Schadstoffgutachten am Gebäude 213 (und damit verbunden am Gebäudekomplex 213/216) auf dem Campus-Nord. Es geht um die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung von Schadstoffen in den denkmalgeschützten Gebäuden als Grundlage für die geplante Sanierung bzw. den Rückbau.

Das Gutachten umfasst eine Bestandsaufnahme, technische Erkundung mit Probenahme und Schadstoffkataster, eine Sanierungs- und Entsorgungsplanung sowie die Vorbereitung der Ausführung (Leistungsbeschreibung, Bieter­auswahl). Die Leistung erfolgt in zwei Projektstufen mit insgesamt vier Leistungsphasen nach VDI/GVSS 6202 Blatt 1.

Bieter müssen unter anderem eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen, mindestens 8 qualifizierte Mitarbeiter benennen, eine Zertifizierung als Sachverständiger vorweisen und mit akkreditierten Fachlaboren zusammenarbeiten. Außerdem sind 3 Referenzen aus dem Zeitraum 01.09.2023 bis 01.09.2026 einzureichen, die gemeinsam die Themen Schadstoffanalyse, Gutachtenerstellung und Projektgröße ab 10.000 m² Nutzfläche abdecken.

Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Nach dem Teilnahmewettbewerb werden 3–4 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand einer Zuschlagsmatrix (Honorar 40 %, Vorgehensvorschlag 30 %, Erfahrung Projektleitung 20 %, Projektteam 10 %).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUNJUL
Veröffentlichung22. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist12. Okt. 2026
Teilnahmefrist29. Okt. 2026
Angebotsfrist12. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Jan. 2027
Ausführungsendeca. 1. Juli 2027
VertragslaufzeitDatum offen6 Monate ab Vertragsbeginn (Beginn voraussichtlich Q1/2027, Ende ca. Q3/2027).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Vorgehensvorschlag Probenahmeplanung30%

    Bewertung der Herangehensweise an das Schadstoffgutachten: Strukturierung der Probenahmeplanung, Projektorganisation, Einbindung der Schnittstellen zu Auftraggeber, Nutzer und Behörden (Denkmalschutz). Bewertung 0 bis 10 Punkte.

  • Erfahrungen / Kompetenzen Projektleitung20%

    Qualifikation und Erfahrung der für die Leistung vorgesehenen Projektleitung, insbesondere vergleichbare persönliche Projektreferenzen (Zeitraum 01.01.2020 bis 31.12.2025). Bewertung 0 bis 10 Punkte.

  • Besetzung Projektteam, Organigramm10%

    Zusammensetzung und Organisation des Projektteams inkl. Anzahl der Mitarbeiter, Qualifikation, Erfahrung und Tätigkeitsverteilung im Organigramm. Bewertung 0 bis 10 Punkte.

  • Honorar40%

    Bruttohonorarsumme des finalen Angebots. Niedrigster Preis 10 Punkte, 1,5-faches des niedrigsten Preises 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Bewertung 0 bis 10 Punkte.

Preiswertung: 10 Punkte für den niedrigsten Angebotspreis; 0 Punkte ab dem 1,5-fachen des niedrigsten Preises; dazwischen lineare Interpolation (gerundet auf Zehntelstellen). Summe = Gewichtung x erreichte Punkte. Qualitätskriterien: 0 bis 10 Punkte je Kriterium (Stufen 0/3/6/10 laut Bewertungsvorgaben, Zwischenwerte bei Kriterium 3 bis zur Zehntelstelle möglich).

KI-Hinweis: Alle vier Zuschlagskriterien mit Gewichtungen (30/20/10/40 %) und Bewertungsvorgaben sind in der Zuschlagsmatrix eindeutig angegeben; die Bewerberfragen bestätigen, dass Referenzen nur Eignungskriterien bzw. informativ sind.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand und Regelwerk

Erstellung eines Schadstoffgutachtens für die denkmalgeschützten Gebäude des Campus Nord (Gebäude 213 und 216 / Gebäudeteile BT1, BT2, BT3, BT4). Das Gutachten wird als Frühphasenuntersuchung (Phase 0) vor Sanierungs- bzw. Rückbauarbeiten durchgeführt und folgt der VDI/GVSS-Richtlinie 6202 Blatt 1 (Ausgabe 10/2013) „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen – Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten".

Ziele der Leistung:

Systematische Erfassung verbauter SchadstoffeErmittlung der SchadstoffquellenIdentifikation der Schadstoffe (Art und Zusammensetzung)Konzentrationsmessungen in Proben und Abgleich mit gesetzlichen GrenzwertenBewertung der Gefahren für Mensch und UmweltBewertung der Notwendigkeit von SanierungsmaßnahmenNachweis der Einhaltung von Umwelt- und Gesundheitsvorschriften

Erfüllungsort: Köln, Campus-Nord (Universität zu Köln).

Leistungsphasen Projektstufe 1 (LP 1 und LP 2)

Stufe 1.1 – LP 1: Bestandsaufnahme und Erstbewertung

Klärung der AufgabenstellungAuswertung vorhandener Unterlagen (Bau- und Nutzungsgeschichte, Bestandspläne, bisherige Schadstoffuntersuchungen)Historische RechercheOrtsbegehungBewertung und Dokumentation

Stufe 1.2 – LP 2: Technische Erkundung

Aufstellen des Untersuchungsprogramms (Probenahmeplan)Erkundungsvorbereitung und -durchführung (Arbeits- und Sicherheitsplan gemäß TRGS 524 / BGR 128)Erstellung des SchadstoffkatastersBewertung und Dokumentation

Leistungsphasen Projektstufe 2 (LP 3 und LP 4)

Stufe 2.1 – LP 3: Sanierungsplanung

Auswahl der SanierungsmethodeErstellung des Sanierungskonzeptes (Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen TOP, Arbeitsverfahren, Messkonzept, Erfolgskontrollen, Kostenschätzung)Erstellung des Entsorgungskonzeptes (Abfalldeklaration, Entsorgungswege)

Stufe 2.2 – LP 4: Ausführungsvorbereitung

Ausarbeitung der Leistungsbeschreibung als Leistungsverzeichnis für Schadstoffsanierungsarbeiten (Baustelleneinrichtung, Tätigkeiten im Schwarz-/Weißbereich, Entsorgung)Auswahl der Bieter

Besondere Leistungen und Erschwernisse

Technische Erkundung der Schadstoffe im laufenden Betrieb (organisatorische und gesundheitliche Anforderungen)Abschätzung der Probenahmeplanung auf Basis bauteilbezogener Probeentnahme, insbesondere bei inhomogenen GebäudenBerücksichtigung von Hubsteigern oder Rollgerüsten für Schadstoffuntersuchungen an schwer zugänglichen Messpunkten (z.B. Decken von Hörsälen)Schadstoffuntersuchungen an DächernBerücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz und der Schnittstelle DenkmalschutzSchnittstellenmanagement zu Auftraggeber, Nutzern und Behörden

Betroffene Gebäude

Gebäude 213: Humanwissenschaftliche Fakultät (HF), Baujahr 1967, NUF 3.926 m²Gebäude 216 BT1: Hauptgebäude, Baujahr 1957, NUF 11.219 m²Gebäude 216 BT2: Aula / Bibliothek, Baujahr 1962, NUF 4.784 m²Gebäude 216 BT3: HF – Abriss und Ersatzneubau geplant, Baujahr 1972, NUF 3.833 m²Gebäude 216 BT4: Turnhalle, Baujahr 1957, NUF 1.267 m²

Sprache und Projektbeginn

Sämtliche Dokumente und die gesamte Kommunikation erfolgen ausschließlich in deutscher Sprache. Der Projektbeginn ist unmittelbar nach Beauftragung; die Ausführung ist ca. Q1/2027 bis Q3/2027 vorgesehen, die Vertragslaufzeit 6 Monate ab Vertragsbeginn.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufshaftpflichtversicherung

Zwingende Mindestanforderung an jeden Bewerber:

Personenschadendeckung: mind. 2 Mio. €Sonstige Schäden / Sachschäden: mind. 2 Mio. €Umwelt- und Gewässerschäden: mind. 2 Mio. €Maximierung der Ersatzleistung: mind. dreifache der Deckungssumme je VersicherungsjahrVersicherer: in der EU zugelassenBei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss eigenständig über die geforderte Versicherung verfügenBestätigung zur Erhöhung im Auftragsfall wird akzeptiertNichterfüllung führt zum Ausschluss

Mitarbeiteranzahl und Qualifikation

Mindestens 8 festangestellte Mitarbeiter beim Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften Addition der Mitarbeiter aller Mitglieder) mit:

Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss in Umwelt-, Chemie-, Geowissenschaften bzw. Ingenieurwesen, oderalternativ: Ausbildung mit fachlicher Spezialisierung im Bereich Schadstoffe bzw. Schadstoffbelastung Baustoffe

Zertifizierung und Fachlabor

Eigenerklärung: Zertifizierung als Sachverständiger (z.B. durch DGS oder andere anerkannte Verbände)Eigenerklärung: nachweisliche Zusammenarbeit ausschließlich mit akkreditierten Fachlaboren für die Material- und Luftprobenanalyse

Ausschlussgründe und Eignungsleihe

Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen; ggf. Eigenerklärung zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWBKein Ausschlussgrund nach § 19 Abs. 1 MiLoG (keine Geldbuße ≥ 2.500 € wegen Mindestlohnverstoß)Kein Bezug zu Russland gemäß Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Sanktionspaket 5)Eignungsleihe nach § 34 UVgO ist zulässig (Formulare 534a/534b EU); der Eignungsleiher haftet gemeinsam mit dem Bieter und darf selbst keine Ausschlussgründe aufweisenBei Bewerbergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters; jedes Mitglied benötigt eigene BerufshaftpflichtversicherungErklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und zur relevanten ZusammenarbeitAlle vorgesehenen Nachunternehmer sind zwingend mit der Bewerbung anzugeben

Fachliche Eignung der Projektleitung

Mindestens 3 Jahre Erfahrung im Bereich Schadstofferkundung und -sanierungHochschul-/Fachhochschulabschluss in Bau- oder Umweltwissenschaften – oder alternativ 10 Jahre BerufserfahrungFachwissen u.a. in: Gebäude- und Anlagenkonstruktion, Baustoffkunde, Leistungsverzeichnissen, VOB/Vergaberecht, Schadstoffbelastungen, Arbeitssicherheit, Sanierungsplanung, Entsorgungswegen, TRGS 524 / BGR 128, TRGS 519 (Asbest), Abschottungsplänen, LuftführungSachkunde gemäß TRGS 524 und BGR 128 (Tätigkeiten im kontaminierten Bereich)Sachkunde gemäß TRGS 519 (Tätigkeiten mit Asbest)

Verfahrenshinweise

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig): 1. Eignungsprüfung im Teilnahmewettbewerb, 2. Angebotsphase mit Verhandlungsgesprächen und Erstangebot, danach finales AngebotWer 100 % der Mindestanforderungen erfüllt, kommt in die engere AuswahlEs werden mind. 3, höchstens 4 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert; bei mehr als 4 geeigneten Bewerbern entscheidet das LosAuftraggeber behält sich Nachforderung von Unterlagen innerhalb einer gesetzten Frist vorNachprüfungsfrist (Rügeobliegenheit): 10 Kalendertage nach § 160 Abs. 3 GWB, 15 Kalendertage nach Mitteilung über Nichtabhilfe
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: 01.09.2023 – 01.09.2026Volumen: ab 10.000 m² Nutzfläche

3 separat eingereichte Referenzen, die gemeinsam abdecken: (1) Schadstoffanalyse und -erkennung, (2) Gutachtenerstellung, (3) Projektgröße ab 10.000 m² Nutzfläche

Pro Referenz: Projektbezeichnung, Ort, Nutzung, Kurzbeschreibung der Leistung, Auftraggeber (Adresse + Ansprechpartner mit Kontaktdaten), Zeitraum, Kosten/Planungssumme, erbrachte Leistungen (Zuordnung zu Mindestanforderungen), Art (Neubau/Bestand/Denkmalschutz), Projektvolumen (Fläche in m² BGF), Art des Auftraggebers (öffentlich/privat); max. 4 DIN-A4-Seiten pro Referenz; Referenzschreiben erwünscht; es werden nur die 3 besten Referenzen gewertet

mindestens 2 ReferenzenZeitraum: 01.01.2020 – 31.12.2025

Persönliche Projektreferenzen der vorgesehenen Projektleitung – idealerweise zu Schadstoffanalyse, Gefährdungsbeurteilung und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude

Persönlich durch die Projektleitung erbrachte Leistungen; Vorlage per Referenz-Datenblatt (Anlage 9); Selbstpräsentation beim Vorstellungstermin

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 41%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Teilnahmeantrag – Formulare
Eignungsnachweise
Referenzen
Angebotsbestandteile (Vergabestufe 2, nach Aufforderung)
Technische Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Universität zu Köln Vergabestelle Bau | Vergabekammer Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
50931 Köln
Ort
50931 Köln
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
uni-koeln.de/ ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
50931 Köln
Nordrhein-Westfalen

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